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  • Peru: Geophysiker stellen erhöhte seismische Aktivität des Sabancaya-Vulkans fest

    Der in der südperuanischen Region Arequipa gelegene Vulkan Sabancaya zeigt erhöhte seismische Aktivität. Experten des peruanischen Institutes für Geophysik (IGP) maßen im Umfeld des Kraters in den vergangenen Tagen durchschnittlich 630 Erdstöße. Rund drei dutzend Häuser im Umfeld des Vulkans wurden dadurch bereits zerstört.

    Derzeit stößt der Vulkan Aschewolken bis in eine Höhe von 2 Kilometern. In einem Umkreis von fünf Kilometern liegt ein strenger Schwefelgeruch in der Luft. Ob es zu Lavaströmen kommt, ist aber bislang noch unklar. In dem Gebiet, das davon möglicherweise betroffen wäre, leben rund 26.000 Menschen, vor allem im bei Touristen beliebten Colca-Tal.

    Das staatliche Institut für Geologie und Bergbau (Ingemmet) richtete vor Ort einen Krisenstab ein, um das Verhalten des Sabancaya zu beobachten und eventuelle Warnmeldungen heraus zu geben. Bereits gestern forderten die Forscher von der Regionalregierung in Arequipa, für die umliegenden Ortschaften die Warnstufe Gelb auszurufen – und damit die Bevölkerung auf eine eventuelle Evakuierung vorzubereiten. Sie hoffen aber bislang noch darauf, dass die Warnstufe bald wieder herabgesetzt werden kann.

    Bislang wurden 205 Personen in Notunterkünften untergebracht, die meisten davon allerdings,weil Regenfälle und Erdstöße ihre Häuser einstürzten lassen hatten.

    Südperu konzentriert zahlreiche Vulkane, die aktivsten davon in der Region Arequipa. Aus diesem Grund planen die zuständigen Behörden derzeit ein Vulkan-Forschungszentrum in der Großstadt Arequipa.

     

  • Peru: Institut für Geophysik plant Vulkan-Forschungszentrum in Arequipa

    Der Misti, Hausberg der Millionenstadt Arequipa in den südperuanischen Anden, ist ein bis heute aktiver Vulkan. Da war die Entscheidung des peruanischen Institutes für Geophysik (IGP) nur logisch, an seinem Fuße das neue Vulkanismus-Forschungszentrum zu errichten. Im kommenden Jahr soll es soweit sein, wie José Macharé, IGP-Technik-Direktor, heute gegenüber der Nachrichtenagentur ANDINA verkündete. Insgesamt 15 aktive Vulkane soll das Zentrum überwachen, für das sich das IGP Hilfe vom staatlichen Geologie- und Bergbauinstitut Ingemmet holt.

    Vullkan Misti in Arequipa (Peru). Foto: IGP.
    Vullkan Misti in Arequipa (Peru). Foto: IGP.

    Bislang sind in Peru unterschiedliche Institutionen für Teilbereiche der Vulkanismus-Forschung zuständig – eine Tatsache, die in Krisensituationen Entscheidungswege verlängern und damit zu Problemen führen kann. Auch mit dem neuen Vulkanismus-Forschungszentrum bleiben die zuständigen Institutionen  getrennt. Dafür aber laufen künftig alle wichtigen Informationen an einem Ort zusammen. Im Krisenfall können dann schneller Empfehlungen an Entscheidungsträger und den Zivilschutz herausgebenwerden.

    „Vulkane müssen überwacht werden“

    Für IGP-Technik-Direktor Macharé ein wichtiger Schritt: „Vulkane müssen überwacht werden. Bevor sie ausbrechen, gibt es Symptome, wie bei einer Person, die krank wird. Das ist es, was man beobachten wird, beispielsweise, ob die Temperatur ansteigt, Thermalquellen ihre Position ändern oder sich der Boden deformiert“, so José Macharé. Bricht einer der überwachten Vulkane aus, zählt jede Sekunde, um möglichst viele Menschen zu warnen. Auch deshalb, weil beispielsweise die Stadt Arequipa immer weiter den Vulkan hinaufwächst – und damit in den besonders gefährdeten Bereich.

