Kategorie: neustes Gerücht

Nicht übermäßig relevant oder noch unbestätigt: Die Kategorie „Neustes Gerücht“.

  • Radio Activa startet Amazonas-weite Nachrichtensendung

    Der Lokalsender Radio Activa, der im Moment hauptsächlich im Stadtgebiet von Chachapoyas und in einigen Ortschaften im direkten Umfeld sendet, startet am kommenden Montag eine Nachrichtensendung, die von insgesamt 5 anderen Lokalsendern in verschiedenen Provinzen der Region Amazonas simultan ausgestrahlt werden.  Für die “ Red Informativa Regional,“ genannte Sendung, die von Montag bis Freitag von 13 bis 14 Uhr Ortszeit laufen wird, hat sich ein Netz von Korrespondenten zusammengefunden, das zumindest alle Provinzhauptstädte der Region Amazonas abgeckt. Neben Nachrichten sollen dabei auch Kommentare Teil der Sendung werden.

    Ausstrahlen werden die Sendung:

    Studio Paxss  (Mendoza),  Stereo 99 (Utcubamba), Radio Fuego (Bagua), Radio Nieva (Condorcanqui) und Radio Activa (Chachapoyas, Luya).

  • In eigener Sache: Drogen-Ufos besiegen Magaly Medina

    Langsam wird es unheimlich. Bisher führten Monat für Monat die beiden „Dauerbrenner“ Magaly Medina, eine populäre Fernsehjournalistin mit manchmal großem Mundwerk, die Weihnachten im Gefängnis verbracht hat, und Antonio Brack Egg, der fleißige peruanische Umweltminister, die Liste der Suchwörter an, über die Besucher auf INFOAMAZONAS gelangten. Seit November vergangenen Jahres haben die beiden aber Konkurrenz bekommen. Harte Konkurrenz. Von einem anderen Stern. Im vergangenen Jahr war es in Chachapoyas und Umgebung wiederholt zu „Ufo-Sichtungen“ gekommen – die möglicherweise in Verbindung mit Drogenschmuggel stehen. Eine kurze Notiz darüber reichte aus, seit einigen Monaten nun führt das Stichwort „Drogen Ufo“ bzw. „Ufo Droge“ die Liste der meistverwendeten Suchwörter an. Was auch immer die lieben Surfer dabei suchen: INFOAMAZONAS will nichts mit Drogenproduktion, -schmuggel, -konsum und -handel zu tun haben und verurteilt das auch aufs Schärfste. Bleibt zu hoffen, dass sich die lieben Besucherinnen und Besucher an den schönen Landschaften Perus berauschen. Das ist gesünder. Außerdem legal und wirtschaftsfördernd. Und nicht ganz so unheimlich.

  • Electron(c)orte glühwurmt weiter

    Wie Radio Horizonte und Radio Activa übereinstimmend berichten, betätigt sich das Elektrizitätsunternehmen Electronorte weiterhin eher störend. Nach einem Gewitter am gestrigen Donnerstag war zeitweise der gesamte Süden der Region Amazonas ohne Strom. In vielen Teilen der Regionalhauptstadt Chachapoyas war der Strom für über 6 Stunden ausgefallen. Heute Morgen fiel der Strom erneut für mehrere Stunden aus. Der Stromversorger hat sich noch nicht geäussert. Er ist dafür berühmt-berüchtigt, die Schuld für Stromausfälle vorzugsweise bei anderen Unternehmen zu suchen – die meist, genau wie Electronorte auch – zur staatlichen Adinelsa-Gruppe gehören.

  • Dina Paucar feiert 16jähriges Bühnenjubiläum (Kommentar)


    Dina Paucar, die Folkloresängerin, die peruweit durch Hits wie „Madre“ oder „Mil Años“ bekannt wurde, feiert 16jähriges Bühnenjubiläum. Das ist an sich nichts besonderes, handelt es sich dabei nicht einmal um ein besonders rundes Datum. Aber sie bekommt zu diesem Jubiläum ein Geschenk, das die meisten Stars erst nach ihrem Tod erhalten. Ihr zu Ehren drehte der Sender „Frecuencia Latina“ eine Art Soap, in der ihr Leben dargestellt wird, ihr Werdegang als Künstlerin. Dina Paucar, eigentlich Dina Magna, wurde in Leoncio Prado, einer Provinz der Region Huánuco geboren. Ihre Ältern waren nicht wohlhabend und hatten sehr viele Kinder. Mit 10 Jahren riss sie von zu Hause aus und schlug sich bis nach Lima durch, der peruanischen Hauptstadt. Dort lebte Dina Magna einige Jahre und hielt sich zuerst als Straßenhändlerin, dann als Hausmädchen über Wasser. 1992 schaffte sie schließlich den Durchbruch als Sängerin, vor allem weil der Hayno, ihr bevorzugter Musikstil, besonders in ländlichen Gegenden Perus eine Vielzahl von Anhängern hat. Und so ist sie, immer von einer Harfe begleitet, bis heute eine der erfolgreichsten Musikerinnnen Perus.

