Tarapoto / San Martín: Regenfälle lassen Kanalisation zusammenbrechen


Starke Regenfälle, die sich über acht Stunden hinwegzogen, haben am Montag in Teilen der peruanischen Region San Martín Schäden angerichtet. So brach in Tarapoto (Provinz San Martín), der größten Stadt der Region, das Abwassersystem zusammen, ganze Straßenzüge wurden überflutet. Der Zivilschutz berichtet allein in Tarapoto von 11 eingestürzten Häusern, weitere wurden beschädigt. Im Distrikt Morales stürzten wegen der Regenfälle zwei Häuser ein, 39 wurden stark beschädigt. Auch im Distrikt La Banda de Shilcayo (ebenfalls Provinz San Martín) stürzten drei Häuser ein, der Zivilschutz stellte inzwischen den Familien, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen konnten, Zelte zur Verfügung.

Zu Problemen führten die Regenfälle auch in anderen Provinzen von San Martín. So wurden auch in Teilen der Provinzen Picota und Bellavista Häuser beschädigt, sowie Felder überschwemmt. Im 13.000-Einwohner-Distrikt Tabalosos (Provinz Lamas) riss ein Erdrutsch rund 100 Meter eines Fahrweges der Strecke San Miguel de Panjui – Nuevo Continente mit, zerstörte eine Fußgängerbrücke, sowie das Trinkwasserreservoir des Dorfes Nuevo San Miguel. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

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