• Der 5. Juni: Ein Jahr nach der Katastrophe. Ausstellung der Kuntsthochschule Chachapoyas.

    Die folgenden Bilder, Collagen und Skulpturen sind Teil der Ausstellung „Einheit in der Vielfalt“, für die Studierende und Lehrpersonal der Kunsthochschule Chachapoyas ihre Sicht auf die Zusammenstöße zwischen Polizisten und Zivilisten am 5. Juni 2009 bei Bagua Grande künstlerisch verarbeitet haben. Damals verloren 33 Menschen ihr leben, darunter mehrere Indígena. Unter den Künstlern sind Indígena und Polizisten. Die Bilder sind Eigentum der Kunsthochschule, die Veröffentlichung erfolgt mit dem Einverständnis der Künstler.

    Amazonas en duelo. Künstlerin: Ofelia Huaman Luliquis. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    Amazonas en duelo. Künstlerin: Ofelia Huaman Luliquis. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    Achijatin, von Ricardo Carrascal Oyarce. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Achijatin, von Ricardo Carrascal Oyarce. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Die folgenden Bilder, Collagen und Skulpturen sind Teil der Ausstellung „Einheit in der Vielfalt“, für die Studierende und Lehrpersonal der Kunsthochschule Chachapoyas ihre Sicht auf die Zusammenstöße zwischen Polizisten und Zivilisten am 5. Juni 2009 bei Bagua Grande künstlerisch verarbeitet haben.
    Culpables? no lo se! Künstler: Jhonson Puerta Salazar. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Culpables? no lo se! Künstler: Jhonson Puerta Salazar. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    S/N (ohne Titel). Künstler: Henry Mego Fernandez. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    S/N (ohne Titel). Künstler: Henry Mego Fernandez. Technik: Öl auf Leinwand. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    Despojo. Künstler: Percy Huaman Defina. Technik: Öl auf Holz. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Despojo. Künstler: Percy Huaman Defina. Technik: Öl auf Holz. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    El reencuentro. Künstler: José Luis Esteves Zuta. Technik:Kohle auf Papier. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    El reencuentro. Künstler: José Luis Esteves Zuta. Technik:Kohle auf Papier. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
  • Peruanischer Kongress erklärt 3.850 Gesetze für ungültig

    Der peruanische Kongress, Innenansicht. Foto: D. Raiser

    Der peruanische Kongress hat gestern ein Gesetzesprojekt angenommen, das 3.850 andere Gesetze und Dekrete für ungültig erklärt. Zuvor hatte über Monate hinweg eine spezielle Kommission nach entsprechenden Normen gesucht, die nur zu einem bestimmten Zweck verkündet worden waren, inzwischen aber ihren Sinn verloren haben. Darunter waren beispielsweise Gesetze zur vorläufigen Verlängerung der Geltungsfrist anderer Gesetze, sowie Dekrete zur Beförderung längst verstorbener Polizeibeamten oder Militärangehörigen.

    So besagt auch der Artikel vier des nun verabschiedeten Gesetzes 3980, es gehe allein um Normen, durch deren Rücknahme keinerlei Änderungen für die Rechtsordnung des Landes entstehen. Das Gesetz wurde von allen 79 anwesenden Kongressabgeordneten einstimmig angenommen. Die nun endgültig für ungültig erklärten Gesetze machen nach Angaben des Kongresses 11,68% aller peruanischen Gesetze aus.

    In den vergangenen Jahren waren bereits 2.809 andere Gesetze für ungültig erklärt worden. Mit dem neuen Gesetz reduziert sich die Zahl der gültigen Normen auf 26.303.

    Nach dem Ausmisten der Gesetze, die sich bereits überlebt haben, soll mit einer Ordnung aller Gesetze nach Fachgebiet begonnen werden.

  • Peru: Rücküberweisungen steigen wieder

    Im Vergleich zu Vorjahreszeitraum lag die Summe der Rücküberweisungen (Remissen) im Ausland lebender Peruaner in den ersten vier Monaten diesen Jahres 7,8% höher, nämlich bei 585.000.000 US$. Das gab heute die peruanische Zentralbank (BCR) bekannt. Im vergangenen Jahr war die Summe wegen der Finanzmarktkrise zurückgegangen. Rund 40% der Rücküberweisungen nach Peru kommen nach Angaben der BCR aus den USA, 16% aus Spanien.

    In diesem Jahr lag die Summe der Rücküberweisung aus Argentinien 33,4% über dem Vorjahreswert, bei Italien waren es 22,3% und Japan 16,5%.

    Peru in Zahlen und Statistiken. INFOAMAZONAS-Spezial.Dieser Beitrag ist Teil des INFOAMAZONAS-Spezial Peru in Zahlen und Statistiken. Hinweise und weitere Informationen finden Sie dort.

  • Adé Wahlversprechen: „Eingespartes“ peruanisches Präsidentenflugzeug zurück im Dienst

    Es war eines der großen Versprechen der derzeitigen peruanischen Regierungspartei APRA im Wahlkampf 2005 / 2006: Der Verkauf des Präsidentenflugzeugs. Im „Plan de Austeridad“, einer APRA-Veröffentlichung aus dem Jahre 2005 – die durchaus Parallelen zum „FDP-Sparbuch“ bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr aufweist, stand die Maßnahme auf einem der ersten Plätze. Grund dafür war die öffentliche Kritik an der Verwendung der Maschine durch den Vorgängerpräsidenten Alejandro Toledo. Der Verkauf wurde nach der Wahl auch in die Wege geleitet, allerdings wollte niemand das Flugzeug kaufen. Der Präsident, Alan García Pérez, schaffte es dann auch, bisher darauf zu verzichten, entweder wurden Linienflüge genutzt, oder der Präsident eines Nachbarlandes erbarmte sich und ließ ihn mitfliegen. Die Präsidentenmaschine ging dann vorerst an die Luftwaffe. Nun wurde sie wieder aus der Mottenkiste geholt: Für seinen Besuch bei US-Präsident Barack Obama (sowie bei seinen beiden Töchtern) wurde kurzerhand die Wiederindienststellung verfügt. 10 Besatzungsmitglieder bekam die Maschine dafür spendiert, wie aus dem peruanischen Gesetzblatt hervorgeht, kann sich jede und jeder davon über 220 US$/Tag an Spesen freuen.

    Das Flugzeug, eine Boeing 737, sollte zunächst für 18,5 Millionen US$ verkauft werden. Als sich kein Käufer fand, wurde der Preis auf 15,5 Millionen US$ herabgesetzt. Dennoch fand sich bis heute kein Interessent.

  • Mal wieder: Perus Kongress debattiert 2-Kammer-System

    Der peruanische Kongress (Congreso de la República). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Der peruanische Kongress (Congreso de la República). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Der peruanische Kongress macht einen neuen Anlauf, die Wiedereinführung einer zweiten Parlamentskammer zu debattieren. Nach einem von der Regierungspartei APRA vorgelegten Gesetzentwurf soll diese zweite Kammer als Senat aus 60 Abgeordneten bestehen, von denen ein Teil über eine Landesweite Liste, ein anderer Teil von den Kammern verschiedener Berufsgruppen besetzt werden soll. Weiter sieht der Vorschlag vor, ein Mindestalter von 25 Jahren für den derzeitigen Kongress, sowie von 35 für den Senat einzuführen. Daneben könnte der Senat die Aufgabe der Wahl des Zentralbankpräsidenten, sowie des Volksanwaltes bekommen.

    Der Vorschlag bräuchte im derzeitigen peruanischen Kongress eine Zweidrittelmehrheit. Die Fujimoristen, sowie die Linksnationalisten haben ihre Ablehnung angekündigt.

    Es ist bereits der dritte Anlauf in dieser Legislaturperiode, die zweite Parlamentskammer einzuführen.

  • Nach 7 Monaten Ungerechtigkeit: Radio Horizonte ist zurück

    Der beschlagnahmte Richtfunksender. Bild: D. Raiser / Infoamazonas.de
    Der beschlagnahmte Richtfunksender. Bild: D. Raiser / Infoamazonas.de

    Sieben Monate und ein Monat sind vergangen, seitdem ein zentrales Element zur Sendung des peruanischen Radiosender „Radio Horizonte“ illegal beschlagnahmt wurde. Gestern wurde das Gerät, ein Richtfunksender, in Lima einem Bevollmächtigten der Diözese Chachapoyas übergeben. Der Sender ist notwendig, um das Radiosignal aus dem Studio zur Sendeanlage zu übertragen, die nach peruanischem Recht außerhalb des Stadtgebietes liegen muss.

    Im vergangenen Oktober waren Polizisten im Auftrag des Verkehrs- und Kommunikationsministeriums MTC schwer bewaffnet in das Studio von Radio Horizonte eingedrungen, in dem sich zu dem Zeitpunkt nur ein einziger Mitarbeiter aufhielt. Unter dem unwahren Vorwand, Radio Horizonte hätte die Bezahlung für die Sendeerlaubnis des Richtfunksenders versäumt, wurde dieser Beschlagnahmt. Zudem wurde eine Anzeige gegen den Repräsentanten des Senders und Bischof von Chachapoyas, Mons. Emiliano Cisneros Martínez gestellt – die aber bereits nach wenigen Tagen von der Staatsanwalschaft als „haltlos“ fallen gelassen wurde.

    Beobachter sahen zwischen der Beschlagnahmung des Senders einen Zusammenhang mit der Schließung weiterer katholischer und regierungskritischer Sender nach den Zusammenstößen zwischen der Polizei und Zivilisten am vergangenen 5. Juni im Umfeld des nahegelegenen Bagua Grande.

    Derzeit überprüfen Spezialisten in der peruanischen Hauptstadt Lima, ob das Gerät bei der Beschlagnahmung beschädigt wurde. Er erwarte, dass das Gerät in den kommenden Tagen zurück in Chachapoyas sei, so Cisneros Martínez gegenüber INFOAMAZONAS.

  • Gesunkenes Amazonasschiff „Camila“ schmuggelte Treibstoff und Drogen

    Die "Camila" auf dem Amazonas. Bild: ANDINA
    Die "Camila" auf dem Amazonas. Bild: ANDINA

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Loreto wurden im Innern der vergangene Woche gesunkenen „Camila“ neben zahlreichen Treibstoffbehältern auch 24 Kilogramm Kokain gefunden. Zumindest ersteres sollte wohl ins Nachbarland Kolumbien geschmuggelt werden. Die Drogen waren in Plastiktüten eingewickelt in einer Obstkiste unter Orangen versteckt. Wegen der Treibstoffbehälter fürchten Experten nun schwere Folgen für die Umwelt.

    Derweil versuchen Schwimmkräne weiter, das Schiffswrack wieder aufzurichten, um die Suche nach weiteren Opfern fortsetzen zu können. Die Staatsanwaltschaft gibt inzwischen die Zahl der gefundenen Unglücksopfer mit 24 an. Wie viele Personen bei dem Untergang des völlig überladenen Schiffs wirklich ihr Leben verloren, wird wohl nie exakt geklärt werden können, da nur ein Bruchteil der Passagiere in die Passagierlisten eingetragen war. Neben weit mehr als 200 Passagieren und dem Schmuggelgut hatte das Schiff auch mehrere Kühe, sowie Baumaterialien geladen.

    Probleme längst bekannt

    Ort des Schiffsunglücks. Bild: INDECI
    Ort des Schiffsunglücks. Bild: INDECI

    Wie INFOAMAZONAS feststellen konnte, sind illegale Anlegestellen, sowie überladene Schiffe auf dem peruanischen Teil des Amazonas keine Neuheit. Teil des Problems ist aber auch, dass kaum legale Anlegestellen existieren. Nach Angaben des Regionalpräsidenten von Loreto, Iván Vásquez, existieren in der gesamten Regenwaldregion Loreto mit Iquitos und Yurimaguas nur zwei genehmigte Häfen, an denen die Anzahl der Passagiere, sowie die Ladung überprüft wird.

    Die „Camila“ war in den frühen Morgenstunden des vergangenen Mittwoch bei Santa Rosa (Distrikt Indiana / Provinz Maynas / Region Loreto) vermutlich wegen Überladung in den Fluten des Amazonas versunken.

    INFOAMAZONAS-Spezial Drogenprobleme und DrogenkonflikteMehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme.

  • Region Amazonas fordert Baguazo-Aufklärung und Aussetzen des Rum-Gedenktages

    In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die Regionalregierung Amazonas und die Provinzverwaltung Chachapoyas, die Verantwortlichen für den Tod von Polizei und Zivilisten am vergangenen 5. Juni zu ermitteln, sowie den „Tag des peruanischen Rums“ auf einen anderen Tag zu verlegen. In der Stellungnahme, die von allen Regionalräten gemeinsam mit allen Stadträten aus Chachapoyas unterschrieben wurde, werden deshalb die Zentralregierung, der Kongress, die Nationalpolizei, die Juikative, sowie die Staatsanwaltschaft dazu aufgerufen, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Geschehnisse in den Provinzen Utcubamba und Condorcanqui aufzuarbeiten.

    Zudem wird der peruanische Kongress aufgefordert, die Festlegung des „Tages des peruanischen Rums“ auf den ersten Samstag jeden Monats Juni zurückzunehmen, da dieser heuer auf den 5. Juni fällt. Auch eine landesweite Schweigeminute um Punkt 10:00 Uhr Ortszeit (17:00 Uhr MEZ) wird gefordert.

    Am 5. Juni vergangenen Jahres kam es im Umkreis der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße in der Provinz Utcubamba zwischen der Marañón-Brücke und Bagua Grande zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Zivilisten – darunter zahlreichen Indígena, die die Straße im Protest gegen mehrere Legislativdekrete für mehrere Wochen besetzt hatten. 11 Polizisten und 10 Zivilisten kamen hier ums Leben. Bei einer anschließenden Racheaktion gegen Polizisten im Umfeld der Erdölpumpstation 6 (Estación Nº 6) wurden weitere 12 Polizisten getötet. Ein Polizist wird bis heute vermisst. Zahlreiche Meldungen über weitere Opfer wurden von der peruanischen Volksanwaltschaft Untersucht, konnten aber nicht bestätigt werden.

    Für den nun kommenden 4. und 5. Juni sind in Bagua zahlreiche Gedenkakte angesetzt, darunter eine Messe dort, wo alles seinen begann: Auf dem Straßenabschnitt rund um die Zahlstelle „Siempre Viva“ / Curva del Diablo der Fernando Belaúnde Terry-Straße nur wenige Kilometer vor Bagua Grande (Provinz Utcubamba).

    Hinweis zum Ort des Geschehens: Bagua, Bagua Grande, Utcubama, Baguazo, Region Amazonas

    Aufgrund sehr widersprüchlicher auf INFOAMAZONAS eingegangener Suchwörter hier ein paar Klarstellungen von Begriffen rund um die verschiedenen Baguas:

    • Bagua: Eine Provinz im Osten der Region Amazonas. Die Provinzhauptstadt ist Bagua, auch als Bagua Chica oder Bagua Capital bekannt. Die Provinz ging 1941 aus den Nachbarprovinzen Luya und Bongará hervor. 1984 wurde die Provinz Bagua in die Provinzen Bagua (Norden) und Utcubamba (Süden) aufgespalten. Im Nordwesten der Provinz leben Angehörige der Ethnien Awajún und Wampis.
    • Bagua Grande: Die bevölkerungsreichste und wohl kommerziell stärkste Stadt der Region Amazonas. Bagua Grande ist die Hauptstadt der Provinz Utcubamba.
    • Condorcanqui: Provinz im Norden der Region Amazonas. Neben Mestizen leben dort vorwiegend Angehörige der Ethnien Awajún und Wampis.
    • Utcubamba: Provinz, die 1984 aus dem Südteil der damaligen Provinz Bagua hervorging. Die Hauptstadt ist Bagua Grande. Sie wird von der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße durchzogen, auf der es im vergangenen Jahr zu den schweren Zusammenstößen kam.
    • Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße: Ehemals „Carretera Marginal de la Selva“, heute offiziell „Carretera Interoceanica del Norte“ (nördliche interozeanische Straße), verbindet die peruanische Küste über Olmos, Corral Quemado, Bagua Grande, Pedro Ruiz, Moyobamba und Tarapoto mit der Hafenstadt Yurimaguas, die über den Amazonas wiederum die Hauptverbindung nach Iquitos darstellt. Die Straße war in den Wochen vor dem 5. Juni vergangenen Jahres von Ureinwohnern besetzt gehalten worden.
    • Region Amazonas: Nicht zu verwechseln mit gleichnamigen Regionen in den Nachbarländern oder gar mit dem Amazonasgebiet als ganzem. Die Region Amazonas ist eine Verwaltungseinheit unterhalb der nationalen Ebene. Sie verfügt über einen Regionalpräsidenten, sowie 7 gewählte Regionalräte. Dazu kommen Regionaldirektionen der verschiedenen Ministerien auf nationaler Ebene
    • Baguazo: Begriff, der von peruanischen Medien für die Zusammenstöße am 5. Juni 2009 eingeführt wurde. Es handelt sich dabei um eine in Peru gebräuchliche Form zur Beschreibung von Krisen jeder Art. Dabei wird an einen Orts- oder Firmennamen die Endung „zo“ angehängt. Anderes Beispiel: Moqueguazo. Im peruanischen Boulevard wird die Endung häuig verwendet, um auf ein (vermeintlich) großes Objekt oder Geschehen hinzuweisen.

  • Peru: Erdbeben der Stärke 4,6 erschüttert Ica

    Ein Erdbeben der Stärke 4,6 auf der Richterskala hat heute um 11:12:25 Uhr Ortszeit die peruanische Region Ica erschüttert. Das berichtet das peruanische geophysische Institut IGP. Das Epizentrum lag 26 Kilometer westlich von Palpa in einer Tiefe von 49 Kilometern. Über Schäden ist noch nichts bekannt. Wie der Nachrichtensender RPP berichtet brach bei Beginn des Bebens an mehreren Orten Panik aus.

  • Soziale Probleme rund um den Bergbau…

    beschreibt hervorragend und erschreckend der Erfurter Politikwissenschaftler David Vollrath in seinem Blog „Im Nu in Peru“.

    Besonders hervorzuheben ist der Artikel über die „Stadt“ Cerro de Pasco, die Stück für Stück im Loch des Tagebaus verschwindet.

    Noch ein Hinweis dazu: Bereits seit mehreren Jahren beschäftigt sich mit dem Problem ein Ausschuss, in dem eigentlich Politiker und Fachleute sitzen und dessen Ziel es ist, die „sozialverträgliche“ Umsiedlung der ganzen Stadt zu organisieren. Herausgekommen ist dabei bisher weitgehend nichts.