Wie der Zivilschutz (Defensa Civíl) der Region Amazonas mitteilt, kam es aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Tage in Yerbabuena (La Jalca, Straße Leymebamba-Chachapoyas) zu Überschwemmungen und bei dem vormaligen Örtchen „El Aserradero“ (Straße Pedro Ruiz-Chachapoyas) erneut zu einem Erdrutsch. Dadurch sind die Provinzen Chachapoyas, Luya und Rodriguez de Mendoza absolut von der Außenwelt abgeschnitten. Nach Angaben des Zivilschutzes wurden in Yerbabuena zahlreiche Häuser zerstört. Im Aserradero hatte Anfang des Jahres ein schwerer Erdrutsch das gesamte Dorf mit ins Tal gerissen. Todesopfer waren keine zu beklagen. Wie damals ist auch diesmal wieder die Straße mitgerissen worden. Wie die Regionalregierung mitteilt, soll der Verkehr bis zum 6. oder 7. November wieder hergestellt werden. Derzeit ist in den Anden Perus Regenzeit.
Kategorie: Chachapoyas
Die Provinz Chachapoyas liegt in Nordperu, im Süden der Region Amazonas. Sie ist von den Anden geprägt, die sie von Nord nach Süd durchqueren, obwohl Chachapoyas selbst auch von vielen Peruanern fälschlicherweise als „Urwaldstadt“ bezeichnet wird. Ihren Namen tragen sowohl die Provinz, als auch die Chachapoyas, dem präinkaischen Volk der „Chachapoya“ zu Ehren, das unter Anderem die Kuelap-Festung errichtet hat. Chachapoyas ist die Hauptstadt der Region Amazonas und so wichtiges administratives Zentrum der ganzen Umgebung. Mit einer Pädagogischen Hochschule, einer Kunsthochschule, sowie einer Universität ist Chachapoyas zudem Bildungszentrum mit hohem Einzugsbereich.
Für Touristen ist Chachapoyas zudem wegen seiner Altstadt und den Museen, wie auch als Ausgangspunkt zu spannenden Reisezielen wie Gocta (dritthöchster Wasserfall der Welt), die Kuelap-Ruinen, das Leymebamba-Museum (mit hunderten Mumien) und den Kondorsee. Zudem ist Chachapoyas, gegründet am 5. 9. 1538, eine der ältesten Kolonialstädte Südamerikas.
Mehr…
-
Verkehrsministerium beginnt Untersuchung über Einsturz des "Túnel"

eingestürzter Tunnel. Foto: Regionalregierung Amazonas. Das zumindest lässt der Vorsitzende des Kommunikations- und Verkehrsausschusses im peruanischen Parlament, Alfonso Maslucan, verlautbaren. Eine fehlerhafte Sprengladung hatte im August zum unkontrollierten Einsturz eines natürlichen Tunnels an der Straße zwischen Pedro Ruiz und Chachapoyas geführt. Der Sprengmeister und eine weitere Person, die beide für die Firma ICCGSA, die an der Asphaltierung der Straße arbeitet, waren dabei ums Leben gekommen. Für mehrere Wochen waren die Provinzen Luya, Chachapoyas und Rodriguez de Mendoza praktisch von der Aussenwelt abgeschnitten gewesen.
-
Chacha bekommt Müllkippe
Das gab Elisabet Terán, Gemeinderätin von Chachapoyas und sowohl Vorsitzende der städtischen Umweltkommision, als auch der Umwelt-NGO „Eco Verde“, gegenüber Radio Horizonte bekannt. Im Verlauf des nächsten Jahres sollen alle benötigten Papiere zusammen sein. Bisher noch wird der Müll einfach ins Tal des Sonche-Flusses gekippt. Näheres bald. Währenddessen sind fast alle anderen städtischen Baustellen ein wenig hinter der Zeit. Seit vorletzter Woche arbeiten Bauarbeiter am Vergraben der Telefonkabel im Jirón Amazonas, Teil des (pseudo-)historischen Stadtkerns von Chachapoyas. Das Dach der Kathedrale ist noch immer nicht sichtbar und der Jirón Santo Domingo wird noch immer nicht geteert oder zementiert, was in diesem Fall allerdings einmal nicht an der Stadtverwaltung liegt, sondern daran, dass sich keine Baufirma an der Ausschreibung beteiligen will. Außerdem hat der Gemeinderat dafür gestimmt, Bürgermeister Lerche für 30 Tage zu suspendieren, bis das geschieht, wird wohl aber noch ein wenig Wasser die Mühlen hinabfließen und den Müll in Richtung Bagua spülen..
-
Chachapoyas: Höchste Inflation in ganz Peru
Wie das nationale Statistik- und Informatikinstitut INEI vergangene Woche bekannt gab, stiegen die Preise von Juli auf August um durchschnittlich 1,74%. Landesweit lag die Inflation im Vergleich zum Vormonat um 0,67%. Im Vergleich zum August des Vorjahres lag die Preissteigerung des Warenkorbes des INEI bei 7,34%.
-
Strasse wieder offen
Für einige Stunden pro Tag ist wieder Verkehr zwischen Chachapoyas und Pedro Ruiz möglich. In Huancas wird derweil über eine Strasse Huancas-Tingorbamba (an der Strasse Achamaqui-Pedro Ruiz) nachgedacht.
-
Felssturz nach Sprengung: 1 Bauarbeiter tot

