Kategorie: Utcubamba

Die Hauptstadt der Provinz Utcubamba ist Bagua Grande. Die Provinz wird von der „Fernando-Belaunde-Terry-Straße“ durchschnitten, die von Pedro Ruiz, Chachapoyas und Tarapoto über Olmos an die peruanische Küste führt.

Traurige Berühmtheit erlangte die Provinz am 5. Juni 2009, als bei Zusammenstößen zwischen der Polizei und Zivilisten, darunter vorwiegend Indígena der Region, mehr als 30 Menschen ihr Leben verloren.

  • Nach Einigung im Bergbau-Streit: Aymaras heben Streik auf

    Nach ihrer Einigung mit der peruanischen Regierung haben Bewohnerinnen und Bewohner – insbesondere Aymara – im Süden der südperuanischen Region Puno nach mehreren Wochen ihre Proteste beendet. Am vergangenen Freitag hatten Abgesandte der Demonstranten durch Verhandlungen mit Regierungsvertretern die Rücknahme eines Regierungsdekretes erreicht, das einem kanadischen Unternehmen den Bergbau in einer Region gestattete, in der in der Vergangenheit durch wilden Bergbau ökologische Schäden angerichtet worden waren. Dies war eine der Hauptforderungen gewesen. Die entsprechende Verordnung wurde noch am Samstag im peruanischen Gesetzblatt veröffentlicht. Daneben wollten sie durchsetzen, dass im Süden der Region Puno keine  Bergbaukonzessionen mehr vergeben werden. Mit dieser Forderung waren sie zwar nicht erfolgreich, allerdings versprach das Energie- und Bergbauministerium künftig vor der Vergabe von Förderlizenzen vor Ort ein Konsultationsverfahren durchzuführen.

    Überschattet wurden die Verhandlungen von schweren Zusammenstößen in und um Juliaca (Puno). Dort war der örtliche Flughafen besetzt worden. Mehrere Fahrzeuge, Flugsicherheitseinrichtungen und Büros wurden zerstört und angezündet. Beim Versuch der Polizei, den Flughafen mit Tränengas und Warnschüssen zu räumen, wurden mindestens fünf Personen getötet.

    „Juliacazo“ – blutiges Erbe der García-Regierung?

    Die peruanische Tageszeitung „Peru21“ betitelte die Vorgänge bereits am Samstag als „Juliacazo“ und stellte sie damit in eine Reihe mit anderen ähnlichen Situationen der Regierung des peruanischen noch-Präsidenten Alan García, insbesondere dem „Baguazo“. Damals kamen bei der gewaltsamen Räumung einer Straßenblockade indigener, die gegen ein Regierungsdekret demonstrierten, mehr als 30 Menschen ums Leben. Die Parallelen sind unübersehbar: Die peruanische Regierung versuchte in beiden Fällen, per Dekret das Parlament zu umgehen und traf Beschlüsse, die die lokale, indigene Bevölkerung direkt betrafen. Der Dialog wurde erst spät gesucht und als er dann gesucht wurde, war es nicht nur viel zu spät, sondern auch unklar, wer denn eigentlich die legitime Ansprechpartner sind. Diese Versäumnisse, die dann manchmal – das war in Bagua so und aus Puno wird ähnliches gemunkelt – von lokalen, bis dahin weitgehend unbekannten Anführern, Fernseh- oder Radiosprechern genutzt wurden, um bekannt zu werden, in dem sie zu schärferen Protesten aufstacheln, führten auch jetzt wieder dazu, dass eine improvisierte Polizeiaktion zur Räumung der blockierten Infrasturktureinrichtung angeordnet wurde, die im Chaos mit Toten und Verletzten endete. Wie auch in Bagua vermutet Präsident García dahinter dann „dunkle Kräfte“, wie in Bagua steckt darin möglicherweise ein Körnchen Wahrheit, mehr aber auch nicht. Und noch eine Parallele haben der Baguazo und der Juliacazo: Hört man zum Thema zunächst die Lokalnachrichten aus Puno und dann die Nachrichten aus Lima, denkt man, es würde über unterschiedliche Ereignisse berichtet.

    Der gewählte Präsident Ollanta Humala wird sich gut überlegen müssen, wie soziale Konflikte künftig friedlich gelöst werden können. Und die außerparlamentarische Opposition Perus muss sich gut überlegen, ob sich ihre Ziele nicht auch weniger radikal erreichen lassen.