    Erste Bauphase soll 8 Millionen Soles kosten

    Bislang verfügt das IGP aber nur über ein Grundstück, das die Distriktverwaltung des 17.537-Einwohnerdistrikts Sachaca (Provinz und Region Arequipa) bereit gestellt hat. In der IGP-Zentrale in der Hauptstadt Lima wird aber schon eifrig an den Bauplänen gearbeitet, die schon im kommenden Jahr in die Tat umgesetzt werden sollen. Für den ersten Bauabschnitt muss das IGP allerdings noch 8 Millionen Nuevos Soles auftreiben. Bereits jetzt verfügen die Geophysiker über ein Büro im Distrikt Cayma, in dem die Daten der  10 per Funk verbundenen Messgeräte gesammelt werden, mit denen die Aktivität von Misti und Urbina permanent überwacht wird. Dessen Technik ist aber veraltet.

    Letzter Ausbruch zur Zeit von Inka Pachacútec

    Erdbeben, schematische Darstellung. Bild: IGP.
    Erdbeben, schematische Darstellung. Bild: IGP.

    Peru liegt am pazifischen Feuergürtel, vor der Küste schiebt sich die Nazca-Platte unter die südamerikanische Kontinentalplatte – und drücken das Anden-Gebirge immer weiter in die Höhe. Erdbeben sind deshalb häufig – zudem gibt es eine Reihe aktiver Vulkane, darunter Arequipas Hausberg Misti, der Coropuna, der Sabancaya, der Yucamani und der Tutupaca in Candarave (Region Tacna) oder aber der Ubinas in der Region Moquegua. Insgesamt haben Experten in Peru über 400 Vulkane ausfindig gemacht, die meisten sind allerdings schon seit längerer Zeit inaktiv. Alle derzeit aktiven Vulkane liegen in den südperuanischen Regionen Ayacucho, Tacna, Moquegua und Arequipa. Der letzte Ausbruch des Misti liegt übrigens für Geologen gerade mal einen Wimpernschlag zurück: Er ereignete sich vor rund 550 Jahren zur Regierungszeit des Inka-Herrschers Pachacutec (ca. 1438 bis 1471). Dabei handelte es sich um einen eher kleinen Ausbruch, der letzte wirklich große, der im gesamten Umland für Zerstörung sorgte, geschah vor etwa 2.000 Jahren.

    Das Problem: Ob der Ausbruch groß oder klein ist, weiß man erst nachher. Um so größer ist die Verantwortung der Erdbeben- und Vulkanismusexperten, möglichst früh genaue Warnungen herausgeben zu können.

  • Japan finanziert peruanisches Tsunami-Warnsystem

    Die japanische Regierung stellt 8,4 Millionen US-Dollar bereit, um vor der peruanischen Küste ein Tsunami-Warnsystem aufzubauen. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA. Ein entsprechendes Abkommen beider Regierungen wurde heute von Vizeaußenminister José Beraún, sowie von Masahiro Fukukawa, dem japanischen Botschafter in Peru, im Sitz des peruanischen Außenministeriums unterzeichnet. Von dem Geld sollen mehrere Messgeräte, sowie Geräte zur automatischen Übertragung von Warnungen über Mobiltelefone und das Digitalfernsehen gekauft werden.

    Umgesetz werden soll das Projekt vom peruanischen Zivilschutz, gemeinsam mit dem Verkehrs- und Kommunikationsministerium, dem peruanischen Institut für Geophysik, dem Staatsfernsehen, sowie dem peruanisch-japanischen Erdbeben- und Katastrophenforschungszentrum, das an der peruanischen Nationaluniversität für Ingenieurswissenschaften angesiedelt ist.

  • Erdbeben in Peru: Allein 2012 schon über 180

    Erdbeben, schematische Darstellung. Bild: IGP.
    Erdbeben, schematische Darstellung. Bild: IGP.

