Schlagwort: Unfall

  • Lima / Peru: Handy am Steuer eine der häufigsten Unfallursachen

    Kleinbusse und Autos in der peruanischen Hauptstadt. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    Kleinbusse und Auto in der peruanischen Hauptstadt. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.

    Nicht nur Alkohol, Drogen, Schäden am Auto und Sekundenschlaf: Nach Angaben der peruanischen Nationalpolizei ist  die Handynutzung am Steuer immer häufiger Ursache für schwere Autounfälle. Wie Verkehrspolizeidirektor Cléver Vidal gestern gegenüber der Agentur ANDINA erklärte, war in Lima und Callao 2012 die Handynutzung am Steuer Ursache für fast jeden vierten Autounfall. Insgesamt 175 entsprechende Unfälle wurden registriert, so Vidal, der Autofahrern empfahl, zum Telefonieren kurz anzuhalten.

    Die Handynutzung am Steuer ist in Peru verboten, Autofahrern droht ein Bußgeld in Höhe von 288 Nuevos Soles. Die Kontrolle gestaltet sich allerdings schwierig. Die Handynutzung am Steuer verlangsamt nach Angaben der peruanischen Polizei die Reaktionsfähigkeit, was zu den Unfällen führt.

    Lima 2012: über 16.000 Strafzettel wegen Alkohol am Steuer

    Zudem gab die Polizei Zahlen über Alkohol-Sünder bekannt. Demnach wurden bei Fahrzeugkontrollen in der peruanischen Hauptstadt 16.382 Strafzettel verteilt, 715 davon in den Tagen zwischen dem 28. und 31. Dezember.

    Peru in Zahlen und Statistiken. INFOAMAZONAS-Spezial.Dieser Beitrag ist Teil des INFOAMAZONAS-Spezial Peru in Zahlen und Statistiken. Weitere Hinweise und Informationen finden Sie dort.

  • Trujillo / La Libertad: Zwei Tote bei Zusammenstoß von Movil Tours-Bus mit Getränkelaster

    Beim Zusammenstoß zwischen einem Bus des Unternehmens Movil Tours mit einem Lastwagen sind nach Angaben des peruanischen Nachrichtensenders RPP heute Morgen zwei Menschen getötet worden. Der Unfall ereignete sich bei Streckenkilometer 590 der Panamericana bei El Milagro (Distrikt Huanchaco / Provinz Trujillo). Bei den Toten soll es sich um den 30jährigen Fahrer des mit Erfrischungsgetränken beladenen Lastwagens, sowie um den 42jährigen Beifahrer des Fernbusses handeln. Einige Passagiere wurden mit leichten Verletzungen in nahegelegene Krankenhäuser eingeliefert.

    Der Bus kam aus Lima, über das Ziel gibt es allerdings wiedersprüchliche Angaben. So berichtet der Radiosender Radio Activa aus Chachapoyas, der Bus sei auf dem Weg nach Tarapoto verunglückt. RPP Noticias dagegen geht davon aus, das Ziel sei Chachapoyas gewesen. Der Grund für den Frontalcrasch ist noch unbekannt, wie aus dem jüngsten Bericht der Verkehrssicherheitsbehörde SUTRAN hervorgeht, die per GPS die Geschwindigkeit von Fernbussen misst, war der Bus nicht mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.

    NACHTRAG: Bus war auf dem Weg nach Tarapoto, Beifahrer kam aus Chachapoyas
    Wie Movil Tours Chachapoyas gegenüber INFOAMAZONAS bestätigte, war der Bus auf dem Weg nach Tarapoto (Region San Martín), nicht nach Chachapoyas, wie ursprünglich berichtet worden war. Eines der Todesopfer, der Beifahrer des Busses José Rojas Vergaray, kommt allderings aus Chachapoyas.

  • San Ignacio / Cajamarca: Lastwagen überrollt Händler

    [wp_geo_map]Dass ein Lastwagen nicht ansprang, wurde einem Händler in der nordperuanischen Provinz San Ignacio (Region Cajamarca) zum Verhängnis: Ein Fernfahrer hatte versucht, auf einer Straße mit leichter Steigung seinen liegengebliebenen Kleinlaster anzuschieben. Als das Fahrzeug dann an Geschwindigkeit aufnahm, verlor er die Kontrolle. Der Kleinlastwagen überrollte alles, was ihm in den Weg kam. Dabei starb ein 35jähriger Händler, vier weitere Personen wurden mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus Jaén eingeliefert.

