Kategorie: Luya

Die Provinz Luya, im Südwesten der peruanischen Region Amazonas, ist eines der archäologischen und historischen Zentren der Region. Mausoleen, Ruinen, Festungen und unter dichter Vegetation verschollene Städte muss man hier nicht lange suchen. Mit der Ruinenfestung „Kuelap“ bietet Luya ohne Frage die touristische Hauptattraktion für jeden Nordperu-Reisenden. Im „Gran Vilaya“, einem gigantischen Komplex von Rundbauten wird gar das mythische „El Dorado“ vermutet.

Daneben ist Luya auch für seine landwirtschaftlichen Produkte bekannt, vor allem Kaffee gedeiht hier hervorragend. Mehr…

  • Wegen Regenfällen: Region Amazonas weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten

    Hochwasser: Utcubamba in der Provinz Bongará
    Hochwasser: Utcubamba in der Provinz Bongará. Foto: COER Amazonas

    Die starken Regenfälle der vergangenen Wochen haben in der Region Amazonas große Schäden angerichtet und weite Teile der Region von der Außenwelt abgeschnitten. Aus allen Teilen der Region werden eingestürzte Häuser gemeldet, zahlreiche Erdrutsche unterbrachen wichtige Zufahrtsstraßen. Wie der Zivilschutz heute Nacht bekannt gab, ist die Straße von Chachapoyas nach Pedro Ruiz (Provinz Bongará), die den Süden der Region mit der peruanischen Küste verbindet, bei Churuja zerstört worden und bis auf weiteres unpassierbar. Ähnlich ist die Situation bei Shipamarca, einem Straßendorf zwischen dem Achamaqui-Kreuz (Kreuzung Chachapoyas-Pedro Ruiz-Balsas) und Tingo und auf der Straße von Tingo nach Kuélap. Auch der Abschnitt Huincucho – Colcamar, der Colcamar an das Straßennetz anbindet, ist derzeit nicht befahrbar. Bereits seit einigen Tagen kann auch die Straße von Pipus nach Cheto nicht befahren werden und die Straße von Chachapoyas nach Rodríguez de Mendoza ist ebenfalls nur unter Lebensgefahr passierbar. Auch die Straße, die westlich von Chachapoyas Luya mit dem Dorf Trita verbindet, ist unterbrochen. Die Straße von Pedro Ruiz nach Bagua Grande ist noch immer nur eingeschränkt befahrbar, nachdem ihr Untergrund teilweise vom Utcubamba-Fluss so weit erodiert worden war.

    Fernstraße Fernando Belaúnde Terry bei El Salao. Foto: Diario Ahora.
    Fernstraße Fernando Belaúnde Terry bei El Salao. Foto: Diario Ahora.

    Allein in Chachapoyas stürzten bislang 10 Häuser ein, in einem Schulzentrum mehrere Toiletten. Auch in La Jalca (Provinz Chachapoyas) stürzten mehrere Häuser ein, über 50 Meerschweinchen und ein dutzend Schweine verendeten in den Wassermassen. Im nahegelegenen Yerba Buena (ebenfalls La Jalca / Provinz Chachapoyas) trat der Utcubamba über die Ufer und überflutete mehrere Wohnhäuser. Auch in Cajaruro (Provinz Utcubamba) stürzten bislang vier Häuser ein. In Churuja (Provinz Bongará) wurden mehrere Häuser überschwemmt, die örtlichen Hochwasserschutzmauern wurden teilweise zerstört. Zudem hat sich nach Angaben des Zivilschutzes im Flussbett eine große Menge Kies angesammelt, was die Gefahr weiterer Überschwemmungen erhöht. Ähnliche Meldungen kommen aus allen Teilen der Region.

    Die Regionalregierung Amazonas verfügte nun, dass alle ihrer Mitarbeiter auch am Valentinstag, der in diesem Jahr peruweit eigentlich ein freier Feiertag ist, bereit stehen müssen.

  • Luya / Amazonas: Jucusbamba-Bach über die Ufer getreten – Häuser und Äcker unter Wasser

    httpv://www.youtube.com/watch?v=nSVk72BPDGw
    Im peruanischen Distrikt Luya (Provinz Luya) ist wegen der starken Regenfälle der vergangenen Tage der Jucusbamba-Bach über die Ufer getreten und hat mehrere Häuser unbewohnbar gemacht. Weitere wurden beschädigt, zahlreiche Ackerflächen stehen noch immer unter Wasser. Nach Angaben des Zivilschutzes Amazonas wurden allein im Örtchen Luya insgesamt 24 Häuser so stark beschädigt, dass sie nicht mehr bewohnt werden können, 16 weitere wurden leicht beschädigt. In Chocta wurde ebenfalls ein Haus weitgehend weggeschwemmt, in Shipata zwei. In Lamud wurden 5 Häuser beschädigt, in Shipata 22. Auch die Ramón Castilla-Schule muss renoviert werden. Nach ersten Schätzungen wurden Feldfrüchte auf einer Fläche von rund 20 Hektar zerstört. Auch eine Straße war vorrübergehend unpassierbar.