    Wenn der peruanische Zivilschutz einmal im Jahr eine landesweite Erdbeben- und Tsunami-Übung durchführt, kommt für wenige Stunden das ganze Land zum Stehen. Und das ist gut so: Vor der peruanischen Küste schiebt sich die sogenannte Nazca-Platte unter die südamerikanische Platte – ein Vorgang, der nicht nur das Andengebirge auftürmt, sondern auch dafür sorgt, dass die Erde immer wieder bebt. Nach Angaben des peruanischen Institutes für Geophysik (IGP) ist das keine Seltenheit: Allein in den ersten 11 Monaten diesen Jahres verzeichneten die Erdbebenforscher 189 kleinere und größere Erdbeben – der Erdbebenreichste Monat war bislang der Juli mit indsgesamt 25 Stück. Der November setzt aber gerade an, den Juli zu überholen: In der Hauptstadt Lima passieren Erdbeben derzeit im Tagestakt.

    Obwohl keine Region des Landes von dem Phänomen ausgenommen ist, sind manche Orte stärker betroffen als andere. So wurden in diesem Jahr allein in der Region um die Hauptstadt Lima 39 Erdbeben gemessen, gefolgt von der Region Ica mit 32 Stück, der Region also, in der Mitte 2007 ein Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala große Zerstörung anrichtete. 91.240 Familien verloren damals ihr Obdach, 597 Menschen wurden getötet. Die Schäden, die das Beben anrichtete, sind bis heute nur teilweise repariert. Auch in diesem Jahr wurde Ica wieder von einem relativ starken Beben heimgesucht, am 30. Januar erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,3 auf der Richterskala die Region. Glücklicherweise lag das Epizentrum nahe Chincha in großer Tiefe – der Schaden hielt sich in Grenzen.

    IGP warnte vor Erdbebenvorhersagen durch „Ufologen“

    Bagua Grande (Utcubamba): Zerstörtes Haus nach dem Erdbeben. Bild: INDECI
    Durch Erdbeben 2010 zerstörtes in Bagua Grande. Bild: INDECI

    Die Hauptstadt Lima selbst, die in ihrer Geschichte bereits mehrfach durch Erdbeben weitgehend zerstört wurde, kam in diesem Jahr glimpflich davon. Lediglich ein Beben kam auf die Stärke 5 auf der Richterskala, der Rest lag im Durchschnitt bei dem Wert 4. Dennoch ist die Angst ein stetiger Begleiter, nicht zuletzt auch wegen der Nähe zum Meer – insbesondere „La Punta“ in der Provinz Callao ist durch Tsunamis besonders gefährdet  -, sondern auch wegen wiederkehrenden Warnungen durch selbsternannte Hellseher und Pseudowissenschaftler. Erst für den vergangenen 21. September hatten zwei selbsternannte russische „Ufologinnen“ vor einem Beben gewarnt – die Prognose dann, nach Nichteintritt, auf den 22. September korrigiert. Es passierte wieder nichts, aber in den sozialen Netzwerken kursierten trotz Aufklärung durch Geologen die Gerüchte weiter.

    Beben in großer Tiefe häufig mit schwächeren Auswirkungen

    Aserradero: Straße nach dem Erdbeben. Bild: Stadtverwaltung Chachapoyas.
    Straße nach Erdbeben 2010. Bild: Stadtverwaltung Chachapoyas.

    Die Wissenschaftler des Institutes für Geophysik sagen keine Beben voraus und verlassen sich statt dessen auf ihre Messungen: Das stärkste Beben des Jahres wurde am 2. August in Pucallpa gemessen. Das Institut gab dessen Stärke mit 6,4 auf der Richtserskala an. Auch hier lag das Epizentrum in großer Tiefe – obschon das Beben auch in umliegenden Regionen zu spüren war, hielten sich die Schäden glücklicherweise in Grenzen.