    Die Polizei nahm den Fahrer fest.

  • Chota / Cajamarca: Pyrotechnik-Werkstatt explodiert

    Feuerwerk in Peru. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Feuerwerk in Peru. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Mit einigem Glück überlebten gestern vier Mitarbeiter einer Pyrotechnik-Werkstatt in Chota in den peruanischen Nordanden die Explosion von ihnen produzierter Feuerwerkskörper. Wie Enlace Nacional berichtet, waren die Feuerwerksspezialisten gerade dabei, Teile für ein Feuerwerk zum Stadtfest zusammen zu bauen, als aus noch ungeklärter Ursache mehrere Feuerwerkskörper detonierten. Drei Mitarbeiter, darunter ein 17jähriger Jugendlicher, musste mit schwersten Verbrennungen nach Chiclayo evakuiert werden. An den umliegenden Häusern barsten durch die Explosion die Fensterscheiben. Da die Werkstatt sehr offen gebaut war, blieben größere Schäden an den Gebäuden aus.

    Auf peruanischen Dorf- und Stadtfesten haben beeindruckende Feuerwerkskonstruktionen ihren festen Platz. Immer wieder kommt es dabei zu Unfällen. Am 29. Dezember 2001 kamen bei einem Brand auf einem Markt für Feuerwerkskörper in der peruanischen Hauptstadt Lima über 270 Menschen ums Leben.

    Video aus dem Jahr 2001:

    httpv://www.youtube.com/watch?v=BCmbM6U7d14&feature=related

  • Pucallpa / Ucayali: 6 Tote bei Busunfall

    Beim Absturz eines Überlandbusses sind in der peruanischen Region Ucayali bei Streckenkilometer 113 der Federico Basadre-Fernstraße sechs Menschen ums Leben gekommen, 35 weitere wurden teilweise schwer verletzt. Das berichtet die peruanische Nationalpolizei. Aus noch ungeklärter Ursache war der Bus des Fuhrunternehmens Turismo Central heute Morgen gegen 4:05 Uhr von der Straße abgekommen und einen Abhang von mehr als 50 Metern Höhe hinabgestürzt.

    Der Bus war von Huánuco unterwegs nach Pucallpa.

    Drei Tote bei Bus-Crash in Huancavelica

    Auch die Region Huancavelica wurde von einem brutalen Crash heimgesucht. Drei Personen verstarben, als im Distrikt Acostambo (Provinz Tayacaja) ein Omnibus mit einem Mototaxi zusammenstieß.

  • Calca / Cusco: Lastwagen stürzt in die Tiefe – acht Tote

    Lastwagen nach Unfall in Calca / Cusco.  Foto: ANDINA / Percy Hurtado
    Lastwagen nach Unfall in Calca / Cusco. Foto: ANDINA / Percy Hurtado
    Ein von der Straße abgekommener Lastwagen hat gestern in der peruanischen Provinz Calca (Region Cusco) acht Menschen in den Tod gerissen. Das berichtet die Polizei Cusco. Der Unfall ereignete sich auf der Route Calca-Quebrada-Lares, als der noch nicht identifizierte Fahrer des mit 25 Personen beladenen Lastwagens aus noch ungeklärter Ursache die Spur nicht mehr halten konnte. Das Fahrzeug stürzte mehrere Meter in die Tiefe und blieb im Cochoc-Bach liegen.

  • La Mar / Ayacucho: Überlandbus stürzt mit 35 Passagieren in die Tiefe

    Ein Überlandbus des Unternehmens „Cholito Bus“ mit 35 Passagieren an Bord kam gestern in den frühen Morgenstunden bei Machente (Provinz La Mar / Region Ayacucho) von der Straße ab und stürzte über 100 Meter in die Tiefe. Das berichtet die Nachrichtenagentur ANDINA unter Berufung auf die örtliche Polizei. Wie viele Überlebende es gab, ist noch unklar, da der Absturz an einer schwer zugänglichen Stelle im Tal der Flüsse Apurímac und Éne (VRAE) passierte. Ein lokaler Infodienst spricht von 26 Personen, die in eine lokale Krankenstation eingeliefert sein sollen. Zudem seien sieben Menschen ums Leben gekommen, von denen bisher nur einer Identifiziert werden konnte. Die Unfallursache ist noch unklar, zum Unfallzeitpunkt waren schwere Regenfälle niedergegangen.

    Der Bus war von Huamanga (Ayacucho) nach Pichari (La Convención / Cusco) unterwegs.

