• Casma / Áncash: Polizei vernichtet 15.000 Cannabis-Pflanzen

    Gut versteckt in einem Maisfeld fand die peruanische Nationalpolizei (PNP) am vergangenen Dienstag im Distrikt Yaután (Provinz Casma / Region Áncash) ein zwei Hektar großes Marihuana-Feld. Die Polizisten waren durch die Aussage eines mexikanischen Staatsbürgers auf die Spur des Feldes gekommen, der bei einer Routinekontrolle in Casma mit 28 Kilogramm Marihuana im Gepäck festgenommen worden war. Wie der Nachrichtensender RPP berichtet, beschlagnahmten die Sicherheitskräfte in einem bei dem Feld liegenden Haus auch Werkzeug, Plastiktüten und mehrere Waagen, die zur Weiterverarbeitung und Verpackung der Drogen verwendet wurden. Die Cannabis-Pflanzen wurden ausgerissen und unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft sofort verbrannt.

    Der 7.500-Einwohner-Distrikt Yaután liegt nördlich von Lima und lebt – im Gegensatz zu seinen nahegelegenen Nachbarorten an der Küste – hauptsächlich von der Landwirtschaft. Das Marihuana-Feld lag oberhalb des Huanchuy-Bachs.

    Im Gegensatz zu anderen Funden, nimmt sich dieser allerdings noch verhältnismäßig klein aus. So beschlagnahmte die Polizei erst im Juli in der nahegelegenen Provinz Yungay (Áncash) 339 Kilogramm Marihuana.

    INFOAMAZONAS-Spezial Drogenprobleme und DrogenkonflikteMehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme.

  • Peru: Regierung prüft finanzielle Unterstützung von Kokabauern, die umschulen

    Coca-Strauch. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    Coca-Strauch. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.

    Die peruanische Regierung prüft derzeit, ob Kokabauern in Zukunft direkt Geld bekommen, wenn sie auf andere Agrarprodukte umsteigen. Derzeit seien Experten der Antidrogenbehörde DEVIDA dabei, durchzurechnen, was es kosten würde, Kokabauern über drei oder vier Jahre finanzell zu unterstützen, wenn sie beispielsweise auf Kakao oder Kaffee umsteigen, so Premierminister Salomón Lerner. Diese Zeit ist nötig, um den Zeitraum zu überbrücken, bis die Kakao- und Kaffeepflanzen erstmals Früchte tragen. Dafür, so Lerner weiter, könne man die gewaltsame Vernichtung illegaler Coca-Pflanzungen zurückfahren. Zunächst soll diese Anti-Drogen-Strategie auf einer Fläche zwischen 1.000 und 1.500 Hektar in den Tälern der Flüsse Apurímac und Éne (VRAE) ausprobiert werden, einem der peruanischen Haupt-Coca-Anbaugebiete, in dem rund 350.000 Menschen leben.

    Premier Salomon Lerner Ghitis. Foto: Carlos Lezama / ANDINA
    Premier Salomon Lerner Ghitis. Foto: Carlos Lezama / ANDINA

    Die Blätter der Coca-Pflanze sind Grundstoff für die Produktion des Rauschgifts Kokain. Für Premierminister Lerner ist die Coca-Vernichtungspolitik während der vergangenen 20 Jahre weitgehend gescheitert. Wie die Tageszeitung „Diario16“ berichtet, setzt DEVIDA-Chef Soberón vor allem auf die Förderung der Umstellung der Kokabauern auf andere Agrarprodukte. Zudem soll die Wirtschaft des VRAE durch den Bau eines Mega-Wasserkraftwerks angekurbelt werden.

    INFOAMAZONAS-Spezial Drogenprobleme und DrogenkonflikteMehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme.

  • Wegen Bauarbeiten: Flughafen Lima nachts bis Januar 2012 geschlossen

    Vom Flughafen Jorge Chávez in der peruanischen Hauptstadt Lima werden vom 3. Oktober bis zum 31. Januar 2012 wegen Bauarbeiten von 1 bis 7 Uhr Morgens keine Flugzeuge abheben oder landen. Das gab der Flughafenbetreiber Lima Airport Partners (LAP) bekannt. Während dieser Zeit wird die Start- und Landebahn ausgebessert. Flüge, deren Ankunft oder Start in den Zeitraum fällt, werden umgebucht. Nicht betroffen von der Schließung sind die Büros der Fluglinien, die Geschäfte, sowie die staatlichen Stellen innerhalb des Flughafens, die normal weiterarbeiten werden.

  • Peru: Exporteure von Bio-Lebensmitteln erwarten starken Umsatzanstieg

    Lager der Kaffee-Kooperative Rodriguez de Mendoza. Foto: M. Brugger.
    Lager der Kaffee-Kooperative Rodriguez de Mendoza. Foto: M. Brugger.

