Schlagwort: Kriminalität

  • Polizei Chachapoyas beschlagnahmt Falschgeld im „Wert“ von mehr als 6.000$

    Chachapoyanisches Falschgeld, viel davon. Foto: José Antonio Aguilar / PNP Chachapoyas.
    Chachapoyanisches Falschgeld, viel davon. Foto: José Antonio Aguilar / PNP Chachapoyas.

    Groß war die Überraschung der Polizeibeamten in Chachapoyas (Amazonas), als sie nach dem Fund gefälschter Geldscheine bei einer Routinekontrolle in einem Taxi das Zimmer des Fahrers durchsuchten: Sie fanden gefälschte US-Dollar, auf denen ein Wert von insgesamt 3.000 aufgedruckt war. Weiters wurden, so Polizeisprecher Jose Antonio Aguilar gegenüber INFOAMAZONAS, 12.750 gefälschte peruanische Nuevos Soles beschlagnahmt. Neben den Chemikalien und zugeschnittenem Papier fanden die Polizisten auch einen Beamer, der nach Aussage des Geldfälschers mit Falschgeld erworben worden war. Wenig später fand die Staatsanwaltschaft dann noch unter einem der Vordersitze des Autos zwei Päckchen mit Kokain.

     

     

  • Chimbote: Polizei beschlagnahmt 861.360 falsche Dollar

    Bei der Kontrolle eines Überlandbusses hat die Straßenpolizei Chimbote gestern im Gepäckfach hunderte Bündel gefälschter Dollar-Noten gefunden. Das berichtet „Enlace Nacional„. Es handelt sich um insgesamt 861.360 falsche Dollar in 20-Dollar-Noten, jede mit der selben Seriennummer.

    Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war das Falschgeld für Nordperu oder das Nachbarland Ecuador bestimmt. Erst kürzlich berichtete das Time-Magazine, Peru sei der größte Falschgeldproduzent weltweit.

    httpv://www.youtube.com/watch?v=iOphGhkv9w0

  • Überfallserie auf der Route Chachapoyas-Rodriguez de Mendoza

    Straße Chachapoyas / Soloco-Kreuzung / Mendoza. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Straße Chachapoyas / Soloco-Kreuzung / Mendoza. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Eine Reihe von Überfällen auf der Straße von Chachapoyas nach Rodriguez de Mendoza in der nordperuanischen Region Amazonas alarmiert die lokale Bevölkerung. Nachdem bereits im Juni und September mehrere Kleinbusse ausgeraubt worden waren, traf es am vergangenen 17. Oktober erneut die Passagiere mehrerer Fahrzeuge auf dieser Route, die all ihrer Habseligkeiten beraubt wurden. Wie Jose Aguilar, Polizeisprecher in Amazonas, gegenüber INFOAMAZONAS bestätigte, hatten mindestens acht mit Kalaschnikows und anderen Schusswaffen ausgerüstete, maskierte Straßenräuber im als „La Colpa“ Abschnitt den Fahrweg verbarrikadiert.

    Nach Berichten der Passagiere standen die Räuber mit Mobiltelefonen ständig in Kontakt zueinander und mit mutmaßlichen Komplizen in Rodriguez de Mendoza, die über die verschiedenen Passagiere, sowie deren Fracht informierten. Die Räuber hätten genau gewusst, wer Bargeld bei sich trage, so ein aufgebrachtes Überfall-Opfer gegenüber dem Radiosender „Activa“. Zunächst hätten die Räuber nach Geld gesucht, dann aber auch Schmuck und Kleidungsstücke an sich gerissen.

    Bei einem Überfall im vergangenen Juni war sogar der Provinzbürgermeister von Rodriguez de Mendoza, Pedro Antonio del Aguila Opfer eines Überfalls geworden. Täter und Beute wurden bis heute nicht gefunden.

  • Pisco / Ica: 290 Kilo Kokain in Tankwagen entdeckt

    Ein großer Fund gelang der Staatsanwaltschaft Pisco. Bei einer Lastwagen-Kontrollaktion ging den Ermittlern ein Tanklaster ins Netz, in dessen Kessel insgesamt 129 Päckchen versteckt waren, die rund 290 Kg Kokain enthielten. Das berichtet die staatliche peruanische Nachrichtenagentur ANDINA. Der Fahrer wurde festgenommen.

  • Huánuco: Präsidenschaftskandidatin Violeta Garay möglicherweise ermordet

    Tragisch endete am vergangenen Sonntag eine Wahlkampfveranstaltung in Angasmarca (Distrikt Huacar / Provinz Ambo) für die Violeta Garay Valdéz, die sich eigentlich zur neuen Regionalpräsidentin von Huánuco hatte wählen lassen wollen. Auf der Heimfahrt stürzte ihr Fahrzeug mehrere hundert Meter in die Tiefe, neben Garay Valdéz starben noch mindestens zwei weitere Personen. Zahlreiche Mitfahrer überlebten mit Verletzungen.

