Schlagwort: Unfall

  • 35 Tote und 23 Verletzte bei Busunfall in Querocoto (Cajamarca)

    35 Tote und 23 teils schwer Verletzte sind die Folge des Absturzes eines Busses bei Querocoto in der Provinz Chota, Region Cajamarca. Der Bus des Unternehmens Óptimo Serrano war nach Angaben der Polizei  aus noch ungeklärten Gründen von der Straße abgekommen und rund 250 Meter in die Tiefe gestürzt. Wie der Polizeigeneral José Cotiño gegenüber dem Radiosender RPP erklärte, starben 30 Personen bei dem Unfall selbst, 3 weitere überlebten den Weg zum Gesundheitsposten Querocoto nicht mehr. 2 schwer Verletzte wurden inzwischen mit einem Polizeihubschrauber nach Chiclayo (Lambayeque) transportiert, um dort weiter behandelt zu werden.

    Seit den frühen Morgenstunden sind Polizei und Anwohner von Querocoto damit beschäftigt, die Toten zu bergen. 6 der Toten waren Kinder.  Der Bus war unterwegs von Chiclayo nach Leonardo Ortiz

  • Zahl der Verkehrsunfälle um 10% gesunken

    Die Zahl der peruweit registrierten Verkehrsunfälle lag 2008 10% unter der Zahl des Vorjahres. Das berichtet die peruanische Nationalpolizei PNP. Insgesamt wurden in diesem Jahr 1.788 Verkehrsunfälle gemeldet, 2007 waren es noch 1.917. Die Zahl derjenigen, die bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, stieg dagegen an. Waren es 2007 noch 859 Unfallopfer, erhöhte sich die Zahl in diesem Jahr um 16 Tote. Mit rund 1000 war die Panamericana die Straße, auf der es zu den meisten Unfällen kam.

  • Lambayeque: Gullideckel für 750.000 Soles gestohlen

    Der Gullideckeldiebstahl in großen Städten Perus nimmt langsam unglaubliche Ausmaße an. Wie die Stadtwerke Lambayeque (Epsel) in einer Pressekonferenz bekannt gaben,  wurden allein in diesem Jahr bisher rund 3000 Gullideckel gestohlen. Monatlich verschwinden rund 300 Stück, was bisher im Jahr 2008 einen Schaden von immerhin 750.000 Soles verursacht hat. „Jeder Gullideckel kostet rund 250 Soles. Dazu kommt dann noch die Arbeitszeit und das notwendige Material, um den Gulli wieder zu schließen“, so Abelardo Cadenillas, Cheff der Stadtwerke. Dabei wurden nach Cadenillas nur die drei Städte Chiclayo, José Leonardo Ortiz und La Victoria einberechnet, so dass die Dunkelziffer in der ganzen Region Lambayeque vermutlich noch wesentlich höher liegt. Ein weiteres Problem, so Cadenillas, liegt darin, dass nach dem Verschwinden eines Gullideckels die Nachbarn sofort die Stadtwerke anrufen würden – egal, ob es sich wirklich um die Abdeckung eines Abwasserkanals oder um den Kabelknotenpunkt einer Telefongesellschaft handelt. Aus diesem Grund planen die Stadtwerke nun, sich mit der Telefongesellschaft und der Polizei zusammen zu tun, um gemeinsam gegen die „Gullideckel-Mafia“ vorzugehen.Dabei geht von den ungeschützten Leitungen eine große Gefahr für Fußgänger und Fahrzeugführer aus. Immer wieder kommt es zu schweren Verletzungen durch fehlende Gullideckel. „Es ist eine große Gefahr, der man Fußgänger und Schulkinder aussetzt, die leicht Opfer solcher Fallgruben werden können“, so Cadenillas. Im Vergangenen Jahr kam in Lima eine Person durch einen nicht bedeckten Gulli ums Leben.

