Die japanische Regierung stellt 8,4 Millionen US-Dollar bereit, um vor der peruanischen Küste ein Tsunami-Warnsystem aufzubauen. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA. Ein entsprechendes Abkommen beider Regierungen wurde heute von Vizeaußenminister José Beraún, sowie von Masahiro Fukukawa, dem japanischen Botschafter in Peru, im Sitz des peruanischen Außenministeriums unterzeichnet. Von dem Geld sollen mehrere Messgeräte, sowie Geräte zur automatischen Übertragung von Warnungen über Mobiltelefone und das Digitalfernsehen gekauft werden.
Umgesetz werden soll das Projekt vom peruanischen Zivilschutz, gemeinsam mit dem Verkehrs- und Kommunikationsministerium, dem peruanischen Institut für Geophysik, dem Staatsfernsehen, sowie dem peruanisch-japanischen Erdbeben- und Katastrophenforschungszentrum, das an der peruanischen Nationaluniversität für Ingenieurswissenschaften angesiedelt ist.
Ein Antonov-Flugzeug des peruanischen Luftfrachtunternehmens Amazon Sky ist gestern gegen Mittag während eines Fluges vom Flughafen der Hauptstadt Lima zum Flugfeld Las Malvinas in der Region Cusco abgestürzt. Wie die peruanische Luftfahrbehörde CORPAC erklärte, befanden sich zum Unglückszeitpunkt vier Personen an Bord der Antonov AN-26, neben den Piloten zwei Ingenieure. Wie inzwischen offiziell bestätigt wurde, prallte das Flugzeug im Distrikt Tomas (Provinz Yauyos / Region Lima) gegen einen Berggipfel und brannte vollständig aus. Die vier gefundenen Leichname seien stark verbrannt, weswegen sich die Identifizierung bislang schwierig gestalte, erklärte Distriktbürgermeister Elmer Bonilla gegenüber der amtlichen Nachrichtenagentur ANDINA. Ein erster Versuch der Luftwaffe, zur wahrscheinlichen Absturzstelle zu gelangen, war gestern Nacht an widrigen Witterungsbedingungen.
Die Absturzursache ist bislang unbekannt, peruanische Experten spekulieren über schlechte Witterungsverhältnisse. Der Ort Santísima Trinidad de Tomas liegt auf rund 3.700 Metern über dem Meeresspiegel. Das Unglück ereignete sich offenbar beim Versuch, trotz der schlechten Witterungsverhältnisse die Andenkordillere zu überwinden.
Das Ziel-Flugfeld Las Malvinas liegt im Distrikt Echarate in der Provinz La Convención, wird von Pluspetrol betrieben und ist Teil des Camisea-Gasprojektes.
NACHTRAG (16:19): Absturzstelle bestätigt
Inzwischen hat der Bürgermeister des Distrikts Tomas die Absturzstelle bestätigt. Man habe die Überreste des „zerschellten und abgebrannten“ Flugzeugs gefunden, so der Bürgermeister gegenüber RPP Noticias.
Rohrbruch in Villa María del Triunfo. Foto: Juan Carlos Guzmán Negrini / ANDINA.
Seit Jahren bemüht sich Limas Wasserversorger SEDAPAL darum, seinen Kundinnen und Kunden das Wasser-Sparen beizubringen. Nun hat das Unternehmen heute selbst gewaltige Wassermassen verschleudert, als in den frühen Morgenstunden in Villa María del Triunfo (Provinz und Region Lima) ein Hauptrohr brach – und die Leitung erst nach Stunden abgestellt wurde. Da waren bereits mehrere Häuserblöcke unter Wasser gesetzt, mehrere Läden verloren ihre gesamten Waren, darunter ein Eisenwarenmarkt mit über 150 Händlerinnen und Händlern. Eine Mauer stürzte ein.
Zeitweise stand das Wasser über einen Meter tief. Inzwischen begann SEDAPAL nach eigenen Angaben mit der Reparatur des Wasserrohrs, Teile der Distrikte Miraflores und Villa El Salvador sind deshalb derzeit offenbar ohne Wasser. Die Reparaturarbeiten sollen 14 Stunden andauern. Mehrere Pumpfahrzeuge sind im Einsatz, um Geschäfte und Straßen auszupumpen.
