Umweltaktivist und Missionar Paul McAuley ausgewiesen

Die peruanische Migrationsbehörde Digemin hat dem englischen Umweltaktivist und Missionar Paul Michael Thomas McAuley eine Frist von sieben Tagen gestellt, um das Land zu verlassen. Das berichtet der Radiosenderverbund CNR. McAuley, der zum Orden der Schulbrüder („La Salle“) gehört, wird vorgeworfen, an Konferenzen und Protesten teilgenommen zu haben, in deren Verlauf es zur „Störung die Öffentliche Ordnung“ gekommen sei. Zudem arbeite er für die Umweltorganisation „Red Ambiental de Loreto“, die sich mit Geldern der Entwicklungszusammenarbeit finanziere, dies sei nicht vom Ausländerrecht gedeckt, so Digemin.

McAuley erklärte inzwischen, er habe zwar Rechtsmittel eingelegt, werde der Entscheidung aber nachkommen. Er habe über Jahre für die Durchsetzung von Gesetzen gekämpft, deshalb könne er jetzt nicht selbst davor flüchten. Zuvor hatten ihm Awajún-Indígenas angeboten, sich auf ihrem Gebiet zu verstecken.

Für heute Morgen (Ortszeit) haben Unterstützer des Misionars und Umweltaktivisten einen Protestzug im Zentrum von Iquitos (Loreto) angekündigt.

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