Kategorie: Zahlen und Statistiken

Studienergebnisse, Volkszählungen und andere Quellen, die manches über Peru aussagen (und anderes nicht). Ausführliche Informationen finden sie in unserem INFOAMAZONAS-Spezial „Peru in Zahlen und Statistiken„.

  • Peru: Rücküberweisungen steigen wieder

    Im Vergleich zu Vorjahreszeitraum lag die Summe der Rücküberweisungen (Remissen) im Ausland lebender Peruaner in den ersten vier Monaten diesen Jahres 7,8% höher, nämlich bei 585.000.000 US$. Das gab heute die peruanische Zentralbank (BCR) bekannt. Im vergangenen Jahr war die Summe wegen der Finanzmarktkrise zurückgegangen. Rund 40% der Rücküberweisungen nach Peru kommen nach Angaben der BCR aus den USA, 16% aus Spanien.

    In diesem Jahr lag die Summe der Rücküberweisung aus Argentinien 33,4% über dem Vorjahreswert, bei Italien waren es 22,3% und Japan 16,5%.

    Peru in Zahlen und Statistiken. INFOAMAZONAS-Spezial.Dieser Beitrag ist Teil des INFOAMAZONAS-Spezial Peru in Zahlen und Statistiken. Hinweise und weitere Informationen finden Sie dort.

  • Perus Bevölkerung beklagt extreme Zuckerpreise

    Eine Verdopplung des Zuckerpreises innerhalb eines Jahres macht derzeit Perus Bevölkerung und Lebensmittelwirtschaft zu schaffen. Das Kilo Rohrzucker, im Februar 2009 in Lima noch für 1,32 Nuevos Soles zu haben, kostete im März 2,77 Nuevos Soles, aus Städten im Landesinneren – beispielsweise Chachapoyas – werden Preise von über drei Nuevos Soles gemeldet.
    Wie das staatliche Institut für Statistik und Informatik INEI meldet, das Monat für Monat Preisentwicklungsstatistiken veröffentlicht, stieg allein im März diesen Jahres der Preis des weißen, feinen Zuckers um 13,5% an, der Preis des Rohrzuckers um 12,1%. Die peruanische Regierung macht dafür Probleme im Ausland verantwortlich, besonders Überschwemmungen in Brasilien und einen hohen Weltmarktpreis. Wie die Tageszeitung „La República“ berichtet, haben erste Süßigkeitenfabrikanten und Bäckereien ihre Produktion gedrosselt. Verkäufer berichten, Kunden würden beim Kauf eher auf kleine Mengen zurückgreifen.

    Nach Angaben der Vereinigung peruanischer Zucker- und Biotreibstoffproduzenten APPAB lag wegen des El Niño-Effektes das Erntevolumen in diesem Sommer niedriger.

    Kritiker vermuten allerdings, dass der Preisanstieg dadurch verursacht wurde, dass Zuckerrohrproduzenten mehr verdienen, wenn sie das Zuckerrohr an Produzenten von Biotreibstoffen verkaufen.

  • INEI: 28 von 100 peruanischen Kindern arbeiten

    28 von 100 peruanischen Kindern zwischen 6 und 17 Jahren arbeiten bereits. Das gab heute das peruanische Statistik- und Informatikinstitut INEI bekannt. Insgesamt entspricht das rund 2.115.400 Jungen und Mädchen. Am stärksten wuchs die Kinderarbeit in den vergangenen Jahren in Urwald oder Bergurwaldregionen wie Amazonas, Ucayali, Madre de Dios, Junín und Huanuco. In Cajamarca und Lima sank dem INEI zufolge dagegen der Anteil arbeitender Kinder.

    Von den arbeitenden Kindern sind 38,6% in der Land- und Viehwirtschaft, 16,2% im Einzelhandel, 9,3% als Haushaltshilfe, sowie 8,8% in der Produktion.

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  • Trotz Krise: Peruanisches Bruttoinlandsprodukt 2009 um 1,12% gewachsen

    Die peruanische Wirtschaft hat in großen Teilen der Krise getrotzt: Dank einem Sprung von 6,38% im Dezember lag das Wachstum des gesamten vergangenen Jahres bei 1,12%, wie das peruanische Statistik- und Informatikinstitut INEI heute bekannt gab. Treibende Kraft war das Baugewerbe, das um 6,14% zulegen konnte. Auch die Landwirtschaft, im Restaurant- und Hotelgewerbe und im Dienstleistungssektor konnte ein Wachstum festgestellt werden.

    Große Verlierer dagegen waren die Fischwirtschaft (-7,67% insgesamt, -10,79% in der Binnenfischwirtschaft), der Metall-Bergbau (-1,41%) und die Fertigung (7,18%).

    Gesunken ist unter anderem auch das Exportvolumen. Im Vergleich zum Vorjahr lag dieses mit 26.452,6 Millionen US-$ rund 15,46% unter dem Vorjahreswert. Auch der Verkauf von Neuwagen sank um 11,82% im Gegensatz zu 2008.
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  • Peru bleibt größter Silberproduzent weltweit

    Kein anderes Land der Welt fördert mehr Silber als Peru. Das gab heute das peruanische Energie- und Berbauministerium MEM bekannt. Bei der Zinkproduktion liege man auf dem zweiten Platz, so das Ministerium.