Wie Anwohner dem Nachrichtensender „Canal N“ berichteten, ist der heutige Vorfall bereits der zweite seiner Art. Beim ersten Mal habe man die Entschuldigung von SEDAPAL akzeptiert und keine rechtlichen Schritte eingeleitet. Nun aber werde er Anzeige erstatten, so ein aufgebrachter Anwohner gegenüber dem Fernsehsender.
Wasser ist in der Wüste um die Hauptstadt Lima knapp – und führt in allen Teilen des Landes immer wieder zu Konflikten. Hintergründe dazu im INFOAMAZONAS-Dossier „Wasserkonflikte in Peru“.
Ein Erdrutsch hat am vergangenen Sonntag im südperuanischen Distrikt Yunga (Provinz General Sánchez Cerro / Region Moquegua) 86 Gebäude zerstört, vor allem Privathäuser, sowie zwei Schulen. Drei Personen wurden verletzt, mehrere Kühe getötet. Ausgelöst worden war der Erdrutsch nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes durch starke Regenfälle, die einen ausgetrockneten Bach anschwellen ließen und die Erde ins Rutschen brachte. Die nun Obdachlosen, insgesamt 410 Personen, sind derzeit größtenteils in einer örtlichen Kirche, einem Hotel und einer Turnhalle untergebracht.
Die Erd-, Geröll- und Wassermassen rissen 82 Wohnhäuser mit sich, zerstörten die Gebäude zweier Schulen, der lokalen Schulverwaltung und den örtlichen Gesundheitsposten. Zudem ist die Straße von Yunga nach Arequipa auf einer Länge von 10 Kilometern derzeit nicht oder nur eingeschränkt befahrbar. In Yunga brach die Strom- und Wasserversorgung zusammen.
Inzwischen trafen auch Helfer des Zivilschutzes und der Regionalregierung ein und verteilten Decken und Essen. Die Stadtverwaltung begann bereits mit den Reparaturarbeiten am Wasser- und Abwassernetz.
Yunga hat 1.169 Einwohnerinnen und Einwohner und liegt auf einer Höhe von 3.665 Metern über dem Meeresspiegel.
Landwirtin mit Mobiltelefon in Colcamar (Amazonas). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
In Kenia und auf den Philippinen wird das Modell bereits seit Jahren erfolgreich genutzt, nun hat der peruanische Kongress den bargeldlosen Zahlungsverkehr über Mobiltelefone möglich gemacht. Der Grund: Insbesondere in ländlichen Regionen ist der Zugang zu grundlegenden Bankdienstleistungen bislang kaum gegeben. Obwohl der Bevölkerungsanteil mit eigenem Konto steigt, seitdem die Auszahlungen diverser Sozialprogramme nur noch über Banken abgewickelt werden, ist dieser noch immer verhältnismäßig gering. Gleichzeitig ist Mobiltelefonie in fast allen Landesteilen weit verbreitet. Das, so erklärten mehrer Kongressabgeordnete Ende vergangener Woche, müsse man sich zu Nutze machen. Damit wäre es denkbar, die Lohnzahlungen oder die Zahlungen der Sozialprogramme vollständig elektronisch abzuwickeln – was beispielsweise Hilfsempfängern aus abgelegenen Ortschaften eine teure Fahrt in die nächstgelegene Stadt erspart.
Überweisungs-Höchstsumme gedeckelt
Pro Überweisung: Höchstens 3.650 davon.Foto: ANDINA.
Zunächst erlaubten die Abgeordneten allerdings lediglich grundlegende Bankdienstleistungen wie Überweisungen, während keine Kredite aufgenommen und keine Zinsen gezahlt werden dürfen und die Überweisungs-Höchstsumme mit einer Steuereinheit UIT (derzeit 3.650 Nuevos Soles) gedeckelt ist.
