Ab Januar muss in Peru der Diesel aus mindestens 2% „Biodiesel“ bestehen. Da besonders die abgelegeneren Rafinerien bisher noch nicht mit den notwendigen Grundstoffen beliefert werden konnten, wurde den Produzenten eine Umstellungsfrist von 60 Tagen gesetzt.
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Kaffeeexport steigt um 55%, Spargelausfuhr um 12%
Kaffe im Wert von 589 Millionen US$ exportierten peruanische Kaffeproduzenten im Zeitraum von Januar bis November 2008. Das sind 55% mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA unter Berufung auf das Landwirtschaftsministerium mitteilt. Damiit macht Kaffee rund 24% des Gesamtexportvolumens im Agrarbereich aus. Größter Abnehmer peruanischen Kaffees ist Deutschland, gefolgt von den USA, Belgien und Schweden.
Auch das Exportprodukt auf dem zweiten Platz hat sich ordentlich gesteigert: Der Export von peruanischem Spargel stieg um 12% im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum. Spargel macht – frisch, gefroren oder in Dosen – rund 16% der peruanischen Agrarexporte aus. Insgesamt wurde so Spargel im Wert von 362 Millionen US$ exportiert. Größter Abnehmer ist Spanien.
Wegen der schwierigen Weltwirtschaftslage rechnet das Landwirtschaftsministerium für das kommende Jahr mit einem leichten Rückgang bem Export landwirtschaftlicher Produkte. -
Zahl der Verkehrsunfälle um 10% gesunken
Die Zahl der peruweit registrierten Verkehrsunfälle lag 2008 10% unter der Zahl des Vorjahres. Das berichtet die peruanische Nationalpolizei PNP. Insgesamt wurden in diesem Jahr 1.788 Verkehrsunfälle gemeldet, 2007 waren es noch 1.917. Die Zahl derjenigen, die bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, stieg dagegen an. Waren es 2007 noch 859 Unfallopfer, erhöhte sich die Zahl in diesem Jahr um 16 Tote. Mit rund 1000 war die Panamericana die Straße, auf der es zu den meisten Unfällen kam.
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"Schulfernsehen" soll bis Ende 2009 5000 Schulen versorgen
Bis zum Ende des kommenden Jahres sollen 5000 weiterführende Schulen in ganz Peru per Satelit einen Zugang zum 2007 gegründeten „Schulfernsehen per Satelit“ (Televisión Educativa Satelital) des Bildungsministeriums haben. Das erklärte Victor Castillo, Generaldirektor des Büros für Bildungstechnologie des Bildungsministeriums heute in einer Pressemitteilung. Damit sollen Lehrer durch Inhalte anerkannter Produzenten von Bildungsfernsehen, wie z.B. der Discovery Channel, der History Channel oder NatGeo, ihren Unterricht auflockern, so Castillo. Im Moment haben rund 3.070 Schulen Zugang zu dem Satelitenkanal. Bis 2011 sollen die rund 177.340 Klassenzimmer der 31.088 staatlichen weiterführenden Schulen (Colegios Excolares Estatales) angeschlossen sein. Mitte 2007 wurde das Projekt erstmals getestet. Jede angeschlossene Schule braucht neben einer zentralen Satelitenempfangsanlage sowohl Kabel in jedes Klassenzimmer, als auch die ensprechenden Fernseher in den Klassenzimmern. Die einzelnen Sendungen werden von den oben genannten Fernsehkanälen aufgenommen und über einen eigenen Satelitenkanal des Bildungsministeriums ausgestrahlt.
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Polizei wird umstrukturiert
Die peruanische Nationalpolizei PNP bekommt eine neue Struktur. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA unter Berufung auf den peruanischen Innenminister Remigio Hernani. Demnach sollen besonders die Ermittlungskompetenzen der Kommissare verbessert werden. Als weiterer Schwerpunkt wird die Präventionsarbeit genannt. Zudem soll die Polizei, auch in Zusammenarbeit mit der örtlichen Verwaltung, technisch besser ausgestattet werden. In einem ersten Schritt hat das Innenministerium bereits 600 Computer und 170 Drucker für über 30 Millionen Soles erworben.
Der Grund für die Neustrukturierung der peruanischen Polizei ist nach Innenminister Hernani die noch immer vorhandene Korruption das fehlende Vertrauen in der Bevölkerung. So würde von 3 Verbrechensopfern nur eines Anzeige erstatten. Das brächte der Polizei den Ruf von Ineffizienz ein, so Hernani.
Der Plan für die Umstrukturierung war von einem Team von Ermittlungsspezialisten der Nationalpolizei PNP ausgearbeitet worden.
