Ein Erdbeben der Stärke 4,0 auf der Richterskala hat heute Morgen das peruanische Chiple (Provinz Cutervo / Region Cajamarca) erschüttert. Das berichtet das peruanische geophysische Institut (IGP). Das Epizentrum lag 32 Kilometer nördlich von Cutervo in einer Tiefe von 36 Kilometern.
Das Beben ereignete sich um 09:08:09 Uhr Ortszeit und war in San Juan de Chiple mit der Stärke II auf der modifizierten Merkalli-Skala zu spüren. San Juan de Chiple liegt im Distrikt Callayuc und hat 202 Einwohner.
Ein Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala hat gestern Abend (Ortszeit) die peruanische Region Arequipa erschüttert. Das berichtet das peruanische geophysische Institut (IGP). Nach Angaben des IGP lag das Epizentrum 28 Kilometer Nordöstlich von Atico. In Atico und Chala war es mit einer Stärke von II auf der modifizierten Mercalliskala zu spüren.
Ein Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala hat heute Morgen um 9:48:17 Uhr Ortszeit die südperuanische Region Arequipa erschüttert. Das berichtet das peruaniche geophysische Institut (IGP). Das Epizentrum lag 37 Kilometer Südwestlich von Chuquibamba in einer Tiefe von 88 Kilometern. In Arequipa war es mit der Stärke II auf der modifizierten Mercalliskala zu spüren. Über Schäden ist bislang nichts bekannt.
Eine Serie von Erdbeben hat vergangene Nacht Zentral- und Südwestperu erschüttert. Zunächst ließ ein Beben der Stärke 3,9 auf der Richterskala um 21:50:59 Uhr Ortszeit Ricardo Palma südlich der peruanischen Hauptstadt Lima erbeben, das Epizentrum lag in einer Tiefe von 49 Kilometern. Um 1:32:18 Uhr Ortszeit zitterten dann Camaná und Moquegua, als ein Erdbeben der Stärke 4,7 auf der Richterskala vor der Küste die Städte erschütterte. Hier lag das Epizentrum rund 86 Kilometer Südostöstlich von Mollendo in einer Tiefe von 31 Kilometern. In Camaná war das Beben nach Angaben des peruanischen geophysischen Instituts IGP mit einer Stärke von II auf der modifizierten Mercalli-Skala zu spüren.
Ein Erdbeben der Stärke 4,6 auf der Richterskala hat heute um 11:12:25 Uhr Ortszeit die peruanische Region Ica erschüttert. Das berichtet das peruanische geophysische Institut IGP. Das Epizentrum lag 26 Kilometer westlich von Palpa in einer Tiefe von 49 Kilometern. Über Schäden ist noch nichts bekannt. Wie der Nachrichtensender RPP berichtet brach bei Beginn des Bebens an mehreren Orten Panik aus.
Ein Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Richterskala hat gestern um 17:46:45 Uhr Ortszeit die peruanische Region Ayacucho erschüttert. Nach Angaben des peruanischen geophysischen Institutes IGP lag das Epizentrum ca. 28 Kilometer Südsüdöstlich von Huanca Sancos in der Region Ayacucho in einer Tiefe von 115 Kilometern.
Das Erdbeben ließ auch die Regionen Ayacucho, Apurimac, Ica und Lima erzittern.
Ein Erdbeben der Stärke 4,5 auf der Richterskala hat gestern um 17:06:51 Uhr Ortszeit die peruanische Region Lima erschüttert. Das geht aus dem jüngsten Erdbebenreport des peruanischen geophysischen Institutes (IGP) hervor. Nach Angaben des IGP lag das Epizentrum 38 Kilometer Südöstlich von San Vicente de Cañete in einer Tiefe von 60 Kilometern.
Über mögliche Schäden ist zur Stunde noch nichts bekannt.
Peru wird häufig von Erdbeben getroffen, da sich vor der peruanischen Küste die Nazca-Platte unter die Südamerikanische Platte schiebt.
Das Epizentrum nordöstlich von Bagua. Bild: Google / IGP
Ein Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala hat gestern kurz vor Mitternacht (Ortszeit) die nordperuanische Region Amazonas erschüttert. Das berichtet das peruanische geophysische Institut IGP.