Wem das Geld auf dem Handy zu unsicher ist, der kann es übrigens auch wieder in Bargeld umtauschen. Oder zur Bank bringen. Zum langfristigen sparen eignet sich der Service allerdings nicht nur wegen der ausbleibenden Zinsen nicht: Gibt es über 10 Jahre hinweg keine Kontobewegung, geht das verbleibende Guthaben ans Finanzministerium.
Eingebracht worden war die entsprechende Gesetzesinitiative von der oppositionellen Alianza para el Gran Cambio-Fraktion, die Regierung machte ihn sich aber zu Eigen. Er wurde mit 95 Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen und keiner Nein-Stimme verabschiedet.
In den vergangenen Monaten setzte die peruansiche Regierung verstärkt auf Dialog, um Bergbaukonflikte zu lösen – dennoch stieg die Zahl an Konflikten um die Förderung von Mineralien und Öl weiter an. So konnten im November 2012 nach Angaben der Konfliktbearbeitungsabteilung der peruanischen Ombudsstelle (sp. Defensoría del Pueblo) zwar zwei Bergbaukonflikte beigelegt werden, gleichzeitig traten aber sechs neue auf. Somit bleibt der Bergbau- und Energiesektor Perus Konfliktherd Nummer eins: 150 von 230 registrierten Konflikten werden dem Bereich zugerechnet.
Andere Konflikte haben mit dem Fehlen der exakten Markierung von Grenzverläufen innerhalb Perus (13 Stück) oder arbeitsrechtlichen Fragen (11) zu tun.
Trauriger Spitzenreiter ist die zentralperuanische Region Áncash, die registrierten 32 Konflikten haben bis auf wenige Ausnahmen mit legalem oder illegalem Bergbau zu tun. Neu aufgenommen wurde der Konflikt um das in der Provinz San Ignacio (Region Cajamarca) geplante Bergbauprojekt Minera Las Huaquillas. Die Anwohner fordern von dem verantwortlichen Unternehmen den sofortigen Abzug der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Aller schlechten Nachrichten zum Trotz konnte die Defensoría del Pueblo aber auch eine gute Nachricht verkünden: Im Vergleich zu den Vormonaten ging die Anzahl der registrierten Konflikte leicht zurück, von 247 im Juni auf 230 im November.
Mit einer Reihe von Legislativdekreten wollte die peruanische Regierung die Bereiche Verteidigung und innere Sicherheit umgestalten – und hat durch einige Artikel heftige Kritik auf sich gezogen. So wurde im neuen Disziplinarreglement der Nationalpolizei die sofortige Versetzung in den Ruhestand für Homosexuelle vorgeschrieben und die Geheimhaltung vieler Entscheidungen im Verteidigungsbereich vorgeschrieben. Gleichzeitig sah das Polizei-Disziplinarreglement für den Fall familiärer und häuslicher Gewalt lediglich eine Suspendierung zwischen 6 und 10 vor.
Als „Pflichtwehrdienst für Arme“ bezeichnete der Journalist Augusto Alvarez Rodrich den Inhalt eines weiteren Dekretes. Nicht ganz zu unrecht: Finden die Streitkräfte nicht ausreichend Freiwillige, wird in Zukunft unter Schulabgängern ausgelost. Davon sind aber nicht alle betroffen. So sind nicht nur Menschen mit Behinderung, Straftäter und Haushaltsvorstände ausgenommen, sondern auch Studierende an Universitäten und Auslandsperuaner ausgenommen. Wer es sich leisten kann, wird also seine Kinder wohl möglichst schnell an einer Universität anmelden oder ins Ausland schicken.
Gestern noch hatte selbst Präsident Humala die Regelung zum Umgang mit Homosexualität in den Reihen der Nationalpolizei gerechtfertigt, nach scharfer Kritik aus Zivilgesellschaft und Teilen der eigenen Regierung deutet sich zumindest hier ein Rückzieher an: Wie in der heutigen Ausgabe des Gesetzblattes „El Peruano“ zu lesen ist, wird der entsprechende Passus durch einen anderen ersetzt, der allgemein Sanktionen vorsieht, wenn Mitarbeiter der Nationalpolizei beim Geschlechtsverkehr in der Öffentlichkeit erwischt werden. Gleichzeitig wird die Strafe im Fall familiärer Gewalt erhöht: Eigentlich habe es „11 bis 15 Tage“ heißen sollen und es habe sich lediglich um einen Fehler gehandelt, heißt es dort.
