Leymebamba / Amazonas: Spanischer Höhlenforscher schwer verletzt

Inti Machay-Höhle bei Leymebamba. Bild: EspeloeKandil / GEODA

Inti Machay-Höhle bei Leymebamba. Bild: EspeloeKandil / GEODA

Rund 400 Meter unter der Erdoberfläche ist am vergangenen Donnerstag (18.) in der Intimachay-Höhle (Distrikt Leymebamba / Provinz Chachapoyas) der spanische Höhlenexperte Cecilio López Tercero einen Hang hinabgestürzt. Dabei zog er sich Brüche an beiden Beinen zu, auch die Wirbelsäule wurde verletzt. Inzwischen trafen nach Angaben von „Esfera Radio“ Hilfskräfte aus anderen Teilen Perus in Leymebamba ein, um mit der Bergung zu beginnen. Nach der Bergung soll López Tercero zur medizinischen Behandlung in die peruanische Hauptstadt Lima geflogen werden.

Im Utcubamba-Tal, das einen wichtigen Zufluss zum Marañón beherbergt, gibt es neben Ruinenstätten wie Kuélap oder Macro auch eine Reihe von Höhlen, die bislang weitgehend unerforscht sind. Cecilio López Tercero gehört zu der spanischen Organisation EspeleoKandil, die seit über einem Jahrzehnt die Höhlen der Region erforscht und kartographiert.

Hinweis: Informationen über die Arbeit von EspeleoKandil in der Intimachay-Höhle finden Sie auf der Internetseite der Gruppe!

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