    Nach ersten Ermittlungsergebnissen der Polizei, die der Nachrichtensendung „90 Segundos“ vorliegen, soll an der Unfallstelle Bremsflüssigkeit gefunden worden sein. Zudem seien in dem Fahrzeug mehrere Kabel durchtrennt gewesen. Beides würde darauf hin deuten, dass das Bremssystem des Geländewagens bewusst manipuliert wurde, um die Kandidatin zu töten.

    Die Partei Garay Valdéz‘, „Taten statt Worte“, vermutet politische Gegner hinter der Tat. Die peruanische Polizei richtete eine Sonderkommission ein.

    MEHR Artikel zu den Wahlen in Peru finden Sie im INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial!

  • Übergangspräsident von Áncash erschossen

    José Luis Sánchez Milla, Übergangspräsident von Áncash, kam bei einem Attentat ums Leben. Das berichtet der Radiosenderverbund CNR. Den Angaben zufolge war der Sánchez Milla in einem Geländewagen mit zwei Sicherheitsleuten von Chiclayo nach Chimbote unterwegs, als Unbekannte bei Víctor Larco (Streckenkilometer 578 der Panamericana Norte) den Wagen aufhielten und gezielt mehrere Schüsse abgaben.

    José Luis Sánchez Milla hatte das Amt des Regionalpräsidenten erst vor wenigen Wochen übernommen, nachdem sein Amtsvorgänger César Álvarez Aguilar vorübergehend sein Amt niedergelegt hatte, um an den Wahlen im kommenden Oktober teilnehmen zu können. Er war am 15. April 1966 in Chimbote geboren und seit 2006 Vizepräsident der Region Áncash.

    Die Hintergründe der Tat sind bislang ungeklärt.

  • Soloco / Amazonas: Unbekannte überfallen Kleinbus

    Straße Chachapoyas / Soloco-Kreuzung / Mendoza. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Straße Chachapoyas / Soloco-Kreuzung / Mendoza. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Die Passagiere eines Kleinbusses, der die Strecke Chachapoyas-Soloco fuhr, wurden gestern gegen 6:30 Uhr Opfer eines Überfalls. Das berichtet der lokale Radiosender Reina de la Selva. Nach Angaben von Augenzeugen lauerten vier vermummte Personen mit Feuer- und Stichwaffen dem Kleinbus auf und raubten mehr als 11.000 Nuevos Soles (Fast 3.000 Euro).

    Der Fahrer hatte noch versucht, die improvisierte Straßensperre der Räuber zu durchbrechen, was ihm allerdings nicht gelang. Das nahegelegene Kommisariat Pipus nahm sich des Falles an.

  • Verschollene Flugzeugpiloten wieder aufgetaucht

    Die Piloten eines verschollenen Flugzeugs der peruanischen Fluggesellschaft Aerodiana sind nach 20 Tagen in der peruanischen Urwaldstadt Puerto Maldonado (Region Madre de Dios) wieder aufgetaucht. Das berichten übereinstimmend peruanische Medien. Die beiden Männer waren am vergangenen 10. Mai mit mehreren vermeintlichen Touristen an Bord zu einem Überflug der Nazca-Linien gestartet, nach wenigen Minuten hatte sich aber der Funkkontakt verloren. Die Polizei geht davon aus, dass das Flugzeug gestohlen wurde, um es für den Drogenschmuggel einzusetzen.

    Von dem Flugzeug fehlt bislang jede Spur. Die Piloten erklärten, man habe sie all ihrer Habe beraubt.

  • Pisco / Ica: Bewaffnete überfallen Reisebus

    Drei bewaffnete Straßenräuber haben heute in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) im südperuanischen Pisco einen Reisebus mit 45 Menschen an Bord überfallen. Das berichtet die Agentur ANDINA. Der Bus des Unternehmens „Ormeño“ war auf der südlichen Panamericana unterwegs, als ein als Passagier getarnter Räuber in die Fahrerkabine eindrang und die Busbesatzung mit Waffengewalt zwang, in eine kleine Nebenstraße einzubiegen und dort fünf Komplizen einsteigen zu lassen. Als sie alle Fahrgäste um deren Geldbeutel, Kreditkarten und Schmuckstücke erleichtert hatten, nötigten sie den Fahrer zur Weiterfahrt.

    Der Bus war von Lima unterwegs nach Arequipa.

  • Lurigancho / Lima: Polizei beschlagnahmt 90.000 falsche Dollar

    Bei der Kontrolle eines mit Handelsware beladenen Sportwagens im peruanischen Distrikt San Juan de Lurigancho (Lima) hat die peruanische Nationalpolizei Falschgeld im aufgedruckten Wert von 90.000 US$ beschlagnahmt. Die Besatzung des Gefährts, zwei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren, wurde festgenommen. Nach ersten Erkenntnissen sollte das Falschgeld in einem Rucksack versteckt nach Villa María del Triunfo transportiert werden, um es dort gegen echte US-Dollar umzutauschen.