Kategorie: neustes Gerücht

Nicht übermäßig relevant oder noch unbestätigt: Die Kategorie „Neustes Gerücht“.

  • Ungereimtheiten bei EMUSAP

    Wie Jindley Vargas, Gemeinderat von Chachapoyas, gegenüber Radio Horizonte bekannt gab, wurde der bisherige Chef des städtischen Wasser- und Abwasserunternehmens EMUSAP vorrübergehend suspendiert, weil es im Rahmen der Erweiterung des Wassernetzes zu zahlreichen Ungereimtheiten gekommen war. So wurden z.B. 5 Zoll-Rohre eingebaut, obwohl 7,5-Zoll-Rohre geplant und abgerechnet worden waren. Der Gemeinderat würde in den kommenden Tagen gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen einleiten, um die Verantwortlichen festzustellen, so Vargas.

    Quelle: Radio Horizonte

  • Regionalregierung gehackt

    Seit gestern vormittag ist auf der Startseite des Web-Portals Regionalregierung von Amazonas (Gobierno Regional) der „Gruß“ eines Hackers an den Administrator der Internetseite zu sehen. Betroffen scheint vor allem das Nachrichtensystem, das, wie es aussieht, ein Sicherheitsloch hat. Obwohl der Hacker sein Angriffchen auf das Nachrichtensystem auf der Nachrichtenseite selbst großspurig als „Deface“, also als optische Veränderung der Seite selbst, anpreißt, hat er vermutlich nur einen kleinen PHP-Code geschrieben oder kopiert, um die Seite zu überlisten. Klärungsbedarf besteht vor allem, da es dem Hacker auch gelang, ein Bild auf den Server der Regionalregierung zu stellen, auf dem er seinen Internetnamen („Nic“) bekannt gibt. Ob der Hacker auch auf Institutionsinterne Daten zugreifen konnte, muss nun Ing. Humberto Sopla Bacalla klären, der für die Internetseite verantwortlich ist.

    Im vergangenen Jahr hatte es einen ähnlichen Angriff auf regionamazonas.gob.pe gegeben, bei dem ebenfalls das Nachrichtensystem angegriffen worden war.

  • Caclic-Strom strömt weiterhin gestört

    Wegen der häufigen unangekündigten Stromausfälle in den letzten Wochen, die große Teile der Region Amazonas betraf, statteten gestern diverse Regionalautoritäten dem Wasserkraftwerk Caclic , das die meisten der Orte mit Stromanschluss in Südamazonas versorgt bzw. versorgen sollte, einen Überraschungsbesuch ab. Wie die Inspizienten anschließend gegenüber der Lokalpresse verkündeten, laufen die vier Turbinen derzeit Reibungslos. Ein Vertreter des für die Stromproduktion zuständigen Unternehmens Electrooriente machte zudem das für die Stromverteilung zuständige Unternehmen Electronorte für die Stromausfälle verantwortlich. Beide Unternehmen sind Tochterfirmen von Adinelsa, bei jedem unangekündigten Stromausfall schieben sie aber die Schuld auf den jeweils anderen. Lieblingsausrede beider Unternehmen ist derzeit der selbstverständlich unterstützenswerte Ausbau des Stromnetzes zur Verbindung mit dem Stromnetz von Rodriguez de Mendoza.

    Derzeit wird auch am Ausbau des Stromnetzes in Richtung Bagua gearbeitet, von wo aus es einen Anschluss an das nationale Stromnetz geben soll. Für Chachapoyas empfahl ein Vertreter von Electrooriente, eine zweite Stromleitung nach Chachapoyas zu errichten, um nicht von möglichen Ausfällen wegen dem Netzausbau betroffen zu sein.

  • Chachapoyas Radio präsentiert neue Homepage

    Radioantennen.Seit gestern ist die Internetseite von Radio Chachapoyas, dem Radio der Stadtverwaltung Chachapoyas, für die Öffentlichkeit zugänglich. Zugänglich ist sie über radio.chachapoyas.net.pe. Besonders sehens- bzw. hörenswert ist der Bereich „Joyas de la música Chachapoyana“ (dt. Schmuckstücke chachapoyanischer Musik), wo man traditionelle Kompositionen und Musikstücke anhören und sich über ihre Geschichte informieren kann.

    Die restlichen Texte sind sehr PR-lastig, viele Artikel sind noch nicht oder nur halb zugänglich, was nach Worten des Verantwortlichen Will Sanchez bald anders werden soll. Mit einer regelmäßigen Aktualisierung ist dagegen nicht zu rechnen.

