Schlagwort: Wirtschaft

  • Wertpapierbörsen Lima, Santiago und Bogotá beschließen Zusammenarbeit

    Die Wertpapierbörsen von Lima (Peru), Santiago (Chile) und Bogotá (Kolumbien) haben angekündigt, in Zukunft eng zusammen zu arbeiten. Dadurch kann an jedem der drei Handelsplätze mit Wertpapieren der jeweils anderen  gehandelt werden.

    Mit der Zusammenarbeit soll der größte Wertpapiermarkt in Lateinamerika entstehen. Zunächst sollen dafür die Handelsgebühren der drei Börsen vereinheitlicht werden.

  • Trotz Finanzkrise: Arme peruanische Regionen nehmen mehr Steuern ein

    Besonders einige der ärmsten Regionen Perus haben trotz der internationalen Finanzkrise bis Oktober diesen Jahres mehr Steuern eingenommen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das meldet das Institut für Wirtschaftsforschung der peruanischen Handelskammer Perucamaras unter Berufung auf Daten, die von der peruanischen Steuerbehörde SUNAT veröffentlicht wurden. So lagen beispielsweise die Steuereinnahmen der Region Amazonas 35.5% höher als noch im vergangenen Oktober. Auch die südperuanische Region Puno konnte einen Zuwachs von 29.7% verzeichnen und auch die derzeit von Protesten verunsicherte Region Moquegua hat um 24.2% zugelegt. Nennenswerte Sprünge konnten aber auch Huánuco (17.3%), Madre de Dios (7.2%), Huancavelica (6%), Ayacucho (5.5%) und Lambayeque (4.8%) verzeichnen.

    In 12 weiteren Regionen gingen die Steuereinnahmen allerdings zurück. Besonders hart traf es die Regionen Ancash (-49.6%), Cusco (-45.1%), Ica (-37.5%), Pasco (-37%), Arequipa (-32.5%) und Piura (-24.3%), aber auch Tacna (-18.8%), Loreto (-15.7%), Tumbes (-10.7%) und Junín (-5.6%) hatten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen erheblichen Rückgang zu verzeichnen.

    Peru in Zahlen und Statistiken. INFOAMAZONAS-Spezial.Dieser Beitrag ist Teil des INFOAMAZONAS-Spezial Peru in Zahlen und Statistiken. Hinweise und weitere Informationen finden Sie dort.

  • INEI: Peruanische Wirtschaft seit 92 Monaten im Aufschwung

    Nach Angaben des peruanischen Nationalinstitutes für Statistik und Informatik, INEI, wächst die peruanische Wirtschaft seit 92 Monaten ununterbrochen. Im Februar diesen Jahres erreichte es mit 0,19% allerdings einen sehr niedrigen Wert. In den vorhergehenden 12 Monaten lag das Wachstum bei durchschnittlich 1,66% pro Monat (8,16% gesamt). Triebfedern des Wirtschaftswachstums waren weiter der Landwirtschafts- und Bausektor. Der Bereich Landwirtschaft wuchs im Februar um 3,96%, besonders die Viehwirtschaft konnte zulegen (6,57%), was nach Angaben des INEI vor allem mit dem für die Bauern vorteilhaften Klima zu tun hat.

    Größter Verlierer war die Fischwirtschaft, die im Februar um 17,62% schrumpfte.

    Auch der Bereich Bergbau verlor 2,01%.

    Der Bausektor zeigte sich mit einem Wachstum von 4,73% stabil.