  • Region Amazonas prüft Einführung von regionalem Indígena-Konsultationsverfahren

    Nachdem ein entsprechendes Gesetz an Perus Präsident García, sowie dem fehlenden Willen des Parlaments gescheitert war, prüft die Regierung der nordostperuanischen Region Amazonas nun die Einführung eines eigenen, regionalen Indígena-Konsultationsverfahrens. Damit soll auf regionaler Ebene nicht nur das von Peru ratifizierte Übereinkommen 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) umgesetzt, sondern auch möglichen neuen sozialen Konflikten vorgebeugt werden. Das Übereinkommen 169 der ILO sieht vor, dass Ureinwohner um ihre Stellungnahme zu Gesetzen gebeten werden müssen, deren Wirkung sie betreffen könnte („Konsultationsverfahren“). Ein entsprechender Konsultationsmechanismus könnte nun, wenn der Regionalrat zustimmt, per Regionalverordnung zumindest für die Region Amazonas in Kraft treten.

    Gleichzeitig rief auch der gewählte Kongressabgeordnete der Region Eduardo Nayap Kinin bei einem Besuch in Chachapoyas seine noch aktiven Vorgänger auf, sich im peruanischen Kongress weiter für die Durchsetzung eines landesweiten Konsultationsgesetzes einzusetzen. Der Aufruf erfolgte im Hinblick auf den zweiten Jahrestag des „Baguazo“, der blutigen Zusammenstöße zwischen Indígena, lokaler Bevölkerung und der Polizei im Umkreis der Stadt Bagua Grande am 5. Juni 2009. Damals hatten dort tausende Indígena zum Protest gegen ein gesetzgebendes Dekret zur Umwidmung von Land und zur Neuregelung der Forstwirtschaft, das sie betraf und über das sie nie Konsultiert worden waren, eine Straße und eine Erdölpumpstation besetzt. Als die Polizei gewaltsam versuchte, die Protestierenden zu zerstreuen, kam es auf beiden Seiten zu Gewalttaten, bei denen mehr als 30 Menschen getötet wurden.

  • Sachapoyas / Amazonas: Polizei zerstört Mohnfelderfelder

    Die Antidrogenpolizei Chachapoyas hat bei Sachapoyas (Distrikt Bagua Grande / Provinz Utcubamba) drei Mohnfelder zerstört, deren Ernte zur Opiumproduktion genutzt werden sollte. Das berichtet die Lokalzeitung „Ahora“. Zudem wurden eine Tüte Marihuana und mehrere Kilogramm Mohnsamen beschlagnahmt. Zwei Personen wurden festgenommen. Um zu den Feldern zu kommen, mussten die Polizisten gemeinsam mit Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft 12 Stunden zu Fuß gehen. Wie „Ahora“ berichtet, mussten auch die festgenommenen die über 12stündige Reise zum Kommisariat Bagua Grande zu Fuß auf sich nehmen.

    Sachapoyas hat 383 Einwohner.

    INFOAMAZONAS-Spezial Drogenprobleme und DrogenkonflikteMehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme.

  • Utcubamba / Amazonas: Erdrutsch durchtrennt Fernstraße / Überschwemmung droht

    Durch das Abrutschen eines halben Berges wurde bei Salao in der Nähe von Puerto Naranjitos (Provinz Utcubamba / Region Amazonas) ein Teil der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße, die auch Teil der Fernverbindung zwischen der Atlantikküste und dem Nachbarland Brasilien ist, zerstört. Ein durch die Erdmassen entstehender Stausee bedroht derweil mehrere nahegelegene Ortschaften und weicht den Berg weiter auf, 40 Familien wurden bereits evakuiert. Nach Angaben von Radio Activa (Chachapoyas) rutschen noch immer Erdmassen und ganze Felsen in den Utcubamba-Fluss. Der regionale Zivilschutz der Region Amazonas prüft derweil, mehrere Felsen wegzusprengen, um den Abfluss des Wassers zu ermöglichen.

  • Amazonas: Condorcanqui nach Regenfällen von Außenwelt abgeschnitten

    Die starken Regenfälle der vergangenen Tage haben auf der Straße zwischen Bagua und Santa María de Nieva mehrere Erdrutsche ausgelöst und so die nordperuanische Provinz Condorcanqui weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Wie Radio Nieva berichtet, ist vor allem der Abschnitt zwischen Wawik (Wawiko) und Puente Nievas (Distrikt Imaza / Provinz Bagua) auf einer Länge von rund 8 Kilometern betroffen. Zudem sollen achtzehn Häuser, sowie die Wasserversorgung von Wawik stark beschädigt worden sein.

    Probleme auch in Cumba

    Auch etwas weiter südlich, im Distrikt Cumba (Provinz Utcubamba) kam es aufgrund der Regenfälle zu Problemen. Der gestiegene Wasserstand des Marañón lässt derweil nur eingeschränkt Verkehr durch den Distrikt zu, der wichtige Ortschaften wie Lonya, Camporredondo und Ocallí mit der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße verbindet.