Über die Themen „Geheimhaltung“ und „Pflichtwehrdienst“ gibt es bislang keine weiteren Stellungnahmen. Mehrere Kongressabgeordnete kündigten bereits an, die entsprechenden Dekrete im Parlament zum Thema machen zu wollen.
Komplexe Regelungen häufig über Ermächtigungsgesetze
In der peruanischen Politik ist es nicht ungewöhnlich, dass die Kongressabgeordneten der Regierung einen Freibrief zur Änderung und Erlassung von Gesetzen in bestimmten Bereichen und für einen festgelegten Zeitraum ausstellen, insbesondere bei komplexen Sachverhalten. Ebenso ist es nicht ungewöhnlich, dass in den per Legislativdekret – ohne Zustimmung des Parlaments – erlassenen Gesetzen Dinge stehen, die weder bei den Betroffenen, noch im Parlament auf Zustimmung treffen. Häufig kommt es deshalb in der Folge zu Protesten und sozialen Konflikten. Das hat häufig eine Rücknahme der entsprechenden Gesetze durch den Kongress zur Folge – in manchen Fällen leider erst dann, wenn bereits Todesopfer zu beklagen sind.
Kritik an Präsident Humala
Ollanta Humala Tasso. Foto: ANDINA.
Präsident Ollanta Humala, der seine Karriere selbst beim Militär begann und zahlreiche seiner früheren Kollegen auf Chefposten beförderte, stand bereits mehrfach wegen Entscheidungen und Aussagen zu den Streitkräften in der Kritik. Erst vor wenigen Monaten war – ebenfalls per Legislativdekret – festgelegt worden, künftig alle wichtigen Kaufoperationen im Verteidigungsbereich, die Rückschlüsse auf Strategien zulassen könnten, nicht mehr öffentlich abzuwickeln. Als einzige Kontrollinstanz wurde der peruanische Rechnungshof mit einbezogen. Vielen Beobachtern reicht das nicht aus.
Zudem bezeichnete Humala 2011 die Streitkräfte als eine Art „Priester jenseits des Guten und des Bösen“ und dachte laut über die Wiedereinführung des Pflichtwehrdienstes, sowie den erneuten Entzug des Wahlrechts für Soldaten und Polizisten nach. In diversen Bereichen bekommen ehemalige Wehrdienstleistende auf Initiative Humalas hin Vergünstigungen. So verfügt beispielsweise das kürzlich gegründete staatliche Stipendienprogramm Beca18 über ein eigenes Programm für diesen Personenkreis. Auch unterstützt Humala die Ausweitung der wirtschaftlichen Tätigkeiten des peruanischen Militärs, insbesondere der staatlichen Rüstungsindustrie.
Juliaca – Puno – Titicacasee. Karte: OpenStreetMap.
Die Regionalregierung der südperuansichen Region Puno plant, künftig härter gegen Städte und Gemeinden vorzugehen, die ihre Abwässer ungeklärt in den Titicacasee leiten. Das, so die Regionalregierung, tun derzeit die Provinzverwaltungen von Ilave, Puno, San Román und Azangaro. Nach Angaben der Tageszeitung „La República“ droht die regionale Umweltbehörde, Anzeige wegen Umweltverschmutzung zu erstatten.
Allein die Hauptstädte der vier Provinzen verfügten zusammen über fast 450.000 Einwohnerinnnen und Einwohner – und sorgen damit für ein Überschreiten gesetzlich zulässiger Grenzwerte zur Wasserverschmutzung in einigen Teilen des Titicaca-Sees. Am schlimmsten ist die Lage offenbar bei Juliaca (Provinz San Román), wo man seit 15 Jahren eine Kläranlage plant, bislang aber keine gebaut hat. Zwei vor zehn Jahren gebaute, provisorische Anlagen kollabierten nach Angaben der Regionalregierung schon vor einiger Zeit.