    Eine Steigerungsrate um 20% erwarten die peruanischen Exporteure von biologisch produzierten Lebensmitteln für das Jahr 2011. Nach Schätzungen der Agrarsparte der Exporteursvereinigung ADEX werden die Umsätze der rund 50.000 in diesem Bereich tätigen Landwirte dieses Jahr ca. 250 Millionen US-$ betragen. Beatriz Tubino, Agrarexpertin von ADEX, führt die Steigerung auf eine weltweit weiter zunehmende Nachfrage nach gesunden und Umweltschonend produzierten Lebensmitteln zurück. Peru bediene damit eine wichtige Marktlücke.

    Wichtigster Bio-Exportartikel bleibt dabei weiterhin der Kaffee, der im vergangenen Jahr mit 108 Millionen US-$ im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte des Bio-Exports ausmachte. Damit konnte Peru seine Stellung als größter Bio-Kaffee-Exporteur weiter festigen. Gleichzeitig wurden Bananen im Wert von 57 Millionen US-$, sowie Kakao mit einem Wert von 27 Millionen US-$ exportiert, wobei das Land damit jeweils unter den weltweit fünf größten Exporteuren in diesen Sparten liegt. An vierter Stelle standen diverse andine Getreidesorten, insbesondere Quinua (4 Millionen US-$).

    Hauptabnehmer der peruanischen Bio-Produktion bleiben Länder der Europäischen Union, in denen 2010 rund 64% der peruanischen Exporte gekauft wurden. Das peruanische Landwirtschaftsministerium plant, diese Stellung weiter aszubauen.

    Kaffeeexporte insgesamt im Aufschwung
    Kaffee, frisch gepflückt, in San Miguel de Poro Poro. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.Nach Ansicht des peruanischen Dachverbandes der Kaffeeproduzenten könnten Peru in diesem Jahr Kaffee im Wert von mehr als einer Milliarde US-$ exportieren. Im vergangenen Jahr wurde Kaffee im Wert von insgesamt rund 880 Millionen US-$ exportiert, für Peru das bislang beste Ergebnis in der Geschichte. Das Landwirtschftsministerium erwartet sogar noch ein stärkeres Wachstum und rechnet mit 1,2 Milliarden US-$. Der größte Abnehmer peruanischen Kaffees bleibt weiterhin Deutschland (35%), dahinter die USA (21%), sowie Belgien (11%). Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums wird 95% des produzierten Kaffees exportiert, nur 5% werden in Peru selbst konsumiert.

    Die größten peruanischen Kaffeeexport-Reginen sind Junín (24%), Cajamarca (21%), San Martín (20%), Cusco (14%) und Amazonas (12%).

    Peru in Zahlen und Statistiken. INFOAMAZONAS-Spezial.Dieser Beitrag ist Teil des INFOAMAZONAS-Spezial Peru in Zahlen und Statistiken. Hinweise und weitere Informationen finden Sie dort.

  • Loreto: Shuar geben Morona-Fluss wieder frei

    Eine Gruppe von Indigenen, die mehr als 10 Tage im Protest gegen die Arbeit des Bergbauunternehmens Talisman den Morona-Fluss in der nordostperuanischen Region Loreto besetzt hatten, haben den Fluss gestern wieder freigegeben. Wie die Tageszeitung „La República“ berichtet, hatten sich zuvor die Abgesandten von Talisman Energy Perú mit den Angehörigen der Shuar auf die Einrichtung eines runden Tisches geeinigt, in dessen Rahmen die Probleme insbesondere ökologischer und finanzieller Art besprochen werden sollen.

    Zahlreiche Shuar hatten den Morona-Fluss abgeriegelt und 11 Mitarbeiter von Talisman über mehrere Tage hinweg festgehalten. Das kanadische Unternehmen Talisman Energy macht derzeit noch Bodenuntersuchungen und plant die Förderung von Leichtöl ab 2012. Die Indígena, die im Umkreis der geplanten Förderstätten leben, verlangen, vor dem Förderbeginn konsultiert zu werden.

  • Peru: Mehr Haushalte mit eigenem Internetanschluss, großes Stadt-Land-Gefälle

    Die Bewohner von rund 36% der peruanischen Haushalte surfen regelmäßig im Internet. Das geht aus dem jüngsten Bericht zur Lage der Informations- und Kommunikationstechnik des peruanischen Statistik- und Informatikates INEI hervor, der den Zeitraum von April bis Juni 2011 beleuchtet. Demnach nutzten im Beobachtungszeitraum 7,4% mehr Haushalte das Internet, als noch im Vorjahreszeitraum. Der Großteil der peruanischen internetnutzenden Haushalte (55%) muss dabei allerdings noch immer auf öffentliche Internetshops zurückgreifen. Im vergangenen Jahr lag die Zahl noch höher. Immerhin 36% der internetnutzenden Haushalte verfügt inzwischen über einen eigenen Zugang, 15% nutzen einen Internetzugang am Arbeitsplatz.