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ANP: 2008 180 Angriffe auf die Pressefreiheit

Lage der Pressefreiheit in Peru. Quelle: peruanischer Journalistenverband ANP In diesem Jahr kam es in Peru zu 180 harten Angriffen auf die Pressefreiheit. Das berichtet der peruanische Journalistenverband ANP (Asociación Nacional de Periodistas) in seinem Jahresbericht über den Stand der Pressefreiheit in Peru. Noch 2006 Awaren es rund 30 Angriffe weniger. Am häufigsten wurden 2008 schlimme körperliche und verbale Angriffe gezählt, 76 an der Zahl. In 52 Fällen wurden der ANP aber auch Drohungen und Erpressungsversuche gemeldet. In 13 Fällen kam es zu unrechtmäßigen Festnahmen. Hinter 21 Fällen standen angehörige der peruanischen Sicherheitskräfte, die restlichen Angriffe gingen von der Verwaltung, Privatpersonen oder Unternehmen aus. IN 42 Fällen sind die Hintermänner unbekannt. Das gefährlichste Pflaster ist Maynas in Loreto, gefolgt von Lima, Arequipa und San Martín.
Negativ hervorgefallen sind u.a. die Regionalpräsidenten von Puno und Ancash, die wiederholt durch verbale Ausfälle gegenüber Journalisten auffielen. Zudem kam es auch bei größeren Protesten wie 2008 in Tacna, Moquegua und Ayacucho zu Angriffen auf Journalisten, die zwischen die Fronten von Journalisten und der Polizei gekommen waren.
Weitere Informationen:
http://www.cronicaviva.com.pe/content/view/67735/1/
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Tacna: Autowerkstätten zu Callcentern
Mehrere Callcenter mit bis zu 2.000 Mitarbeitern könnten in den kommenden Jahren in der Grenzregion zwischen Peru und Chile entstehen. Das erklärt das Tourismus- und Exportförderungsprogramm PROMPEX. Bisher arbeitet ein großer Teil der Arbeitnehmer in der Grenzregion (ZOFRATACNA-Zona Franca Tacna) in der Reparatur importierter Gebrauchtwagen. Da der peruanische Gesetzgeber allerdings den Import von Gebrauchtwagen stark reglementiert und bis 2012 auf ein Minimum reduzieren will, wird erwartet, dass viele Mitarbeiter der Gebrauchtwagenbranche in den nächsten Jahren ihre Arbeit verlieren werden.
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Weihnachten – überall Panetone mit Trinkschokolade und 10 Mio Soles.
¡FELIZ NAVIDAD!
Wie in jedem Jahr beherrschen rund um die Weihnachtsfeiertage in Peru vor allem Wohltätigkeitsveranstaltungen die Nachrichten. Kein Bürgermeister oder Industrieller, der nicht irgendwo für 2-20.000 Kinder eine „Chocolatada“ ausrichtet, auf der er Panetone und Trinkschokolade verteilt – manchmal sogar Spielzeug – und das natürlich in jedes Mikrofon erzählt.
Etwas besonderes war aber eine Benefizveranstaltung, die vor wenigen Tagen im peruanischen Präsidentenpalast stattfand und von einem Berg von Radio- und Fernsehsendern ausgestrahlt wurde: Der „Teletón“ zugunsten der Reha-, Wohn- und Klinikorganisation „Clínica Hogar San Juan de Dios“, bei dem nach Angaben von Präsident Alan García Geld und Naturalien im Wert von über 10 Millionen Soles zusammenkamen – weit über 2 Millionen Euro. -
Nix Finanzkrise: Fast doppelt so viele Neuwagenkäufe
Trotz sich verschlechternder Rahmenbediungungen konnten die Händler von Neuwagen in Peru 2008 einen neuen Rekord aufstellen. Das berichtet die Vereinigung von Autohändlern Araper. Im Zeitraum von Januar und November wurden danach insgesamt 85,919 verkauft – fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Am stärksten stieg dabei der Verkauf von MiniVans an, aber auch Busse für den Fernverkehr wurden verstärkt verkauft.
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Nieva bekommt technische Hochschule
Santa María de Nieva, Haupstadt der Provinz Condorcanqui im Norden der Region Amazonas, bekommt eine technische Hochschule. Ab dem im Januar beginnenden neuen Studienjahr sollen diverse landwirtschaftliche Fächer unterrichtet werden, sowie Ernährungslehre. Geplant ist, pro Jahr ca. 60 Erstsemester aufzunehmen. Wie Regionalpräsident Altamirano Quispe betont, kommt die neue Hochschule besonders den Angehörigen der Ethnien Awajún und Wampis zugute.