Schlagwort: Statistik

  • 30% aller peruanischen Haushalte verfügen über einen Computer

    Lehrer mit One-Laptop-Per-Child-Computer. Foto: DREA AmazonasDie Zahl steigt, der ländliche Raum ist aber weiter abgehängt: 30 von 100 peruanischen Haushalten verfügten im Dezember 2012 über mindestens einen Computer – auf dem Land lediglich 4,3. Wie aus dem jüngsten Info-Bulletin des peruanischen Nationalinstitutes für Statistik und Informatik hervorgeht, haben die Haushalte der Hauptstadt Lima landesweit die höchste Computerdichte. 49,4% aller Haushalte dort verfügen über mindestens einen Computer.

    Anstieg in Lima, Stagnation im ländlichen Raum

    Trotz aller Bemühungen, den ländlichen Raum zu stärken, stieg die Zahl entsprechender Haushalte dort im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 0,9 Prozentpunkte. Am stärksten war das Wachstum in Lima, wo ein Anstieg um 7,3% verzeichnet wurde. Im Dezember 2004 verfügten übrigens nur 7,44% aller peruanischen Haushalte über einen Computer, in Lima waren es damals 15,84%.

    Peru in Zahlen und Statistiken. INFOAMAZONAS-Spezial.Dieser Beitrag ist Teil des INFOAMAZONAS-Spezial Peru in Zahlen und Statistiken. Weitere Hinweise und Informationen finden Sie dort.

  • Peru: Immer mehr Handys und Fernseher, Festnetz und Radios werden weniger

    Die Zahl der Haushalte mit Handy, Kabelfernsehen und Internet nimmt zu, während die Festnetzanschlüsse und die Bereithaltung von Radioempfängern immer weniger werden. Das geht aus einer Studie zur aktuellen Situation der technischen Hilfsmittel zur Information und Kommunikation des peruanischen Nationalinstitutes für Statistik und Informatik hervor. Demnach verfügen derzeit 73,1% der Haushalte über ein Mobiltelefon. Die Menge an Haushalten mit Festnetzanschluss sank zwischen 2009 und 2010 um fast 2% auf 30,4%. Absolute Zahlen nennt die Studie nicht. Ein paar weitere Daten finden Sie auf der angefügten Grafik.

    In Amazonas

    Einen stetigen Anstieg bei den Mobiltelefonen gab es auch in der Region Amazonas. Hier verfügen inzwischen 60,6% der Haushalte über mindestens ein Mobiltelefon. 2009 waren es noch knapp über 50%. 2009 waren in Amazonas 116.205 Mobiltelefone angemeldet.

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    Landwirtin mit Mobiltelefon in Colcamar (Amazonas). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Landwirtin mit Mobiltelefon in Colcamar (Amazonas). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Weitere Informationen zum Thema Mobilfunk und Handys in Peru finden Sie im Dossier „Mobilfunkanbieter und Mobilfunkfrequenzen in Peru„.

  • INEI: 28 von 100 peruanischen Kindern arbeiten

    28 von 100 peruanischen Kindern zwischen 6 und 17 Jahren arbeiten bereits. Das gab heute das peruanische Statistik- und Informatikinstitut INEI bekannt. Insgesamt entspricht das rund 2.115.400 Jungen und Mädchen. Am stärksten wuchs die Kinderarbeit in den vergangenen Jahren in Urwald oder Bergurwaldregionen wie Amazonas, Ucayali, Madre de Dios, Junín und Huanuco. In Cajamarca und Lima sank dem INEI zufolge dagegen der Anteil arbeitender Kinder.

    Von den arbeitenden Kindern sind 38,6% in der Land- und Viehwirtschaft, 16,2% im Einzelhandel, 9,3% als Haushaltshilfe, sowie 8,8% in der Produktion.

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  • Trotz Krise: Peruanisches Bruttoinlandsprodukt 2009 um 1,12% gewachsen

    Die peruanische Wirtschaft hat in großen Teilen der Krise getrotzt: Dank einem Sprung von 6,38% im Dezember lag das Wachstum des gesamten vergangenen Jahres bei 1,12%, wie das peruanische Statistik- und Informatikinstitut INEI heute bekannt gab. Treibende Kraft war das Baugewerbe, das um 6,14% zulegen konnte. Auch die Landwirtschaft, im Restaurant- und Hotelgewerbe und im Dienstleistungssektor konnte ein Wachstum festgestellt werden.

    Große Verlierer dagegen waren die Fischwirtschaft (-7,67% insgesamt, -10,79% in der Binnenfischwirtschaft), der Metall-Bergbau (-1,41%) und die Fertigung (7,18%).

