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Huarmey / Ancash: Anden-Bauern über 30 Tage verschollen

29. April 2010
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Seit nun über 30 Tagen sucht die peruanische Polizei nach einer Gruppe von Bauern, die sich im vergangenen März auf die Suche nach ihrem gestohlenen Vieh gemacht hatten. Wie Angehörige der 6 verschollenen Bauern vor wenigen Tagen bei einem Treffen im peruanischen Kongress schilderten, hatten zuvor Viehdiebe eine hohe Anzahl Rinder aus ihrem Besitz gestohlen. Der Regionalvertreter des peruanischen Innenministeriums in der Provinz Recuay, Gobernador Calixto Tuya, hat inzwischen Taucher der peruanischen Marine angefordert, um den Grund mehrerer Stauseen in Recuay und der Nachbarprovinz Aija genauer unter die Lupe zu nehmen, in denen die Leichen der Bauern vermutet werden.

Nach Angaben eines lokalen Radiosenders stammten die Bauern aus den Distrikten Cochapetí und Cotaparaco, die, so der Bericht weiter, häufiger von Viehdieben heimgesucht werden. Weiter wird berichtet, inzwischen seien die mit Blut überströmten Pferde der Bauern aufgetaucht.

Demonstration angekündigt

Für den kommenden Dienstag haben Angehörige der vermissten Bauern eine Demonstration angekündigt. Sie wollen damit von der Polizei und anderen Vertretern des Staates mehr Engagement bei der Suche nach ihren Angehörigen zu zeigen. Der Demonstrationszug soll zur Regionalhauptstadt Huaraz ziehen.

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