Peru: Starkes Erdbeben erschüttert Ica und Lima

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Ein Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala hat heute (Montag) um 00:10 Uhr Ortszeit die zentralperuanische Küste erschüttert. Durch den Einsturz mehrerer Häuser und herabfallende Gegenstände sind nach ersten Informationen des peruanischen Zivilschutzes mindestens 70 Personen verletzt worden, aus Ica selbst gibt es bislang Berichte über fünf eingestürzte, sowie zahlreiche beschädigte Häuser. Große Teile der Provinzen Ica und Pisco sind noch immer ohne Strom.

Das Epizentrum des Bebens, das in Pisco, sowie in der Hauptstadt Lima am stärksten zu spüren war, lag nach Angaben des peruanischen Instituts für Geophysik (IGP) 47 Kilometer südwestlich von Ica in einer Tiefe von 48 Kilometern. Das Beben war auch in Ayacucho, Huancavelica, Junín und Arequipa zu spüren.

Insbesondere in Ica riefen die Erdstöße Erinnerungen an das schwere Erdbeben vom 15. August 2007 hervor, als in Ica und Umgebung hunderte Menschen ihr Leben verloren. Ein großer Teil der Schäden aus jener Zeit sind bis heute nicht repariert.

Kommentare

Ein Kommentar zu „Peru: Starkes Erdbeben erschüttert Ica und Lima“

  1. […] Obwohl keine Region des Landes von dem Phänomen ausgenommen ist, sind manche Orte stärker betroffen als andere. So wurden in diesem Jahr allein in der Region um die Hauptstadt Lima 39 Erdbeben gemessen, gefolgt von der Region Ica mit 32 Stück, der Region also, in der Mitte 2007 ein Erdbeben der Stärke 7,9 auf der Richterskala große Zerstörung anrichtete. 91.240 Familien verloren damals ihr Obdach, 597 Menschen wurden getötet. Die Schäden, die das Beben anrichtete, sind bis heute nur teilweise repariert. Auch in diesem Jahr wurde Ica wieder von einem relativ starken Beben heimgesucht, am 30. Januar erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,3 auf der Richterskala die Region. Glücklicherweise lag das Epizentrum nahe Chincha in großer Tiefe – der Schaden hielt sich in Grenzen. […]