Schlagwort: Chiclayo

  • Piura: Drei Tote bei Bus-Unfall

    Beim Absturz eines Überlandbusses sind in der nordperuanischen Region Piura drei Personen ums Leben gekommen. rund 40 weitere wurden verletzt. Der Bus war auf der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße (Interoceanica Norte) unterwegs von Jaén (Cajamarca) unterwegs nach Chiclayo (Lambayeque), als er bei Streckenkilometer 53 aus noch ungeklärter Ursache von der Straße abkam. Die Verletzten wurden in den Gesundheitsposten von Olmos, sowie das Belén-Krankenhaus von Lambayeque eingeliefert.

  • Erdrutsche und Überschwemmungen in Cajamarca: Straße Chiclayo-Chota/Santa Cruz unbefahrbar

    Mehrere durch Regenfälle ausgelöste Erdrutsche und Gerölllawinen haben Teile der Straßen verschüttet, die Chiclayo (Lambayeque) mit den Provinzen Chota und Santa Cruz (beide Region Cajamarca) verbinden. Dutzende Fahrzeuge stecken auf den Straßen fest, einzelne Passagiere versuchen, die betroffenen Stellen zu Fuß zu umgehen.

    Besonders betroffen ist offenbar die Provinz Chota, wo in der Ortschaft Lajas die Anaximandro Vega-Sekundarschule vom Río Chotano fast vollständig überflutet wurde.

  • Wegen Unterschlagung: Bürgermeister von Chiclayo suspendiert

    Roberto Torres Gonzales, Bürgermeister der nordperuanischen Großstadt Chiclayo, wurde gestern für zwei Jahre suspendiert, nachdem das höchste Berufungsgericht der Region Lambayeque es als erwiesen ansah, dass er sich durch die private Nutzung eines Dienstfahrzeugs der „Unterschlagung“ schuldig gemacht habe. Torres Gonzales ließ offenbar im Februar 2011 -während seiner Abwesenheit- seine Kinder von seinem Chauffeur zu einem Tennisspiel im Jockey Club Chiclayo bringen lassen, die Staatsanwaltschaft legte dutzende Fotos als Beweismittel vor. Die erste Gerichtsinstanz hatte den Vorwurf der Unterschlagung noch abgelehnt und den Bürgermeister freigesprochen, die Staatsanwaltschaft legte jedoch Berufung ein. Die Berufungsrichter wiederum sahen durch die private Nutzung des Dienstfahrzeugs den Tatbestand der Unterschlagung als gegeben an. Obschon auch die Richter einen Spielraum bei der Interpretation des Rechtsrahmens anerkannten, sahen sie es als erwiesen an, dass Ex-Bürgermeister Torres Gonzales zu Beginn der Verhandlung versucht hatte, die Schuld auf einen Mitarbeiter abzuschieben. Sie verurteilten ihn zur Zahlung von 6.000 Nuevos Soles, zu zwei Jahren auf Bewährung und untersagten ihm für die kommenden zwei Jahre die Ausübung von Ämtern in Politik und Verwaltung.

    Das Amt der Bürgermeisterin übernahm inzwischen Luz Elizabeth Montenegro Dávila, bisherige Stellvertreterin und erste Abgeordnete im Stadtrat, das peruanische Wahltribunal erledigte bereits die Formalitäten.

    Ein Abschnitt der Urteilsbegründung lässt darauf schließen, dass es den Berufungsrichtern auch darum ging, ein Exempel zu statuieren. So heißt es in dem Urteilstext, die Ausgestaltung des Gesetzes, das die Unterschlagung verbiete, sei „lobenswert“. Wenn sie voll angewendet würde, so die Richter, könnte sich kaum ein Staatsangestellter oder Amtsinhaber vor einer Verurteilung retten, da es „allgemein bekannt“ sei, dass „täglich Fahrzeuge des Staates“ für privates genutzt werden – und dem Staat dadurch enorme Kosten entstehen.