    Die Unfallstelle liegt im Norden der Region Ayacucho, im 10.196-Einwohner-Distrikt Ayna.

  • Jauja / Junín: Feuerwehrmann ertrinkt bei Unfallopfer – Bergung im Mantaro

    Die starke Strömung des Mantaro-Flusses wurde vergangene Woche einem 30jährigen Feuerwehrmann im zentralperuanischen Jauja (Region Junín) zum Verhängnis, als er versuchte, die Leiche einer Frau aus den Fluten zu bergen. Zuvor war ein mit vier Personen besetzter Geländewagen von der Straße abgekommen und in den Fluss gestürzt.

    Edwin Quinto Casas, der Feuerwehrmann aus Jauja, hinterlässt eine Frau, sowie mehrere Kinder.

  • Abancay: Kind stirbt nach Puma-Attacke im Zoo

    Ein tragisches Ende nahm gestern der Zoobesuch eines 7jährigen Jungen im Zoo von Abancay (Region Apurímac). Der Junge hatte nach Angaben der Polizei seine Hand durch die Gitterstäbe gesteckt, dieser biss sofort zu und zog an seinem Arm. Auch seine 20jährige Schwester wurde verletzt, als sie versuchte, ihren Bruder aus den Klauen des Pumas zu befreien, was ihr erst nach 15 Minuten gelang. Beide wurden sofort in nahegelegene Krankenhäuser eingeliefert, aber für den Jungen kam jede Hilfe zu spät. Wie die Tageszeitung „La Republica“ berichtet, handelt es sich bei den Geschwistern um die Kinder des Leiters des Büros für Naturressourcen der Regionalregierung Apurímac.

    Der Zoo wird von der Provinzverwaltung Abancay betrieben. Er verfügt nach Angaben des Regionalpräsidenten von Apurímac, David Salazar, nicht über notwendige Sperrzäune, um solche Attacken künftig zu verhindern. Im Archiv des örtlichen Krankenhauses seien bereits mehrere solcher Fälle verzeichnet, so Salazar.

    Zoodirektor suspendiert

    Wie die Provinzvewaltung Abancay erklärte, wurde inzwischen der Zoodirektor, sowie weitere vier Mitarbeiter suspendiert. Zudem soll ein zusätzlicher Zaun zwei Meter von dem Schutzgitter entfernt in Zukunft verhindern, dass Kinder dem Puma-Gehege so nahe kommen können.

  • Paiján / La Libertad: Crash zwischen Bus aus Chachapoyas und Lastwagen – vier Tote

    Die Serie tödlicher Busunfälle auf peruanischen Straßen reißt nicht ab. Wie die peruanische Nationalpolizei PNP berichtet, heute gegen 5:45 Uhr Ortszeit vier Menschen ums Leben, als ein Überlandreisebus des Unternehmens „Civa“ auf einen Zementtransporter auffuhr. Mindestens 19 Menschen wurden teils schwer verletzt. Wie Radio Activa berichtet unter Berufung auf Augenzeugeugen berichtet, war der Zementtransporter auf der Panamericana Norte liegen geblieben, der Fahrer habe es versäumt, ein Warndreieck oder -licht auf- beziehungsweise anzustellen. Wegen des Nebels habe der Fahrer des Busses den Transporter in der Dunkelheit nicht rechtzeitig ausgemacht.

    Der Bus war mit 56 Passagieren von Chachapoyas (Amazonas) in die peruanische Hauptstadt Lima unterwegs. Unter den Toten ist auch der 42-jährige Fahrer des Busses.

    Das Busunternehmen Civa ist auf der Liste der peruanischen Busunternehmen mit den meisten Toten und Verletzten pro Anzahl der Busse und Jahr auf Platz 14. Im Zeitraum August 2008 bis Juli 2009 verloren nach Angaben des peruanischen Verkehrs- und Kommunikationsministeriums MTC (Liste der unsichersten Busunternehmen Perus hier herunterladen) bei 15 schweren Unfällen 15 Personen ums Leben, 81 Menschen wurden teilweise schwer verletzt.

    Die regionale Verkehrsbehörde kündigte inzwischen an, ihre Buskontrollen weiter zu verstärken.

    Ein Todesopfer bei Busunfall in Áncash

    Bei dem Zusammenstoß zwischen einem Bus und einem Lastwagen auf der Straße von Pativilca nach Huaráz auf Höhe des Ortes Chasquitambo wurde nach Angaben der Polizei eine Person getötet. Vier weitere Personen wurden verletzt.