Die Kommission für Straßenverkehr des peruanischen Kongresses hat am gestrigen Dienstag für jeglichen Straßenverkehr auf peruanischem Territorium für 365 Tage den Notstand ausgerufen. Das Verkehrs- und Kommunikationsministerium MTC, die Lokal- und Regionalregierungen, sowie alle anderen staatlichen Institutionen wurden zudem dazu angehalten, alles in ihrerer Macht stehende zu tun, um die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren.
Schlagwort: Verkehr
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Nationalpolizei: 2009 schon 168 Verkehrstote
Bei 507 registrierten Verkehrsunfällen kamen im ersten Trimester 2009 bereits 168 Menschen ums Leben. Das berichtet die peruanische Nationalpolizei PNP. Zudem wurden 1.478 Personen teils schwer verletzt. Zu den meisten Unfällen kommt es nach Angaben der Polizei auf der Panamericana, hauptsächlich in der Nähe der Hauptstadt Lima. Eine weitere gefährliche Route ist die Carrentera Central.
Die meisten Unfälle wurden bisher im Januar verzeichnet (200). Die meisten Unfallopfer waren dagegen im Februar mit 71 Todesopfern und 558 Verletzten zu beklagen.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging die Zahl der registrierten Unfälle dagegen leicht zurück.
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Nach schweren Regenfällen: Straßenzustand weiter kritisch
Nachdem auch in den vergangenen Tagen die Regenfälle in der Anden- und Urwaldregion Perus weiter anhielten, bleibt der Zustand der Straßen weiter kritisch. Die Carretera Central wurde – nach Angaben des Verkehrsministeriums MTC – bereits geräumt. Für die Straße zwischen Moyobamba und Tarapoto wurde inzwischen bei Chiclayo eine Bayly-Behelfsbrücke abgebaut, um sie über dem Jera-Fluss in San Martín wieder aufzubauen.
Gleichzeitig berichten lokale Radiosender aus Cajamarca und Amazonas von weiteren Erdrutschen und Flüssen, die über die Ufer getreten sind. So ist in der Region Amazonas die Straße zum Tourismusmagnet Kuélap auf Höhe des Dorfes Choctamal nach Angaben lokaler Autoritäten auf einer Länge von mindestens 50 Metern verschüttet. Entspannung ist noch nicht in Sicht.
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Seit heute: Freie Fahrt zwischen Chachapoyas und Pedro Ruiz
Seit heute ist die Straße zwischen Chachapoyas und Pedro Ruiz Gallo wieder uneingeschränkt befahrbar. Das bestätigte Lindon Vela, Funktionär der Regionalregierung Amazonas, gegenüber Red Informativa Regional von Radio Activa. Seit Beginn des vergangenen Jahres war die Hauptzufahrtsrute zur Hauptstadt Chachapoyas wegen der gefährlicher Bauarbeiten nur wenige Stunden am Tag befahrbar gewesen. Da an manchen Teilen der Strecke noch gearbeitet wird, ist die Geschwindigkeit aber auf 35 km/h begrenzt.
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3 Tote und 17 Verletzte bei Busunfall in Apurimac
Bei einem Busunfall auf der Straße von Abancay nach Andahuaylas (Apurimac) kamen am gestrigen Dienstag nach Angaben der Polizei 3 Menschen ums Leben. 17 weitere wurden teils schwer verletzt. Der Bus war aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und hatte sich anschließend mehrmals überschlagen. Als Grund für den Busunfall vermutet die Polizei den schlechten Zustand der Straße und die schweren Regenfälle der vergangenen Tage.
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6 Tote bei Zusammenstoß mit Überlandbus in Piura
Beim Zusammenstoß eines Überlandbusses mit einem Geländewagen auf der nordwestperuanischen Straße Piura-Chulucanas kamen am späten Samstag Abend nach Angaben der Straßenpolizei Piura 6 Personen ums Leben. Alle Todesopfer waren mit dem Geländewagen unterwegs, als nach ersten Ermittlungen der Polizei mehrere Kühe auf die Straße liefen. Der Fahrer des Geländewagens versuchte den Kühen auszuweichen und kam in einer Kurve auf die Gegenspur, wo er mit dem Überlandbus zusammenstieß. Unter den Opfern sind auch eine 61jährige Frau und ein 9jähriges Kind.
2 Tote bei Busunfall in der Region La Libertad
Beim Absturz eines Kleinbus, der von Simbal nach Trujillo unterwegs war, kamen am gestrigen Sonntag in der Region La Libertad 2 Personen ums Leben, 15 weitere wurden teilweise schwer verletzt. Wie RPP unter Berufung auf die Nationalpolizei PNP berichtet, saß in dem Bus eine Großfamilie, die nach einem Treffen ihrer religiösen Gemeinschaft auf dem Weg nach Hause waren. Der Fahrer hatte in einer Kurve beider „Cholocal“-Brücke die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Bei dem folgenden Absturz verloren ein 66 jähriger Mann und seine 6jährige Enkelin ihr Leben.