  • Ungewöhnlich starke Regenfälle führen zu Überschwemmungen in allen Teilen Perus

    Fernstraße Fernando Belaúnde Terry bei El Salao. Foto: Diario Ahora.
    Fernstraße Fernando Belaúnde Terry bei El Salao (Amazonas). Foto: Diario Ahora.

    Starke Regenfälle sind für Ostperu um diese Jahreszeit nichts ungewöhnliches, ist der Sommer doch schließlich gleichzeitig „Regenzeit“. In diesem Jahr fällt diese allerdings besonders heftig aus. Aus allen Teilen Perus werden nun Überschwemmungen, Erdrutsche und kollabierende Häuser gemeldet.

    In Cajamarca führten die starken Regenfälle der vergangenen Tage – teilweise 12 Stunden ohne Unterlass – zu Überschwemmungen und Erdrutschen, besonders betroffen waren die Provinzen San Ignacio, Cutervo, Chota, Hualgayoc, Celendín, Cajabamba, San Marcos, San Miguel und Cajamarca. Die Außenstelle des peruanischen Wetter- und Hydrologiedienstes SENAMHI in Cajamarca maß allein am Dienstag durchschnittlich 28 Liter pro Quadratmeter. Mit den 51 Litern pro Quadratmeter, die sich in den ersten Tagen des Februars 2012 ansammelten, liegt die Regenmenge nur wenig unter dem Durchschnittswert der Regenmenge in den Februaren der vergangenen Jahre. Da regnete es durchschnittlich 75 Liter pro Quadratmeter. Bereits im Januar 2012 kündigte sich ein Jahr der Extreme an: Dort regnete es 154 Liter pro Quadratmeter, der Durchschnittswert der vergangenen Jahre liegt bei 60 Litern.

    Auch in La Libertad kam es zu Problemen, hier sind insbesondere die Provinzen Sánchez Carrión, Santiago de Chuco, Otuzco und Julcán betroffen. Neben mehreren Erdrutschen und unpassierbaren Straßen macht der Regen bereits der Landwirtschaft zu schaffen: Große Kartoffel- und Maisanbauflächen sind zu feucht und drohen zu verfaulen.

    In Lambayeque regnete es ebenfalls überdurchschnittlich. In Chiclayo führte ein sechstündiger Dauerregen zu Verkehrsproblemen.

    Besonders hart traf es auch die Region Ica, die erst vor wenigen Tagen von einem Erdbeben heimgesucht worden war. Der río Pisco trat über die Ufer und zerstörte bei Cuchilla Vieja, San Ignacio und Montesierpe (Distrikt Humay), Dos Palmas (Distrikt Independencia), Caucato (Distrikt San Clemente) und Pueblo Figueroa (Distrikt Pisco, alle Provinz Pisco) zahlreiche Baumwollanbauflächen. Die Regionalregierung Ica rief deshalb bereits den Notstand aus. Dadurch ist es möglich, besonders schweren Schäden am „üblichen bürokratischen Genehmigungsprozess vorbei“ zu begegnen.

    In San Martín trat im Distrikt Yuracyacu (Provinz Rioja) der Río Yuracyacu über die Ufer und überflutete bislang 18 Häuser, sowie 40 Hektar gesäte Ackerfläche.

    Hochwasser: Utcubamba in der Provinz Bongará
    Hochwasser: Utcubamba in der Provinz Bongará

    In Arequipa kam es durch Schnee- und Regenfälle ebenfalls zu Problemen, in den Distrikten Tuti, Sibayo, Madrigal, Callalli, Huambo und Tisco (Provinz Caylloma) wurden mehrere Häuser und Ackerflächen zerstört. Mehrere Straßen sind unpassierbar. Im Distrikt Tuti rutschte ein Teil des cerro Ipacota ab. Im Distrikt Cocachacra (Provinz Islay) brach ein Deich, ebenso in den Distrikten Dean Valdivia und Punta de Bombón (Prov. Islay). Über 160 Häuser wurden beschädigt.

