Die Zahl der Infizierten mit AH1N1 in Peru hat inzwischen die 10 überschritten. Das vermeldet das peruanische Gesundheitsministerium. Darunter ist eine Person aus Arequipa, die kürzlich zum Schüleraustausch in den USA war. Die meisten sind allerdings Schüler einer weiterführenden Schule aus Limas Nobeldistrikt Miraflores, die zur Abschlussfahrt in der Dominikanischen Republik waren. Auf fast allen peruanischen Flughäfen herrschen inzwischen strenge Gesundheitskontrollen., um weiteren Fällen vorzubeugen.
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Indigenas streiken immer noch
… und fordern die Rücknahme mehrerer Dekrete, die hauptsächlich das Eigentumsrecht, das Umweltrecht und die Verteilung von Wasser regeln.
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Verfassungsänderungen: Perus Kongress ringt sich nicht zum grossen Wurf durch
Nach einer Debatte bis spät in die Nacht konnte sich am gestrigen Donnerstag der peruanische Kongress nur auf minimale Verfassungänderungen einigen. Debattiert worden war die Rückkehr zum 2-Kammer-System und damit die Wiedereinführung des Senates, sowie eine Erhöhung der Zahl der Abgeordneten im peruanischen Parlament. Das 2-Kammer-System scheiterte unter anderem an der Opposition der diversen Fujimori-Parteien, die gerne an der derzeitig gültigen Fujimori-Verfassung von 1993 festhalten wollen und den Linksnationalisten, die lieber die Verfassung von 1979 wieder haben wollen. Als einzige Änderungen wurde die Zahl der peruanischen Kongressabgeordneten um 10 auf 130 erhöht. Zudem wurde der Wahlbezirk „Lima Provincias“ eingeführt, mit dem die Einwohner der ländlichen Gegenden und kleineren Städte rund um die Hauptstadt Lima besser repräsentiert werden sollen.
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Bisher 2 Fälle von Schweinegrippe in Peru
Derzeit gibt es in Peru 2 bestätigte Fälle von Infektionen mit AH1N1 (Schweinegrippe). In beiden Fällen handelt es sich um Personen, die mit dem Flugzeug aus den USA kamen.
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Ica: Erdbeben der Stärke 5,4
Die südperuanische Region Ica wurde am heutigen Montag gegen 9 Uhr Ortszeit von einem Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richterskala heimgesucht. Das berichtet das peruanische geophysische Institut (IGP).
Bisher sind noch keine Schäden bekannt, allerdings rief das Beben Erinnerungen an das schwere Beben wach, das im vergangenen Jahr die Region Ica schwer getroffen hatte.
Nach Angaben des IGP war das Beben bereits das achte in diesem Monat.
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Lima: Flughafenpolizei nimmt 2 Personen mit über 12 Kilo Kokain fest
Unglaubliche Mengen Kokain konnte am gestrigen Sonntag die Antidrogenpolizei am Flughafen Jorge Chávez (Lima) beschlagnahmen. Der 46jährige Südafrikaner Craig William wurde mit 32 Tüten mit insgesamt 9,886 Kilo festgenommen, als er das Flugzeug besteigen wollte, mit dem er über Sao Paulo (Brasilien) nach Johannesburg fliegen wollte.
Nur wenige Stunden später wurde ein 42jähriger Spanier mit 36 Päckchen mit 2,116 Kilo Kokain festgenommen, der über Amsterdam nach Madrid fliegen wollte.
Mehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme. -
Peru überlegt, seine traditionellen Heiler zu registrieren
Nach einer Gesetzesvorlage, die heute den Gesundheitsausschuss des peruanischen Kongresses passiert hat, könnten die traditionellen Heiler und Schamanen schon bald Teil des peruanischen Gesundheitssystems sein. Mit dem Gesetzesprojekt, das die Kongressabgeordnete Hilaria Supa eingebracht hatte, würde das Handeln der tausenden Heiler und Schamanen auf eine neue Grundlage gestellt und als „Komplementär zu den staatlichen Strategien im Gesundheitssektor“ anerkannt.
Sollte das Projekt Gesetz werden, müssten sich alle Angehörigen der traditionellen peruanischen Medizin registrieren lassen, wobei diejenigen, die sich nicht registrieren, mit einer Strafe rechnen müssten.
Dem Text der Gesetzesvorlage nach ist „traditionelle peruanische Medizin“ die Gesamtheit des Wissens und Glaubens rund um die Gesundheit, was auch Therapien , die auf der Verwendung bestimmter Pflanzen, Tiere oder Minerale beruhen, einschließt, sowie die Techniken und Rituale von Heilern.
Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des peruanischen Kongresses Wilson Ugarte erklärte gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur ANDINA, besonders die Geburtshelferinnen würden in ihren Dörfern oftmals hervorragende Arbeit leisten, was der Gesundheitssektor nicht ignorieren dürfe, sondern integrieren müsse.
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Bus Chiclayo-Jaén stürzt in die Tiefe: 18 Tote
An der als „El Cuello“ bekannten Grenze der Regionen Lambayeque und Cajamarca kamen heute in den frühen Morgenstunden beim Absturz eines Busses des Transportunternehmens Móvil Tours auf der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße 18 Menschen ums Leben. Das berichten übereinstimmend Red Informativa Regional und RPP. 9 der Todesopfer konnten bislangnoch nicht identifiziert werden. Der Bus war auf der Route Chiclayo – Bagua – Jaén unterwegs, als er nach Angaben des Fahrers wegen des dichten Nebels und zahlreicher kleiner Erdrutsche von der Straße abkam und über 70 Meter in die Tiefe stürzte. Wegen der dichten Vegetation und der extremen Hanglage kommen die Bergungsarbeiten nur langsam voran. 16 weitere Personen wurden verletzt und wurden nach Chiclayo gebracht, wo sie medizinisch betreut werden. Insgesamt waren nach Angaben von Móvil Tours 44 Personen in dem Bus unterwegs.
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Schwere Schäden nach 4 Erdrutschen im Alto Imaza
Wie in fast jedem Jahr, wurde auch jetzt wieder der Notstand für die Region Amazonas ausgerufen. Grund ist der desolate Zustand der Straßen, die Amazonas mit den Nachbarregionen, aber auch die Orte der Region untereinander verbinden.
Vor wenigen Tagen kam es im Alto Imaza nach starken Regenfällen und einem Hagelsturm zu mindestens 4 Erdrutschen und Schlammlawinen. Dabei verendeten mindestens 39 Rinder, weiters wurden 15 Häuser und 50 Ha Felder zerstört. Zudem wurde – nach Angaben des technischen Hilfswerkes (Defensa Civíl) – die Straße nach Asunción Goncha auf einer Länge von fast 500 Metern vollständig zerstört. Im Regionalfernsehen sprachen Anwohner von Tennisballgroßen Hagelkörnern, die zudem zahlreiche Wellblechdächer durchschlagen hatten.
Betroffen sind die Provinzen Chachapoyas und Bongara. -
Flennsburg jetzt auch in Peru: Punktesystem für Verkehrssünder
Wer in Peru gegen Verkehrsregeln verstößt und dabei erwischt wird, muss in Zukunft mit härteren Strafen rechnen. Teil der neuen Regeln ist die Einführung eines Punktesystems für Verkehrssünder mit der dazugehörigen Verkehrssünderdatei. Nach dem Gesetz, das gestern vom peruanischen Kongress verabschiedet wurde, werden für kleinere Vergehen 1-20 Punkte vergeben, während schwerere Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung mit 30-50 Punkten und sehr schwere Verstöße mit 30-100 Punkten geahndet werden.
Erreicht ein Inhaber einer Fahrerlaubnis 100 Punkte, verliert er diese für 6 Monate. Erreicht er diese Ziffer ein zweites Mal, muss er 1 Jahr warten. Beim dritten Mal schließlich wird die Fahrerlaubnis vollständig und auf Lebenszeit entzogen. Zudem müssen bereits beim Erreichen der ersten 100 Punkte Auffrischungskurse in einem Umfang von mindestens 20 Stunden besucht und eine Prüfung abgelegt werden.
Das System tritt im Juli diesen Jahres in Kraft.