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Trotz Finanzkrise: Arme peruanische Regionen nehmen mehr Steuern ein

3. Dezember 2009
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Besonders einige der ärmsten Regionen Perus haben trotz der internationalen Finanzkrise bis Oktober diesen Jahres mehr Steuern eingenommen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das meldet das Institut für Wirtschaftsforschung der peruanischen Handelskammer Perucamaras unter Berufung auf Daten, die von der peruanischen Steuerbehörde SUNAT veröffentlicht wurden. So lagen beispielsweise die Steuereinnahmen der Region Amazonas 35.5% höher als noch im vergangenen Oktober. Auch die südperuanische Region Puno konnte einen Zuwachs von 29.7% verzeichnen und auch die derzeit von Protesten verunsicherte Region Moquegua hat um 24.2% zugelegt. Nennenswerte Sprünge konnten aber auch Huánuco (17.3%), Madre de Dios (7.2%), Huancavelica (6%), Ayacucho (5.5%) und Lambayeque (4.8%) verzeichnen.

In 12 weiteren Regionen gingen die Steuereinnahmen allerdings zurück. Besonders hart traf es die Regionen Ancash (-49.6%), Cusco (-45.1%), Ica (-37.5%), Pasco (-37%), Arequipa (-32.5%) und Piura (-24.3%), aber auch Tacna (-18.8%), Loreto (-15.7%), Tumbes (-10.7%) und Junín (-5.6%) hatten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen erheblichen Rückgang zu verzeichnen.

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