Nach Felssturz: Arbeiten am Olmos-Tunnel unter den Anden wird fortgesetzt

Staudamm "El Limón" des Olmos-Projektes, Präsident García im Schlauchboot. Foto: Sepres / ANDINA

Staudamm "El Limón" des Olmos-Projektes, Präsident García im Schlauchboot. Foto: Sepres / ANDINA

Rund drei Monate nach den gefährlichen Felsstürzen auf der Baustelle des Olmos-Tunnels, bei denen 10 Bauarbeiter verletzt wurden, hat das verantwortliche Unternehmen Odebrecht Perú die Arbeit wieder aufgenommen. Zuvor musste der Tunnelbohrer überholt und repariert werden. Ursprünglich waren dafür sieben Monate veranschlagt worden.

Auf der Baustelle wird nun wieder 24 Stunden pro Tag, sieben Tage die Woche in Schichten gearbeitet.

Nach Angaben der Projektbetreiber fehlen noch ca. 3,9 Kilometer zur Fertigstellung des dann rund 20-Kilometer-Tunnels. Über den Tunnel soll Wasser aus dem aufgestauten Huancabamba-Fluss von der Ostseite der nordperuanischen Anden an die westlich gelegene Küsten geleitet werden, um dort bis zu 43.500 Hektar Wüste und Brache urbar zu machen.

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