Schlagwort: Chiclayo

  • Motupe / Lambayeque: Straßenräuber überfallen Bus / Polizei fasst Tatverdächtige

    Nur eine halbe Stunde nach dem Überfall auf einen mit 50 Passagieren besetzten Überlandbus im nordwestperuanischen Distrikt Motupe konnte die Polizei fünf Tatverdächtige festnehmen. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA.

    Nach Angaben der Polizei hatten fünf Personen heute gegen 3 Uhr Morgens (Ortszeit) am Streckenkilometer 61 der Panamericana Norte den Reisebus des Fuhrunternehmens Transcade überfallen, der von Bagua (Region Amazonas) nach Chiclayo unterwegs war. Sie blockierten die Straße mit Steinen und Gestrüpp und zwangen so den Fahrer zum Anhalten.

    Als der Bus die Kontrollstelle Motupe nicht zur gewohnten Uhrzeit passierte, machte sich nach Angaben der Polizei eine Streife auf den Weg und fand den ausgeraubten Bus. Innerhalb von 30 Minuten wurden in der Umgebung fünf Personen dingfest gemacht, die des Raubes dringend tatverdächtig sind.

  • Apotheker ausgeraubt: Wenn der Erzengel schläft

    Um 40.000 Soles erleichterten gestern im nordwestperuanischen Chiclayo (Lambayeque) mehrere bewaffnete Räuber den Verwalter einer Apotheke. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA. Der Verwalter einer örtlichen Filiale der „Arcangel“ (Erzengel) – Apotheke war mit mehreren Geldkisten im Taxi unterwegs zur nächsten Bankfiliale, als ein mit mehreren Personen besetztes Fahrzeug den Weg versperrte. Mehrere schwarz gekleidete Räuber stiegen aus dem Fahrzeug und forderten „unter Drohungen“ die Herausgabe des Geldes. Der Verwalter kam der Forderung nach und überreichte mehrere Kisten, die sämtliche Tageseinnahmen der Apotheke beinhielten. Anschließend flohen sie in einem Fahrzeug mit dem Kennzeichen CC-1836.

  • Lambayeque: Gullideckel für 750.000 Soles gestohlen

    Der Gullideckeldiebstahl in großen Städten Perus nimmt langsam unglaubliche Ausmaße an. Wie die Stadtwerke Lambayeque (Epsel) in einer Pressekonferenz bekannt gaben,  wurden allein in diesem Jahr bisher rund 3000 Gullideckel gestohlen. Monatlich verschwinden rund 300 Stück, was bisher im Jahr 2008 einen Schaden von immerhin 750.000 Soles verursacht hat. „Jeder Gullideckel kostet rund 250 Soles. Dazu kommt dann noch die Arbeitszeit und das notwendige Material, um den Gulli wieder zu schließen“, so Abelardo Cadenillas, Cheff der Stadtwerke. Dabei wurden nach Cadenillas nur die drei Städte Chiclayo, José Leonardo Ortiz und La Victoria einberechnet, so dass die Dunkelziffer in der ganzen Region Lambayeque vermutlich noch wesentlich höher liegt. Ein weiteres Problem, so Cadenillas, liegt darin, dass nach dem Verschwinden eines Gullideckels die Nachbarn sofort die Stadtwerke anrufen würden – egal, ob es sich wirklich um die Abdeckung eines Abwasserkanals oder um den Kabelknotenpunkt einer Telefongesellschaft handelt. Aus diesem Grund planen die Stadtwerke nun, sich mit der Telefongesellschaft und der Polizei zusammen zu tun, um gemeinsam gegen die „Gullideckel-Mafia“ vorzugehen.Dabei geht von den ungeschützten Leitungen eine große Gefahr für Fußgänger und Fahrzeugführer aus. Immer wieder kommt es zu schweren Verletzungen durch fehlende Gullideckel. „Es ist eine große Gefahr, der man Fußgänger und Schulkinder aussetzt, die leicht Opfer solcher Fallgruben werden können“, so Cadenillas. Im Vergangenen Jahr kam in Lima eine Person durch einen nicht bedeckten Gulli ums Leben.