Eine Gruppe von 10 Kriminellen hat am Donnerstag einen Geldtransporter überfallen, der 900.000 Nuevos Soles zur Nationalbank-Filiale in Santa María de Nieva (Provinz Condorcanqui / Region Amazonas) bringen sollte. Dabei töteten sie einen der beiden Fahrer. Wie die in Bagua Grande (Provinz Utcubamba) erscheinende Tageszeitung „Ahora“ unter Berufung auf die örtliche Polizei berichtet, hatten sich die Räuber als Bauarbeiter verkleidet und die Straße mit Steinen versperrt. Als einer der beiden Fahrer, der 28jährige Lester Barturen, das gepanzerte Fahrzeug verließ, um Durchlass zu erbitten, eröffneten die Räuber das Feuer. Sein Kollege ergab sich darauf hin. Die Polizei geht davon aus, dass die Räuber über Insiderinformationen über Route und Fahrtzeit des Geldtransporters verfügten.
Schlagwort: Geld
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Condorcanqui / Amazonas: Geldtransporter ausgeraubt / Fahrer getötet
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Peru: Heiße Debatte über Erhöhung der Parlamentarierbezüge

Der peruanische Kongress. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS. Die Diäten wurden nicht erhöht, aber die Spesen: In Peru tobt eine heftige Debatte über die Bezahlung der Abgeordneten des Kongresses. Kurz vor Weihnachten hatte die Mehrheit des Parlaments dafür gestimmt, die Mittel für Repräsentationszwecke -vor Steuern- von rund 7.000 Nuevos Soles auf rund 15.000 Nuevos Soles mehr als zu verdoppeln. Von diesem Geld müssen die Abgeordneten beispielsweise ihre Reisen in die und innerhalb ihrer Wahlkreise finanzieren – sowie die von ihnen dort erwarteten Geschenke kaufen. Kritiker aus allen Parteien, insbesondere aber Staatsangestellte und Beamten kritisierten die Erhöhung als Unverhältnismäßig. Erst vor wenigen Monaten waren auch Lehrern, Polizisten und Ärzten die Gehälter erhöht worden – in einigen Fällen war Erhöhung aber eher kosmetischer Art.
Ministerin wegen doppelter Bezahlung in der Kritik

Der peruanische Kongress, Innenansicht. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS. Heute nun hat die Kongressführung die Erhöhung erneut unverändert bestätigt. Das kam in den Medien schlecht an, wo nicht nur die Erhöhung an sich kritisiert wird. So bekommen insbesondere die Abgeordneten der Hauptstadt Lima ihr Fett weg, deren Bezüge stiegen, obwohl sie sich vorwiegend in Lima selbst aufhalten. Auch einige Ministerinnen und Minister mussten harsche Kritik einstecken, insbesondere Frauenministerin Ana Jara, die neben den Diäten in Höhe von monatlich 15.000 Nuevos Soles, sowie den Spesen auch noch ein volles Ministergehalt einstreicht. Aufgrund des großen Drucks der vergangenen Tage erklärte die Ministerin inzwischen, Spesen in Höhe von 70.000 Nuevos Soles zurück zu zahlen.
Kongressführung bislang zurückhaltend

Yehude Simon. Foto: ANDINA Die Maßnahme ist also äußerst unpopulär – und die Kongressführung machte bislang kaum Anstrengungen, sie zu begründen. Einige Abgeordnete gingen deshalb nun in die Offensive. So erklärte der Abgeordnete Yehude Simon, er sei zum Mitglied einer Untersuchungskommission ernannt worden, die Unregelmäßigkeiten in zwei Kommunalverwaltungen in der Region Cajamarca nachgehe. Dafür müsse er immer wieder für mehrere Tage dorthin reisen – und diese Reisen über den Spesentopf abrechnen, so Simon Munaro sinngemäß gegenüber der Tageszeitung „El Comercio“. Dennoch war der Abgeordnete einer der Ersten, der öffentlich erklärte, die Differenz zwischen dem bisherigen und dem neuen Betrag künftig an den Kongress zurück zu zahlen. Anders der Abgeordnete José Luna, der erklärte, wer gute Kongressabgeordnete wolle, müsse auch ausreichend dafür zahlen.
Premier Jiménez forder Erklärung