    Quelle:radio.chachapoyas.net.pe

  • Außerirdische überall

    Es war kurz vor dem Sonnenaufgang, gegen 4:30 Uhr. Jorge, Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Chachapoyas, wurde von seinem kleinen Töchterchen zum Aufstehen getrieben. Er verließ sein Zimmer und traute seinen Augen kaum: Am Himmel flogen 2 Ufos. 2 weiß – leicht bläulich – leuchtende Objekte flogen über die Stadt hinweg, manchmal parallel, manchmal unterschiedlich schnell, manchmal in verschiedene Richtungen. Sie flogen tief, aber Geräusche waren nicht zu hören. Ein Hubschrauber war es auch nicht – und welches Flugzeug würde sich trauen, mitten in der Nacht den Flughafen von Chachapoyas anzufliegen? Dabei war Jorge nicht einmal der erste, der solch seltsame Flugobjekte sehen konnte. Bereits seit längerer Zeit berichten Einwohner von Leymebamba und dem Valle de los Chilchos, dem vielleicht abgelegensten und letzten Dorf der Region Amazonas, von Ufosichtungen. Ein Bauer aus dem Valle de los Chilchos erzählte dem Angehörigen einer religiösen Vereinigung auf die Frage, ob er schon einmal ein Ufo gesehen habe „jaja, die sehen wir ständig, manchmal fliegen sie her, manchmal in die andere Richtung.“

    Auch der Journalist Manuel Cabañas López und der Fotograf Nicolás Ruiz hatten kürzlich – während eines großen Volksfestes in Chachapoyas – mehrere Ufos nicht nur gesehen, sondern auch fotografiert. „Raymillacta“ (dt. „Volksfest„) wird sogar von Außerirdischen gesehen“ titelte Cabañas in seinem Blog. Und sie berichten noch von weiteren Fällen, die alle von einem handeln: Von Ufos. Wie es sich für echte Ufo-Bilder gehört, sind sie natürlich sehr unscharf und die Flugobjekte selbst sind nur als kleine schwarze oder weiße Punkte am strahlend blauen Himmel zu sehen.

    Ein Gerücht, das um Chachapoyas kursiert, könnte zumindest einige der „Ufos“ im „Valle de los Chilchos“ erklären. Man sagt, in manchem besonders abgelegenem Ort würde die „Amapola“ wachsen, der Klatschmohn, aus dem Mittelchen hergestellt werden, die in Deutschland gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen. Um diese Mittelchen herauszuschmuggeln, würde man Helikopter benutzen. Im Gegenzug würden aber auch Militärs verschiedener Nationalität Hubschrauber benutzen, um gegen die Drogenproduktion vorzugehen. Was dagegen die „chachapoyanischen Ufos“ genau sind, wird vermutlich ebenso verborgen bleiben, wie die Gründe für den Bau der riesigen Festungen durch geheimnisse Bergvölker in der Region.

    Hinweis: Von einigen Phantasten wird der Bau vieler archäologischer Fundstätten der Chachapoya-Kultur Außerirdischen zugeschrieben.

    Hinweis: Ufo heißt auf spanisch OVNI (Objetos Voladores No Identificados)

    QUELLE: Eigene Recherche, Blog Manuel Cabañas López

  • Kultusdirektor der Region Amazonas bittet um Rücktritt

    Regionalpräsident Oscar Altamirano muss nun entscheiden, wann Gustavo Corvera Coronel zurücktreten darf. Häufig wurde Coronel Korruption vorgeworfen, zu einer Verurteilung kam es nie. Er selbst beschreibt seine Arbeit als Kultusdirektor als „erfolgreich“ und sagte gegenüber dem Radiosender „Radio Horizonte“, mit ihm an der Spitze sei seine Institution modernisiert worden. EIn Nachfolger steht noch nicht fest.

  • Razzia im Mercado Modello

    Wie Radio Horizonte berichtet, durchsuchten die Steueraufsicht SUNAT, Polizei und Zollbehörden heute Morgen den zentralen Markt von Chachapoyas. Gesucht wurde dabei nach gefälschten oder gestohlenen Produkten und nach Händlern, die keine Quittungen für gekaufte Artikel ausstellen. Nach Angaben eines Augenzeugen transportierten die Einsatzkräfte mehrere Säcke mit CDs, DVDs und Mobiltelefonen zum Polizeipräsidium. Gleichzeitig wurden ähnliche Aktionen an anderen Orten der Region durchgeführt.

    Nachtrag: Es wurden bei der Razzia Waren im Wert von ca. 80.000 Soles beschlagnahmt.

  • Grenzkonflikt um "La Morada"

    Das Örtchen „La Morada“ liegt im Grenzgebiet der Provinzen Chachapoyas (Amazonas) und Huallaga (Region San Martín). Exakt festgelegt wurde die Provinzgrenze bisher noch nicht. Seit die Provinzverwaltung Anfang des Jahres dem Örtchen den Status eines „centro poblado“ (dt. bewohnter Ort) verlieh und begann, die Wahl von Dorfautoritäten zu organisieren, herrscht nun streit zwischen den beiden Provinzen, die beide „La Morada“ für sich beanspruchen. Während das Dorf bereits seit Jahren von der Schul- und gesundheitsverwaltung der Region Amazonas betreut wurde, ist es nach Angaben von Fernando Grandez, Provinzbürgermeister von Huallaga, bereits seit Jahren als Ort seiner Provinz anerkannt. Gegenüber dem Internetportal Peru.com warf Grandez der Provinzverwaltung von Chachapoyas vor, sich durch den Ratsbeschluss 038-2008, in dem die Gründung des „centro poblado“ geregelt wird, 200 Hektar Land von Huallaga aneignen zu wollen. Einige Einwohner von La Morada erklärten gegenüber dem Radiosender Reina de la Selva (Chachapoyas), dass das Dorf selbst sich als Teil der Region Amazonas sehe und die wenigen und schlecht ausgebauten Zugangswege nach Leymebamba (Chachapoyas) führten.

