Schlagwort: Tarapoto

  • Tarapoto / San Martín: Regenfälle lassen Kanalisation zusammenbrechen

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    Starke Regenfälle, die sich über acht Stunden hinwegzogen, haben am Montag in Teilen der peruanischen Region San Martín Schäden angerichtet. So brach in Tarapoto (Provinz San Martín), der größten Stadt der Region, das Abwassersystem zusammen, ganze Straßenzüge wurden überflutet. Der Zivilschutz berichtet allein in Tarapoto von 11 eingestürzten Häusern, weitere wurden beschädigt. Im Distrikt Morales stürzten wegen der Regenfälle zwei Häuser ein, 39 wurden stark beschädigt. Auch im Distrikt La Banda de Shilcayo (ebenfalls Provinz San Martín) stürzten drei Häuser ein, der Zivilschutz stellte inzwischen den Familien, die nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen konnten, Zelte zur Verfügung.

    Zu Problemen führten die Regenfälle auch in anderen Provinzen von San Martín. So wurden auch in Teilen der Provinzen Picota und Bellavista Häuser beschädigt, sowie Felder überschwemmt. Im 13.000-Einwohner-Distrikt Tabalosos (Provinz Lamas) riss ein Erdrutsch rund 100 Meter eines Fahrweges der Strecke San Miguel de Panjui – Nuevo Continente mit, zerstörte eine Fußgängerbrücke, sowie das Trinkwasserreservoir des Dorfes Nuevo San Miguel. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

  • Trujillo / La Libertad: Zwei Tote bei Zusammenstoß von Movil Tours-Bus mit Getränkelaster

    Beim Zusammenstoß zwischen einem Bus des Unternehmens Movil Tours mit einem Lastwagen sind nach Angaben des peruanischen Nachrichtensenders RPP heute Morgen zwei Menschen getötet worden. Der Unfall ereignete sich bei Streckenkilometer 590 der Panamericana bei El Milagro (Distrikt Huanchaco / Provinz Trujillo). Bei den Toten soll es sich um den 30jährigen Fahrer des mit Erfrischungsgetränken beladenen Lastwagens, sowie um den 42jährigen Beifahrer des Fernbusses handeln. Einige Passagiere wurden mit leichten Verletzungen in nahegelegene Krankenhäuser eingeliefert.

    Der Bus kam aus Lima, über das Ziel gibt es allerdings wiedersprüchliche Angaben. So berichtet der Radiosender Radio Activa aus Chachapoyas, der Bus sei auf dem Weg nach Tarapoto verunglückt. RPP Noticias dagegen geht davon aus, das Ziel sei Chachapoyas gewesen. Der Grund für den Frontalcrasch ist noch unbekannt, wie aus dem jüngsten Bericht der Verkehrssicherheitsbehörde SUTRAN hervorgeht, die per GPS die Geschwindigkeit von Fernbussen misst, war der Bus nicht mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.

    NACHTRAG: Bus war auf dem Weg nach Tarapoto, Beifahrer kam aus Chachapoyas
    Wie Movil Tours Chachapoyas gegenüber INFOAMAZONAS bestätigte, war der Bus auf dem Weg nach Tarapoto (Region San Martín), nicht nach Chachapoyas, wie ursprünglich berichtet worden war. Eines der Todesopfer, der Beifahrer des Busses José Rojas Vergaray, kommt allderings aus Chachapoyas.

  • San Martín: Suchmannschaften finden abgestürztes Flugzeug / keine Überlebenden

    Suchmannschaften der peruanischen Luftwaffe haben das Wrack des Kleinflugzeugs gefunden, das vergangene Woche auf dem Weg vom privaten Flugfeld Palmas de Shanusi nach Tarapoto abgestürzt war. Keiner der vier Insassen hat das Unglück überlebt. Das Flugzeug eines Palmölherstellers war beim Flug über den Escalera-Berg plötzlich vom Radar verschwunden. Die Unglücksursache ist weiterhin unklar.

  • Erdrutsche: Straße Tarapoto-Yurimaguas unbefahrbar / Preisspekulation in Yurimaguas

    Starke Regenfälle in den vergangenen Wochen haben auf der Strecke von Tarapoto (Region San Martín) nach Yurimaguas (Region Loreto) zu Steinschlag und mehreren Erdrutschen geführt und diese damit vorrübergehend unpassierbar gemacht. Wie der Zivilschutz informiert, ist die Straße an insgesamt vier Stellen unterbrochen. Zudem schwollen mehre Flüsse stark an und gefährden weitere Straßenabschnitte.

    Wie Radio Oriente aus Yurimaguas berichet, werden in einigen Geschäften bereits Waren knapp, die in der Region selbst nicht hergestellt werden können. Neben Gemüse sei vor allem der Preis für Fleisch stark gestiegen.

  • Tarapoto / San Martín: Kleinflugzeug vermisst

    In der Nordostperuanischen Region San Martín ist gestern das private Kleinflugzeug eines Palmölherstellers verschwunden. Nach Angaben der Flugsicherung war es auf dem Weg vom Flugfeld Palmas de Shanusi nach Tarapoto, als der Kontakt über dem „Cerro Escalera“ plötzlich aus noch ungeklärter Ursache abbrach. Die Flugsicherung vermutet, dass das Flugzeug abstürzte. Wegen der Dunkelheit konnte die Luftwaffe erst heute Morgen mit der Suche beginnen. Nach ersten Informationen befanden sich vier Personen an Bord des Kleinflugzeugs. Nach Angaben des Verkehrsministeriums wurde das Flugzeug erst kürzlich technisch überprüft und befand sich in guten Zustand.