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Unfallserie: Verkehrskommission lädt Minister vor
Nach einer Serie von 3 schweren Verkehrsunfällen mit mindestens 26 Todesopfern in nur 48 Stunden lädt die Verkehrskommission des peruanischen Kongresses für den 18. Februar den Verkehrsminister, den Innenminister, sowie alle Regionalpräsidenten vor, um darüber zu verhandeln, wie die Lage verbessert werden könnte. José Alfonso Maslucán, der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, warf den genannten Autoritäten vor, sie würden besonders im Verkehrsbereich sehr ineffizient handeln und so die „absurd hohen Todeszahlen“ mit verantworten.
Im Verkehrsausschuss soll ein Plan erarbeitet werden, wie so schwerwiegenden Verkehrsunfällen in Zukunft entgegen gewirkt werden könnte. Ein zentraler Punkt dabei soll sein, die Straßenpolizei besser auszustatten – was allerdings schon seit Jahren gefordert wird und bisher nur sehr langsam geschieht. Außerdem sollen das bestehende Straßennetz substanziell verbessert werden – auch eine sehr alte Forderung, der leider bisher kaum Taten gefolgt sind.
Im vergangenen Jahr haben – nach Informationen des peruanischen Verkehrsausschusses – im vergangenen Jahr 875 Personen im Straßenverkehr ihr Leben verloren. Damit belegt Peru den 2. Platz weltweit in der Liste der Länder mit den meisten Verkehrstoten.
In Arequipa, Cajamarca und Ayacucho waren in den vergangenen Tagen insgesamt 3 Busse von der Straße abgekommen und in die Tiefe gestürzt. Dabei waren insgesamt 26 Personen ums Leben gekommen.
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Mind. 26 Tote bei 3 Busunfällen in 48 Stunden
Allein 16 Todesopfer und 48 teils schwer Verletzte hinterließen zwei Busunfälle heute in Arequipa und Cajamarca. 10 Personen waren gestern beim Absturz eines Busses in der Region Ayacucho ums Leben gekommen. Auf der Straße, die Juliaca mit Arequipa verbindet, stießen zwei Überlandbusse mit einem Lastwagen zusammen. Wie RPP unter Berufung auf die Verkehrspolizei berichtet, kamen dabei 14 Personen um. Die amtliche Agentur ANDINA spricht dagegen von 20 Toten.
In Shoclla (Cajamarca) stürzte heute Morgen ein Fahrzeug, das von der Straße nach Bambamarca abgekommen war, in einen Fluss, wo 2 der Insaßen ertranken, darunter ein Kleinkind.
Bei allen drei Unfällen wird als mögliche Unfallursache der schlechte Zustand der Straßen wegen der seit Wochen anhaltenden Regenfälle genannt. Auch schlechte Sichtverhältnisse könnten beigetragen haben, so die Polizei.
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Ayacucho: 10 Tote bei Busunglück
Bei einem Busunglück in der peruanischen Region Ayacucho kamen in den frühen Morgenstunden nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur ANDINA 10 Personen ums Leben. 41 weitere wurden teils lebensgefährlich verletzt. Der Bus des Reiseunternehmens „Aga“ war aus noch unbekannten Gründen von der Straße abgekommen und ca. 70 Meter in die Tiefe gestürzt.
Der Bus mit der Rute Lima – Sucre – Andamarca sei auf der Straße von Puquio nach Lucanas in dem als „Huayllahuarmi“ bekannten Sektor unterwegs gewesen, als sich der Absturz ereignete, wie die Nationalpolizei PNP bekannt gab. Zudem hätten sehr schlechte Sichtverhältnisse geherrscht. Die Verletzten wurden inzwischen in das Krankenhaus von Ayacucho gebracht. -
Caclic-Brücke soll noch im März eingeweiht werden

Baustelle der Brücke bei Caclic. Foto: Regionalregierung Amazonas Wie die Regionalregierung Amazonas verlautbaren lässt, soll die Brücke bei Cáclic über den Utcubamba-Fluss schon im März eingeweiht werden. Sollte sich das bewahrheiten, hätten rund 40.000 Einwohner der Provinz Luya eine wesentlich bessere Verkehrsanbindung als bisher. Die Brücke, an der seit Mitte vergangenen Jahres gebaut wird, wird 45 Meter lang und 6 Meter breit sein, sowie mehr als 45 Tonnen Gewicht tragen können. Die Baukosten werden dann rund 2

Eingestürzte Bailey-Behelfsbrücke. Foto: Reina de la Selva. Millionen Nuevos Soles (Wechselkurs auf chachapoyas.eu) betragen haben. Verbunden werden damit die Provinzen Luya und Chachapoyas. Seit nun 40 Jahren standen an der Stelle immer wieder Behelfsbrücken des Bailey-Typs, die letzte war Anfang vergangenen Jahres eingestürzt und hatte dabei mehrere Personen in den Tod gerissen.