    Pikant ist der Streit vor allem deshalb, weil sich in der Umgebung von La Morada zahlreiche archäologische Fundstätten befinden, von deren Restaurierung sich beide Provinzen einen Schub im Tourismusbereich versprechen. Zudem sind die Regionen Amazonas und San Martín im Moment dabei, eine „Modell-Makroregion“ zu bilden, sich in mancher hinsicht also miteinander zu vereinen.

    Nach Angaben der Archäologin Inge Schjellerup liegt das Problem darin, dass bis 1998 als einzige Möglichkeit zur geografischen Bestimmung des Standorts von La Morada nur ein Satelitenbild mit einem Maßstab von1:250 000 vorhanden war.

    Dass das Problem kein Phantomproblem ist, zeigt übrigens auch eine Recherche beim Nationalinstitut für Statistik und Informatik INEI: Auf den Karten des INEI ist sowohl auf der Seite von Chachapoyas als auch auf der Seite von Chachapoyas ein Ort mit dem Namen „La Morada“ eingetragen.

    Huallaga will das nicht hinnehmen und plant einen Streik von 48 Stunden.

    Daten nach dem Ratsbeschluss vom 14. Februar:

    La Morada / Distrikt Chuquibamba / Provinz Chachapoyas / Region Amazonas

    Orte und Nebenorte: La Morada, Canaán, Añazco Pueblo, Las Villas, La Majada, Rangras, Villa Aguacate, Villa Pampa Hermosa und Jardín.

    Grenzen: Im Norden: Rrío Lejía und río Blanco. Im Süden: Río Bombonaje, Rangrapata, Santa María, San Martín und Yonán. Im Osten: Río Bombonaje. Im Westen: Yerbabuena, Kämme Pasabreve und Buenaparte.

    Quellen: Provinzverwaltung Chachapoyas, Peru.com, INEI, Radio Reina de la Selva

  • Verbot von Mototaxis in Chachapoyas beschlossen

    Seit dem 16. Mai ist im gesamten Distrikt Chachapoyas das Fahren mit dreirädrigen Motorrikschas, in Peru Mototaxi genannt, verboten. Grund dafür ist nach dem Provinzratsbeschluss, dass Chachapoyas wegen ihrem Selbstverständniß als Reiseziel und auch wegen ihrer äußerst bergigen Lage nicht für Mototaxis geeignet ist. So machten laut Ratsbeschluss die kolonialen und monumentalen Fassaden der Häuser das Bild der Stadt aus, das durch den Lärm und die Optik der Dreiräder gestört würde. Zudem könne in den meist offenen Fahrzeugen besonders in Kurven die Sicherheit der Fahrgäste nicht garantiert werden.

    Bei Verstößen soll das Fahrzeug konfisziert werden. Ausgenommen davon ist das Fahrzeug von SERPOST, dem Briefzusteller, aber nur während der Zeit der Zustellung selbst.

    Quelle: Stadtverwaltung Chachapoyas, ORDENANZA Nº 049 -2008-MPCH

  • Toll: Zentraler Lebensmittelmarkt jetzt mit neuem Klo!

    futuristisch, futuristisch: WC des zentralen Lebensmittelmarktes Chachapoyas (Mercado Modelo). Foto: Stadtverwaltung ChachapoyasWas die Stadtverwaltung von Chachapoyas bereits seit langer Zeit auf ihrer Homepage mit futuristischen Bildern eines WCs verkündete, wurde nun wahr: Die renovierten Klos des „Mercado Modelo“, zentraler Lebensmittelmarkt von Chachapoyas, wurden heute Morgen von Pi(e)ter Lerche, Bürgermeister der Provinz Chachapoyas, eingeweiht. Händler und Besucher hatten sich schon vor Jahren über die unhygienischen Zustände beschwert. Die Kosten für die Renovierung der WCs bezifferte Lerche auf 20000 Soles (ca. 5000 Euro). Der Vorsitzende des Vereins der Händler des Marktes, Rodolfo Román Rolfo, begrüßte die Fertigstellung und forderte, nun so bald als möglich das Problem des undichten Daches anzugehen.

    Nachtrag: Die Klobenutzung soll 50 Centimos kosten (inkl. Klopapier).