Premierminister Juan Jiménez. Foto: Juan Carlos Guzmán Negrini / Andina. Nach mehreren Tagen Debatte mischte sich inzwischen auch Premierminister Juan Jiménez in die Debatte ein und forderte die Kongressführung auf, die Gründe für die Erhöhung genauer zu erklären – und erhöhte damit den Druck auf die Abgeordneten. Auf die Abgeordneten der Institution, die von Peruanerinnen und Peruanern als eine der korruptesten des Landes wahrgenommen wird. Als im vergangenen Jahr die NGO Proética für eine landesweite Studie nach der korruptesten Institution fragen ließ, nannten 56% der Befragten die Gerichtsbarkeit, 52% die Polizei – und 47%* den Kongress.
* sieht man sich die Zahl genauer an, ist es noch schlimmer: 45% halten den Kongress für „sehr korrupt“, 41% für „etwas korrupt“ – zusammen 12% mehr als noch 2010.
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Peru: Nationalpolizei gelingt Schlag gegen die Falschgeldmafia
Da staunten die Beamten nicht schlecht, als sie gestern eine geheime Druckerei aushoben: Die peruanische Nationalpolizei hat im Zentrum der Hauptstadt Lima gefälschte Wertscheine mit einem aufgedruckten Wert von vier Millionen US-Dollar, sowie vier Millionen Euro beschlagnahmt, die offenbar über Ecuador, Kolumbien und Venezuela, sowie über Chile und Argentinien in die USA und die EU eingeführt werden sollten. Eine Person wurde festgenommen, mehrere Druckmaschinen zerstört.Nach Angaben der Polizei wurde die Druckerei seit drei Monaten observiert. Dabei haben die peruanischen Kriminalisten offenbar mit europäischen Kollegen von Europol und der Brigada de Investigación Del Banco de España, sowie dem Secret Service zusammengearbeitet. Es handelte sich dabei um die erste direkte Zusammenarbeit in diesem Bereich zwischen Europol und peruanischen Behörden. „Der Erfolg der Operation wurde erst durch die exzellente Arbeit der peruanischen Behörden ermöglicht“, so Europol-Direktor Rob Wainwright.
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Perus Kongress macht Weg frei für bargeldlosen Zahlungsverkehr per Handy

Landwirtin mit Mobiltelefon in Colcamar (Amazonas). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS In Kenia und auf den Philippinen wird das Modell bereits seit Jahren erfolgreich genutzt, nun hat der peruanische Kongress den bargeldlosen Zahlungsverkehr über Mobiltelefone möglich gemacht. Der Grund: Insbesondere in ländlichen Regionen ist der Zugang zu grundlegenden Bankdienstleistungen bislang kaum gegeben. Obwohl der Bevölkerungsanteil mit eigenem Konto steigt, seitdem die Auszahlungen diverser Sozialprogramme nur noch über Banken abgewickelt werden, ist dieser noch immer verhältnismäßig gering. Gleichzeitig ist Mobiltelefonie in fast allen Landesteilen weit verbreitet. Das, so erklärten mehrer Kongressabgeordnete Ende vergangener Woche, müsse man sich zu Nutze machen. Damit wäre es denkbar, die Lohnzahlungen oder die Zahlungen der Sozialprogramme vollständig elektronisch abzuwickeln – was beispielsweise Hilfsempfängern aus abgelegenen Ortschaften eine teure Fahrt in die nächstgelegene Stadt erspart.
Überweisungs-Höchstsumme gedeckelt

Pro Überweisung: Höchstens 3.650 davon.Foto: ANDINA. Zunächst erlaubten die Abgeordneten allerdings lediglich grundlegende Bankdienstleistungen wie Überweisungen, während keine Kredite aufgenommen und keine Zinsen gezahlt werden dürfen und die Überweisungs-Höchstsumme mit einer Steuereinheit UIT (derzeit 3.650 Nuevos Soles) gedeckelt ist.
Wem das Geld auf dem Handy zu unsicher ist, der kann es übrigens auch wieder in Bargeld umtauschen. Oder zur Bank bringen. Zum langfristigen sparen eignet sich der Service allerdings nicht nur wegen der ausbleibenden Zinsen nicht: Gibt es über 10 Jahre hinweg keine Kontobewegung, geht das verbleibende Guthaben ans Finanzministerium.
Eingebracht worden war die entsprechende Gesetzesinitiative von der oppositionellen Alianza para el Gran Cambio-Fraktion, die Regierung machte ihn sich aber zu Eigen. Er wurde mit 95 Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen und keiner Nein-Stimme verabschiedet.
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Perus Zentralbank bringt neue 1-Sol-Münzen in Umlauf

Kuntur Wasi (Kunturhuasi): Neue peruanische 1-Sol-Münze.Foto: ANDINA. Die peruanische Zentralbank (BCR) bringt seit heute neue 1-Sol-Münzen (S/.1) in Umlauf, die den in der Region Cajamarca stehenden Kunturhuasi-Tempel (dt. „Haus des Kondors„, auch: Kuntur Wasi) zeigen. Nach Angaben der Zentralbänker wurden insgesamt 10 Millionen solcher Münzen geprägt. Neben dem Kunturhuasi-Tempel ist ein Monolith zu sehen, der zu dem Tempelkomplex gezählt wird, der in der Provinz San Pablo zu bewundern ist. Wie jede 1-Sol-Münze trägt auch diese auf der Rückseite das peruanische Wappen.
Die Münze wurde im Rahmen der Serie „Riqueza y Orgullo del Perú“ herausgegeben, alle bisherigen Münzen behalten ihre Gültigkeit. Der Tempelkomplex Kunturhuasi liegt am Oberlauf des Jequetepeque-Flusses und wurde nach Meinung von Archäologen zwischen dem 11. und 2. Jahrhundert vor Christus für rituelle Zwecke genutzt. Neben Keramiken wurden in seinem Umfeld mehrere Gräber und Goldobjekte geborgen, darunter die „Krone der 14 Gesichter“.
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Peru: Zentralbank bringt neue Geldscheine in Umlauf

