• Lima: Erdrutsch verschüttet Straße Huaral-Acos

    Der angewachsene Chancay-Fluss hat im Distrikt San Miguel de Acos (Provinz Huaral / Region Lima) einen Erdrutsch ausgelöst und die Straße Huaral-Acos auf einer Länge von rund 100 Metern unpassierbar gemacht. Wie der Nachrichtensender RPP berichtet wurde auch eine Brücke beschädigt. Auf beiden Seiten des Erdrutsches haben sich inzwischen lange Fahrzeugschlangen gebildet, der Zivilschutz spricht von über hundert Fahrzeugen. Nach Angaben der Provinzverwaltung ist bereits schweres Gerät auf dem Weg, um die Straße wieder freizuräumen. Der Zivilschutz rief zudem die Provinzverwaltung auf, den Fluss zu kanalisieren.

    Neben der Straße sind auch Ackerflächen von dem Erdrutsch betroffen.

    San Miguel de Acos liegt nördlich der peruanischen Hauptstadt Lima in den Anden und hat rund 760 Einwohner.

  • Perus neuer Premierminister heißt Oscar Valdes

    Perus Premierminister Oscar Valdez. Foto: Jessica Vicente / ANDINA.
    Perus Premierminister Oscar Valdes. Foto: Jessica Vicente / ANDINA.

    Der bisherige peruanische Innenminister Oscar Valdes Dancuart wird neuer Premierminister. Das berichtet das peruanische Staatsfernsehen TVPeru. Zuvor hatte Präsident Humala das Rücktrittsgesuch von Premierminister Salomón Lerner Ghitis angenommen. Alle Ministerinnen und Minister haben wie üblich ihr Amt zur Verfügung gestellt. Morgen um 20 Uhr (Ortszeit) soll Valdes Dancuart als neuer Premierminister vereidigt werden.

    Der 62jährige Oscar Valdes Dancuart war Humalas Ausbilder an der Militärakademie, später waren beide gemeinsam in Tacna (Südperu) stationiert. Er wurde unter Anderem dadurch bekannt, dass ihm die Fujimori-Regierung den Aufstieg verweigerte. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Militärdienst betätigte er sich als Geschäftsmann und war Regionalbeauftragter der SENATI-Berufsbildungszentren. Als er zum Innenminister aufstieg, fürchteten viele, die Innenpolitik könnte militarisiert werden. Diese Befürchtung besteht auch jetzt, insbesondere nach der gestrigen Rede des Präsidenten zum Tag der Streitkräfte, in der dieser Sympathien für die Wiedereinführung des Pflichtwehrdienstes äußerte.

    Welche Minister werden ausgewechselt?

    Mit der Ernennung Valdes Dancuarts zum künftigen Premierminister wird auch darüber spekuliert, wer mit Lerner das Kabinett verlässt. Dabei fallen vor allem die Namen der Minister für Landwirtschaft, Umwelt, Energie und Bergbau, sowie Kultur. Die ersten Drei vor allem wegen Uneinigkeit und Querschüssen bei der Bewertung der Umweltverträglichkeitsprüfung eines umstrittenen Bergbauprojektes in der Andenregion Cajamarca. Kulturministerin Baca steht bereits seit ihrer Ernennung im Kreuzfeuer der Kritik, da sie erst über einen Monat nach Amtsantritt ihre Künstlerkarriere auf Eis legte.

    NACHTRAG: Finanzminister Castilla und Sozialministerin Trivelli im Amt bestätigt

    Wie der kommende Premierminister Oscar Valdes gestern Abend in einer Pressemitteilung mitteilen ließ, werde auch er den Leitlinien folgen, mit denen Ollanta Humala zur Stichwahl angetreten war. Zudem bestätigte er wie erwartet Wirtschafts- und Finanzminister Luis Miguel Castilla, sowie die Ministerin für Entwicklung und soziale Inklusion CarolinaTrivelli in ihren Ämtern.