    Inzwischen sind schwere Geräte aus der Nachbarprovinz Chachapoyas eingetroffen, darunter ein Bagger, der das Bett des Jucusbamba erweitern soll.

    Aserradero / Utcubamba: Seilbahn reißt – Familie vermisst

    Bei dem inzwischen aufgegebenen Ort Aserradero in der Region Amazonas kam es gestern zu einem tragischen Unfall. Aus noch ungeklärter Ursache riss das Stahlkabel, an dem eine Seilbahn über den Utcubamba-Fluss aufgehängt war. Eine fünfköpfige Familie stürzte ins Wasser, bislang konnte lediglich die 28jährige Tochter verletzt geborgen werden. Von allen weiteren Personen fehlt weiterhin jede Spur.

    Jaén / Cajamarca: La Virginia durch Erdrutsch von der Außenwelt abgeschnitten

    Starke Regenfälle haben in der Nähe des Ortes La Virginia (Distrikt Jaén / Provinz Jaén / Region Cajamarca) zu mehreren Erdrutschen geführt. Die Straße, die Jaén mit La Virginia verbindet, ist derzeit auf einer Länge von rund 300 Metern unpassierbar. Nach Angaben der Provinzverwaltung sind bereits Räumfahrzeuge vor Ort.

  • Alan García verspricht Asphaltierung der Route Achamaqui-Leymebamba-Balsas

    Bei seinem Besuch in der historischen Bergfestung Kuélap verkündete der peruanische Präsident Alan García, seine Regierung stelle 180 Millionen Nuevos Soles für die Asphaltierung der Straße Cruce Achamaqui-Leymebamba-Balsas bereit, die die Regionalhauptstadt Chachapoyas mit der Nachbarregion Cajamarca verbindet. Während seinem eineinhalbstündigen Besuch in Kuélap versprach García auch den Neubau des Santiago Apóstol-Krankenhauses in Bagua Grande, die Verbesserung des Wasser- und Abwassersystems in Bagua, sowie weitere Mittel für die Restaurierung von Kuélap. Begleitet wurde der Präsident von allen amtierenden Ministerinnen und Ministern.

    Von der Asphaltierung der Straße würden auch Besucher und Anwohner von Kuélap profitieren, da ein Teil der Strecke nach Kuélap auf  dieser Strecke zurückgelegt wird.

  • Kuélap-Konservationsprojekt geht in die siebte Runde

    Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    In den kommenden Monaten wird die siebte Etappe des Projekts zum Studium und der Restaurierung der Ausgrabungsstätten in der nordostperuanischen Bergfestung Kuélap (Distrikt Tingo / Provinz Luya / Region Amazonas) starten.  Das erklärte Leonardo Rojas Sánchez, Verwaltungsdirektor für wirtschaftliche Entwicklung der Region Amazonas. Die genauen Kosten, sowie der Umfang der Arbeiten steht bislang noch nicht fest, entsprechende Berechnungen und Vorabuntersuchungen werden derzeit noch von der Regionalregierung in Zusammenarbeit mit der japanischen Entwicklungsagentur erstellt. Insbesondere der als „El Imperio“ bekannte Ruinenkomplex sollen im Mittelpunkt der kommenden Ausgrabungen und Restaurierungsarbeiten der siebten Etappe stehen. Bis zum Start des Projektes müssen noch die nationalen Kulturbehörden in der peruanischen Hauptstadt Lima ihr Einverständnis geben.

    Während der auslaufenden sechsten Projektetappe wurden rund 100 Ruinen restauriert, darunter vor allem für die Chachapoyas-Kultur charakteristische Rundhäuser.

    Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Kuélap ist das touristische Aushängeschild der nordperuanischen Region Amazonas.

    Nach Angaben der regionalen Kulturdirektion kamen allein im vergangenen Jahr rund 24.000 Besucherinnen und Besucher nach Kuélap, davon 35% aus dem Ausland. Für dieses Jahr wird ein Anstieg auf 30-35.000 erwartet.

  • Amazonas: Bürgermeister am oberen Utcubamba gründen Zweckverband

    Landwirt bei Montevideo (Alto Utcubamba). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    Landwirt bei Montevideo (Alto Utcubamba). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.

