Peru: Wenig Gefahrbewusstsein unter jugendlichen Internetnutzern

Nur knapp die Hälfte der Internetnutzer im Schulalter ist sich der möglicher Gefahren im Internet bewusst. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die vom peruanischen Netzwerk gegen Kinderpornografie RCPI (Red Peruana contra la Pornografía Infantil) erstellt wurde. Demnach haben 47% der befragten Schülerinnen und Schüler schon einmal persönliche Daten wie Namen, E-Mail-Adresse, Adresse oder Telefonnummer ungeschützt über das Internet weitergegeben, die meisten über MSN Messenger oder die „social-Network“-Seiten Hi5 und Facebook. 39% der Befragten gaben zudem an, schon einmal per Chat von Unbekannten angesprochen worden zu sein. Außerdem gehen 64% der Befragten davon aus, dass ihre Zugangspasswörter zu verschiedenen Internetseiten oder Programmen auch fremden Leuten bekannt sind, was im Rahmen der Studie des Netzwerkes allerdings nicht überprüft werden konnte.

Der Vorsitzende des RCPI, Dimitri Senmache, kündigte nach der Veröffentlichung des Umfrageergebnisses an, das RCPI werde in den nächsten Wochen gemeinsam mit dem Sozialentwicklungs- und Frauenministerium MIMDES die Kampagne „sicher und bedacht chatten“ (Chatea Seguro, Chatea Pensando) starten, um sowohl Kindern als auch Eltern die Gefahren und Probleme des Internets näher zu bringen.

Befragt hatte das peruanische Netzwerk gegen Kinderpornografie Schüler zwischen 13 und 16 Jahren an 89 weiterführenden Schulen in allen Teilen Perus.

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