    Gesunken ist unter anderem auch das Exportvolumen. Im Vergleich zum Vorjahr lag dieses mit 26.452,6 Millionen US-$ rund 15,46% unter dem Vorjahreswert. Auch der Verkauf von Neuwagen sank um 11,82% im Gegensatz zu 2008.
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  • 80.427 Peruaner kehrten seit 2007 in ihr Land zurück

    Die Anzahl der Peruaner, die nach einer Zeit im Ausland in ihre Heimat zurückkehren, steigt stetig an. Das berichtet das peruanische Nationalinstitut für Statistik INEI in einer gestern vorgestellten Studie über Migrationsbewegungen. Demnach sind allein in den vergangenen drei Jahren 80.427 Peruaner, die im Ausland einen festen und dauerhaften Wohnsitz hatten, nach Peru zurück gekehrt. Die Gründe für die Rückkehr sind dabei sehr unterschiedlich. So kehren manche wegen der Familie oder wegen Problemen mit der Migrationspolitik in den Ländern, in denen sie lebten zurück. Andere wiederum wurden durch das peruanische Wirtschaftswachstum der letzten Jahre angezogen, so die Studie.

    Dabei lag der Frauenanteil unter den Rückkehrern bei knapp über der Hälfte. Rund ein Drittel kehrte aus Chile zurück, 20,8% aus den USA. Bei den meisten Rückkehrern handelt es sich dabei um Personen im Arbeitsfähigen Alter, zwischen 20 und 44 Jahren, die höchstens 5 Jahre im Ausland verbracht hatten, was nach Angaben der Studienautoren auf Integrationsprobleme hinweist.

    In den vergangenen 18 Jahren verließen dagegen über 13 Millionen Peruaner ihr Land, die meisten davon in Richtung Chile (21,9%), USA (18,9%), Bolivien (17,2%), Ecuador (13,8%) und Spanien (8,8%).

    10,4% der peruanischen Haushalte haben mindestens einen Verwandten im Ausland. In absoluten Zahlen ausgedrückt, handelt es sich dabei um immerhin 704.746 Haushalte.

    Die Studie mit dem Titel „Migración Internacional en las Familias Peruanas y Perfil del Peruano Retornante” bzw. “Perú Estadísticas de la Migración Internacional de peruanos 1990-2008“ wurde vom INEI in Zusammenarbeit mit der peruanischen Migrationsbehörde DIGEMIN erstellt.

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  • Zahl der Kuelap-Besucher steigt weiter

    Entwicklung der Besucherzahl in Kuélap. Grafik: D. Raiser/chachapoyas.eu
    Entwicklung der Besucherzahl in Kuélap. Grafik: D. Raiser/chachapoyas.eu

    Wie das Regionalbüro Amazonas des peruanischen Nationalinstitutes für Kultur (INC) gestern bekannt gab, ist wie Zahl der Besucher in dem archäologischen Komplex Kuélap auch 2008 wieder stark angestiegen. So waren es 2008 mit 17679 Besuchern 2842 mehr als noch im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2005 stieg die Besucherzahl sogar um 7224 Personen.

    Von den 17679 Kuelap-Besuchern im vergangenen Jahr waren 12.003 Peruaner, davon allein 3.449 Kinder und 3.409 Studenten.

    Wie zu erwarten war, kamen die meisten Besucher im August, insgesamt kamen in diesem peruanischen Wintermonat 3.553. Die meisten Ausländer kamen dagegen im Juli, insgesamt 248.

  • DATUM-Umfrage: Alan in Amazonas unbeliebt

    Wie die peruanische Tageszeitung „El Comercio“ unter Berufung auf eine DATUM-Umfrage berichtet, ist Präsident Alan García Pérez landauf-landab unbeliebt. Zwar ist er für die Länge seiner Amtszeit – im Gegensatz zu seinen Vorgängern noch recht beliebt, das liegt aber vor allem am hohen Zuspruch in den Millionenstädten Lima und Callao, wo immerhin noch 41% mit seiner Amtsführung einverstanden sind. Besonders in Nordperu ist die Unterstützung für Präsident äußerst niedrig. So sind in Amazonas nur 8% der Einwohner mit der Amtsführung einverstanden. In der Region Cajamarca sind es mit 6% sogar noch weniger. Davon profitieren vor allem Opositionspolitiker, vor allem vom „partido Nacionalista“ PNP, die sich im vergangenen Jahr erfolgreich für die Abschaffung mehrere Dekrete eingesetzt hatten, die die Enscheidungsmöglichkeiten über Ländereien indigener und bäuerlicher Gemeinschaften verändert hatten. So wurden als beliebteste Kongressabgeordnete die Politiker Yonhy Lescano aus Puno an der Grenze zu Bolivien und Washigton Zevallos aus Moquegua mit 44 bzw. 53% genannt. Auf Platz 3 kam der Kongressabgeordnete für Amazonas und Vorsitzende des Verkehrsauschusses, Alfonso Maslucán.
    Bei der Frage, wen man wählen würde, falls am kommenden Sonntag Wahl wäre, nannte die Mehrheit Luis Castañeda Lossio, den derzeitigen Bürgermeister von Lima. Auf dem zweiten Platz liegt Keiko Fujimori, die Tochter des Diktators Alberto Fujimori, gegen derzeit mehrere Prozesse wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen läuft.

  • Analphabetismus sinkt, bleibt aber ein Problem

    Analphabetismus im Verhältnis zum Geschlecht. Quelle: INEI
    Analphabetismus im Verhältnis zum Geschlecht. Quelle: INEI

    Nach Angaben des INEI sank die Analphabetismus- rate um 5,7 Prozentpunkte, liegt aber mit 7,1% der Bevölkerung über 15 Jahren immer noch sehr hoch. Gravierend sind auch die Unterschiede zwischen Stadt- und Landbevölkerung. Während die Analphabetismusrate im urbanen Umfeld bei 3,7% liegt, liegt er in ländlichen Regionen bei 19,7%. In letztgenannten Gegenden konnte die Rate seit 1993 um rund 10 Prozentpunkte gesenkt werden.

    Die Region mit der höchsten Analphabetismusrate bleibt auch 2007 Apurímac, wo die sie seit 1993 zwar um beeindruckende 15,2% abnahm, allerdings noch immer bei 21,7% liegt. Gefolgt wird Apurímac von Huancavelica (20,1%), Ayacucho (17,9%), Cajamarca (17,1%) und Huánuco (16,6%). Die niedrigsten Raten haben das Stadtgebiet von Lima und die Provinz Callao mit 1,8% bzw. 1,6%.

    Überraschenderweise sind aber nicht nur die großen Küstenstädte ganz vorne dabei, sondern auch die Urwaldregionen Ucayali (4,8%), Madre de Dios (3,2%), sowie Moquegua (4,7%), Tacna (3,7%), Arequipa (4,1%), Tumbes (3,4%) und Ica (2,8%).

    Noch immer ist leider ein großer Unterschied im Geschlecht (Mann: 3,6%, Frau: 10,6%) zu beobachten.

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  • Peru wird städtischer

    Nach den kürzlich veröffentlichten Volkszählungsergebnissen des vergangenen Jahres stieg die Bevölkerungszahl zwischen 1993 und 2007 um 5,7 Millionen (ca. 1,6% / Jahr) auf 28.220.764 Einwohner. Das Geburtenverhältnis von Frauen und Männern blieb unverändert (49,7% Männer, 50,3% Frauen) ausgewogen. In den Ergebnissen der Zählung schlägt sich eine starke und anhaltende Landflucht nieder. So wuchs zwar die ländliche Bevölkerung um über 11.000 Personen gegenüber der Zählung 1993, gleichzeitig wuchs die städtische Bevölkerung um über 5 Millionen Personen. So lebt heute nur noch rund ein Drittel der Bevölkerung auf dem Land. Bedenkenswert ist dabei, dass die Geburtenrate in den Städten weit unter der im ländlichen Raum lag. Während 2007 in Lima die Geburtenrate bei 1,3 Kindern pro Frau lag (1993: 1,6), kommen Frauen in ländlichen Regionen wie Amazonas oder Loreto im Durchschnitt auf 2,4 (1993: beide 3,1), in Huancavelica und Apurímac sogar auf 2,5 Kinder (1993: 3,4/3,3).

    Quelle: INEI (Instituto Nacional de Estadistica e Informatica): Perfil Sociodemográfico del Perú, Segunda Edición. Lima: 2008

  • Chachapoyas: Höchste Inflation in ganz Peru

    Wie das nationale Statistik- und Informatikinstitut INEI vergangene Woche bekannt gab, stiegen die Preise von Juli auf August um durchschnittlich 1,74%. Landesweit lag die Inflation im Vergleich zum Vormonat um 0,67%. Im Vergleich zum August des Vorjahres lag die Preissteigerung des Warenkorbes des INEI bei 7,34%.