  • Peru: PREMIERMINISTER LERNER ZURÜCKGETRETEN

    Ex-Premier Salomon Lerner Ghitis. Foto: Carlos Lezama / ANDINA
    Ex-Premier Salomon Lerner Ghitis. Foto: Carlos Lezama / ANDINA

    Der peruanische Präsident Ollanta Humala hat heute das Rücktrittsgesuch von Premierminister Salomón Lerner angenommen. Alle Ministerinnen und Minister haben ihr Amt zur Verfügung gestellt. In den nächsten Stunden soll der bisherige Innenminister Oscar Valdes Dancuart als neuer Premierminister vereidigt werden. Salomón Lerner bekleidete das Amt des Premierministers seit dem 28. Juli 2011.

    Als Grund für seinen Rücktritt gab Lerner in seinem Rücktrittsgesuch an, einer „Anpassung der Leitlinien der Regierung“ nicht im Wege stehen zu wollen. In Peru wird derweil über weitere Hintergründe spekuliert. Dabei wird insbesondere über die Unzufriedenheit Lerners mit dem in Teilen Cajamarcas verhängten Ausnahmezustand, sowie die unrechtmäßige vorrübergehende Festnahme mehrerer Anführer der Proteste in Cajamarca spekuliert.

    Sein Nachfolger Oscar Valdes war Humalas Vorgesetzter an der Militärakademie. Er wurde unter Anderem dadurch bekannt, dass ihm die Fujimori-Regierung den Aufstieg verweigerte. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Militärdienst betätigte er sich als Geschäftsmann.

    Welche Minister werden ausgewechselt?

    Mit der Ernennung Valdes Dancuarts zum künftigen Premierminister wird auch darüber spekuliert, wer mit Lerner das Kabinett verlässt. Dabei fallen vor allem die Namen der Minister für Landwirtschaft, Umwelt, Energie und Bergbau, sowie Kultur. Die ersten Drei vor allem wegen Uneinigkeit und Querschüssen bei der Bewertung der Umweltverträglichkeitsprüfung eines umstrittenen Bergbauprojektes in der Andenregion Cajamarca. Kulturministerin Baca steht bereits seit ihrer Ernennung im Kreuzfeuer der Kritik, da sie erst über einen Monat nach Amtsantritt ihre Künstlerkarriere auf Eis legte.

    Sollte sich der Wechsel an der Spitze des Kulturministeriums bestätigen, könnte dies zu neuen Konflikten führen, denn das Kulturministerium ist federführend an der Reglementierung eines Indígena-Konsultationsgesetzes beteiligt. Dieses war erst nach langen Protesten, bei deren Auflösung mehr als 30 Menschen getötet wurden, beschlossen worden. Die Reglementierung muss bis Januar fertig gestellt werden – ein Wechsel im Vizeministerium für interkulturelle Angelegenheiten könnte deren Fertigstellung verhindern.

  • Schutzgebiet-Betreiber der Region Amazonas beschließen engere Kooperation

    Die Vertreter von 15 Naturschutzgebieten in der Region Amazonas (Nordperu) haben eine engere Zusammenarbeit zum Schutz der Biodiversität beschlossen. Bei einem Treffen in Chachapoyas, das von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt wurde, sprachen sich insbesondere die Vertreter der privat organisierten Schutzgebiete (Áreas Naturales Protegidas, ANP) für mehr Kooperation aus und gründeten kurzerhand einen Dachverband, der zunächst von Pedro Heredia Arce geführt wird. Heredia Arce betreibt das Schutzgebiet Milpuj – La Heredad im Distrikt Magdalena (Prov. Chachapoyas). Private Schutzgebiete sind insbesondere für den Tourismus attraktiv.

    Zudem wurde in den Räumen der Kunsthochschule Chachapoyas die Fotoausstellung „Josas naturales de Amazonas“ (dt. Natur-Kleinode der Region Amazonas) eröffnet, die auf 45 Fotos Flora und Fauna der Region zeigt und in den kommenden Monaten in anderen Teilen der Region, ab kommendem Jahr dann auch in der Hauptstadt Lima zu sehen sein wird.