    Gravierend ist allerdings die Situation im ländlichen Raum. Verfügen 30,3% der Haushalte der Hauptstadt Lima über einen eigenen Internetanschluss, sind es in ländlichen Regionen im Durchschnitt nur 0,7%.

    Handy-Telefonie weiter auf dem Vormarsch
    Auch der peruanische Mobiltelefonie-Sektor wächst weiterhin. Gab es 2004 in nur 16,4% der Haushalte ein Handy, waren es im oben genannten Zeitraum schon 74,9%. Im Festnetzbereich gab es kaum Änderungen, nach INEI-Informationen verfügen 30,8% der Haushalte über einen Festnetzanschluss.

    In Lima: mehr Fernseher, weniger Radios – im Rest des Landes umgekehrt
    Während in Lima die Radio-Dichte abnahm – „nur“ noch 83% der Haushalte verfügen dort über ein solches Gerät – findet sich inzwischen in 95% der Haushalte ein oder mehrere Fernsehgeräte. In ländlichen Regionen sieht das derzeit noch anders aus. Hier verfügen 80,5% der Haushalte über ein Radioempfangsgerät, 53,6% über einen Fernseher.

    Peru in Zahlen und Statistiken. INFOAMAZONAS-Spezial.Dieser Beitrag ist Teil des INFOAMAZONAS-Spezial Peru in Zahlen und Statistiken. Hinweise und weitere Informationen finden Sie dort.

  • Ayacucho, Huancavelica: Konflikte um Bau von Gas-Pipeline

    Vor wenigen Wochen starben an der Grenze der Regionen und Huancavelica zwei Menschen in einem Konflikt um den Bau einer Gas-Pipeline, die Gas aus dem „Camisea“-Projekt an die peruanische Küste transportieren soll, rund 30 weitere wurden verletzt. So notwendig das Gas für die peruanische Wirtschaft ist – im Wahlkampf versprach Präsident Humala, das Erdgasfeld für den „internen Gebrauch“ zu reservieren – so Konfliktreich ist der Bau der Pipeline, denn die Zusammenstöße zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern zweier Orte sind nicht der erste Konflikt im Zusammenhang mit der Leitung.

    Wie aus dem jüngsten Konflikt-Report der peruanischen Volksanwaltschaft hervorgeht, kämpften insbesondere Bewohnerinnen und Bewohner der Ortschaft Anchihuay (Distrikt Anco / Provinz La Mar) zunächst gegen den Bau der Pipeline und forderten eine andere Pipeline-Route. Heute kämpfen sie vor allem um Wiedergutmachung für entstandene Umweltschäden. Pipeline-Betreiber Perú LNG, interessiert an guter Publicity, wiederholt immer wieder, dass die Bauarbeiten ohne Umweltschäden von statten gehen. Die örtliche Bauerngemeinschaft sieht dies nicht gegeben, nimmt aber dennoch an einem Dialogprozess mit dem Unternehmen teil. 2009 hatten die Bewohner von Anchihuay vorrübergehend ein Camp, in dem 300 Bauarbeiter eines von Perú LNG beauftragten Unternehmens einquartiert waren, von außen abgeriegelt und gedroht, die Wasser- und Stromversorgung zu kappen. Die Zentralregierung verhängte darauf hin den Ausnahmezustand.

    Die beiden Menschen, die Anfang September mit Schusswunden starben, kamen allerdings nicht aus Anchihuay, sondern aus dem 426-Einwohner-Ort Ccarhuacc Licapa (Distrikt Paras / Provinz Cangallo / Region Ayacucho) und dem benachbarten Llillinta (Distrikt Pillpichaca / Provinz Huaytara / Region Huancavelica). Auslöser des Konfliktes war, dass der Grenzverlauf zwischen den Regionen Ayacucho und Huancavelica nicht endgültig geklärt wurde und Ortschaften Entschädigungen für Bau und Betrieb der Pipeline erhalten. Diese Entschädigungen würden beide Ortschaften gerne für sich bekommen. Der Konflikt darüber schwelt schon seit mehreren Jahren. Wenige Tage vor dem gewaltsamen Ausbruch des Konflikts hatte ein Gericht zu Gunsten von Ccarhuacc Licapa (Ayacucho) entschieden und die Räumung des von Anwohnern aus Llillinta besetzten Pipeline-Geländes angeordnet. Das hatte zu neuen Zusammenstößen geführt, bei denen rund 30 Personen durch Schusswaffen verletzt wurden – und zwei Menschen starben.