  • Cajaruro / Amazonas: Park-Ranger finden Silberschmiedearbeiten und Inka-Ruinen

    Eine der gefundenen Silberschmiedearbeiten. Foto: Alberto Pintado / ANDINA.
    Eine der gefundenen Silberschmiedearbeiten. Foto: Alberto Pintado / ANDINA.
    Ranger des nordperuanischen Naturparks „Cordillera de Colán“ haben kunstvolle Silberschmiede- und Steinmetzarbeiten gefunden, sowie eine mutmaßliche Inka-Ruine entdeckt. Das gab gestern die Biologin Leyda Gueiler Rimarachín bekannt, die als Biologin für das Büro Bagua Grande des Naturparks arbeitet. „Die Stücke sind sehr Kunstvoll bearbeitet, gut erhalten und zeigen, dass die vorkolombinischen Kulturen auf dem Boden von (der Region) Amazonas bereits die Schmiedekunst beherrschten“, so Gueiler Rimarachín. Ein besonders fein bearbeitetes Objekt scheint wohl eine Art Schutzschild dargestellt zu haben.

    Zur genaueren Untersuchung wurden einige der gefundenen Gegenstände bereits in die Regionalhauptstadt Chachapoyas überführt, wo sie von Spezialisten des regionalen Kulturinstitutes untersucht werden sollen. Für die kommenden Tage wird mit der Ankunft von Archäologen des Kulturinstitutes gerechnet, die an der Fundstelle erste Vorabuntersuchungen durchführen sollen. Bislang ist die Fundstätte von einer dichten Vegetation überwuchert und daran will die Naturparkverwaltung auch bis zum Eintreffen der Archäologen nichts ändern. Damit soll die Fundstätte selbst vorerst konserviert bleiben, auch zum Schutz vor eventuellen Schatzräubern.

    Sollten die Spezialisten der Fundstätte eine große Bedeutung zumessen, werde die Parkverwaltung die Einstellung weiterer Mitarbeiter prüfen, insbesondere solche mit archäologischer Ausbildung, so der Leiter des Naturparks Cordillera de Colán, César Bartra. Mitarbeiter des Parks hätten bereits über weitere Ruinen berichtet.

    Der Naturpark Cordillera de Colán umfasst Teile der Distrikte Aramango und Coppalin in der Provinz Bagua, sowie den Distrikt Cajaruro in der Provinz Utcubamba, allesamt Teile der Region Amazonas. Der 39.215 Hektar große Naturpark wurde vor einem Jahr eröffnet.

  • Utcubamba / Amazonas: Wind und Regen decken Dächer ab

    Starke Böen und langanhaltende Regenfälle haben gestern Vormittag in El Valor (Distrikt El Milagro / Provinz Utcubamba / Region Amazonas) mehrere Gebäude beschädigt, sowie zu einem fünfstündigen Stromausfall geführt. Nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes verloren neben 18 Wohnhäusern auch zwei Schulen, sowie eine katholische Kirche ihr Dach. Auf dem Dorfplatz von El Valor stürzten mehrere Bäume um. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

  • Überraschende Wende: Radio „La Voz“ bekommt Lizenz zurück

    Mehr als ein Jahr nach der illegalen Schließung des peruanischen Radiosenders „La Voz“ aus Bagua Grande hat die peruanische Regierung auf internationalen Druck hin die Sendelizenz wieder erteilt. In einem beispiellosen Akt teilten Premier Javier Velásquez und Transport- und Kommunikationsminister Enrique Cornejo mit, ab heute (Freitag) könne der Sendebetrieb wieder aufgenommen werden. Man wolle damit zeigen, dass Peru die Pressefreiheit respektiere, so Velásquez Quesquén.

    Nach schweren Zusammenstößen zwischen Ureinwohnern, lokaler Bevölkerung und der Polizei am vergangenen 5. Juni 2009 in der Umgebung der nordperuanischen Stadt Bagua, bei denen mehr als 30 Menschen ihr Leben verloren hatten, warfen mehrere Minister dem Lokalsender „La Voz“ vor, die Gewalt angeheizt zu haben. Obwohl mit Hilfe von Mitschnitten der gesammten Sendungen die Unschuld von Radio „La Voz“ nachgewiesen werden konnte, entzog das Transport- und Kommunikationsministerium wegen vorgeschobenen angeblichen administrativen Mängeln dem Familienunternehmen die Sendelizenz. Nach internationalen Unterschriftenkampagnen, Kritik von Presse- und Menschenrechtsorganisationen und mehrfachen Aufrufen durch die peruanische Volksanwaltschaft und NGOs sah sich das Ministerium nun gezwungen, die Lizenz erneut zu erteilen.