    Seit Anfang des Jahres ist Dina Paucar auch als UNICEF-Botschafterin tätig.

  • Magaly hinter Gittern, "Petroaudios" ziehen Kreise, "Petromails" verbreiten Angst unter Politikern

    Die populäre Gesellschaftsjournalistin und -kommentatorin Magaly Medina (Spitzname „Urraca“) hat diese Woche ihre 6monatige Strafe wegen Diffamierung im Santa Mónica-Frauengefängnis angetreten. Das Gericht in Lima hatte sie schuldig befunden, den derzeit in der deutschen Bundesliga spielenden Fußballer Paolo Guerrero in Mißkredit gebracht zu haben. Magaly Medina hatte in ihrer Zeitschrift und Fernsehsendung „MagalyTV“ (ATV) Bilder veröffentlicht, die mehrere Spieler der peruanischen Nationalmannschaft vor einem Nachtlokal zeigen. Nach MagalyTV sollen diese Bilder gegen 2 Uhr Morgens in der Nacht vor einem Spiel der peruanischen Nationalmannschaft gegen Brasilien entstanden sein – das die peruanische Elf ohne jede Chance verloren hatte. Die beschuldigten Spieler waren daraufhin wegen des „Fehlverhaltens“ aus dem Nationalteam ausgeschlossen worden. Laut dem Urteil waren diese Bilder aber 2 Tage zuvor entstanden, nicht in besagter Nacht, was Magaly Medina vehement bestreitet. Magalys Heimatsender ATV muss jedenfalls derzeit die Abende mit weiteren Telenovelas füllen; sollte die Berufung, die Magalys Anwalt César Nakasaki (u.a. auch Anwalt des Ex-Diktators Fujimori) direkt nach der Urteilsverkündigung ankündigte hatte, erfolglos sein, noch für 6 weitere Monate.

    Magalys Kollegen, so z.B. der Moderator und Schriftsteller Jaime Baily („El Francotirador“), sehen hinter der Strafe eine politische Verschwörung. So ist im Moment die gesamte politische Klasse in großer Aufruhr, seit vor einigen Wochen Tondokumente veröffentlicht wurden, in denen zu hören ist, wie sich Rómulo León Alegría, ehemaliger Minister der Apra-Präsidentenpartei, mit dem Chef des Ölförderunternehmens Discover Petroleum darüber unterhält, wie sie dem Unternehmen bei der Vergabe von Förderlizenzen gegen Geld einen Vorteil verschaffen können. Für Baily ist die Gefängnisstrafe für Magaly Medina nur eine Vernebelungsaktion, um die Aufmerksamkeit von den „PetroAudios“ getauften Tondokumenten abzulenken. Wobei es sich inzwischen nicht mehr nur um Audios – also Tondateien -, sondern auch um „Petromails“ handelt, also um E-Mails von Computern der verdächtigen Personen.

    So ist auch das Ergebnis einer Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsunternehmens „Apoyo“ nicht weiter erstaunlich. Nach einer „Apoyo“-Umfrage, die von der Tageszeitung „El Comercio“ in Auftrag gegeben worden war, wissen 98% der Einwohner Limas von dem Fall Magaly Medina, 42% halten sie der Diffamation für schuldig, immerhin 47% meinen aber auch, dass es sich bei der harten Strafe um eine politische Entscheidung handelt, um die Korruptionsfälle aus den Nachrichten zu verdrängen.

    Derweil ziehen die „Petroaudios“, deren Entstehung noch immer nicht geklärt ist und die nun auch die Geheimdienst-Kommission des peruanischen Kongresses beschäftigen, weiter Kreise. So wird in einem erst vor wenigen Tagen veröffentlichten Tondokument sowohl die Tochter des ehemaligen Ministers León Alegría, die ebenfalls im peruanischen Kongress sitzt, erwähnt, als auch der inzwischen wegen des Falles zurückgetretene Premierminister Del Castillo. Beide streiten jegliche Verwicklung in den Fall vehement ab.