    Weiterbildung für Schutzgebiet-Ranger

    Bereits vor einigen Tagen wurden in Bagua Grande 24 Ranger verschiedener Schutzgebiete von Experten des botanischen Gartens Missouri (USA), des Schutzgebietes „Cordillera de Colán“ und des Kommunalschutzgebietes Chayo Nain weitergebildet. Nach der Theorie bekamen die Ranger in der Schutz- und Kontrollstation in „La Unión“ auch praktische Tipps für ihre Arbeit.

  • Was Alan García richtig gemacht hat: Zahl der Krankenversicherten fast verdoppelt

    Krankenversicherungsquote von Frauen und Männern (Peru). Grafik: INEI
    Krankenversicherungsquote von Frauen und Männern (Peru). Grafik: INEI

    Man kann der vor einem halben Jahr abgetretenen APRA-Regierung von Ex-Präsident Alan García viel vorwerfen, wie aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht des peruanischen Statistikamtes INEI hervorgeht, hat seine Regierung aber in manchen Bereichen auch Erfolge eingefahren. Ein Beispiel: Die Quote der Krankenversicherten hat sich zwischen den Jahren 2006 – als Alan García gewählt wurde – und 2010 fast verdoppelt. Für das zweite Halbjahr 2011 sieht die Prognose des INEI sogar noch besser aus. Demnach könnten im letzten Teil des Jahres 62% der Männer und 67,4% der Frauen krankenversichert sein.

    Zugegebenermaßen bedeutet allein die Zugehörigkeit beispielsweise zur staatlichen Krankenversicherung „SIS“ (Seguro Integral de Salud, dt. integrale Gesundheitsversicherung),  noch nicht zwingend eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung, insbesondere in abgelegenen Regionen, in denen die Gesundheitsstationen häufig nicht einmal über einen Arzt verfügen. Aber viele grundlegende Bedürfnisse wie Impfungen, Beratung, Krankentransport und sogar psychologische Behandlung werden meist gedeckt. Der öffentliche Dienst war bereits vor 2006 über „Essalud“, eine weitere staatliche Krankenversicherung, versichert, die Zahl der Mitglieder dieser Versicherung stieg somit nur leicht an. Die SIS dagegen, die die García-Regierung zur „universellen Krankenversicherung“ ausgebauen wollte, um alle aufzufangen, die bislang nicht krankenversichert waren, legte stark zu, insbesondere bei Frauen. Diese Gruppe ist, wie man auch der obenstehenden Grafik entnehmen kann, generell häufiger versichert als Männer. 39,1% aller Frauen sind über SIS versichert, 21,6% über ESSALUD.

    In der peruanischen Hauptstadt Lima liegt der Prozentsatz von Personen mit Krankenversicherung weit unter dem des restlichen Perus. Private Krankenversicherungen spielen dabei übrigens kaum eine Rolle. Lediglich 5% der peruanischen Bevölkerung sind im Besitz einer solchen.

    Die angegebenen Daten stammen aus der Längsschnittstudie ENAHO, die regelmäßig vom Instituto Nacional de Estadistica e Informatica (INEI) durchgeführt wird und sind dem „INFORME TÉCNICO N° 04 Diciembre 2011“ mit dem Titel „Estadísticas con Enfoque de Género“ entnommen.

    Peru in Zahlen und Statistiken. INFOAMAZONAS-Spezial.Dieser Beitrag ist Teil des INFOAMAZONAS-Spezial Peru in Zahlen und Statistiken. Hinweise und weitere Informationen finden Sie dort.

  • Peru: Fluglotsen streiken für Gehaltserhöhung und bessere Technik

    An zahlreichen peruanischen Flughäfen haben die Fluglotsen heute einen 48stündigen Streik begonnen. Wie die Lotsengewerkschaft mitteilt, geht es bei dem Streik nicht nur um höhere Gehälter, sondern auch um den Kauf moderner Technik zur Kontrolle des Flugbetriebes. Wie die Tageszeitung „El Comercio“ berichtet, sind die Kontrollbildschirme der Flugsicherung bereits 13 Jahre alt und stürzen ab, wenn mehr als 15 Flugzeuge gleichzeitig überwacht werden. Dadurch würden tausende Leben gefährdet, so die Fluglotsen.