Der neue 10 Nuevos Soles-Schein. Quelle: BCR. Um Fälschern das Handwerk zu erschweren, sowie der ersten Machu Picchu-Reise eines US-Amerikaners vor 100 Jahren zu gedenken, bringt die peruanische Zentralbank dieser Tage neue Geldscheine mit neuen Sicherheitsmerkmalen in Umlauf. Die Inka-Ruinenstadt Machu Picchu ziert nun den 10-Soles-Schein. Auf der Rückseite zu sehen ist der Flugzeugpilot José Abelardo Quiñones Gonzales. Der Ruinenkomplex Chan Chan (bei Trujillo) war den Zentralbänkern immerhin 20 Nuevos Soles wert. Allerdings teilt sich Chan Chan den Schein mit Raúl Porras Barrenechea, ehemals peruanischer Außenminister.
Wie kann ich herausfinden, ob mein Geldschein echt oder gefälscht ist?

Falschgeld erkennen – Sicherheitshinweis der peruanischen Zentralbank. Bild: BCR. Damit die Nutzer der Geldscheine herausfinden können, ob ein Geldschein echt ist, hat die peruanische Zentralbank mehrere Sicherheitsmerkmale einbauen lassen. So ist, wenn man den Geldschein auf der Seite mit dem Bauwerk gegen das Licht betrachtet, ein Wasserzeichen zu sehen. Zudem muss das Umfeld der abgebildeten Person auf der anderen Seite nicht nur sicht-, sondern auch fühlbar sein. Auf der selben Seite steht auch in lila Buchstaben der Wert des Geldscheines, darüber in grün „Nuevos Soles“. Die Zahl sollte, wenn man sie aus einer anderen Richtung betrachtet, die Farbe wechseln.
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Perus Zentralbank stampft 1-Cent-Münzen ein

1 Centimo mit Chan-Chan-Ornamenten (Trujillo). Bild: Peruanische Zentralbank BCR. Am 1. Mai wird die peruanische Zentralbank mit der Rücknahme der erst vor wenigen Jahren eingeführten 1-Centimo-Münzen beginnen. Die Münze sei „in den vergangenen Jahren immer weniger genutzt worden“, so die Bank in einer Pressemeldung. Rechnungen müssen dann bei Bargeldzahlungen zu Gunsten des Kunden abgerundet werden. Die sich im Umlauf befindlichen Münzen können ab 1. Mai bei Finanzinstituten, unbefristet auch bei der Zentralbank in Münzen mit höherem Wert umgetauscht werden.
Bei Kartenzahlung oder Überweisungen gilt die Neuregelung nicht.
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Chimbote: Polizei beschlagnahmt 861.360 falsche Dollar
Bei der Kontrolle eines Überlandbusses hat die Straßenpolizei Chimbote gestern im Gepäckfach hunderte Bündel gefälschter Dollar-Noten gefunden. Das berichtet „Enlace Nacional„. Es handelt sich um insgesamt 861.360 falsche Dollar in 20-Dollar-Noten, jede mit der selben Seriennummer.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war das Falschgeld für Nordperu oder das Nachbarland Ecuador bestimmt. Erst kürzlich berichtete das Time-Magazine, Peru sei der größte Falschgeldproduzent weltweit.
httpv://www.youtube.com/watch?v=iOphGhkv9w0
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Peru: Rücküberweisungen steigen wieder
Im Vergleich zu Vorjahreszeitraum lag die Summe der Rücküberweisungen (Remissen) im Ausland lebender Peruaner in den ersten vier Monaten diesen Jahres 7,8% höher, nämlich bei 585.000.000 US$. Das gab heute die peruanische Zentralbank (BCR) bekannt. Im vergangenen Jahr war die Summe wegen der Finanzmarktkrise zurückgegangen. Rund 40% der Rücküberweisungen nach Peru kommen nach Angaben der BCR aus den USA, 16% aus Spanien.
In diesem Jahr lag die Summe der Rücküberweisung aus Argentinien 33,4% über dem Vorjahreswert, bei Italien waren es 22,3% und Japan 16,5%.
Dieser Beitrag ist Teil des INFOAMAZONAS-Spezial Peru in Zahlen und Statistiken. Hinweise und weitere Informationen finden Sie dort. -
Chachapoyas kauft 2 LKW und einen Bagger
Das verkündet die Internetseite der Provinzverwaltung. Die Kosten dafür belaufen sich nach Angaben des Evaluierungskomitees auf insgesamt 958.388 Soles:
02 CAMIONES COMPACTADORES
- Interamericana Lambayeque SRL, que obtuvo un total de 91.6 cuya propuesta económica fue de S/. 654.000.00
01 CARGADOR RETROEXCAVADOR
- Ferreyros S.A.A. que obtuvo un total de 100 puntos, y cuya propuesta económica fue de S/. 304,388.00, superando las propuestas de Mitsui Maquinarias S.A. y Stenica S.A