    Die Distriktverwaltungen der Anrainer des oberen Utcubamba-Flusses haben sich auf eine engere Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekte verständigt. Durch eine Regional Governance-Vereinbarung sollen in Zukunft die gemeinsamen Interessen durch einen „Zweckverband oberes Utcubambatal“ (Mancomunidad alto Utcubamba) vertreten werden. Zunächst wurde von den Bürgermeistern der Distrikte Leymebamba, Montevideo, Mariscal Castilla, La Jalca, San Francisco del Yeso, Santo Tomás und San Juan de Lopecancha die Forcierung von Projekten wie einem gemeinsamen Bewässerungssystem, der Wiederaufforstung im oberen Utcubamba-Tal und der Modernisierung des Bauerngroßmarktes in Yerbabuena beschlossen. Zudem wurde beschlossen, die Sicherheit auf der Route Tingo-Leymebamba zu verbessern. Kurz vor dem Treffen der Bürgermeister, an dem auch Regionalpräsident José Arista teilgenommen hatte, waren auf dieser Straße mehrere fahrende Händler überfallen und ihrer Habseligkeiten beraubt worden.

  • Kuélap: Archäologen öffnen vermutliches Herrscher-Grab

    Herrscher-Grab in Kuélap. Foto: ANDINA
    Herrscher-Grab in Kuélap. Foto: ANDINA

    In diesen Tagen werden die Archäologen des Projektes zur Erforschung und Restaurierung der nordperuanischen Festungsruine Kuélap ein 2,20 Meter großes Grab öffnen, in dem vermutlich eine Herrscherfigur der Chachapoyas-Kultur begraben liegt. Das gab Projektleiter Alfredo Narváez gegenüber dem Radiosender Horizonte bekannt. Das Grab befindet sich im als „Pueblo Alto“ bekannten oberen Teil der Festung, in dem zur Hochzeit der Chachapoyas-Kultur die höchste soziale Klasse angesiedelt gewesen sein soll.

    Bereits oberhalb des Grabes selbst wurden für jene Zeit wertvolle Grabbeigaben entdeckt. Neben Lama-, Meerschweinchen und Menschenknochen fanden die Archäologen Stücke von Korallen, Lasurstein, Meeresschnecken und Keramik. „Das alles sind Objekte und Zusammenhänge, die direkt auf eine Person mit einem Umfeld nah an der Macht hinweisen“, so Alfredo Narváez.

    Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Das Grab liegt unter einem für die Chachapoyas-Kultur typischen Rundbau auf einer Nord-Süd-Achse. Es wurde mit drei Schichten Steinen abgedeckt, die von einer Art Mörtel auf Lehmbasis zusammengeklebt wurden. Rund herum wurden zahlreiche weitere Gräber entdeckt. Nach Angaben der Archäologen handelte es sich dabei um Wiederbestattungen, das bedeutet, die Menschen waren bereits zuvor an anderer Stelle beerdigt worden. Diese Art der Wiederbestattung wurde in Kuelap bereits an anderen Orten festgestellt. So finden sich zahlreiche menschliche Knochen innerhalb der Mauern, die Kuélap umrahmen.

    Knochen in der Wand in Kuelap, Luya, Amazonas, Peru. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Knochen in der Wand in Kuelap, Luya, Amazonas, Peru. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Die Ruinenstadt und Festung Kuélap liegt im peruanischen Distrikt Tingo (Provinz Luya / Region Amazonas), wenige Autostunden von Chachapoyas entfernt.

  • Kuelap erwartet neuen Besucherrekord

    Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Die Chachapoya-Festung Kuelap in den nordperuanischen Anden wird in diesem Jahr wohl einen neuen Besucherrekord präsentieren können. Nach Angaben des archäologischen Direktors des Kuelap-Restaurationsprojektes, Alfredo Narváez, könnten es bis zu 25.000 Besucherinnen und Besucher werden. Das wäre ein Zuwachs von 20%. Die höchsten Zuwachsraten gebe es bei Touristen aus den USA, aus Deutschland, aus Frankreich und aus Spanien.

    Die Chachapoya-Festung wurde vermutlich um das Jahr 800 errichtet und liegt auf 3.000 Metern Höhe. Sie besteht aus drei verschiedenen Plattformen, die sich über eine Fläche von 6 Hektar hinziehen. Kuelap liegt südwestlich von Chachapoyas, der Hauptstadt der Region Amazonas im Norden Perus.