Das Epizentrum lag 46 Kilometer Nordwestlich von Bagua Grande in einer Tiefe von 219 Kilometern.
Wie Einwohner der Regionalhauptstadt Chachapoyas gegenüber INFOAMAZONAS bestätigten, wurden zahlreiche Gebäude beschädigt, zudem sind mehrere Orte noch immer ohne Strom. Dachziegel fielen von den Dächern, einzelne Wände stürzten um. Auch die Straße, die Chachapoyas mit der peruanischen Küste verbindet, wurde stark beschädigt, unterhalb der Ortschaft „Aserradero“ rutschte der Berg ab. Von den herabrutschenden Erdmassen wurde auch der Utcubamba-Fluss aufgestaut, Anwohner fürchten eine Flutwelle. Nach eigenen Angaben ist der Konzessionsinhaber der Straße inzwischen mit dem Wiederherrichten der Straße beschäftigt. Der Direktor der weiterführenden Schule in San Miguel de Poro Poro (Pisuquía) bestätigte gegenüber INFOAMAZONAS schwere Schäden in mehreren Klassenzimmern. Auch die Straße Chachapoyas-Leymebamba brach nach übereinstimmenden Berichten des Bürgermeisters von Santo Tomás Geromias Chauca Valqui, sowie einer Bewohnerin der Ortschaft Nuevo Tingo an mehreren Stellen auseinander und ist derzeit unpassierbar.
Ob es Todesopfer zu beklagen gab, ist noch nicht bekannt. Wie der Nachrichtensender RPP berichtet, war das Beben auch in Cajamarca, Jaén, Moyobamba und Tarapoto zu spüren.
Das Beben ereignete sich um 23:15:44 Uhr Ortszeit, was 6:15:44 Uhr Mitteleuropäischer Zeit entspricht.
Ein Erdbeben der Stärke 6,5 auf der Richterskala hat gestern um 21:42 Ortszeit den Süden Perus erschüttert. Das berichtet das peruanische geophysische Institut IGP. Das Epizentrum lag 59 Kilometer südwestwestlich von Tacna, in der Nähe der Grenze zu Chile, in einer Tiefe von 36 Kilometern. Nach Angaben des IGP lag das Epizentrum damit direkt vor der peruanischen Küste.
Ersten Berichten zufolge brachte das Beben mehrere Strommasten zum Einstürzen, weswegen Teile der Region Tacna noch immer ohne Strom sind. Zudem sollen 5 Personen in ein regionales Krankenhaus eingeliefert worden sein, die von herabfallenden Dachziegeln und Ziegelsteinen getroffen wurden.
Die peruanische Marine gab keine Tsunamiwarnung heraus. Es sei keine Flutwelle zu erwarten, so Marine-Mitarbeiter Walter Flores gegenüber RPP.
Das Erdbeben war das schwerste, das in diesem Jahr bisher in Peru zu spüren war.
Vor der peruanischen Küste schiebt sich die Nazca-Platte unter die südamerikanische Kontinentalplatte, weswegen es sehr häufig zu Erdbeben kommt.
Erdbeben bei Moyobamba am 21.4.2010. Bild:IGPZwei Erdbeben der Stärke 4,2 und 4,3 auf der Richterskala haben gestern Nachmittag das im Nordosten Perus gelegene Moyobamba (Region San Martín) erschüttert. Das meldet das peruanische Geologische Institut (IGP). Zuerst hatte gegen 11:08:29 Uhr Ortszeit ein Erdbeben der Stärke 4,3 mit Epizentrum zwischen Moyobamba und Rioja in einer Tiefe von 55 Kilometern die Erde wackeln lassen, um 16:58:34 Uhr ließ ein zweites Beben mit der Stärke 4,2 auf der Richterskala mit Epizentrum 28 Kilometer südöstlich von Moyobamba in einer Tiefe von 25 Kilometern Moyobamba und Umgebung erzittern. Über Schäden ist noch nichts bekannt.
Im Jahr 2005 hatte ein Beben der Stärke 5 in der Umgebung von Moyobamba und selbst in angrenzenden Regionen zahlreiche Häuser zum Einsturz gebracht.
Vor der peruanischen Küste schiebt sich die Nazca-Platte unter die südamerikanischen Platte und falten so das Anden-Gebirge auf, weswegen es sehr häufig zu Erdbeben kommt.