Schlagwort: Verkehr

  • Ministerium legt neue Liste der Unfallanfälligsten Busunternehmen vor

    Das Verkehrs- und Kommunikationsministerium hat heute die neue Liste der 50 Busunternehmen vorgestellt, die im vergangenen Jahr in besonders häufig bzw. besonders schwere Unfälle hatten. Angeführt wird die Liste von dem Reiseunternehmen „TARAPOTO TOURS S.A.C.“, das über eine Flotte von 8 Fahrzeugen verfügt, die im vergangenen Jahr in insgesamt 3 schwere Unfälle verwickelt waren, in deren Folge 49 Personen starben. Den traurigen zweiten Platz belegt „EMPRESA DE TRANSPORTES SAN JUAN DE YAUYOS E.I.R.L.“ (6 Busse), bei der in 2 Unfällen 27 Personen ums Leben kamen.

    Auch viele der Busunternehmen, die nach Chachapoyas fahren, waren im vergangenen Jahr in schwere Unfälle verwickelt. So belegt z.B. „EMPRESA COMERCIAL TRANSPORTES ZELADA S.R.L.“ (7 Busse) den Platz 21, da es im vergangenen Jahr bei einem Unfall bei Mendoza zu 14 Todesopfern kam. Auch „TURISMO CIVA S.A.C.“ (154 Busse) belegt mit 25 Toten bei 8 schweren Unfällen Platz 16. Platz 27 belegt „EMPRESA DE TRANSPORTES PAREDES ESTRELLA S.C.R.L.“, ein Unternehmen, das auch Fahrten von Pedro Ruiz nach Lima bzw. Tarapoto anbietet.

    In der Liste wird jedem Busunternehmen ein Wert zugewiesen, der sich aus der Anzahl der Unfälle, der Todesopfer und der Verletzten, sowie aus der grösse der Busflotte errechnet. Je mehr sich dieser Wert 100 annähert, desto eher sollte man sich eine Fahrt mit dem entsprechenden Unternehmen gut überlegen. Die komplette Liste kann man sich auf der Internetseite des Ministeriums herunterladen:
    http://www.mtc.gob.pe/portal/IPA_50EMPRESAS_09012009.pdf

  • Busunfall in Querocoto (Cajamarca): Bus umfuhr Polizeikontrolle

    Der Omnibus, der am vergangenen Samstag bei Querocoto (Querocotillo) mehrere hundert Meter in die Tiefe gestürzt war, wobei 33 Personen direkt, 2 weitere anschließend ums Leben kamen, hatte zuvor die Polizeikontrolle „Pomalca“ des „Tolerancia Cero“ (Null Tolleranz)-Programmes umfahren. Das berichtet das peruanische Verkehrs- und Kommunikationsministerium MTC. Dort wird normalerweise der Bus und seine Sicherheitseinrichtungen überprüft. Wie inzwischen bekannt wurde, war der Bus des Unternehmens „Turismo Dr. Óptimo Serrano“ am Morgen des vergangenen Samstages gegen 2:30 Uhr bei Querocoto – einem 250-Häuser-Örtchen in der Provinz Chota (Region Cajamarca) von der Straße abgekommen und weit über 100 Meter in die Tiefe gestürzt. Die genaue Ursache ist noch ungeklärt. Nach Angaben der Polizei waren die Straßenverhältnisse mit dichtem Nebel und etwas Regen sehr schlecht, zudem wurde auf den schlechten Zustand der Straße und eine unverantwortliche Fahrweise des Fahrers hingewiesen. Der Bus war von Chiclayo (Lambayeque) unterwegs nach Cajamarca. Der Ort des Unfalls, Querocoto, liegt auf 2455 Metern Höhe auf der „Cordillera Central“ genannten mittleren Andenkette.
    Inzwischen wurde ein neues Unglück bekannt: Wie die staatliche peruanische Nachrichtenagentur ANDINA berichtet, stürzte gestern gegen 2 Uhr Morgens ein Geländewagen von der Straße Ciudad de Dios-Cajamarca über 200 Meter in die Tiefe. Dabei kamen nach Angaben von ANDINA 2 der 9 Insaßen ums Leben. Als Grund vermutet die Polizei den dichten Nebel.
    Bei dem Zusammenstoß zweier Reisebusse bei Virú (La Libertad) am gestrigen Sonntag kam ein Kind ums Leben, zwei weitere Personen wurden verletzt.

  • 35 Tote und 23 Verletzte bei Busunfall in Querocoto (Cajamarca)

    35 Tote und 23 teils schwer Verletzte sind die Folge des Absturzes eines Busses bei Querocoto in der Provinz Chota, Region Cajamarca. Der Bus des Unternehmens Óptimo Serrano war nach Angaben der Polizei  aus noch ungeklärten Gründen von der Straße abgekommen und rund 250 Meter in die Tiefe gestürzt. Wie der Polizeigeneral José Cotiño gegenüber dem Radiosender RPP erklärte, starben 30 Personen bei dem Unfall selbst, 3 weitere überlebten den Weg zum Gesundheitsposten Querocoto nicht mehr. 2 schwer Verletzte wurden inzwischen mit einem Polizeihubschrauber nach Chiclayo (Lambayeque) transportiert, um dort weiter behandelt zu werden.