    Um schließlich Jaime Baily noch recht zu geben, soll auch dieser Beitrag mit Magaly Medina enden und nicht mit Petroaudios oder Petromails. Wie RPP Noticias auf seiner Startseite berichtet, war Magalys Sohn Gianmarco nach seinem Besuch im Gefängnis den Tränen nahe. Er soll ihr in einer großen Tüte ein Frühstück und mehrere Bücher gebracht haben.

    Quellen: RPP, ANDINA, El Comercio, CNR

  • Drogendepot wird Koordinationsbüro der Regionalregierung

    Wie die Regionalregierung kürzlich verlautbaren liess, verfügt sie nun, Dank der Unterstützung eines befreundeten Polizeigenerals über ein Koordinationsbüro in Lima. Am heutigen Mittwoch erwähnte selbiger Polizeigeneral gegenüber Radio Horizonte, wie er selbst an die Räumlichkeiten kam:

    „Die Räumlichkeiten waren von Drogenhändlern zur Herstellung und Lagerung von diversen Drogen verwendet worden. Im Rahmen einer konzertierten Polizeiaktion konnte das Haus geräumt und beschlagnahmt werden.“

  • Pfadfinder in Chachapoyas

    …gibt es seit dem 2. August 2008.

  • Lima: Wasserzähler mit Internetanschluss

    Wie die Agentur ANDINA unter Berufung auf das Wasser- und Abwasserunternehmen „Sedapal“ mitteilt, wird in Lima derzeit mit dem Einbau so genannter „intelligenter“ Wasserzähler begonnen. Diese Wasserzähler sollen, so Sedapal, über Zugang zum Internet verfügen, so dass sowohl der Nutzer, als auch das Unternehmen selbst, den Verbrauchsstand aus der Ferne ablesen können. Damit soll nicht nur das Zählerablesen unnötig werden, auch müssten die Zähler dann nicht mehr an Orten angebracht werden, die von der Straße offen begehbar sind, sondern können sich auch im inneren der Häuser befinden. Das hätte den positiven „Neben“effekt, dass in Zukunft die Anzahl der gestohlenen Wasserzähler pro Jahr stark sinken könnte. Derzeit werden laut Sedapal rund 80.000 Wasserzähler pro Jahr gestohlen. Derzeit verfügen in Lima rund 900.000 Haushalte über einen (legalen) Wasseranschluss. In einem ersten Schritt sollen nun 20.000 „intelligente“ Wasserzähler instaliert werden.

    Quelle: Sedapal/ANDINA

  • KOMMENTAR: Jaja, Mucho Gusto

    Seit 2005 wirbt Peru mit dem Slogan „Peru, Mucho Gusto“, einem Wortspiel, das unter anderem mit „Ich heiße Peru, Willkommen“, mit „Peru, sehr lecker“ und „Peru, guter Geschmack“ übersetzt werden könnte, im Ausland für seine wahrhaft exquisite Küche. Zu dieser Küche gehört zum Beispiel auch der Pisco, das alkoholische Nationalgetränk, dessen Erfindung sowohl Chile als auch Peru, die beiden Lieblingsfeinde, für sich reklamieren. Im vergangenen Monat kam es nun zu einem Eklat: Chile begann, mit dem Slogan „Chile Mucho Gusto“ zu werben. Aufgebracht riefen peruanische Politiker aller Parteien zu Konsequenzen auf, scheinbar mit Erfolg, denn auf persönliches drängen der chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet, die sich seit ihrem Amtsantritt für eine Verbesserung der Beziehungen zu Peru eintritt, wurde die Kampagne eingestampft. Millionen bereits gedruckter Flyer wurden direkt nach dem Druck entsorgt.

    Es gibt übrigens sowohl in Peru, als auch in Chile einen Ort mit dem Namen „Pisco“. Aber auch in Zukunft wird nur einer mit dem Slogan „Mucho Gusto“ beworben werden.

    Quelle: ANDINA

  • Pisuquia baut Straße

    Wie der Bürgermeister des Distriktes Pisuquía gegenüber Radio Horizonte erklärte, gehen die Bauarbeiten an der Straße Yumal (Minas) – Pisuquía wie geplant voran. Mehrere Bagger und Planierraupen seien im Einsatz, so der Bürgermeister. Bisher war der Distrikt Pisuquía nur zu Fuß oder per Maultier zu erreichen. Angeblich sollen auch weitere Orte bald elektrifiziert werden.