Verantwortlich für das Fehlen der Kläranlage ist, entgegen der Pressemitteilung der Regionalregierung, nicht allein die Verwaltung von Bürgermeister David Mamani Paricahua. Denn: 331 Bürgerinnen und Bürger hatten als Vertreterinnen und Vertreter von Stadtteilen und Vereinen Mitte des Jahres mitbestimmt, dass zwar der Ausbau des Abwasser-Netzes, nicht aber der Bau von Klärwerken angestrebt werden soll. Die Stadtwerke hatten deshalb Mitte Oktober als Alternative vorgeschlagen, auf den Bau von Latrinen zu setzen. Sollte die Regionalregierung wirklich Anzeige erstatten, drohen den Provinzen drastische Strafen.
Der Titicacasee auf fast 4.000 Metern über dem Meeresspiegel ist der zweitgrößte See südamerikas und der höchste See weltweit, auf dem kommerzielle Schifffahrt betrieben wird. Er ist wegen seiner Lage, der Landschaft, sowie der kulturellen Angebote und archäologischen Fundstädten an seinen Ufern ein Touristenmagnet und wird von der Grenze zwischen Peru und Bolivien durchzogen.
Außenhandels- und Tourismusminister José Silva. Foto: Juan Carlos Guzmán Negrini / ANDINA.
Zum ersten Mal wird am 5. Januar 2013 die Rallye Dakar in Perus Hauptstadt Lima starten, schon jetzt beginnt die heiße Phase der Vorbereitungen. Außenhandels- und Tourismusminister José Silva Martinot verkündete gestern überschwänglich, die Rallye Dakar 2013 werde „ein peruanisches Fest, das tausende Peruaner mit einbeziehe und der Welt die Wunder Perus zeigen“ werde. Diese Wunder beinhielten auch „die beste Gastronomie der Welt“, so der Minister, dessen Hauptaufgabe im Verbreiten solcher Aussgen besteht. Silva Martinot sprach aber auch einen Punkt an, der im vergangenen Jahr, als Lima das Ziel der Rallye Dakar war, zu Kontroversen geführt hatte: Das der Sicherheit. So forderte der Minister die Rennstrecken-Anrainer auf, „den Vorgaben Folge zu leisten“, um „jedwedem Unfall während des Wettbewerbs vorzubeugen“. Auch die Organisatoren riefen sicherheitshalber Fans und Anwohner auf, die für Zuschauer vorgegebenen Zonen nicht zu verlassen. Es wird mit Zuschauerzahlen in Millionenhöhe gerechnet.
459 Teilnehmer, 26 aus Peru
Die Rallye Dakar beginnt am 5. Januar in Lima und wird während des 15tägigen Wettbewerbs auch durch Argentinien und Chile führen. Unter den 459 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind insgesamt 26 peruanische Motorsportler. Das Außenhandels- und Tourismusministerium erhofft sich von dem Event direkt und indirekt Einnahmen in Höhe von 276 Millionen US-$.
Herabfallende Steine und Felsen haben vorgestern in der peruanischen Ortschaft Pedro Ruiz Gallo (Distrikt Jazán / Provinz Bongará / Region Amazonas) mehrere Häuser zerstört und dabei zwei Menschen getötet, darunter ein dreijähriges Kind. Das berichtet Radio Horizonte aus Chachapoyas. Die drohende Gefahr war offenbar bekannt – was den Felssturz aber letztendlich auslöste, ist bislang unklar. Ein großer Felsbrocken überrollte nach Angaben des Zivilschutzes zwei Wohnhäuser und zerstörte diese fast vollständig, den Todesopfer blieb keine Fluchtmöglichkeit.
Stadtverwaltung und Zivilschutz stellten für als erste Hilfe für die nun obdachlosen Familien Decken und Wellblech bereit.