eingestürzter Tunnel. Foto: Regionalregierung Amazonas. Am vergangenen Samstag kam ein Arbeiter des Strassenbauunternehmens ICCGSA bei Sprengarbeiten an einem natürlichen Tunnel an der Strasse zwischen Pedro Ruiz und Chachapoyas ums Leben. Laut der Regionalregierung Amazonas waren die Sprengarbeiten fehlerhaft durchgeführt worden. Seit Samstag ist die Strasse nun gesperrt, der Zugang zu Chachapoyas ist nur über die Strecke Cajamarca-Leymebamba-Achamaqui oder über den Fussweg Tingobamba-Huancas möglich. ICCGSA führt derzeit Asphaltierunsmassnahmen an der Strasse nach Chachapoyas durch.
-
Anfahrt jetzt schneller
Die Bauarbeiten der Strasse von Pedro Ruiz nach Chachapoyas kommen voran: Die Reisezeit mit Reisebussen konnte durch die Asphaltierung bereits um 30 Minuten gesenkt werden. Planmässig soll die Strasse bis Dezember fertig sein. Vorraussichtlich wird das Projekt aber noch verlängert.
-
Straßenbau nach Pisuquía kommt voran

Straße von Minas nach El Rejo. Foto: Regionalregierung Amazonas Wie die Regionalregierung von Amazonas gestern verlautbaren ließ, wurden bereits über 4 Kilometer der künftigen Straße von Minas/Yumal (Distrikt Colcamar) nach „El Rejo“ fertiggestellt, was ca. 30% der Gesamtstrecke entspricht. Derzeit arbeiten die Bauarbeiter an einem Ort mit dem gefährlich klingenden Namen „El Derrumbe“ (Erdrutsch). Wie Franklin Ludeña Meléndez, Distriktbürgermeister von Pisuquía erklärte, verläuft der Bau bisher nach Plan. Insgesamt soll die Straße von Minas aus um 12,5 Kilometer verlängert werden. Bisher war Minas/Yumal der Endpunkt der Straße.
Quelle: PR Regionalregierung Amazonas
-
Fiestas Patronales: Countdown läuft
Das Fest der Stadtpatronin von Chachapoyas verspricht, sich wieder einmal selbst zu übertreffen. So soll es in diesem Jahr nicht nur eines, sondern gleich zwei große Feuerwerke geben (vermutlich 14. und 15. August). Weitere Höhepunkte sind selbstverständlich die Konzerte von Agua Marina und Lokalmatador Illarek. Natürlich darf auch die religiöse Komponente nicht fehlen und so haben die Verantwortlichen ihre Zusage wiederholt, die Messe zu Ehren der Stadtpatronin könnte am 14. August bereits in der derzeit im Umbau befindlichen Kathedrale stattfinden. Ein ganz besonderes Schmankerl gibt es übrigens am Sonntag, den 3. August: Die Jugendlandesmeisterschaften im Gewichtheben!
