Erdbeben in Perus Nordosten lässt Yurimaguas und Chachapoyas erzittern

Ein Erdbeben der Stärke 5,0 auf der Richterskala hat gestern um 22:09 (Ortszeit) den Nordosten Perus erschüttert. Wie aus dem jüngsten Erdbebenreport des peruanischen Institutes für Geophysik (IGP) hervorgeht, lag das Epizentrum 97 Kilometer nordwestlich der Regenwald- und Hafenstadt Yurimaguas (Region Loreto) in einer Tiefe von 150 Kilometern.

Obwohl Berichte über Schäden bislang nicht vorliegen, war das Beben offenbar am stärksten in Yurimaguas, sowie in Moyobamba (Region San Martín) zu spüren. Aber auch in Chachapoyas, sowie in Quito, der Hauptstadt Ecuadors, war das Beben offenbar zu spüren.

NACHTRAG (28.11.2012): Offenbar keine Schäden in Yurimaguas

Wie ein Mitarbeiter des Zivilschutzes von Yurimaguas soeben mitteilte, waren zumindest in der Stadt Yurimaguas keine Schäden zu beklagen.

Bereits über 180 Erdbeben in diesem Jahr

Erdbeben, schematische Darstellung. Bild: IGP.

In Peru sind Erdbeben häufig – wenn auch nicht in dieser Stärke. Vor der peruanischen Küste schiebt sich die Nazca-Platte unter die südamerikanische Platte und löst damit die Erdbeben aus. Allein im laufenden Jahr verzeichnete das peruanische Institut für Geophysik über 180 Erdbeben. Am häufigsten bebt die Erde in Lima und der Region Ica.

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