Wegen Dengue-Ausbruch: Peruanisches Gesundheitssystem in Alarmbereitschaft

Das peruanische Gesundheitsministerium hat zur Vorbeugung der weiteren Verbreitung von Dengue-Erkrankungen in 14 Regionen des Landes die Gesundheitsbehörden in Alarmbereitschaft versetzt. Zuvor war bereits der Gesundheits-Ausnahmezustand über die Region Loreto verhängt worden, aus der mehr als 10.000 Fälle von Dengue-Erkrankungen gemeldet wurden, von denen bislang 11 zum Tod des Patienten geführt haben.

Gestern reiste Gesundheitsminister Óscar Ugarte in die Regionalhauptstadt Iquitos (Loreto), um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Es sei inzwischen ein Übergreifen auf die Regionen Ucayali, sowie entlang des Marañón registriert worden, so der Minister. Die jüngsten Erkrankungsfälle kamen demnach aus Yurimaguas, was eine weitere Verbreitung in Richtung San Martín, Amazonas und Cajamarca wahrscheinlich macht. Richtung Süden wurden Patienten aus Requena und Contamana mit Symptomen des Dengue-Fiebers in lokale Gesundheitseinrichtungen eingeliefert – sollte sich die Diagnose bestätigen, wäre gar ein Übergreifen über den Landweg auf Perus Hauptstadt Lima möglich. In Lima wurden bereits vier Fälle registriert, allerdings handelte es sich bei den Betroffenen ausschließlich um Menschen, die sich in der Region Loreto infiziert hatten.

Die Regionen, die in Alarmzustand versetzt wurden sind Madre de Dios, Amazonas, San Martín, Ucayali, Tumbes, Piura, Lambayeque, La Libertad, Cajamarca, Ancash, Huánuco, Junín, Cerro de Pasco und Lima.

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