Ein Erdrutsch zwischen Tilacancha und der Wasseraufbereitsungsanlage von Chachapoyas (Region Amazonas) hat am vergangenen Dienstag mehrere Rohre zerstört und damit die Trinkwasserversorgung der Regionalhauptstadt unterbrochen. Das bestätigte das örtliche Wasserversorgungsunternehmen EMUSAP gegenüber INFOAMAZONAS. Dem Erdrutsch vorausgegangen waren schwere Regenfälle über mehrere Tage hinweg. Aufgrund der anhaltenden Regenfälle gestalten sich die Reparaturarbeiten schwierig, so dass auch für die kommenden Tage nicht mit der Wiederherstellung der Wasserversorgung zu rechnen ist, obwohl nach Angaben von EMUSAP bereits zehn Arbeiter an der betroffenen Stelle eingetroffen sind. Anwohner berichteten derweil im Gespräch mit INFOAMAZONAS, der Kaufpreis von Flaschenwasser habe sich in den vergangenen Tagen mehr als verdoppelt.
Kategorie: Chachapoyas
Die Provinz Chachapoyas liegt in Nordperu, im Süden der Region Amazonas. Sie ist von den Anden geprägt, die sie von Nord nach Süd durchqueren, obwohl Chachapoyas selbst auch von vielen Peruanern fälschlicherweise als „Urwaldstadt“ bezeichnet wird. Ihren Namen tragen sowohl die Provinz, als auch die Chachapoyas, dem präinkaischen Volk der „Chachapoya“ zu Ehren, das unter Anderem die Kuelap-Festung errichtet hat. Chachapoyas ist die Hauptstadt der Region Amazonas und so wichtiges administratives Zentrum der ganzen Umgebung. Mit einer Pädagogischen Hochschule, einer Kunsthochschule, sowie einer Universität ist Chachapoyas zudem Bildungszentrum mit hohem Einzugsbereich.
Für Touristen ist Chachapoyas zudem wegen seiner Altstadt und den Museen, wie auch als Ausgangspunkt zu spannenden Reisezielen wie Gocta (dritthöchster Wasserfall der Welt), die Kuelap-Ruinen, das Leymebamba-Museum (mit hunderten Mumien) und den Kondorsee. Zudem ist Chachapoyas, gegründet am 5. 9. 1538, eine der ältesten Kolonialstädte Südamerikas.
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Computertomograph im Hospital Chachapoyas nimmt Arbeit auf

Computertomograph im Hospital Virgen de Fátima Chachapoyas. Bild: DIRESA. Geliefert wurde er schon vor mehreren Jahren, nun soll er endlich die Arbeit aufnehmen: Der Computertomograph (CT) im Hospital „Virgen de Fátima“ in Chachapoyas (Region Amazonas). Das Gerät mit einem Wert von rund 1,4 Millionen Nuevos Soles wird ab den kommenden Tagen als Hilfsmittel bei der Diagnose von Tumoren, sowie Herz- und Hirnkrankheiten eingesetzt werden.
Die Arbeit aufnehmen kann der Tomograph erst jetzt, da zunächst keinerlei bauliche und technische Infrastruktur vorhanden war. Zudem mussten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospitals in die Bedienung des Apparates, des ersten seiner Art in der Region Amazonas, eingewiesen werden. 2008 war deshalb mit der Errichtung eines eigenen Gebäudes, sowie der Installation eines speziellen Stromanschlusses begonnen worden.
Ganz billig wird die Nutzung aber nicht, für jede Untersuchung werden 300 Nuevos Soles fällig. Billiger als bisher ist es dennoch, war bisher für CT-Diagnosen eine Reise zur Küstenstadt Chiclayo notwendig.
Das Hospital „Virgen de Fátima“ wird von der Region Amazonas betrieben.
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Amazonas: Bürgermeister am oberen Utcubamba gründen Zweckverband

Landwirt bei Montevideo (Alto Utcubamba). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS. Die Distriktverwaltungen der Anrainer des oberen Utcubamba-Flusses haben sich auf eine engere Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekte verständigt. Durch eine Regional Governance-Vereinbarung sollen in Zukunft die gemeinsamen Interessen durch einen „Zweckverband oberes Utcubambatal“ (Mancomunidad alto Utcubamba) vertreten werden. Zunächst wurde von den Bürgermeistern der Distrikte Leymebamba, Montevideo, Mariscal Castilla, La Jalca, San Francisco del Yeso, Santo Tomás und San Juan de Lopecancha die Forcierung von Projekten wie einem gemeinsamen Bewässerungssystem, der Wiederaufforstung im oberen Utcubamba-Tal und der Modernisierung des Bauerngroßmarktes in Yerbabuena beschlossen. Zudem wurde beschlossen, die Sicherheit auf der Route Tingo-Leymebamba zu verbessern. Kurz vor dem Treffen der Bürgermeister, an dem auch Regionalpräsident José Arista teilgenommen hatte, waren auf dieser Straße mehrere fahrende Händler überfallen und ihrer Habseligkeiten beraubt worden.
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Chachapoyas: Diógenes Zavaleta Tenorio als Bürgermeister vereidigt
Im Beisein von Amtsvorgänger Peter Lerche und Diözesanbischof Emiliano Cisneros Martínez wurde am vergangenen 1. Januar Diógenes Zavaleta Tenorio als neuer Provinzbürgermeister von Chachapoyas vereidigt. Auch die sieben Gemeinderäte legten ihren Eid ab.
In seiner ersten Ansprache kündigte er an, die Stadtverwaltung neu zu organisieren. Mittelpunkt dieser Neuorganisation werde die Etablierung eines eigenen Umwelt- und Tourismusamtes, so Zavaleta Tenorio. Zudem forderte er seine Mitbürger auf, verantwortungvoller Steuern und Abgaben zu leisten. Wenn nur 30% der Bewohner von Chachapoyas pünktlich Grundsteuer und Müllgebühr bezahlen würden, sei es schwierig, erfolreich zu arbeiten.
Neben Diógenes Zavaleta Tenorio als Bürgermeister wurden auch die Gemeinderäte River Chávez Santos, Adela Guevara Rubio, Manolo Valdez Santillan, Gissel Rojas Arana, José Luis Vega Lacerna, Jorge Herrera Torres und Lynn Karin Mendoza Zuta vereidigt.
Diógenes Zavaleta war zuvor Bürgermeister des Distrikts Magdalena (Provinz Chachapoyas). Sein stärkster Gegenkandidat, der Unternehmer Nano Rojas, wurde derweil zum Direktor für wirtschaftliche Entwicklung der Region Amazonas ernannt.
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Überfallserie auf der Route Chachapoyas-Rodriguez de Mendoza

Straße Chachapoyas / Soloco-Kreuzung / Mendoza. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS Eine Reihe von Überfällen auf der Straße von Chachapoyas nach Rodriguez de Mendoza in der nordperuanischen Region Amazonas alarmiert die lokale Bevölkerung. Nachdem bereits im Juni und September mehrere Kleinbusse ausgeraubt worden waren, traf es am vergangenen 17. Oktober erneut die Passagiere mehrerer Fahrzeuge auf dieser Route, die all ihrer Habseligkeiten beraubt wurden. Wie Jose Aguilar, Polizeisprecher in Amazonas, gegenüber INFOAMAZONAS bestätigte, hatten mindestens acht mit Kalaschnikows und anderen Schusswaffen ausgerüstete, maskierte Straßenräuber im als „La Colpa“ Abschnitt den Fahrweg verbarrikadiert.
Nach Berichten der Passagiere standen die Räuber mit Mobiltelefonen ständig in Kontakt zueinander und mit mutmaßlichen Komplizen in Rodriguez de Mendoza, die über die verschiedenen Passagiere, sowie deren Fracht informierten. Die Räuber hätten genau gewusst, wer Bargeld bei sich trage, so ein aufgebrachtes Überfall-Opfer gegenüber dem Radiosender „Activa“. Zunächst hätten die Räuber nach Geld gesucht, dann aber auch Schmuck und Kleidungsstücke an sich gerissen.
Bei einem Überfall im vergangenen Juni war sogar der Provinzbürgermeister von Rodriguez de Mendoza, Pedro Antonio del Aguila Opfer eines Überfalls geworden. Täter und Beute wurden bis heute nicht gefunden.
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Kuelap erwartet neuen Besucherrekord

Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS Die Chachapoya-Festung Kuelap in den nordperuanischen Anden wird in diesem Jahr wohl einen neuen Besucherrekord präsentieren können. Nach Angaben des archäologischen Direktors des Kuelap-Restaurationsprojektes, Alfredo Narváez, könnten es bis zu 25.000 Besucherinnen und Besucher werden. Das wäre ein Zuwachs von 20%. Die höchsten Zuwachsraten gebe es bei Touristen aus den USA, aus Deutschland, aus Frankreich und aus Spanien.
Die Chachapoya-Festung wurde vermutlich um das Jahr 800 errichtet und liegt auf 3.000 Metern Höhe. Sie besteht aus drei verschiedenen Plattformen, die sich über eine Fläche von 6 Hektar hinziehen. Kuelap liegt südwestlich von Chachapoyas, der Hauptstadt der Region Amazonas im Norden Perus.
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Nach nur zwei Monaten: Linienflüge nach Chachapoyas eingestellt

Flughafen Chachapoyas – Parkplatz und Terminal. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS Nur zwei Monate nach der publikumswirksamen Neueröffnung des Flughafens Chachapoyas hat die Fluglinie LC Busre ihre Linienflüge dorthin bereits wieder eingestellt. Auch alle anderen peruanischen Nordostrouten wie Chiclayo-Tarapoto und Tarapoto-Trujillo werden bis auf weiteres nicht mehr geflogen, so Karla Ruiz Pomar vom Passagierservice des Unternehmens gegenüber INFOAMAZONAS.
Die Einrichtung von Linienflügen auf der Strecke Chiclayo-Chachapoyas-Chiclayo hatte insbesondere in der Tourismusindustrie der Region Amazonas große Hoffnungen geweckt. Auch wegen der hohen Preise war die Linie allerdings nur teilweise ausgelastet.
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Chachapoyas: Tilacancha jetzt Schutzgebiet

Tilacancha-Quellfassung. Foto: EMUSAP 
Schutzgebiet Tilacancha. Bild: Provinzverwaltung Chachapoyas (MPCH) Das Einzugsgebiet der Trinkwasserversorgung von Chachapoyas (Region Amazonas), Tilacancha, wurde offiziell zum Schutzgebiet erklärt. Das gab das peruanische Umweltministerium MINAM bekannt. Damit soll das Gebiet um die Quellfassung geschützt werden, um ein Austrocknen der Quelle zu verhindern. In den vergangenen Jahren waren große Teile des Waldes rund um Tilacancha abgeholzt worden. Die Verwaltung des neuen Schutzgebietes übernimmt die Provinzverwaltung von Chachapoyas gemeinsam mit dem städtischen Wasserungernehmen EMUSAP, sowie den bäuerlichen Gemeinschaften der Distrikte Chachapoyas, San Isidro de Mayno und Levanto.
Das Schutzgebiet umfasst insgesamt 6800,48 Hektar.
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Soloco / Amazonas: Unbekannte überfallen Kleinbus

Straße Chachapoyas / Soloco-Kreuzung / Mendoza. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS Die Passagiere eines Kleinbusses, der die Strecke Chachapoyas-Soloco fuhr, wurden gestern gegen 6:30 Uhr Opfer eines Überfalls. Das berichtet der lokale Radiosender Reina de la Selva. Nach Angaben von Augenzeugen lauerten vier vermummte Personen mit Feuer- und Stichwaffen dem Kleinbus auf und raubten mehr als 11.000 Nuevos Soles (Fast 3.000 Euro).
Der Fahrer hatte noch versucht, die improvisierte Straßensperre der Räuber zu durchbrechen, was ihm allerdings nicht gelang. Das nahegelegene Kommisariat Pipus nahm sich des Falles an.

