• Uni Jaén fix

    Am Aufbau der Universität Jaén ist nicht mehr zu rütteln. Das berichtet die Nachrichtenagentur ANDINA. Bei einem Besuch in Jaén (Nordcajamarca) am gestrigen Freitag gab der peruanische Präsident Alan García bekannt, dass die Universität schon bald ihre Pforten öffnen werde. Die Universität Jaén soll eine vorwiegend technische Ausrichtung bekommen.

    Jaime Vílchez Oblitas, Bürgermeister von Jaén, warnte dabei allerdings vor verfrühtem Feiern: Noch sei ein weiter Weg zu gehen und frühestens 2010 könnte im besten Fall erstmals eine Aufnahmeprüfung stattfinden, so Vilchez Oblitas gegenüber dem Radiosender des Vicariates Jaén, Radio Marañón.

  • "Schneeball-Firma" entschädigt Bauern

    In der vergangenen Woche waren über hundert Bauern aus der Region Ayacucho nach Lima gereist, um von dem Reiseunternehmen TravelOne Geld zurück zu fordern, das sie im Rahmen eines „Schneeball-Systems“ zum Verkauf von Mittelmeerkreuzfahrten als Einlage bezahlt hatten. Das Reiseunternehmen gab im Beisein der Volksanwaltschaft bekannt, es werde für einige Geschädigte direkte finanzielle Entschädigungen geben. In Fällen mit vielen Betroffenen aus einem Ort wird das Geld dagegen in gemeinnützige Projekte vor Ort fließen.

    Höschen.

  • 2009: "Jahr des Zusammenhaltes gegen die Krise von Aussen"

    “Año de la Unión Frente la Crisis Externa”, Jahr des Zusammenhaltes / der Union gegen die Krise „von aussen“ – dies ist der Slogan, unter den der peruanische Präsident Alan García das Jahr 2009 gestellt hat. Alles staatliche Handeln muss diesem Ziel genügen und damit das nicht vergessen wird, schmückt der Jahresslogan jeden Briefkopf und jedes Schriftstück, das eine staatliche Institution egal welcher Ebeneverlässt. Auch manche Privatunternehmen und viele kirchliche Organisationen bauen traditionell die Jahresslogans in ihre Briefköpfe ein.  „Regionen, die lokale Verwaltung, Unternehmer und alle Peruaner sollten einen gemeinsamen Kraftakt unternehmen, um die Folgen des schwierigen internationalen Umfeldes zu besiegen“, sagte García im Rahmen der Einweihung mehrerer umgestalteter Verkehrsachsen in Lima. Dabei ist der oben beschriebene Satz allerdings noch die Kurzform. Vollständig heißt das Jahresmotto:

    “Año de la Unión Frente a la Crisis Externa, unión de todos, unión de los alcaldes, de los presidentes regionales, los empresarios, el Gobierno, los peruanos en su conjunto, unidos, en una causa de fe y confianza en el Perú.“

  • Polizei vereitelt Massenausbruch im Gefängnis von Bagua Grande

    Bei einer genauen Untersuchung des Gefängnisses San Humberto in Bagua Grande (Utcubamba) hat die Nationalpolizei am gestrigen Dienstag an mehreren Stellen beinahe durchstoßene Wände gefunden. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA. Nach ersten Untersuchungen hatten einige Insaßen mit noch unbekannten Werkzeugen versucht, mehrere Löcher in die Außenwand des Gefängnisses zu graben. Um die Löcher zu tarnen, waren sie provisorisch mit rotem Lehm vom Boden des Gefängnishofes ausgefüllt worden. 4 Verdächtige wurden inzwischen in das Hochsicherheitsgefängnis Huancas bei Chachapoyas verlegt.
    Derzeit sitzen rund 160 Häftlinge im Gefängnis von Bagua Grande ein.

  • Kongress debattiert Wahlrechtänderung

    Der peruanische Kongress debattiert dieser Tage die Abschaffung der sogenannten „Vorzugsstimme“ bei der Kongresswahl. Bisher hat jedeR Wahlberechtigte bei der Kongresswahl eine Stimme für eine Parteiliste. Es ist aber möglich, einen bestimmten Listenkandidaten besonders zu unterstützen. Hierzu muss man die Listennummer des Kandidaten neben dem Parteisymbol auf dem Wahlzettel eintragen. Hinter der Abschuffung steht ein breites Parteibündnis, das sich vor allem eine Vereinfachung der Wahl und so auch ein schnelleres Walergebnis verspricht. Auch sollen damit innerparteiliche Konflikte zwischen den Listenkandidaten zu verhindert werden. Weibliche Abgeordnete verschiedener Fraktionen wollen dem Projekt aber nur zustimmen, wenn damit weitere Änderungen einhergehen, die Geschlechtergerechtigkeit auf den Wahllisten garantieren. Sie befürchten, dass durch die Änderung des Wahlrechts weniger Frauen in den Kongress kommen würden. Frauen haben bei den meisten peruanischen Parteien deutlich schlechtere Listenplätze als Männer.