  • Trotz Finanzkrise: Arme peruanische Regionen nehmen mehr Steuern ein

    Besonders einige der ärmsten Regionen Perus haben trotz der internationalen Finanzkrise bis Oktober diesen Jahres mehr Steuern eingenommen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das meldet das Institut für Wirtschaftsforschung der peruanischen Handelskammer Perucamaras unter Berufung auf Daten, die von der peruanischen Steuerbehörde SUNAT veröffentlicht wurden. So lagen beispielsweise die Steuereinnahmen der Region Amazonas 35.5% höher als noch im vergangenen Oktober. Auch die südperuanische Region Puno konnte einen Zuwachs von 29.7% verzeichnen und auch die derzeit von Protesten verunsicherte Region Moquegua hat um 24.2% zugelegt. Nennenswerte Sprünge konnten aber auch Huánuco (17.3%), Madre de Dios (7.2%), Huancavelica (6%), Ayacucho (5.5%) und Lambayeque (4.8%) verzeichnen.

    In 12 weiteren Regionen gingen die Steuereinnahmen allerdings zurück. Besonders hart traf es die Regionen Ancash (-49.6%), Cusco (-45.1%), Ica (-37.5%), Pasco (-37%), Arequipa (-32.5%) und Piura (-24.3%), aber auch Tacna (-18.8%), Loreto (-15.7%), Tumbes (-10.7%) und Junín (-5.6%) hatten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen erheblichen Rückgang zu verzeichnen.

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  • 80.427 Peruaner kehrten seit 2007 in ihr Land zurück

    Die Anzahl der Peruaner, die nach einer Zeit im Ausland in ihre Heimat zurückkehren, steigt stetig an. Das berichtet das peruanische Nationalinstitut für Statistik INEI in einer gestern vorgestellten Studie über Migrationsbewegungen. Demnach sind allein in den vergangenen drei Jahren 80.427 Peruaner, die im Ausland einen festen und dauerhaften Wohnsitz hatten, nach Peru zurück gekehrt. Die Gründe für die Rückkehr sind dabei sehr unterschiedlich. So kehren manche wegen der Familie oder wegen Problemen mit der Migrationspolitik in den Ländern, in denen sie lebten zurück. Andere wiederum wurden durch das peruanische Wirtschaftswachstum der letzten Jahre angezogen, so die Studie.

    Dabei lag der Frauenanteil unter den Rückkehrern bei knapp über der Hälfte. Rund ein Drittel kehrte aus Chile zurück, 20,8% aus den USA. Bei den meisten Rückkehrern handelt es sich dabei um Personen im Arbeitsfähigen Alter, zwischen 20 und 44 Jahren, die höchstens 5 Jahre im Ausland verbracht hatten, was nach Angaben der Studienautoren auf Integrationsprobleme hinweist.

    In den vergangenen 18 Jahren verließen dagegen über 13 Millionen Peruaner ihr Land, die meisten davon in Richtung Chile (21,9%), USA (18,9%), Bolivien (17,2%), Ecuador (13,8%) und Spanien (8,8%).

    10,4% der peruanischen Haushalte haben mindestens einen Verwandten im Ausland. In absoluten Zahlen ausgedrückt, handelt es sich dabei um immerhin 704.746 Haushalte.

    Die Studie mit dem Titel „Migración Internacional en las Familias Peruanas y Perfil del Peruano Retornante” bzw. “Perú Estadísticas de la Migración Internacional de peruanos 1990-2008“ wurde vom INEI in Zusammenarbeit mit der peruanischen Migrationsbehörde DIGEMIN erstellt.

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  • DEVIDA: Drogeneinstiegsalter in Peru liegt unter 13 Jahren

    Bereits mit 12,6 Jahren kommen im Durchschnitt in Peru spätere Abhängige mit Drogen in Kontakt. Das gab Rómulo Pizarro, Präsident des staatlichen peruanischen Antidrogeninstitutes DEVIDA bekannt. Gleichzeitig habe sich die Zahl der Drogenabhängigen erhöht. So sei Peru inzwischen nicht mehr nur ein Drogenexportland, so Pizarro.

    Während der Kokainmissbrauch in den vergangenen Jahren stark anstieg, nahm der Marihuanakonsum stetig ab.

    INFOAMAZONAS-Spezial Drogenprobleme und DrogenkonflikteMehr Informationen zum Thema „Peru“ und „Drogen“ finden Sie im Infoamazonas-Dossier Drogenprobleme.

  • Telefónica: Über 80% der peruanischen Bevölkerung hat ein Handy

    Über 80% der peruanischen Bevölkerung verfügt über ein Mobiltelefon. Das gab der Marketingmanager des Mobiltelefonsektors der Telefongesellschaft „Telefónica“  José Miguel Gamero bekannt. Demnach sind derzeit fast 23 Millionen Mobiltelefone Landesweit im Einsatz. Bis zum Ende des Jahres werde ein Anstieg auf 24 Millionen Geräte erwartet, so Gamero. Weiteres Wachstum sei aber nur noch in ländlichen Regionen zu erwarten, da der Markt in den großen Städten sich weitgehend auf die Erneuerung von Handys beschränken würde.

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  • PNP: Peruweit durchschnittlich 10 Verkehrstote pro Tag

    Durchschnittlich verlieren pro Tag 10 Peruaner ihr Leben im Straßenverkehr. Das gab die peruanische Nationalpolizei (PNP) bekannt, die derzeit die „Woche der Verkehrssicherheit“ veranstaltet. 342.000 Personen wurden zudem während des vergangenen Jahrzehnts als durch einen Unfall im Straßenverkehr verletzt gemeldet, was den peruanischen Staat wohl allein im Gesundheitssektor 1.975.000 Nuevos Soles gekostet hat, so die Polizei.