    Wegen des Streiks ist der Flugverkehr an vielen peruanischen Flughäfen derzeit stark eingeschränkt. So gab es am Flughafen Jorge Chávez in Lima heute bis zum Mittag nur 97 Flugbewegungen. An normalen Tagen sind es – am ganzen Tag – rund 500.

  • Humala: Wahlrecht für Streitkräfte überprüfen

    In seiner Rede zum heutigen Gedenktag der peruanischen Streitkräfte kündigte Perus Präsident Ollanta Humala an, den Entzug des Wahlrechts von Angehörigen der Streitkräfte prüfen zu lassen. Der Soldat stehe wie ein „Priester jenseits des Guten und des Bösen“. Es dürfe zu keiner „Politisierung der Streitkräfte“ kommen, so Humala gegenüber Canal N. Für Peru wäre eine solche Änderung nichts Neues. Erst seit 2006 dürfen Polizisten und Soldaten wählen und gewählt werden.

    Für die Stimmenverteilung wäre der Unterschied im Vergleich zu den Wahlen 2006 und 2011 vermutlich gering: Polizei und Militär werden am Tag des Urnengangs häufig zum Schutz von Wahllokalen abkommandiert, die fern ihres eigenen Wohnortes liegen. Das Wahlrecht bestand somit in vielen Fällen nur auf dem Papier.

    Humala sieht freiwilligen Wehrdienst als gescheitert an

    An anderer Stelle äußerte sich der peruanische Präsident zur Lage des militärischen Nachwuchses. „Projekte und Gesetze wie der freiwillige Wehrdienst sind gescheitert“, so Humala, man solle nun jungen Menschen aus Dörfern und Städten „die Möglichkeit geben, Wehrdienst zu leisten“. Wie genau er sich das vorstellt, sagte er allerdings nicht. Möglicherweise könnte Humala, der selbst den Streitkräften angehörte, die Rückkehr des gefürchteten Pflichtwehrdienstes  gemeint haben, der 1999 kurz vor dem Ende der Fujimori-Diktatur abgeschafft worden war. Der Pflichtwehrdienst hatte sich dadurch ausgezeichnet, dass Militärtransporter vor allem in Armenviertel und Landgemeinden fuhren, um dort alle jungen Männer – auch minderjährige – sofort mitzunehmen. Die Familien erfuhren davon oft erst nach Monaten oder gar Jahren. Die peruanische Volksanwaltschaft hat zahlreiche Berichte über systematische Mißhandlungen von Rekruten gesammelt.

    Seit der Rückkehr zur Demokratie wurde versucht, den Wehrdienst attraktiver zu machen. So wird heute beispielsweise auch ein geringer Sold bezahlt. Dennoch lag die Zahl der Rekruten 2007 nach Angaben der NGO IDL fast 40% unter dem Wert von 1990. Deshalb wurden in den vergangenen Tagen Rufe nach der Rückkehr des Pflichtwehrdienstes auf. Der in Arequipa ansässige General Raymundo Flores Cárdenas forderte, alle 18jährigen zum Wehrdienst zu verpflichten. Der ehemalige Oberkommandeur der peruanischen Streitkräfte Jorge Montoya sprach sich zwar gegen eine generelle Pflicht aus, schlug allerdings ein Losverfahren vor, durch das die Zahl der Rekruten erhöht werden könnte. Ex-Verteidigungsminister Roberto Chiabara forderte dagegen, statt auf Zwang auf zusätzliche Anreize zur Rekrutierung zu setzen.