  • Peru: Erdbeben der Stärke 4,9 erschüttert San Martín und Loreto

    Ein Erdbeben der Stärke 4,9 auf der Richterskala hat heute um 8:28 Uhr Ortszeit Perus Nordosten erschüttert. Das gab das peruanische geophysische Institut (IGP) bekannt. Das Epizentrum lag rund 40 Kilometer östlich von Tarapoto, Hauptstadt der Region San Martín, in einer Tiefe von 50 Kilometern. In Tarapoto war das Beben deshalb auch besonders stark zu spüren. Das IGP ermittelte für Tarapoto den Wert III auf der modifizierten Merkalliskala, für Lamas II.

  • Erdbeben der Stärke 6,7 erschüttert auch Perus Norden

    Erdbeben am 12.08.2010. Bild: IGP.
    Erdbeben am 12.08.2010. Bild: IGP.

    Ein Erdbeben der Stärke 6,7 auf der Richterskala mit Epizentrum in Ecuador hat heute Morgen um 6:54 Uhr Ortszeit den gesamten peruanischen Norden, insbesondere Piura, Bagua, Tarapoto, Iquitos und Moyobamba erschüttert. Das gab das peruanische geophysische Institut (IGP) bekannt. Das Epizentrum lag rund 216 km Nordwestlich von Pastaza (Region Loreto) jenseits der Grenze in einer Tiefe von 161 Kilometern.

    In Piura, Tarapoto, Iquitos und Moyobamba war das Erdbeben mit der Stärke III auf der modifizierten Merkalli-Skala zu spüren.

    Über Schäden ist bislang nichts bekannt.

  • Tarapoto / San Martín: Erste zentrale Blutbank Perus eingeweiht

    Die Blutbank der Region San Martín. Foto: MINSA.
    Die Blutbank der Region San Martín. Foto: MINSA.
    Als erste peruanische Region hat San Martín gestern eine zentrale Blutbank eingeweiht. Das berichtet die staatliche Agentur ANDINA. Von der Blutbank sollen künftig alle öffentlichen und privaten Krankenhäuser mit Blutkonserven versorgt werden. Die Kosten für den Aufbau der Einrichtung beliefen sich nach Angaben des Regionaldirektors für Gesundheit, Roger Rengifo Campos, auf 5.096.374 Nuevos Soles.

    In Zukunft sollen in der Institution Experten die Blutspende selbst, sowie die Kontrolle und Aufbewahrung der Blutkonserven organisieren.

    In einem ersten Schritt werden in den kommenden Tagen 2.500 Soldaten einer Spezialeinheit des peruanischen Militärs Blut spenden.

  • Tarapoto/San Martín: Genmanipuliertes Soya auf allen Märkten

    Bei vierzehn von fünfzehn entnommenen Soyaproben auf verschiedenen Märkten der peruanischen Regenwaldstadt Tarapoto handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um genmanipulierte Produkte. Das berichtet die Lokalzeitung „Hoy“. Die Einfuhr und der Verkauf genetisch veränderten Saatgutes ist in der Region San Martín verboten.

    Studierende und Wissenschaftler der San Marcos-Universität (UNSM) hatten auf zwei Großmärkten und in mehreren Lebensmittelgeschäften Mais- und Soyaproben entnommen. Von den vierzehn Maisproben war ebenfalls eine genmanipuliert.

    Am 19. Oktober hatte die Regionalregierung die Einfuhr, den Anbau, die Lagerung, die Erforschung, den Tausch und den Verkauf genetisch veränderter Organismen verboten, um die eigene Biodiversität nicht zu gefährden.

  • Fluß reißt Brücke zwischen Tarapoto und Moyobamba mit

    Der gleichnamige Fluss hat am heutigen Freitag die „Gera“-Brücke zerstört, die Teil der „Fernando Belaúnde Terry“-Fernstraße ist und Moyobamba mit Tarapoto (San Martín) verbindet. Das berichtet der Zivilschutz San Martín.  Demnach hatten die seit Tagen anhaltenden, schweren Regenfälle den Fluss so stark anschlwellen lassen, dass die Brücke mitgerissen wurde. Inzwischen haben sich auf beiden Seiten der Brücke mehrere hundert Passagier- und Frachtfahrzeuge angestaut. Ein Fahrzeug wurde bei dem Versuch, den Fluss zu durchqueren, von den Fluten mitgerissen.

    Schwierige Lage auch in Amazonas und Cajamarca

    Auch an anderer Stelle kam es wegen der Regenfälle zu Problemen. So ließen die Regenfälle den Utcubamba in Amazonas so stark anwachsen, dass mehrere Straßen überflutet wurden. Auch die Straße von der Küste nach Cajamarca wurde nach mehreren Erdrutschen bis auf weiteres gesperrt. Ähnliches wird von der Carretera Central berichtet.