  • Freiwillige Feuerwehr von Tumbes geht das Wasser aus

    Der freiwilligen Feuerwehr Zarumilla wurde das Wasser abgestellt. Grund dafür sind Schulden in Höhe von 1500 Soles, die die Feuerwehr nicht aufbringen kann. Nach eigenen Angaben haben die Floriansjünger in den letzten Wochen allein 40 Waldbrände gelöscht.

  • Mind. 200 Bauern in Apurimac und Ayacucho Opfer von "Schneeball-System"

    Mehr als 150 Bauern aus Ayacucho und über 60 aus Apurimac haben heute vor der Zentrale des Reiseunternehmens „TravelOne“ im limenischen San Isidro gegen deren Geschäftsgebaren demonstriert. Sie hatten dem Unternehmen nach eigenen Angaben 257 US-Dollar bezahlt – eine Summe, die dem Einzahler laut der vorhergehenden Beratung angeblich in kürzester Zeit bis zu 6000 US-Dollar Gewinn zurück bringen sollte. Dass die Bauern dafür Mittelmeerkreuzfahrten verkaufen und permanent neue Verkäufer werben sollten, sei dabei nach Angaben der Bauern nicht erwähnt worden. Inzwischen hat sich die peruanische Verbraucherschutzorganisation ASPEC eingeschaltet – und bisher immerhin Teile der Einlagen von 41 der Bauern erfolgreich zurückgefordert. ASPEC vermutet, dass landesweit möglicherweise einige tausend Personen von dem betrügerischen Handeln betroffen sind.

  • Europareise: Umweltminister Brack sammelt 24 Mio Euro

    Der peruanische Umweltminister Brack Egg hat auf seiner Europareise während der vergangenen 2 Wochen rund 24 Mio Euro an Zusagen über Hilfsgelder zum Klimaschutz erhalten. Das berichtet die staatlichen peruanische Nachrichtenagentur ANDINA. Brack Egg hatte während der vergangenen Wochen Gross Britannien, Holland, Deutschland, Polen und Finnland besucht. 6 weitere Millionen wurden in Aussicht gestellt. Neben technischer Kooperation soll das Geld hauptsächlich in die peruanischen Nationalparks fliessen. Zudem haben sich Deutschland und Finnland bereiterklärt, den peruanischen Wetterdienst SENAMHI zu unterstützen. Wie ANDINA berichtet, hat Brack Egg zudem angeregt, die nächste Weltklimakonferenz 2010 in Peru zu organisieren, wo die Folgen des Klimawandels direkt sichtbar sind.

  • Chachapoyas: Museum "Santa Ana" kurz vor Eröffnung

    Nach Angaben von Fernando Sanillán Meza, dem Leiter des auslaufenden Tourismusförderungsprojektes PROMARTUC, wird das Museum für Religiöse- und Volkskunst demnächst fertiggestellt. Das Museum ist in der ehemaligen „Santa Ana“-Kapelle untergebracht. Neben einigen Vitrinen wurden auch bereits einige Ausstellungsstücke in das Museum transportiert. Wie Meza erklärte, hat die Stadtverwaltung bereits zugesagt, den Platz vor dem Museum herzurichten, besonders den hohen Zaun, der den Platz umgibt, abzureißen.

    Das Gebäude, in dem sich bald das Museum befindet, eines der ältesten Gebäude der Stadt, war 2005 bei einem Erdbeben schwer beschädigt worden. Unter dem strengen Blick des Nationalen Kulturinstitutes INC wurde es durch das Projekt PROMARTUC wieder aufgebaut.

  • Peruanisches Amazonasbecken zahlt auch weiterhin keine Mehrwertsteuer

    Um die Bewohner der von Inflation schwer getroffenen Regionen finanziell zu unterstützen, bleiben Amazonas, San Martín, Madres de Dios, die Provinz Alto Amazonas in der Region Loreto, sowie einigee Distrikte anderer Regionen auch weiterhin von der Mehrwertsteuer (IGV) befreit. Das beschloss parteiübergreifend der peruanische Kongress.  Die Einführung wurde auf 2011 verschoben. Ohne die nun erfolgte Änderung wären mit Beginn des neuen Jahres zum Preis jeden Produktes 19% Mehrwertsteuer hinzugekommen.