  • Konten der Region Cajamarca wieder freigegeben

    Die Bankkonten der Regionalregierung Cajamarca, die vor wenigen Tagen eingefroren wurden, um die finanzielle Unterstützung von Protesten gegen ein Bergbauprojekt zu verhindern, sind wieder freigegeben. Das berichteten übereinstimmend Cajamarcas Regionalpräsident Gregorio Santos und Premier Salomó Lerner. Gregorio Santos hatte die Sperrung des Zugangs zu den Bankkonten als „Putsch“ bezeichnet.  Die Konten seien vor allem auf Bitten der Provinzbürgermeister der Region Cajamarca wieder freigegeben worden, damit der Bau von Straßen, sowie die Bezahlung von Lehrern und Mitarbeitern des Gesundheitswesens fortgesetzt werden könne, so Lerner.

  • Metro Lima vor dem gefühlten 150. Betriebsbeginn

    Die Züge im Depot. Foto: AATE
    Die Züge im Depot. Foto: AATE.

    Ab Morgen Samstag, den 10.12.2011, soll eine S-Bahn Villa El Salvador mit dem Zentrum der peruanischen Hauptstadt Lima verbinden. Das gab die für den Bau des Metro Lima zuständige Sonderbehörde AATE bekannt. Bereits mehrfach war der Betriebsbeginn der Triebwagen in den vergangenen 20 Jahren angekündigt worden, bisher stellte sich jede dieser Ankündigungen im Nachhinein als voreilig -und im Zweifelsfall als Wahlkampfgag- heraus. Dass Präsident Humala den Start der S-Bahn-Linie für den Wahlkampf nutzen möchte, ist eher unwahrscheinlich, denn die nächste Wahl ist erst 2016. Also könnte es diesmal sogar funktionieren. Bis zum 9. Januar 2012 wird die Fahrt übrigens kostenlos sein, erst den Tag darauf soll kassiert werden.

    Die Metro Lima soll mit durchschnittlich 35 km/h unterwegs sein und für die 22,2 Kilometer-Strecke von Villa El Salvador zur Avenida Grau 30 Minuten benötigen. Dabei werden insgesamt 9 Distrikte durchquert. Bislang brauchen Fahrgäste dafür mit dem Taxi über eine Stunde, mit dem Bus sogar mehr als zwei Stunden.

    Während ab Morgen also der reguläre Fahrbetrieb aufgenommen wird, träumt die AATE bereits mit weiteren Strecken. Als nächstes soll die Strecke von Limas Zentrum nach San Juan de Lurigancho in Angriff genommen werden.

    NACHTRAG (10.12.2011):

    Metro Lima kann wohl auch diesmal nicht wie geplant in Betrieb gehen. Der Grund: Der peruanische Zivilschutz hat nach der Baubegehung der Haltestellen noch nicht die für den Betrieb notwendigen Genehmigungen ausgestellt. Im besten Fall muss also bis zur entspechenden Genehmigung gewartet werden. Im (für die S-Bahn) schlechtesten Fall hat der Zivilschutz bei der Baubegehung noch Sicherheitsprobleme gefunden. Dann müsste zumindest mit der Eröffnung der entsprechenden Haltestellen bis zur Behebung dieser Sicherheitsprobleme gewartet werden.

    AATE-Werbevideo zum Thema:

    httpv://www.youtube.com/watch?v=XQ3Qu9G2Inc#!

  • Peru: 500 Kilo Kokain in Spargeldosen beschlagnahmt

    In einer luxeriösen Villa bei Huachipa (Distrikt Lurigancho-Chosica / Provinz Lima) hat die peruanische Antidrogenpolizei DIRANDRO gestern 900 Blechdosen beschlagnahmt, die insgesamt fast 500 Kilogramm der Droge Kokain für den europäischen Schwarzmarkt enthielten. Das berichtet die Tageszeitung La República. Als Dosenspargel getarnt sollte das Rauschgift nach Europa verschifft und dort verkauft werden. Vor Ort wurden nach Angaben der Polizei zwei Kolumbianer verhaftet, bei denen es sich aber vermutlich nicht um die Initiatoren des Drogenschmuggels handelt. Die Polizei begann bereits mit der Suche nach den Hintermännern.

    INFOAMAZONAS-Spezial Drogenprobleme und DrogenkonflikteMehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme.