• Chiclayo: Militärflugzeug stürzt ab / Acht Verletzte

    Wie durch ein Wunder überlebten alle Besatzungsmitglieder die Bruchlandung eines Flugzeugs der peruanischen Luftwaffe (FAP) bei Chiclayo (Nordwestperu). Acht Personen wurden verletzt. Das berichtet die peruanische Tageszeitung „La República“ in ihrer Online-Ausgabe. Nach Angaben der Tageszeitung befand sich die Maschine auf einem Übungsflug. Nähere Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

  • Peru: Erdbeben der Stärke 4,2 erschüttert Atico / Arequipa

    Ein Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala hat gestern Abend (Ortszeit) die peruanische Region Arequipa erschüttert. Das berichtet das peruanische geophysische Institut (IGP). Nach Angaben des IGP lag das Epizentrum 28 Kilometer Nordöstlich von Atico. In Atico und Chala war es mit einer Stärke von II auf der modifizierten Mercalliskala zu spüren.

  • Anguía / Cajamarca: Rodeopampa-Gipfel rutscht weiter ab

    Erdrutsch in Rodeopampa (Chota). Foto: Radio Santa Mónica.
    Erdrutsch in Rodeopampa (Chota). Foto: Radio Santa Mónica.

    Der Rodeopampa-Gipfel im Distrikt Anguía (Provinz Chota) rutscht weiter ab. Das berichtet Radio Santa Mónica. Bereits im Februar waren bei einem Erdrutsch an der selben Stelle rund 90 Wohnhäuser zerstört worden. Für heute hat der Zivilschutz Chota angekündigt, gemeinsam mit Geoglogen genauere Untersuchungen vorzunehmen und entsprechende Empfehlungen auszusprechen.

  • Peruanischer Kongress bekommt terrestrischen Fernsehkanal

    Der Fernsehkanal des peruanischen Kongresses wird in Zukunft nicht mehr nur über das Kabelnetz, sondern auch über die Hausantenne empfangbar sein. Das kündigte heute Parlamentspräsident Luis Alva Castro nach einem Treffen mit der Chefin des peruanischen staatlichen Radio- und Fernsehinstitutes María Luisa Málaga an, die unter anderem für das Nationalradio und das Staatsfernsehen zuständig ist. Damit wird sich der Kanal, der bisher – abgesehen von den Schwarzsehern – nur von ca. 1,3 Millionen Zuschauern über Kanal 56 des limenischen Kabelnetzbetreibers „Cable Mágico“ empfangen werden kann, in Zukunft mit dem Staatsfernsehen TV Peru den Digitalkanal 7 teilen. Dies gilt aber nur für die Hauptstadt Lima, sowie die nahegelegene Hafenstadt Callao. Deshalb ist die Ankündigung Alva Castros, mit dem neuen System werde man das Parlament näher an die Bürger rücken, auch eher gewagt, denn wegen der hohen Verbreitung des Kabelfernsehens ist der Sender in seinem künftigen Empfangsgebiet bereits so empfangbar. Zudem sagte der Parlamentspräsident, die Repräsentierten Bürger könnten die Arbeit der Kongressabgeordneten besser kennen lernen – was nur für die Kongressabgeordneten Limas gelten wird.

    Auch ist nicht davon auszugehen, dass der neue Kanal großen Anklang finden wird, da er neben den Plenar- und Ausschusssitzungen des peruanischen Kongresses vorwiegend sich permanent wiederholende Lobeshymnen über den amtierenden Parlamentspräsidenten ausstrahlt.

    Wer den Kanal schon jetzt live sehen möchte, kann dies unter http://stream.congreso.gob.pe:8080/canalcongreso.htm tun!

  • Peru schließt Freihandelsabkommen mit Europäischer Freihandelsassoziation

    Kommende Woche wird Peru ein Freihandelsabkommen mit der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) abschießen. Das berichtet die amtliche Nachrichtenagentur ANDINA. Die Unterzeichnung des Abkommens mit der Freihandelsassoziation, der Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz angehören, findet in der isländischen Hauptstadt Reykjavík statt. Zur Unterzeichnung wird auch der peruanische Außenhandels- und Tourismusminister Martín Pérez anwesend sein, dessen Reise bereits genehmigt wurde.

    Neben Peru wird auch die Ukraine ein entsprechendes Abkommen unterzeichen.

  • Tingo María / Huánuco: Polizei findet 40 tote Affen im Bus-Gepäckfach

    Ein grausiges Bild bot sich den Beamten der Straßenpolizei, die südlich der Regenwaldstadt Tingo María am vergangenen Montag routinemäßig einen Überlandbuss überprüften. Wie Enlace Nacional berichtet, stießen sie im Gepäckfach des Busses nicht nur auf einen Käfig, in dem rund 100 Papageien zusammengepfercht waren, sie fanden auch zwei Holzkisten mit 40 toten Totenkopfaffen. Eine Tigerkatze konnte lebend aus einem Plastiksack befreit werden.

    Nach Angaben der Polizei sollten die Tiere von Pucallpa zum illegalen Verkauf nach Lima gebracht werden. Die Fahrer des Busses wurden festgenommen.

    httpv://www.youtube.com/watch?v=iQvxb_kBmFI

  • Peru: Erdbeben der Stärke 4,2 erschüttert Arequipa

    Ein Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala hat heute Morgen um 9:48:17 Uhr Ortszeit die südperuanische Region Arequipa erschüttert. Das berichtet das peruaniche geophysische Institut (IGP). Das Epizentrum lag 37 Kilometer Südwestlich von Chuquibamba in einer Tiefe von 88 Kilometern. In Arequipa war es mit der Stärke II auf der modifizierten Mercalliskala zu spüren. Über Schäden ist bislang nichts bekannt.

  • Chappuis: 1,18 Milliarden US-$ würde DoeRun-Verstaatlichung kosten

    Unglaubliche Zahlen: Nach Angaben der ehemaligen Bergbaudirektorin des peruanischen Energie- und Bergbauministeriums MEM, María Chapuís, würde die Verstaatlichung der Metallschmelze in La Oroya (Region Junín) den Staat mehr als eine Milliarde US-Dollar kosten. Das sagte sie gegenüber dem Infodienst INFOREGION. Allein 120 Millionen US-Dollar schuldet der derzeitige Betreiber DoeRun allein den Zulieferern. Hinzu kämen 270 Millionen US-Dollar Steuerschulden.

    Billiger käme es den Staat, jedem Arbeiter 10.000 US-$ zu geben, damit er sich selbst eine neue Existenz aufbauen kann, so Chapuís. Dies würde „nur“ 38 Millionen US$ kosten.

    Im Folgenden der komplette Beitrag von INFOREGION:

    Mil 180 millones de dólares costaría al Perú nacionalizar Doe Run

    La ex directora general de Minería del Ministerio de Energía y Minas, María Chapuís, consideró no viable que el Estado asuma toda la responsabilidad frente al daño ambiental ocasionado en La Oroya por la empresa minero-metalúrgica Doe Run, así como su fraccionamiento con la Sunat.

    La ex funcionaria sostuvo que esta opción no es la más conveniente para el país, pues el Estado tendría que asumir todas las deudas adquiridas por la Doe Run Peru, las mismas que –según proyecciones- sumarían mil 180 millones de dólares.

    “Si se llegara a nacionalizar la Doe Run Peru, el Estado tendría que pagar al menos las siguientes sumas: 150 millones de dólares a su propietario (figura como deuda de la empresa); 120 millones de dólares a sus proveedores (de otra manera no podría recibir concentrados para operar la fundición)”, dijo.

    “Estas 2 acreencias suman 270 millones de dólares. Sin embargo, con 200 millones de dólares se puede construir una fundición similar, pero de última generación, y no la planta sub-estándar que está a medio construir en La Oroya”, indicó Chappuis.

    La experta en temas mineros sostuvo que a esta cuenta faltaría sumarle la deuda que la empresa minero-metalúrgica tiene con la Sunat, la misma que ascendería a 270 millones de dólares.

    Además, la limpieza ambiental (40 millones de dólares), la inversión que falta para concluir la planta sub-estándar (100 millones de dólares), así como las indemnizaciones de los juicios en Estados Unidos por daños a la salud de la población y de los trabajadores de La Oroya, suma que ascendería a los 500 millones de dólares.

    “En cambio, si el gobierno decide subvencionar con 10,000 dólares a cada uno de los trabajadores de La Oroya para que se reubiquen, le costaría al Estado solamente 38 millones de dólares”, finalizó.[wp_geo_map]

  • La Oroya / Junín: Metallarbeiter im Streik

    Arbeiter der Metallschmelze in La Oroya (Region Junín) haben heute einen Unbefristeten Streik begonnen. Das berichtet die peruanische Tageszeitung „La República“. Sie fordern von dem Unternehmen DoeRun, das die Schmelze betreibt, die Arbeit wieder aufzunehmen. Das Unternehmen weigert sich jedoch und fordert, wie bereits mehrere Male zuvor, Zugeständnisse der Regierung bei der Umsetzung grundlegender Umweltstandards. Bisher bekam das Unternehmen immer seinen Willen.

    Wie die „República“ berichtet, haben rund 3.500 Arbeiter die zentralperuanische Straße (Carretera Central) besetzt. Polizeikräfte aus dem ganzen Land wurden mobilisiert, Transportunternehmen wurden gebeten, soweit möglich auf andere Routen auszuweichen.

    La Oroya ist als einer der am stärksten verschmutzten Orte der Welt bekannt.

  • Straße Chachapoyas – Rodriguez de Mendoza – Punta de Carretera wird in Zukunft privat betrieben

    Soll ausgebaut und besser gesichert werden: Straße von Chachapoyas nach Mendoza. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Soll ausgebaut und besser gesichert werden: Straße von Chachapoyas nach Mendoza. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Der 135 Kilometer lange Straßenabschnitt von Chachapoyas über Rodriguez de Mendoza (San Nicolas) bis zum Ende der Straße (Punta de Carretera) wird in Zukunft von einem privaten Betreiber in Konzession in stand gehalten. Das gab die Regionalregierung Amazonas bekannt. Läuft alles nach Plan, kann der Konzessionär schon am 21. Juni seine Arbeit aufnehmen.

    In der Region Amazonas (Nordperu) wurde die Nachricht begeistert aufgenommen, da die Straße bislang unter staatlicher Aufsicht dauerhaft in schlechtem Zustand war. Wiederholt kam es zu schweren Unfällen, was nicht zuletzt mit ungesicherten Abhängen extremer Höhe zusammenhing. Da die Straße bisher nicht geteert ist, konnte die Straße in der Regenzeit oft für mehrere Wochen nicht befahren werden.

    Nach Angaben der Regionalregierung soll die Straße zudem bald schon in Richtung der Nachbarregion San Martín weiter ausgebaut werden.

    Maut wird, wie bei der Straße Chachapoyas-Leymebamba-Balsas-Celendin, vorerst nicht erhoben.