Schlagwort: Lamas

  • Wegen Überschwemmungen: Straßen-Notstand in San Martín (Peru)

    Hochwasser: Utcubamba in der Provinz BongaráSeit Ende November 2012 gehen in der nordostperuanischen Region San Martín ungewöhnlich starke Regenfälle nieder, mehrere Flüsse und Bäche traten über die Ufer. Weil dabei nicht nur Häuser, sondern auch zahlreiche Straßen beschädigt und zerstört wurden, hat die Regionalregierung der Regenwaldregion östlich der Anden nun den „Straßen-Notstand“ ausgerufen. Die Maßnahme, die bis Ende März gilt, soll es ermöglichen, die Bau- und Ausbesserungsarbeiten schneller und unbürokratischer durchzuführen.

    Zuvor hatten die regionale Verkehrsbehörde und der nationale Wetter- und Hydrologie-Dienst SENAMHI Alarm geschlagen. Die Verkehrsbehörde berichtete über zahlreiche Hauptverkehrsstraßen, die von Erdrutschen und Schlammlawinen unterbrochen worden waren. Der SENAMHI dagegen rechnet für Januar und Februar mit anhaltenden überdurchschnittlichen Regenfällen, insbesondere in den Provinzen Lamas, San Martín, Picota und Bellavista. Auch starke Gewitter werden erwartet.

  • Starkes Erdbeben erschüttert Nordostperu / auch in Chachapoyas zu spüren

    Ein Erdbeben der Stärke 5,5 auf der Richterskala hat gestern um 15:49 Uhr große Teile Nordperus erzittern lassen. Wie das peruanische Institut für Geophysik (IGP) in seinem jüngsten Erdbebenreport mitteilt, lag das Epizentrum 36 Kilometer westlich von Yurimaguas (Region Loreto) in einer Tiefe von 110 Kilometern. Am stärksten war es deshalb auch in Yurimaguas zu spüren, die Auswirkungen wurden mit dem Wert IV auf der modifizierten Mercalliskala angegeben. Auch in Moyobamba, Lamas und Chachapoyas war das Beben zu spüren. Wie die in Iquitos erscheinende Tageszeitung Pro & Contra berichtet, kam es bei einigen Bewohnern von Yurimaguas zu Panikreaktionen, jedoch nicht zu großen Schäden. Genaue Berichte liegen aber bislang nicht vor.

  • Tarapoto / San Martín: Regenfälle lassen Kanalisation zusammenbrechen

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    Starke Regenfälle, die sich über acht Stunden hinwegzogen, haben am Montag in Teilen der peruanischen Region San Martín Schäden angerichtet. So brach in Tarapoto (Provinz San Martín), der größten Stadt der Region, das Abwassersystem zusammen, ganze Straßenzüge wurden überflutet. Der Zivilschutz berichtet allein in Tarapoto von 11 eingestürzten Häusern, weitere wurden beschädigt. Im Distrikt Morales stürzten wegen der Regenfälle zwei Häuser ein, 39 wurden stark beschädigt. Auch im Distrikt La Banda de Shilcayo (ebenfalls Provinz San Martín) stürzten drei Häuser ein, der Zivilschutz stellte inzwischen den Familien, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen konnten, Zelte zur Verfügung.

    Zu Problemen führten die Regenfälle auch in anderen Provinzen von San Martín. So wurden auch in Teilen der Provinzen Picota und Bellavista Häuser beschädigt, sowie Felder überschwemmt. Im 13.000-Einwohner-Distrikt Tabalosos (Provinz Lamas) riss ein Erdrutsch rund 100 Meter eines Fahrweges der Strecke San Miguel de Panjui – Nuevo Continente mit, zerstörte eine Fußgängerbrücke, sowie das Trinkwasserreservoir des Dorfes Nuevo San Miguel. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

  • Peru: Erdbeben der Stärke 4,9 erschüttert San Martín und Loreto

    Ein Erdbeben der Stärke 4,9 auf der Richterskala hat heute um 8:28 Uhr Ortszeit Perus Nordosten erschüttert. Das gab das peruanische geophysische Institut (IGP) bekannt. Das Epizentrum lag rund 40 Kilometer östlich von Tarapoto, Hauptstadt der Region San Martín, in einer Tiefe von 50 Kilometern. In Tarapoto war das Beben deshalb auch besonders stark zu spüren. Das IGP ermittelte für Tarapoto den Wert III auf der modifizierten Merkalliskala, für Lamas II.

  • mind. 15 Tote bei Busunfall in San Martín

    Wieder einmal kam es auf der Fernando-Belaunde-Terry-Straße, die von Chiclayo an der peruanischen Küste nach Tarapoto in der Urwaldregion San Martín führt, zu einem schweren Busunfall. Ein Doppelstockbus der Busgesellschaft „Civa“ stürzte gestern gegen 23:30 Ortszeit rund 45 Meter in die Tiefe, wobei 14 Personen ums Leben kamen und mindestens 21 weitere teils schwer verletzt wurden. Nach Angaben der Polizeidirektion von San Martín gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur „ANDINA“  verstarb ein weiterer Passagier noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Wie das Busunternehmen Civa erklärte, befinden sich unter den Toten Juan Manuel Mendoza Lopez, Liz Mendoza Torres, Noel Barrios, Maria Torres, Alexander Shupingahua, Tolia Aurora Chevarría, Littman Alegria Sandoval und Beudelia Barrio Lizana. 6 weitere Todesopfer konnten bisher nicht identifiziert werden.

    Wie lokale Radiosender übereinstimmend berichteten, stürzte der Bus in die Tiefe, als der Fahrer versuchte, einem Lastentransporter auszuweichen, der auf der falschen Fahrbahnseite unterwegs war. Ob es dabei zu einem Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen gekommen war, ist noch nicht geklärt.

    Der Unfall ereignete sich am Streckenkilometer 540 in der Nähe von Tangara, Distrikt Tabalosos, Provinz Lamas, Region San Martín.

    Der Bus war von Lima nach Tarapoto unterwegs.

    Die „carretera Fernando Belaunde Terry“, die nach einem zweimaligen peruanischen Präsidenten benannt wurde, ist leider häufig Schauplatz Unfälle dieser Art, was nicht zuletzt mit der teilweise sehr abenteuerlichen Straßenführung und teilweise schlechten Absicherung zu tun hat.

    Seit Juni vergangenen Jahres war das Busunternehmen Civa in insgesamt 9 aktenkundige Unfälle verwickelt, in deren Verlauf 97 Leute verletzt wurden. Civa belegt damit Platz 32 in der Liste der unsichersten Busunternehmen Perus, die jährlich durch das peruanische Transport- und Kommunikationsministerium erstellt wird.

    Quellen: ANDINA, MTC (Ranking der unsichersten Busunternehmen)