    Seit den frühen Morgenstunden sind Polizei und Anwohner von Querocoto damit beschäftigt, die Toten zu bergen. 6 der Toten waren Kinder.  Der Bus war unterwegs von Chiclayo nach Leonardo Ortiz

  • Zahl der Verkehrsunfälle um 10% gesunken

    Die Zahl der peruweit registrierten Verkehrsunfälle lag 2008 10% unter der Zahl des Vorjahres. Das berichtet die peruanische Nationalpolizei PNP. Insgesamt wurden in diesem Jahr 1.788 Verkehrsunfälle gemeldet, 2007 waren es noch 1.917. Die Zahl derjenigen, die bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, stieg dagegen an. Waren es 2007 noch 859 Unfallopfer, erhöhte sich die Zahl in diesem Jahr um 16 Tote. Mit rund 1000 war die Panamericana die Straße, auf der es zu den meisten Unfällen kam.

  • Nix Finanzkrise: Fast doppelt so viele Neuwagenkäufe

    Trotz sich verschlechternder Rahmenbediungungen konnten die Händler von Neuwagen in Peru 2008 einen neuen Rekord aufstellen. Das berichtet die Vereinigung von Autohändlern Araper. Im Zeitraum von Januar und November wurden danach insgesamt 85,919 verkauft – fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Am stärksten stieg dabei der Verkauf von MiniVans an, aber auch Busse für den Fernverkehr wurden verstärkt verkauft.

  • Mototaxifahrer brauchen keinen Schulabschluss mehr

    Nach Protesten diverser Organisationen von Mototaxifahrern (Moped-Rikschas) hat das peruanische Verkehrs- und Kommunikationsministerium (MTC) heute das Dekret zurückgenommen, das Mototaxifahrern verbot, ihren Beruf auszuüben, falls sie nicht erfolgreichen eine weiterführende Schule abgeschlossen hatten. Präsident García sprach von einem „schweren Fehler“ bei der Ausarbeitung des Dekretes und bat öffentlich um Entschuldigung. Nicht betroffen von der Rücknahme sind dagegen Lastwagenfahrer und anderweitig als Fahrer beschäftigte im Logistikwesen. Für Mototaxifahrer ist nun nur der Abschluss der Grundschule, sowie ein Mindestalter von 18 Jahren notwendig. Zum Erhalt des Führerescheines für diese Fahrzeugklasse werden auch weiterhin Kenntnisse der Verkehrsregeln und ein Gesundheitszeugnis gefordert.

    Gestern hatten rund 5000 Mototaxifahrer (Mototaxistas) teilweise gewaltsam gegen das Dekret protestiert.

    Die neuen Regeln wurden heute im peruanischen Gesetzblatt „El Peruano“ veröffentlicht.

  • Regionalregierung Amazonas will Maschinenpark erneuern

    Wie die Regionalregierung Amazonas (Peru) mitteilt, soll ihr Straßenbaumaschinenpark erneuert werden. Hierfür möchte Regionalpräsident Altamirano auf seiner USA-Reise bis zu 6,5 Millionen US-Dollar sammeln, besonders im Umfeld der „Fundación Peru brazos abiertos“, einer Organisation von Exilperuanern in den vereinigten Staaten. Das genaue Reisedatum wurde bisher noch nicht bekannt gegeben, die Reise wird aus Mitteln der Regionalregierung finanziert.

    Die derzeitig vorhandenen Maschinen zum Straßenbau sind zu einem großen Teil in schlechter Verfassung. Nach Angaben des Verkehrs- und Kommunikationsministeriums (MTC) sind derzeit rund 92% des Straßennetzes der Region Amazonas in mangelhaftem Zustand.

  • Flughafen Chachapoyas bleibt isoliert

    Wir Radio Horizonte unter Berufung auf Statistiken des staatlichen peruanischen Luftfahrtamtes des Verkehrsministeriums (Dirección General de Aeronáutica Civil del Ministerio de Transportes) berichtet, wurden insgesamt im Juli diesen Jahres über den Flughafen Chachapoyas nur 6 Passagiere transportiert. Weniger Personenverkehr hatten nur die Flughäfen von Paranapura und Santa Marta, mit jeweils nur 3 Passagieren im gesamten Monat Juli.

  • San Jerónimo-Brücke eingeweiht, Bau der zweiten Zufahrtsstraße begonnen

    Im beisein des Regionalpräsidenten Oscar Altamirano haben vor wenigen Tagen die Bauarbeiten für die alternative Zufahrtsroute zwischen Pedro Ruiz und Chachapoyas begonnen, die auf der Westseite des Utcubamba-Flusses durch die Provinz Luya führen wird. Der erste Teil, dessen Bau nun begonnen wird, hat eine Länge von ca. 10 Kilometern. Bis wann die Straße fertig gestellt sein wird, ist noch unbekannt.

    Im August diesen Jahres war die Straße  zwischen Pedro Ruiz und Chachapoyas nach einem Felssturz mehrere Wochen nicht befahrbar gewesen. Dadurch waren die Provinzen Luya, Chachapoyas und  Rodriguez de Mendoza praktisch vom Wahrenhandel abgeschlossen. Auch das soll durch die neue Straße ausgeschlossen werden.

  • Mal wieder: Strasse Chiclayo-Pedro Ruiz dicht

    Wie Radio Horizonte berichtet, haben Mitglieder der Vereinigung der Bürgerwehren (Rondas Campesinas) erneut die „Fernando-Belaunde“-Strasse blockiert. Damit ist kein Direktverkehr zwischen Chachapoyas und der peruanischen Küste mehr möglich. Nach Angaben von M. Muñóz von Radio Horizonte hat sich auf beiden Seiten der Barrikade eine Schlange von mehreren hundert Fahrzeugen gebildet. In Chachapoyas wird bereits mit einer Verteuerung der Lebensmittel gerechnet. Zuletzt hatte im August zuerst die Besetzung der Brücke bei Corral Quemado durch protestierende Angehörige der Völker Aguaruna und Huambisa, dann ein Erdrutsch die Strasse nach Chachapoyas blockiert.