    Hernando Tavera: Erdbebenhäufigkeit „nichts außergewöhnliches“

    Hernando Tavera, Direktor der Seismik-Abteilung des Institutes für Geophysik, sieht an der Zahl von 189 Erdbeben sowieso nichts dramatisches. „Wir leben in einem Land der Erdbeben, das muss man verstehen“, so Tavera, die Erdbebenhäufigkeit in Peru sei  nichts außergewöhnliches. Auch deshalb ist der peruanische Zivilschutz so erpicht darauf, immer wieder zu üben, wie im Falle eines Erdbebens vorgegangen werden muss. Denn eines macht Erdbeben wirklich gefährlich: Panik.

  • Ica: Erde kommt nicht zur Ruhe / weitere Nachbeben

    Eine Reihe weiterer Nachbeben hat unter Anderem die peruanische Region Ica erschüttert. Das jüngste Beben blieb aber mit 5,0 auf der Richterskala hinter dem Beben am vergangenen Freitag zurück. Aus Angst vor weiteren Erdstößen betreten viele noch immer nicht ihre Häuser.

    Die Serie von Erdbeben, 16 Stück in zwei Tagen, haben große Schäden angerichtet, durch einstürzende Häuser, herabfallende Ziegel und auf der Flucht wurden, wie aus dem jüngsten Bericht des Zivilschutzes Ica hervorgeht, mehr als 100 Personen verletzt. Durch den Einsturz und die Beschädigung von über 700 Häusern sind rund 1.430 Personen durch die Beben Obdachlos geworden. Einige Kirchen, Gesundheitsstationen und Schulgebäude wurden wegen akuter Einsturzgefahr geschlossen. Am schlimmsten traf es die Distrikte Salas Guadalupe und Ocucaje (beide Provinz Ica). In ersterem wurden 407 Häuser beschädigt, 177 davon sind nicht mehr bewohnbar. In Ocucaje wurden 220 Häuser und zwei Gesundheitsstationen teils schwer beschädigt. Ein Dutzend Häuser stürzte komplett ein. Der Zivilschutz der Region Ica begann deshalb nun mit der Verteilung von Zelten an die Erdbebenopfer.

    Präsident Humala hat wegen der Erdbeben seinen Besuch bei dem XXI. Iberoamerica-Gipfel in Asunción (Paraguay) abgebrochen und flog noch gestern nach Ica, wo er Verletzte im Krankenhaus besuchte und eine Reihe geschädigter Gebäude persönlich in Augenschein nahm.

    In Peru kommt es wegen seiner Lage am pazifischen Feuerring immer wieder zu starken Erdbeben. Die Region Ica war zuletzt im August 2007 von einem schweren Erdbeben getroffen worden, von dem sich die Region bis heute nicht erholt hat.

  • Peru modernisiert sein Erdbebenmesssystem

    Erdbeben, schematische Darstellung. Bild: IGP.
    Erdbeben, schematische Darstellung. Bild: IGP.

    Das peruanische Institut für Geophysik (IGP) hat angekündigt, noch in diesem Jahr mit ersten Testläufen für ein neues, satellitengestütztes Erdbebenwarn- und Messystem zu beginnen. IGP-Direktor Ronald Woodman erklärte, bis Dezember würden sieben solarbetriebene und mit Satelitentechnik ausgestattete Seismografen über das ganze Land verteilt installiert. Sieben weitere solcher Geräte werden im pazifischen Ozean vor der peruanischen Küste verankert, um mögliche Tsunamis rechtzeitig vorhersagen zu können.

    Durch die neue Technik können Erdbewegungen dann nicht nur exakter vorhergesagt werden, es wird auch die Abhängigkeit von traditionellen Kommunikationsnetzen verringert. So war bei dem schweren Erdbeben in Pisco am 15. August 2007 das Telefonnnetz zusammengebrochen, wodurch die Daten über das Beben erst mit Verspätung bei der IGP-Zentrale in Lima eintrafen. Neben einer modernisierten Messzentrale ist zudem der Aufbau eines zweiten Standortes in Huancayo geplant, falls die Zentrale in der Hauptstadt Lima ausfallen sollte. Jeder der Standorte, so die derzeitigen Planungen, soll über ein Notstromaggregat verfügen, um im Katastrophenfall weiterarbeiten zu können.