    In Amazonas sind mehrere Straßen unpassierbar, zahlreiche Häuser stürzten ein. Der Süden der Region ist weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Mehr!

    In Huánuco führte das Hochwasser am río Huallaga zu Überschwemmungen, insbesondere in der Provinz Leoncio Prado wurden zahlreiche Häuser zerstört.

    Überschwemmungen in Urubamba. Foto: INDECI.
    Überschwemmungen 2010 in Urubamba. Foto: INDECI.

    In Lima Provincias stürzten zahlreiche Gebäude ein, zahlreiche Straßen sind derzeit unpassierbar. In der Provinz Yauyos stürzten mehrere Häuser ein, ebenso erging es einer Schule, mehreren Brücken und Straßen und einem Rathaus. Die Straße Cañete – Yauyos – Huancayo ist unterbrochen, nachdem der río Cañete über die Ufer trat. In der Provinz Cañete kam es ebenfalls zu Überschwemmungen, hier trat der río Mala über die Ufer. In der Provinz Cajatambo ist die Straße Pativilca-Cahua-Cajatambo nach einer Gerölllawine unterbrochen. Die Gorgor-Brücke im Distrikt Cajatambo wurde beschädigt.

    Auch in allen verbleibenden Regionen kam es zu Überschwemmungen.

     

  • Peru: Starke Regenfälle an der Nordküste sorgen für Überschwemmungen

    Starke Regenfälle haben in der Nacht auf Mittwoch in den nordwestperuanischen Küstenregionen Lambayeque und Tumbes mehrere Bäche und Flüsse über die Ufer treten lassen, wobei zahlreiche Häuser und Ackerflächen zerstört wurden. Nach Informationen des peruanischen Zivilschutzes stürzten in den Orten Cañaveral und Huaquillas (Distrikt Casitas / Provinz Contralmirante Villar / Region Tumbes) 24 Gebäude vollständig ein, 50 weitere wurden beschädigt, darunter zwei Schulen. Auch Stromversorgung und Telefonnetz fielen vorrübergehend aus. Rund 6 Hektar Ackerfläche wurde weggespült.

    In Lambayeque wurden nach Angaben des regionalen Zivilschutzes ebenfalls rund 30 Häuser zerstört und zahlreiche weitere beschädigt. 375 Personen mussten ihre Häuser vorrübergehend verlassen. Besonders betroffen waren hier die Provinzen Lambayeque und Chiclayo.

    Die Regenfälle begannen am vergangenen Mittwoch Morgen gegen 2 Uhr (Ortszeit) und hielten rund sechs Stunden an.

  • Peruanischer Wallfahrtsort ausgeraubt: Unbekannte stehlen „Cruz de Motupe“

    Unglaublich: Unbekannte haben das bei peruanischen Wallfahrern beliebte und verehrte Kreuz von Motupe („Cruz de Motupe“) gestohlen. Nach Angaben von Anwohnern wurde ein Wachmann bewusstlos geschlagen und gefesselt. Möglicherweise haben es die Räuber auf die Verzierungen aus Gold, Silber und Edelsteinen abgesehen. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

    Das vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts angefertigte Kreuz von Motupe steht normalerweise in der Nähe der nordwestperuanischen Stadt Chiclayo auf dem Cerro Chalpón und wird Jahr für Jahr von tausenden Gläubigen besucht, insbesondere während der Hauptfeierlichkeiten um den 5. August.

    Wie Canal N berichtet, beteiligen sich an der Suche neben 150 Polizisten auch hunderte Freiwillige aus der Umgebung.

    httpv://www.youtube.com/watch?v=kJIRegBYtTI

  • Chiclayo / Lambayeque: Geier-Streit am Flughafen

    Zusammenstöße von Geiern mit Flugzeugen haben in der nordwestperuanischen Stadt Chiclayo (Region Lambayeque) zu einem Streit zwischen der Fluggesellschaft LAN und der Stadtverwaltung geführt. Das Flugunternehmen drohte nun, die Flugfrequenzen nach Chiclayo zu verringern, sollten Stadtverwaltung und Flughafenbetreiber ADP nichts für die Verringerung der Geierzahl im Umkreis des Flughafens tun. Nach Ansicht des peruanischen LAN-Vertreters Jorge Vílchez liegt der Grund für die große Geierpopulation in einem nahegelegenen Wäldchen, das als Brutstätte der Tiere dient. Antonio Durand, bei der Stadtverwaltung Chiclayo zuständig für öffentliche Gesundheit, sieht die Ursache dagegen in der räumlichen Nähe des Flughafens zur städtischen Müllkippe.