  • Kongressabgeordnete stirbt bei Autounfall

    Die Kongressabgeordnete Fabiola Salazar kam heute in den frühen Morgenstunden in der Region Lambayeque bei einem Autounfall ums Leben. Nach ersten Angaben stiess aus noch ungeklärten Gründen ihr Geländewagen mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammen. Fabiola Salazar war auf dem Weg von ihrem Wahlkreis und Heimatort Bagua nach Lima. Sie war Kongressabgeordnete der Regierungspartei APRA fûr die Region Amazonas.
    Präsident García sprach der Familie sein Beileid aus und kündigte an, früher von seinem Staatsbesuch in Brasilien zurück zu kehren.
    Die Region Amazonas liess derweil 2 Trauertage ausrufen und ordnete Beflaggung auf Halbmast an.

  • Fünf Tote und 17 verletzte bei Busunfall

    Wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA berichtet, kam heute Morgen gegen 4:30 ein Bus der Busgesellschaft Móvil Tours in der Region San Martín von der Straße ab und überschlug sich. Dabei kam ein Passagier ums Leben, 17 weitere wurden verletzt, wie die Polizei berichtet. Möglicherweise steige die Zahl der Todesopfer noch, da die Verletzungen teilweise sehr schwer sind. Laut Peru.com stürzte der Bus wegen dichten Nebels ca. 20m in die Tiefe.

    Der Unfall ereignete sich am Streckenkilometer 268 der Fernstraße Fernando Belaunde Terry. Der Bus war von Trujillo nach Tarapoto unterwegs.

    Inzwischen wurden die Verletzten in das Krankenhaus von Moyobamba eingeliefert.

    Auf der Fernando Belaunde Terry-Straße kommt es häufig zu schweren Verkehrsunfällen.

    Quelle: ANDINA

  • mind. 15 Tote bei Busunfall in San Martín

    Wieder einmal kam es auf der Fernando-Belaunde-Terry-Straße, die von Chiclayo an der peruanischen Küste nach Tarapoto in der Urwaldregion San Martín führt, zu einem schweren Busunfall. Ein Doppelstockbus der Busgesellschaft „Civa“ stürzte gestern gegen 23:30 Ortszeit rund 45 Meter in die Tiefe, wobei 14 Personen ums Leben kamen und mindestens 21 weitere teils schwer verletzt wurden. Nach Angaben der Polizeidirektion von San Martín gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur „ANDINA“  verstarb ein weiterer Passagier noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Wie das Busunternehmen Civa erklärte, befinden sich unter den Toten Juan Manuel Mendoza Lopez, Liz Mendoza Torres, Noel Barrios, Maria Torres, Alexander Shupingahua, Tolia Aurora Chevarría, Littman Alegria Sandoval und Beudelia Barrio Lizana. 6 weitere Todesopfer konnten bisher nicht identifiziert werden.

    Wie lokale Radiosender übereinstimmend berichteten, stürzte der Bus in die Tiefe, als der Fahrer versuchte, einem Lastentransporter auszuweichen, der auf der falschen Fahrbahnseite unterwegs war. Ob es dabei zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen gekommen war, ist noch nicht geklärt.

    Der Unfall ereignete sich am Streckenkilometer 540 in der Nähe von Tangara, Distrikt Tabalosos, Provinz Lamas, Region San Martín.

    Der Bus war von Lima nach Tarapoto unterwegs.

    Die „carretera Fernando Belaunde Terry“, die nach einem zweimaligen peruanischen Präsidenten benannt wurde, ist leider häufig Schauplatz Unfälle dieser Art, was nicht zuletzt mit der teilweise sehr abenteuerlichen Straßenführung und teilweise schlechten Absicherung zu tun hat.

    Seit Juni vergangenen Jahres war das Busunternehmen Civa in insgesamt 9 aktenkundige Unfälle verwickelt, in deren Verlauf 97 Leute verletzt wurden. Civa belegt damit Platz 32 in der Liste der unsichersten Busunternehmen Perus, die jährlich durch das peruanische Transport- und Kommunikationsministerium erstellt wird.

    Quellen: ANDINA, MTC (Ranking der unsichersten Busunternehmen)