    Der Kauf des neuen Equipments kostete nach Angaben des IGP 3 Millionen Nuevos Soles.

  • Starkes Erdbeben vor Ica lässt auch Lima erzittern

    Ein Erdbeben der Stärke 5,7 auf der Richterskala hat heute Nacht um 3 Uhr Ortszeit Süd- und Westperu erschüttert. Insbesondere in Tambo de Mora, Pisco und Chincha (Region Ica) war das Beben zu spüren. Das Epizentrum lag nach Angaben des peruanischen geophysischen Institutes IGP 39 Kilometer westlich von Tambo de Mora unter dem Meer in einer Tiefe von 65 Kilometern.

    Der US-Erdbebendienst gab gar die Stärke 5,9 an.

    Am stärksten war das Beben dann auch in Tambo de Mora zu spüren, mit der Stärke IV auf der modifizierten Merkalliskala. Aber auch in der peruanischen Haupstadt Lima war es mit der Stärke III noch stark zu spüren.

    Nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes fiel nach dem Beben in Teilen Icas der Strom aus. An verschiedenen Orten soll das Mobilfunknetz vorrübergehend zusammengebrochen sein. Mehrere Hütten, insbesondere auf dem Land, sind eingestürzt.

    Bereits gestern Erdbeben in Arequipa

    Gestern Morgen (Ortszeit) hatte ein Erdbeben der Stärke 4,0 auf der Richterskala Teile der südperuanischen Region Arequipa erzittern lassen. Nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes waren dabei keine Schäden zu beklagen.

  • Erdbeben der Stärke 6,7 erschüttert auch Perus Norden

    Erdbeben am 12.08.2010. Bild: IGP.
    Erdbeben am 12.08.2010. Bild: IGP.

    Ein Erdbeben der Stärke 6,7 auf der Richterskala mit Epizentrum in Ecuador hat heute Morgen um 6:54 Uhr Ortszeit den gesamten peruanischen Norden, insbesondere Piura, Bagua, Tarapoto, Iquitos und Moyobamba erschüttert. Das gab das peruanische geophysische Institut (IGP) bekannt. Das Epizentrum lag rund 216 km Nordwestlich von Pastaza (Region Loreto) jenseits der Grenze in einer Tiefe von 161 Kilometern.

    In Piura, Tarapoto, Iquitos und Moyobamba war das Erdbeben mit der Stärke III auf der modifizierten Merkalli-Skala zu spüren.

    Über Schäden ist bislang nichts bekannt.

  • Erdbeben der Stärke 4,0 erschüttert Santa María de Nieva (Condorcanqui)

    Ein Erdbeben der Stärke 4,0 auf der Richterskala hat gestern in den frühen Morgenstunden die peruanische Regenwaldstadt Santa María de Nieva erschüttert. Das berichtet das peruanische geophysische Institut (IGP). Das Epizentrum lag rund 80 Kilometer nördlich von Santa María de Nieva in einer Tiefe von 50 Metern. In Nieva (Region Amazonas) und San Ignacio (Region Cajamarca) war das Beben mit der Stärke III auf der modifizierten Merkalliskala zu spüren.

    Über Schäden ist bislang nichts bekannt.

  • Peru: Erdbeben der Stärke 5,0 erschüttert Küste vor Trujillo

    Ein Erdbeben der Stärke 5,0 auf der Richterskala hat heute kurz nach Mitternacht die Umgebung der peruanischen Küstenstadt Trujillo erzittern lassen. Das berichtet das peruanische geophysische Institut (IGP). Das Epizentrum lag rund 148 Kilometer Südöstlich von San Pedro de Lloc (Region La Libertad) in einer Tiefe von 35 Kilometern.

    In Trujillo selbst war das Beben mit einer Stärke von II auf der modifizierten Merkalli-Skala zu spüren.