    Währenddessen schieben sich ADP, Stadtverwaltung, sowie die zuständige regionale Umweltverwaltung (ATFFS) gegenseitig die Schuld zu. So hätte nach ATFFS-Angaben Flughafenkonzessionär ADP eine Geierzählung veranlassen und die Umweltverwaltung über das Ergebnis informieren müssen, auf dessen Grundlage dann eine kontrollierte Geierjagt stattfinden könnte. ADP antwortete darauf, es habe aber in der jüngeren Vergangenheit keine Probleme mehr mit Geiern gegeben. Die Stadtverwaltung vertritt dagegen die Position, die Geierzählung würde zu lang dauern, man solle bereits jetzt mit der Jagd beginnen.

    Gibt’s was neues von den Geiern, hält INFOAMAZONAS selbstverständlich auf dem Laufenden.

  • Chota / Cajamarca: 2 Tote bei Omnibus-Absturz

    Beim Absturz eines mit 35 Personen besetzten Überlandbusses sind gestern in der nordperuanischen Provinz Chota (Region Cajamarca) zwei Menschen getötet worden. Wie Radio Santa Mónica berichtet, trugen alle weiteren Passagiere  Verletzungen davon, neun traf es besonders schwer, sie wurden nach Chiclayo evakuiert.

    Der Bus war unterwegs von Chota nach Chiclayo, als er aus noch nicht geklärten Gründen von der Straße abkam und zwischen Huambos und Llama dutzende Meter in die Tiefe stürzte.

  • Wahltribunal: Abstimmung in Patapo (Lambayeque) war ungültig

    Das Wahlsondertribunal Chiclayo hat die Bürgermeister- und Regionalwahl im Distrikt Patapo (Provinz Chiclayo / Regio Lambayeque) für ungültig erklärt. Grund dafür waren die Ausschreitungen bei der Wahl am vergangenen 3. Oktober, die im Verbrennen zahlreicher Wahlurnen geendet hatten. Ähnlich hatte kurz zuvor auch das Wahlsondertribunal Lambayeque entschieden, als es die Wahl im Distrikt Túcume für ungültig erklärt hatte. Auch dort war es zu schweren Ausschreitungen gekommen.

    MEHR Artikel zu den Wahlen in Peru finden Sie im INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial!

  • Peru: Regenzeit beginnt

    Mit starken Niederschlägen hat sich dieser Tage in vielen Teilen Perus die Regenzeit angekündigt. Am stärksten Betroffen waren bislang die Regionen Cajamarca und Lambayeque. Teile dieser Regionen erlebten in den vergangenen Tagen bis zu 12 Stunden dauerregen. In Chiclayo, sowie in der direkten Umgebung regnete es zwar nach Angaben des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI „nur“ sieben Stunden ohne Unterbrechung, als der Regen dann vorbei war, konnten mehrere Straßen vorrübergehend nicht mehr befahren werden und in Teilen des Distrikts Mórrope sind noch immer mehrere Ortschaften ohne Strom.

    In den vergangenen Tagen hatten starke Regenfälle in Urubamba (Region Cusco) Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst und dabei zahlreiche Häuser zerstört.

    Nach Angaben des SENAMHI kommt es in den nächsten Tagen insbesondere in Nordperu zu langanhaltenden Regenfällen. Neben Cajamarca und San Martín sei insbesondere auch die Region Amazonas betroffen, so die aktuelle Vorhersage des Wetterdienstes.