  • Kuélap / Luya: Überreste von 79 Menschen bei Ausgrabungen gefunden

    Knochen in der Wand in Kuelap, Luya, Amazonas, Peru. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Knochen in der Wand in Kuelap, Luya, Amazonas, Peru. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    In den Mauern der Chachapoya-Festung Kuélap haben Archäologen Überreste von 79 Menschen gefunden. Das berichtet Peru21 unter Berufung auf den Forscher Alfredo Narváez, der die Ausgrabungen rund um Kuélap leitet. Alle dieser Menschen seien aber zunächst an anderer Stelle bestattet und erst später in die Mauern eingebettet worden, so Narváez. Die meisten der gefundenen Knochen stammen aus dem 7. Jahrhundert unserer Zeitrechnung.

    Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Die Wiederbestattung sei, so Narváez, ein weitverbreiteter Brauch im Vorspanischen Peru gewesen und Kuélap habe wegen seiner Größe die Arbeit zahlreicher Stämme und Gemeinschaften aus verschiedenen Gegenden gebraucht. Diese hätten dann häufig ihre Toten mitgebracht, um sie erneut zu bestatten. Das würde auch erklären, warum in einem Gebäude, das die Archäologen auf die Zeit zum Ende des ersten Jahrtausends datieren konnten, Knochen aus dem 7. und 8. Jahrhundert gefunden wurden. Zahlreiche andine Kulturen führten Wiederbestattungen durch.

    Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Derzeit wird in Kuelap an den Überresten von 27 Gebäuden gearbeitet, die erst kürzlich im Südteil von Kuelap entdeckt worden waren. Neben der Erforschung widmet sich das Team um Narváez aber auch der Restaurierung von einsturzgefährdeten Bauten innerhalb der Festung.

    Kuelap besteht aus über 400 einzelnen Bauwerken.

  • Bach zerstört Wasserkraftwerk und Häuser in Santa Catalina (Luya)

    Santa Catalina von oben. Foto: Manuel Cabanas López
    Santa Catalina von oben. Foto: Manuel Cabanas López

    Die schweren Regenfälle der vergangenen Tage haben dem peruanischen Distrikt Santa Catalina (Prov. Luya / Reg. Amazonas) schwer zugesetzt. Mehr als 50 Häuser wurden zerstört, als der Zonto-Bach über die Ufer trat. Auch zahlreiche Felder wurden mitgerissen, eine Brücke schwer beschädigt. Vieh wurde unter Schlammlawinen begraben. Das örtliche Wasserkraftwerk, das den Distrikt mit Strom versorgte, wurde irreparabel beschädigt, wie Percy Rojas Zuta, Bürgermeister von Santa Catalina, gegenüber Red Informativa Regional (RIR) bestätigte. Auch das Trinkwassersystem brach zusammen.

    Obwohl die Niederschläge angekündigt worden waren, hatten sie die rund 1.700 Einwohner des Anden-Distriktes am Samstag weitgehend unvorbereitet erwischt. Inzwischen ist die Feuerwehr von Chachapoyas, sowie der Zivilschutz Amazonas in Santa Catalina eingetroffen, um die Schäden zu begutachten. Nach den starken Regenfällen besteht noch immer die Gefahr, dass einzelne Berghänge in der Umgebung abrutschen.

    Das auf 2665 Metern über dem Meeresspiegel gelegene Santa Catalina liegt westlich der Regionalhauptstadt Chachapoyas.

    Überschwemmungen auch in Imaza, Aserradero Shipamarca und Condorcanqui

    Aserradero nach dem Erdrutsch. Foto: S. Staiger
    Aserradero nach dem Erdrutsch. Foto: S. Staiger

    Wie der Zivilschutz Amazonas berichtet, sind auch zahlreiche Ortschaften an den Flüssen Utcubamba und Marañón betroffen. So wurden mehrere Häuser in Shipamarca, Chuquichaca, El Tingo viejo und Magdalena unter Wasser gesetzt. In Imaza (Bagua) sind derzeit rund 500 Personen ohne Obdach, nachdem das Wasser des Marañón in ihre Häuser eingedrungen war. Auch eine weiterführende Schule wurde zerstört. Im „Aserradero“ (Bongará), wo vor wenigen Jahren ein ganzes Dorf bei einem Erdrutsch in den Fluten des Utcubamba-Flusses versank, rutschte der Berg erneut ab und riss Teile der Fernando Belaúnde Terry-Straße  ins Tal. Inzwischen ist die Straße aber stundenweise wieder befahrbar, wie ein Busfahrer gegenüber INFOAMAZONAS erklärte. Auch in der Provinz Condorcanqui wurden zahlreiche Felder und Häuser weggeschwemmt, genaue Zahlen gibt es allerdings noch nicht, da angesichts der schweren Regenfälle das Satelitentelefon in Santa María de Nieva außer Betrieb ist.