Peru wird städtischer

Nach den kürzlich veröffentlichten Volkszählungsergebnissen des vergangenen Jahres stieg die Bevölkerungszahl zwischen 1993 und 2007 um 5,7 Millionen (ca. 1,6% / Jahr) auf 28.220.764 Einwohner. Das Geburtenverhältnis von Frauen und Männern blieb unverändert (49,7% Männer, 50,3% Frauen) ausgewogen. In den Ergebnissen der Zählung schlägt sich eine starke und anhaltende Landflucht nieder. So wuchs zwar die ländliche Bevölkerung um über 11.000 Personen gegenüber der Zählung 1993, gleichzeitig wuchs die städtische Bevölkerung um über 5 Millionen Personen. So lebt heute nur noch rund ein Drittel der Bevölkerung auf dem Land. Bedenkenswert ist dabei, dass die Geburtenrate in den Städten weit unter der im ländlichen Raum lag. Während 2007 in Lima die Geburtenrate bei 1,3 Kindern pro Frau lag (1993: 1,6), kommen Frauen in ländlichen Regionen wie Amazonas oder Loreto im Durchschnitt auf 2,4 (1993: beide 3,1), in Huancavelica und Apurímac sogar auf 2,5 Kinder (1993: 3,4/3,3).

Quelle: INEI (Instituto Nacional de Estadistica e Informatica): Perfil Sociodemográfico del Perú, Segunda Edición. Lima: 2008

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