    (Maciste Díaz, Regionalpräsident von Huancavelica hatte zunächst gegenüber RPP Noticias von sieben Toten gesprochen)

  • Peru: Verfassungsgericht kassiert zwei Notfalldekrete der García-Regierung ein

    Das peruanische Verfassungsgericht hat zwei Anfang des Jahres von Ex-Präsident Alan García erlassene Notfalldekrete für verfassungswidrig erklärt. Durch die beiden Notfalldekrete wurde insgesamt 33 privatwirtschaftliche Großprojekte aus verschiedenen Bereichen die Umweltverträglichkeitsprüfung erlassen. Gestört hat sich das Verfassungsgericht aber nicht an der Aushöhlung des Umweltrechts, sondern daran, dass die Dekrete keine Geltungsdauer enthielten. Auch dass ein „Notfall“ vorlag, bezweifelte das Verfassungsgericht. Der Verlauf der Finanzkrise, die in den Dekreten als Notfall angegeben wurde, sei zum Zeitpunkt ihres Erlasses bereits vorhersehbar gewesen. Die Klage war von einer Gruppe von Abgeordneten des peruanischen Kongresses eingereicht worden.

  • Peru: Kongress verabschiedet Gesetze zur höheren Bergbau-Besteuerung

    Der peruanische Kongress hat gestern eine Reihe von Gesetzen verabschiedet und damit die Besteuerung von Gewinnen aus dem Bergbau auf eine neue Grundlage gestellt. Durch die neue Besteuerung der Gewinne von Bergbauunternehmen erhofft sich die peruanische Regierung Mehreinnahmen von rund 3 Millionen Nuevos Soles, die für diverse Sozialprogramme eingesetzt werden sollen. Der Text, der den nun verabschiedeten Gesetzen zugrunde liegt, wurde vorab mit den größten Bergbaukonzernen abgesprochen.

    Zu den Änderungen schreibt Sandra Weiss für Blickpunkt Lateinamerika: „Geplant ist, die sogenannten Royalties künftig auf der Grundlage der Unternehmensgewinne statt des mengenmäßigen Umsatzes zu berechnen“. Wie hoch die Besteuerung ausfällt, hängt dabei von der Höhe der Gewinne ab.

  • UNO-Generalversammlung: Präsident Humala fordert Anerkennung Palästinas und Aufhebung der Kuba-Blockade

    Ollanta Humala Tasso. Foto: ANDINA.
    Ollanta Humala Tasso. Foto: ANDINA.

    In seiner Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen forderte der peruanische Präsident Ollanta Humala, Palästina als eigenständigen Staat anzuerkennen und die Sanktionen gegen Kuba aufzuheben. Er schließe sich denjenigen an, die „die Anerkennung des Palästinenserstaates und sein Recht, in Frieden und Harmonie“ zu leben, fordern. Überraschend war die Unterstützung Humalas nicht, hat Peru doch bereits vor einigen Monaten diplomatische Beziehungen zu Palästina aufgenommen. Weiter erklärte Humala, für Sicherheit und Entwicklung ganz Lateinamerikas strebe die peruanische Regierung die „Integration mit den Nachbarländern“ an. Der Weg, um dieses Ziel erreichen zu können, gehe über das „Ende der Blockade Kubas“, so der peruanische Präsident.

    An anderer Stelle forderte Humala von den USA, Europa und Asien verstärkte Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel. Diese müssten „substantiell ihre Emissionen reduzieren“. Peru arbeite viel mit erneuerbaren Energien, Wiederaufforstung, Umweltbildung und der Einbindung und Anerkennung traditionellen Wissens über den Umgang mit Umweltressourcen. Aber dies alles verlange nach Mitteln und modernen Technologien, die sich vor allem auf der Nordhalbkugel fänden. Deshalb forderte Präsident Humala auch eine Steigerung der finanziellen Kooperation für den Umweltbereich.

    Gleich an mehreren Stellen sprach Ollanta Humala auch die Finanzkrise, sowie die Union südamerikanischer Staaten (UNASUR) an. Beim letzten UNASUR-Gipfeltreffen am Tag seiner Amtseinführung in Lima hätten sich die UNASUR-„Staatschefinnen und Staatschefs“ besorgt über die kritische weltwirtschaftliche Entwicklung gezeigt, die „von den USA, Europa und Asien durch zu hohe Staatsverschuldung, Arbeitslosigkeit, restriktive Zinsvergabe und ausbleibende Investitionen verursacht“ worden sei, so Humala.