Schlagwort: INEI

  • Peru: 26% aller Haushalte mit Computer, Youtube jetzt auch auf peruanisch

    In 26,3% aller peruanischen Haushalte stand Ende 2011 mindestens ein Computer – das sind 3,6% mehr als noch im Vorjahr, wie das peruanische Nationalinstitut für Statistik und Informatik (INEI) gestern in der Hauptstadt Lima bekannt gab. In Lima selbst liegt der Anteil der Haushalte mit eigenem Computer mit 43,3% westentlich höher. In den anderen peruanischen Großstädten verfügen 29.3% der Haushalte über mindestens einen Computer, traurig ist die Lage im ländlichen Raum: Dort verfügen lediglich 3% der Haushalte über ein solches Gerät.

    Youtube jetzt auch auf peruanisch
    Nachdem Google vor einigen Monaten eine eigene peruanische Suchseite, sowie ein eigenes Büro in der Hauptstadt Lima eröffnete, gibt es nun auch die Google-Tochter Youtube auf peruanisch. Das ist insbesondere für peruanische Unternehmer interessant, die nun genauere und spezifischere Zugriffszahlen bekommen und so ihre Werbung besser steuern können. Dass ausgerechnet Peru noch vor anderen lateinamerikanischen Ländern ein „eigenes“ Youtube bekam, hat seinen Grund: Pro Seitenbesuch verbringt jeder Nutzer durchschnittlich über 15 Minuten auf der Videoplattform, so Gianfranco Polastri, Geschäftsführer von Google Peru. Das ist nach Angaben des Unternehmens der höchste Wert in ganz Lateinamerika.

    Peru in Zahlen und Statistiken. INFOAMAZONAS-Spezial.Dieser Beitrag ist Teil des INFOAMAZONAS-Spezial Peru in Zahlen und Statistiken. Hinweise und weitere Informationen finden Sie dort.

  • Peru: 76,2% aller Haushalte an öffentliche Wasserversorgung angeschlossen / extremes Stadt-Land-Gefälle

    Trinkwasser-Quellfassung bei Chachapoyas. Foto: EMUSAP
    Trinkwasser-Quellfassung bei Chachapoyas. Foto: EMUSAP

    Insgesamt 76,2% aller peruanischen Haushalte sind an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen, gerade in ländlichen Gebieten ist es allerdings nicht einmal die Hälfte davon. Das geht aus der jüngsten Haushaltsbefragung (ENAHO) durch das peruanische Nationalinstitut für Statistik und Informatik (INEI) hervor. Demnach haben 67,5% aller Haushalte einen Wasseranschluss im Haus (ländlicher Raum: 35,6%), 8,7% teilen ihn sich mit Nachbarn oder haben einen öffentlichen Wasserhahn vor dem Haus. Aus Flüssen oder Bächen beziehen 15,1% der peruanischen Haushalte ihr Wasser (ländlicher Raum: 47,8%), aus einem Brunnen 3,4% (ländlicher Raum: 8,5%) und 1,8% per Tankwagen.

    93,3% aller peruanischen Haushalte hat nach INEI-Angaben Zugang zu aufbereitetem Wasser – das in vielen Fällen allerdings keine Trinkwasserqualität hat. Auch hier lässt sich ein Stadt-Land-Gefälle feststellen: Während in den Städten insgesamt 97% Zugang zu aufbereitetem Wasser haben, liegt der Prozentsatz der Haushalte im ländlichen Raum lediglich bei 85,1%. Besonders schlecht ist übrigens die Lage in den peruanischen Urwaldregionen. Hier haben lediglich 79,5% der Haushalte Zugang zu aufbereitetem Wasser.

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  • Peru: Mehr Haushalte mit eigenem Internetanschluss, großes Stadt-Land-Gefälle

    Die Bewohner von rund 36% der peruanischen Haushalte surfen regelmäßig im Internet. Das geht aus dem jüngsten Bericht zur Lage der Informations- und Kommunikationstechnik des peruanischen Statistik- und Informatikates INEI hervor, der den Zeitraum von April bis Juni 2011 beleuchtet. Demnach nutzten im Beobachtungszeitraum 7,4% mehr Haushalte das Internet, als noch im Vorjahreszeitraum. Der Großteil der peruanischen internetnutzenden Haushalte (55%) muss dabei allerdings noch immer auf öffentliche Internetshops zurückgreifen. Im vergangenen Jahr lag die Zahl noch höher. Immerhin 36% der internetnutzenden Haushalte verfügt inzwischen über einen eigenen Zugang, 15% nutzen einen Internetzugang am Arbeitsplatz.

    Gravierend ist allerdings die Situation im ländlichen Raum. Verfügen 30,3% der Haushalte der Hauptstadt Lima über einen eigenen Internetanschluss, sind es in ländlichen Regionen im Durchschnitt nur 0,7%.

    Handy-Telefonie weiter auf dem Vormarsch
    Auch der peruanische Mobiltelefonie-Sektor wächst weiterhin. Gab es 2004 in nur 16,4% der Haushalte ein Handy, waren es im oben genannten Zeitraum schon 74,9%. Im Festnetzbereich gab es kaum Änderungen, nach INEI-Informationen verfügen 30,8% der Haushalte über einen Festnetzanschluss.

    In Lima: mehr Fernseher, weniger Radios – im Rest des Landes umgekehrt
    Während in Lima die Radio-Dichte abnahm – „nur“ noch 83% der Haushalte verfügen dort über ein solches Gerät – findet sich inzwischen in 95% der Haushalte ein oder mehrere Fernsehgeräte. In ländlichen Regionen sieht das derzeit noch anders aus. Hier verfügen 80,5% der Haushalte über ein Radioempfangsgerät, 53,6% über einen Fernseher.

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  • Peru: Immer mehr Handys und Fernseher, Festnetz und Radios werden weniger

    Die Zahl der Haushalte mit Handy, Kabelfernsehen und Internet nimmt zu, während die Festnetzanschlüsse und die Bereithaltung von Radioempfängern immer weniger werden. Das geht aus einer Studie zur aktuellen Situation der technischen Hilfsmittel zur Information und Kommunikation des peruanischen Nationalinstitutes für Statistik und Informatik hervor. Demnach verfügen derzeit 73,1% der Haushalte über ein Mobiltelefon. Die Menge an Haushalten mit Festnetzanschluss sank zwischen 2009 und 2010 um fast 2% auf 30,4%. Absolute Zahlen nennt die Studie nicht. Ein paar weitere Daten finden Sie auf der angefügten Grafik.

    In Amazonas

    Einen stetigen Anstieg bei den Mobiltelefonen gab es auch in der Region Amazonas. Hier verfügen inzwischen 60,6% der Haushalte über mindestens ein Mobiltelefon. 2009 waren es noch knapp über 50%. 2009 waren in Amazonas 116.205 Mobiltelefone angemeldet.

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    Landwirtin mit Mobiltelefon in Colcamar (Amazonas). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Landwirtin mit Mobiltelefon in Colcamar (Amazonas). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Weitere Informationen zum Thema Mobilfunk und Handys in Peru finden Sie im Dossier „Mobilfunkanbieter und Mobilfunkfrequenzen in Peru„.

  • Perus Bevölkerung beklagt extreme Zuckerpreise

    Eine Verdopplung des Zuckerpreises innerhalb eines Jahres macht derzeit Perus Bevölkerung und Lebensmittelwirtschaft zu schaffen. Das Kilo Rohrzucker, im Februar 2009 in Lima noch für 1,32 Nuevos Soles zu haben, kostete im März 2,77 Nuevos Soles, aus Städten im Landesinneren – beispielsweise Chachapoyas – werden Preise von über drei Nuevos Soles gemeldet.
    Wie das staatliche Institut für Statistik und Informatik INEI meldet, das Monat für Monat Preisentwicklungsstatistiken veröffentlicht, stieg allein im März diesen Jahres der Preis des weißen, feinen Zuckers um 13,5% an, der Preis des Rohrzuckers um 12,1%. Die peruanische Regierung macht dafür Probleme im Ausland verantwortlich, besonders Überschwemmungen in Brasilien und einen hohen Weltmarktpreis. Wie die Tageszeitung „La República“ berichtet, haben erste Süßigkeitenfabrikanten und Bäckereien ihre Produktion gedrosselt. Verkäufer berichten, Kunden würden beim Kauf eher auf kleine Mengen zurückgreifen.

    Nach Angaben der Vereinigung peruanischer Zucker- und Biotreibstoffproduzenten APPAB lag wegen des El Niño-Effektes das Erntevolumen in diesem Sommer niedriger.

    Kritiker vermuten allerdings, dass der Preisanstieg dadurch verursacht wurde, dass Zuckerrohrproduzenten mehr verdienen, wenn sie das Zuckerrohr an Produzenten von Biotreibstoffen verkaufen.

  • INEI: 28 von 100 peruanischen Kindern arbeiten

    28 von 100 peruanischen Kindern zwischen 6 und 17 Jahren arbeiten bereits. Das gab heute das peruanische Statistik- und Informatikinstitut INEI bekannt. Insgesamt entspricht das rund 2.115.400 Jungen und Mädchen. Am stärksten wuchs die Kinderarbeit in den vergangenen Jahren in Urwald oder Bergurwaldregionen wie Amazonas, Ucayali, Madre de Dios, Junín und Huanuco. In Cajamarca und Lima sank dem INEI zufolge dagegen der Anteil arbeitender Kinder.

    Von den arbeitenden Kindern sind 38,6% in der Land- und Viehwirtschaft, 16,2% im Einzelhandel, 9,3% als Haushaltshilfe, sowie 8,8% in der Produktion.

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  • Trotz Krise: Peruanisches Bruttoinlandsprodukt 2009 um 1,12% gewachsen

    Die peruanische Wirtschaft hat in großen Teilen der Krise getrotzt: Dank einem Sprung von 6,38% im Dezember lag das Wachstum des gesamten vergangenen Jahres bei 1,12%, wie das peruanische Statistik- und Informatikinstitut INEI heute bekannt gab. Treibende Kraft war das Baugewerbe, das um 6,14% zulegen konnte. Auch die Landwirtschaft, im Restaurant- und Hotelgewerbe und im Dienstleistungssektor konnte ein Wachstum festgestellt werden.

    Große Verlierer dagegen waren die Fischwirtschaft (-7,67% insgesamt, -10,79% in der Binnenfischwirtschaft), der Metall-Bergbau (-1,41%) und die Fertigung (7,18%).

    Gesunken ist unter anderem auch das Exportvolumen. Im Vergleich zum Vorjahr lag dieses mit 26.452,6 Millionen US-$ rund 15,46% unter dem Vorjahreswert. Auch der Verkauf von Neuwagen sank um 11,82% im Gegensatz zu 2008.
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  • 80.427 Peruaner kehrten seit 2007 in ihr Land zurück

    Die Anzahl der Peruaner, die nach einer Zeit im Ausland in ihre Heimat zurückkehren, steigt stetig an. Das berichtet das peruanische Nationalinstitut für Statistik INEI in einer gestern vorgestellten Studie über Migrationsbewegungen. Demnach sind allein in den vergangenen drei Jahren 80.427 Peruaner, die im Ausland einen festen und dauerhaften Wohnsitz hatten, nach Peru zurück gekehrt. Die Gründe für die Rückkehr sind dabei sehr unterschiedlich. So kehren manche wegen der Familie oder wegen Problemen mit der Migrationspolitik in den Ländern, in denen sie lebten zurück. Andere wiederum wurden durch das peruanische Wirtschaftswachstum der letzten Jahre angezogen, so die Studie.

    Dabei lag der Frauenanteil unter den Rückkehrern bei knapp über der Hälfte. Rund ein Drittel kehrte aus Chile zurück, 20,8% aus den USA. Bei den meisten Rückkehrern handelt es sich dabei um Personen im Arbeitsfähigen Alter, zwischen 20 und 44 Jahren, die höchstens 5 Jahre im Ausland verbracht hatten, was nach Angaben der Studienautoren auf Integrationsprobleme hinweist.

    In den vergangenen 18 Jahren verließen dagegen über 13 Millionen Peruaner ihr Land, die meisten davon in Richtung Chile (21,9%), USA (18,9%), Bolivien (17,2%), Ecuador (13,8%) und Spanien (8,8%).

    10,4% der peruanischen Haushalte haben mindestens einen Verwandten im Ausland. In absoluten Zahlen ausgedrückt, handelt es sich dabei um immerhin 704.746 Haushalte.

    Die Studie mit dem Titel „Migración Internacional en las Familias Peruanas y Perfil del Peruano Retornante” bzw. “Perú Estadísticas de la Migración Internacional de peruanos 1990-2008“ wurde vom INEI in Zusammenarbeit mit der peruanischen Migrationsbehörde DIGEMIN erstellt.

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  • INEI: Peruanische Wirtschaft seit 92 Monaten im Aufschwung

    Nach Angaben des peruanischen Nationalinstitutes für Statistik und Informatik, INEI, wächst die peruanische Wirtschaft seit 92 Monaten ununterbrochen. Im Februar diesen Jahres erreichte es mit 0,19% allerdings einen sehr niedrigen Wert. In den vorhergehenden 12 Monaten lag das Wachstum bei durchschnittlich 1,66% pro Monat (8,16% gesamt). Triebfedern des Wirtschaftswachstums waren weiter der Landwirtschafts- und Bausektor. Der Bereich Landwirtschaft wuchs im Februar um 3,96%, besonders die Viehwirtschaft konnte zulegen (6,57%), was nach Angaben des INEI vor allem mit dem für die Bauern vorteilhaften Klima zu tun hat.

    Größter Verlierer war die Fischwirtschaft, die im Februar um 17,62% schrumpfte.

    Auch der Bereich Bergbau verlor 2,01%.

    Der Bausektor zeigte sich mit einem Wachstum von 4,73% stabil.

  • Mehr Peruaner kehren zurück, weniger wandern aus

    Ein- und Auswanderer in Peru 2007-2009. Bild: INEI
    Ein- und Auswanderer in Peru 2007-2009. Bild: INEI

    Im vergangen Januar lag die Zahl der Peruaner, die zurück in ihr Land einwanderten  3,5% über der Zahl des Vorjahres. Das berichtet das peruanische Nationalinstitut für Statistik und Informatik INEI. Demnach kommen vor allem Menschen zurück, die zuvor nach Chile oder in die USA ausgewandert waren. Gleichzeitig nahm die Zahl der Auwanderer um 0,2% ab und fiel damit auf 206.623 Auswanderer.

    Peruanische Medien vermuten als Gründe für die zunehmende Zahl der Rückkehrer die Wirtschaftskrise, sowie bessere Möglichkeiten in Peru.

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