    Zunächst galt es noch das Problem zu lösen, dass das Transport- und Kommunikationsministerium eine „Fehlentscheidung“ getroffen hatte, dies aber, um das Gesicht zu waren, nicht zugeben konnte. Der Ausweg war schließlich eine „vorrübergehende Aufhebung der Lizenzentzugsverordnung für 60 Tage“. Während dieser Zeit muss Radio La Voz die vorgeschobenen administrativen Probleme lösen, nach Ende der 60 Tagen geht es dann weiter, als sei nichts gewesen.

  • Utcubamba / Amazonas: Kaffeehändler bei Überfall getötet

    Abschnitt der Straße Corral Quemado - Ocallí. Foto/Montage: D. Raiser / infoamazonas.de, Karte: MTC
    Abschnitt der Straße Corral Quemado – Ocallí. Foto/Montage: D. Raiser / infoamazonas.de, Karte: MTC

    Gefährlich werden Utcubambas Straßen zur Zeit der Kaffeeernte. Wie schon in vergangenenen Jahren, kam es auch dieses Jahr wieder zu zahlreichen Raubüberfällen auf Kaffeebauern und -händler, die ihre Fracht aus den fruchtbaren Hochtälern im Südwesten der Region Amazonas über die Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße an die peruanische Küste transportieren wollen. Wie die Tageszeitung „Ahora“ berichtet, wurde eine Kaffee-Handelsreise einem 56jährigen Geschäftsmann zum Verhängnis, der sich mit seinem Sohn auf den Weg gemacht hatte, um im Distrikt Cajaruro (Provinz Utcubamba) mit Kaffee zu handeln. Im Gepäck hatte er nach Angaben der Polizei rund 12.000 Nuevos Soles (ca. 3.000 Euro) in Bar.

    Zwischen den Ortschaften Alto Amazonas und La Unión (Distrikt Cajaruro) lauerten ihnen mehrere masskierte Täter auf, die sofort das Feuer eröffneten. Zwei Kugeln trafen den Kaffeehändler in die Brust, eine in den Darm, er verstarb noch an der Unfallstelle. Sein Sohn überlebte das Attentat.

    Die örtliche Bürgerwehr (ronda campesina), sowie die Polizei sind auf der Suche der Kriminellen.

  • Der 5. Juni: Ein Jahr nach der Katastrophe. Ausstellung der Kuntsthochschule Chachapoyas.

    Die folgenden Bilder, Collagen und Skulpturen sind Teil der Ausstellung „Einheit in der Vielfalt“, für die Studierende und Lehrpersonal der Kunsthochschule Chachapoyas ihre Sicht auf die Zusammenstöße zwischen Polizisten und Zivilisten am 5. Juni 2009 bei Bagua Grande künstlerisch verarbeitet haben. Damals verloren 33 Menschen ihr leben, darunter mehrere Indígena. Unter den Künstlern sind Indígena und Polizisten. Die Bilder sind Eigentum der Kunsthochschule, die Veröffentlichung erfolgt mit dem Einverständnis der Künstler.

    Amazonas en duelo. Künstlerin: Ofelia Huaman Luliquis. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    Amazonas en duelo. Künstlerin: Ofelia Huaman Luliquis. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    Achijatin, von Ricardo Carrascal Oyarce. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Achijatin, von Ricardo Carrascal Oyarce. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Die folgenden Bilder, Collagen und Skulpturen sind Teil der Ausstellung „Einheit in der Vielfalt“, für die Studierende und Lehrpersonal der Kunsthochschule Chachapoyas ihre Sicht auf die Zusammenstöße zwischen Polizisten und Zivilisten am 5. Juni 2009 bei Bagua Grande künstlerisch verarbeitet haben.
    Culpables? no lo se! Künstler: Jhonson Puerta Salazar. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Culpables? no lo se! Künstler: Jhonson Puerta Salazar. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    S/N (ohne Titel). Künstler: Henry Mego Fernandez. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    S/N (ohne Titel). Künstler: Henry Mego Fernandez. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    Despojo. Künstler: Percy Huaman Defina. Technik: Öl auf Holz. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Despojo. Künstler: Percy Huaman Defina. Technik: Öl auf Holz. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    El reencuentro. Künstler: José Luis Esteves Zuta. Technik:Kohle auf Papier. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    El reencuentro. Künstler: José Luis Esteves Zuta. Technik:Kohle auf Papier. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS