Am vergangenen Freitag konnte Bischof Emiliano für den Bau der Kathedrale Schecks im Wert von 300 000 Soles entgegen nehmen. 200 000 kamen von der Stadtverwaltung und 100 000 von der Regionalregierung. Emiliano versprach, das Obispado selbst werde auch noch 100 000 beisteuern. Auch die Baufirma ICCGSA, die derzeit an der Straße Pedro Ruiz-Cruze Achamaqui baut, spendete 100 Zementsäcke. Gegenüber des anwesenden Bürgermeisters Lerche und des Regionalpräsidenten Altamirano Quispe sagte Bischof Emiliano, er freue sich über die Hilfe und bedanke sich bei den von beiden vertretenen Institutionen. Zudem lud er zum Radio- und Fernsehbenefiztag für die Kathedrale am kommenden Samstag ein.
Bürgermeister Peter Lerche erklärte, die Konstruktion des Daches der Kathedrale werde demnächst ausgeschrieben. Zudem sagte er, er hoffe, dass das Stadtfest zu Ehren der Virgen Astunta am 15. August bereits in der renovierten Kathedrale stattfinden könne.
Hinweis: 1€ ca. S./4
Quelle: Radio Horizonte
Kategorie: Chachapoyas
Die Provinz Chachapoyas liegt in Nordperu, im Süden der Region Amazonas. Sie ist von den Anden geprägt, die sie von Nord nach Süd durchqueren, obwohl Chachapoyas selbst auch von vielen Peruanern fälschlicherweise als „Urwaldstadt“ bezeichnet wird. Ihren Namen tragen sowohl die Provinz, als auch die Chachapoyas, dem präinkaischen Volk der „Chachapoya“ zu Ehren, das unter Anderem die Kuelap-Festung errichtet hat. Chachapoyas ist die Hauptstadt der Region Amazonas und so wichtiges administratives Zentrum der ganzen Umgebung. Mit einer Pädagogischen Hochschule, einer Kunsthochschule, sowie einer Universität ist Chachapoyas zudem Bildungszentrum mit hohem Einzugsbereich.
Für Touristen ist Chachapoyas zudem wegen seiner Altstadt und den Museen, wie auch als Ausgangspunkt zu spannenden Reisezielen wie Gocta (dritthöchster Wasserfall der Welt), die Kuelap-Ruinen, das Leymebamba-Museum (mit hunderten Mumien) und den Kondorsee. Zudem ist Chachapoyas, gegründet am 5. 9. 1538, eine der ältesten Kolonialstädte Südamerikas.
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400 000 Soles für Kathedrale
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"RAYMILLACTA" & Tourismuswoche 2008 in Chachapoyas
Mit Delegationen aus inzwischen 3 Ländern und 5 peruanischen Regionen gewinnt der „Raymillacta“ (Quechua, „Das Fest der Dörfer„) Jahr für Jahr an Bedeutung. So wird auch in diesem Jahr wieder in der ersten Juniwoche Chachapoyas und Umgebung das Szenario für eine Vielzahl von Ausstellungen, Wanderungen, Führungen, Umzügen und Festen bilden.Die zentrale Veranstaltung ist der große Umzug von Gruppen aus allen Teilen der Region Amazonas, Nachbarregionen und -ländern, bei dem diese ihre Traditionen und Bräuche vorstellen.
Das Programm aller Veranstaltung findet man u.a. unter http://www.horizonteperu.com/noticias/index.php?mnid=368.
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Toll: Zentraler Lebensmittelmarkt jetzt mit neuem Klo!
Was die Stadtverwaltung von Chachapoyas bereits seit langer Zeit auf ihrer Homepage mit futuristischen Bildern eines WCs verkündete, wurde nun wahr: Die renovierten Klos des „Mercado Modelo“, zentraler Lebensmittelmarkt von Chachapoyas, wurden heute Morgen von Pi(e)ter Lerche, Bürgermeister der Provinz Chachapoyas, eingeweiht. Händler und Besucher hatten sich schon vor Jahren über die unhygienischen Zustände beschwert. Die Kosten für die Renovierung der WCs bezifferte Lerche auf 20000 Soles (ca. 5000 Euro). Der Vorsitzende des Vereins der Händler des Marktes, Rodolfo Román Rolfo, begrüßte die Fertigstellung und forderte, nun so bald als möglich das Problem des undichten Daches anzugehen.Nachtrag: Die Klobenutzung soll 50 Centimos kosten (inkl. Klopapier).
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Radio Chachapoyas nimmt Arbeit auf
Pünktlich nahm Radio Chachapoyas heute Morgen um 9:30 peruanischer Zeit mit nur 30 Minuten Verspätung seine Arbeit auf. Grußworte sprachen im dazugehörigen Festakt unter anderem Bürgermeister Peter Lerche, die Gemeinderätin Elisabet Terán und der Personalchef des Rathauses, Will Sanchez Muñóz. Neben Propaganda der Stadtverwaltung soll das Radio besonders kulturelle Aktivitäten und Programme diverser staatlicher Institutionen und Vereine verbreiten. An den Vorgängersender „Norperuana“ wird Radio Chachapoyas mit an Sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit wegen einer kleineren Reichweite und fehlenden Monopolstellung nicht herankommen, aber vielleicht wird 99,1 ja wirklich einmal ein Punkt, auf den man in Chachapoyas sein Radio einstellen kann, ohne vor Schreck gleich wieder umstellen zu müssen.
Quelle: Internetübertragung des ersten Programmes. Begrüßungsansprache hören.
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Benefizessen für Kathedrale voller Erfolg
Über 1200 Teller gingen am vergangenen Samstag über einen der 13 Tresen, die verschiedene Diözesan- und Gemeindegruppen von Chachapoyas zubereitet hatten. Die Einnahmen, die sich um 5000 Soles (ca. 1250 Euro) bewegen sollen, kommen dem Umbau der Kathedrale der Diözese zu Gute, der bereits seit mehreren Jahren unstetig aber inzwischen sichtbar vorangeht. Das Benefizessen fand auf der Plaza von Chachapoyas statt. Neben der Blasmusikkapelle der Cenepa-Kriegsveteranen spielte auch die Kapelle des Colegio Seminario auf. Gereicht wurden neben verschiedenen Hülsenfrüchtezubereitungen unter anderem auch das Nationalgericht Ceviche und gebratenes Meerschweinchen mit Pommes. Zudem wurden an einer Stellwand Fotos aus der bewegten Geschichte der Kathedralen von Chachapoyas gezeigt. Wegen des großen Erfolges soll das Event wiederholt werden. Ende Mai findet, ebenfalls zum Sammeln von Geld für den Weiterbau der Kathedrale eine ganztägige Benefizveranstaltung statt, die Live über mehrere Radio- und Fernsehkanäle übertragen wird.
Quelle: MCabanas, Radio Horizonte
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ZOB, Umgehungsstraße: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen…
…aber „enfermo que come no muere“ würde man vermutlich in Chachapoyas sagen (dt. ugf solang der Kranke frisst, stirbt er nicht). Nach vielen Jahren politischen und leider auch physikalischen leerstandes wird nun der zentrale Omnibusbahnhof von Chachapoyas, el terminal terrestre, endlich zu Ende gebaut. Dadurch wird das Auffinden von Regionalbusverbindungen nicht nur einfacher, sondern hoffentlich auch sicherer. Ist dann erst einmal die Umgehungsstraße fertig gebaut, was mit entsprechendem politischen Willen bereits vor vielen Jahren hätte abgeschlossen werden können, müssen der dicke und schwere lokale und regionale Güter- und Personenverkehr endlich nicht mehr durch die Innenstadt fahren. Die Straßen der Innenstadt, die seit jeher unter den großen Fahrzeugen zu leiden haben, werden sich freuen. Auch die Anwohner der Hauptstraßen, die dann hoffentlich nicht mehr Morgens um 4 von vieltonnigen Lastwägen aufgeweckt werden.
Wie der zuständige PR-Mensch der Stadtverwaltung von Chachapoyas verlautbaren lässt, sei auch das „Müll-Problem“ bald gelöst. nicht nur eine verträglichere Müllkippe, sondern auch ein Ansatz von Recycling soll versucht werden. Bisher wird der Müll, der nicht gleich auf der Straße, in der Landschaft oder im Fluss landet, an einer sehr steil abfallenden Stelle der Straße nach Rodriguez de Mendoza einfach den Hang hinuntergekippt. Der Müll, der nicht unterwegs verbrennt oder von den Geiern gefressen wird, landet so schließlich im Flüsschen Sonche, der nach wenigen Kilometern in den Utcubamba-Fluss mündet, dessen Wasser übrigens nicht nur zur Bewässerung von Reisfeldern benutzt wird.Langsam, aber immerhin, scheint sich also doch etwas zu bewegen. Mit Hohn wurde bisweilen von manchen der Spruch „fuerza local – cooperacion internacional“ (dt. lokale Stärke – internationale Zusammenarbeit) zitiert – der Spruch, mit dem der derzeitige Bürgermeister und sein Team bei den letzten Bürgermeisterwahlen antraten. Die Fertigstellung der beschriebenen drei Projekte, die bereits unter dem vorletzten Bürgermeister begonnen wurden, wäre in jedem Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Ob es in Chachapoyas Eichhörnchen gibt? Wenn ja, würden sie sich bestimmt auch noch über ein paar Bäume mehr freuen. Aber wie gesagt, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.
Quelle: PR Stadtverwaltung, Informanten.
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Neues Album von ILLAREK
Nach dem großen Erfolg mit ihrem ersten Album mit pop-/rockiger Folkloremusik wird die Gruppe aus dem Jirón Junin in Chachapoyas demnächst ihr neues Album vorstellen.
Auch das neue Album ist von ruhigen Baladen mit eingängigen Melodien geprägt. Mal schauen, ob wieder ein Hit vom Kaliber des „Chachapoyas Soy“ wie auf dem letzten Album dabei ist. Nach ihrer Tour durch Amazonas war es eine Weile ruhig geworden um die jungen Künstler. Das soll sich nun mit der neuen CD ändern.
Im Rahmen des Fernsehprogramms „Lo nuestro con Cecilia“ im Staatsfernsehen „TV Peru“ präsentierten sie vorab das Lied „Chachapoyana“, in dem verschiedene Traditionen des Südens von Amazonas besungen werden (einige davon: www.naimad.de/chachapoyas/folklore.html). Nach insiderinformationen heißt ein anderes Lied „Tributo a Kuelap“ und beschreibt Architektur und Geschichte der historischen Festung.
Mehr noch als im letzten Album wird dabei auf traditionelle Instrumente wie Charrango, Quenas und natürlich Panflöten gesetzt, während das Schlagzeug dezent im Hintergrund bleibt.
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Termine im Seguro jetzt sogar telefonisch
Zeichen und Wunder, nicht mal ein Gerücht:

Im Seguro, dem Krankenhaus der staatlichen Krankenversicherung in Chachapoyas kann man jetzt seinen Termin per TELEFON ausmachen. Was das bedeutet, kann man jeden Morgen um 4 sehen: Kaum Leute die anstehen, um einen Termin zu bekommen.
Wer Amanda kennt, weiß übrigens auch, wem die nette Stimme am anderen Ende der Telefonleitung gehört!
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Radio Municipal bald wieder sinnvoll?
Wie man auf den Gängen der Provinzverwaltung von Chachapoyasflüstert, wird Mitte Mai 2008 das Radio, das in den letzten Jahren unter dem Namen „Frecuencia99“ vor sich hindümpelte, unter dem Namen „Radio Chachapoyas“ wiederauferstehen. Geplant ist das ganze als „Kulturradio“, bei dem immerhin 3 Leute voll arbeiten sollen. Auf lange Sicht sollen dann auch die Radios von einigen Distriktverwaltungen mit eingebunden werden, um untereinander Nachrichten und produzierte Programme austauschen.
Nach dem Frequnezregister des Transport- und Kommunikationsministeriums wird es sich gegen „nur“ 16 andere Radiosender behaupten müssen, von denen mindestens 3 behaupten, sie seinen ein Kulturradio…



