Schlagwort: Feuerwehr

  • Chachapoyas: Brand im Krankenhaus Virgen de Fátima unter Kontrolle

    Ein Brand hat am vergangenen Wochenende im Virgen de Fátima-Krankenhaus von Chachapoyas Schäden angerichtet, konnte aber von der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden. Wie Reina de la Selva, sowie El Clarín Amazonas übereinstimmend berichten, ging der Brand offenbar von einer Verbrennungsanlage für toxischen Müll aus, vor deren Weiterbetrieb Krankenhausmitarbeiter seit längerem warnten. Die freiwillige Feuerwehr von Chachapoyas konnte den Brand nach kurzer Zeit mit Hilfe von Schaumlöschern unter Kontrolle bringen, stellte allerdings während der Löscharbeiten fest, dass im Krankenhaus weniger Feuerlöscher als vorgeschrieben vorhanden waren.

  • Lima: Verletzte nach Großbrand in Markt-Viertel Mesa Redonda

    httpv://www.youtube.com/watch?v=0ujAY_2ozSQ
    Ein Großbrand hat gestern im Marktviertel „Mesa Redonda“ nahe des Zentrums der peruanischen Hauptstadt Lima mehrere Läden zerstört und sich auf mindestens 3 Gebäude ausgeweitet. Mehrere Personen wurden dabei verletzt. Was den Brand auslöste, ist noch ungeklärt. Nach Angaben der Feuerwehr, die mit 20 Löschfahrzeugen im Einsatz ist, ist er aber inzwischen unter Kontrolle.

    Der Brand rief grausige Erinnerungen wach. Ende 2001 gab es in Mesa Redonda schon einmal einen Brand, damals wurden gerade Feuerwerkskörper für Weihnachten und Neujahr verkauft. Rund 290 Menschen kamen in den Flammen ums Leben.

    Limas Bürgermeisterin Susana Villaran kündigte an, die Metropolverwaltung werde die Händlerinnen und Händler finanziell unterstützen.

    Villa El Salvador: Brand in „Plaza Villa Sur“-Großmarkt

    Auch im Viertel Villa El Salvador kam es gestern zu einem Brand, bei dem rund 400 kleine Läden zerstört wurden. Hier war die Arbeit der Feuerwehr besonders schwer, denn der Markt verfügt nur über einen ungenügenden Wasseranschluss. Das Wasser musste mit Hilfe von Tanklastern der Distriktverwaltung von Villa El Salvador herangeschafft werden.

    httpv://www.youtube.com/watch?v=g059Y0bPzyA

  • Es wird Weihnachten: Feuerwerkskörper verletzen vier Menschen in Huánuco

    Es ist eine traurige Tradition, die sich Jahr für Jahr wiederholt: Selbst hergestellte Feuerwerkskörper explodieren und verletzen ihre Macher, im schlimmsten Fall kommt es –wie zuletzt im September– gar zu Todesopfern. Ähnlich erging es nun schon zum wiederholten Mal vier Knaller-Herstellern, als gestern Vormittag (Ortszeit) plötzlich mehrere ihrer Feuerwerkskörper explodierten. Glücklicherweise konnte die örtliche Feuerwehr das Feuer bald kontrollieren, und die Mitarbeiter, darunter eine 60jährige Frau, in das örtliche Krankenhaus einliefern. Da es in der illegalen Feuerwerkskörperfabrik bereits mehrfach zu ähnlichen Problemen gekommen war, nahm die Polizei die Ermittlungen auf.

  • Jauja / Junín: Feuerwehrmann ertrinkt bei Unfallopfer – Bergung im Mantaro

    Die starke Strömung des Mantaro-Flusses wurde vergangene Woche einem 30jährigen Feuerwehrmann im zentralperuanischen Jauja (Region Junín) zum Verhängnis, als er versuchte, die Leiche einer Frau aus den Fluten zu bergen. Zuvor war ein mit vier Personen besetzter Geländewagen von der Straße abgekommen und in den Fluss gestürzt.

    Edwin Quinto Casas, der Feuerwehrmann aus Jauja, hinterlässt eine Frau, sowie mehrere Kinder.

  • Land unter in Pucallpa nach 6 Stunden Dauerregen

    Erdrutsch in der Provinz Padre Abad. Bild: INDECI/TerraMetrics/Google
    Erdrutsch in der Provinz Padre Abad. Bild: INDECI/TerraMetrics/Google

    Ein sechsstündiger Dauerregen hat gestern im ostperuanischen Pucallpa (Region Ucayali) mehrere Straßenzüge komplett unter Wasser gesetzt. Das berichtet der peruanische Zivilschutz INDECI. Obwohl das Wasser inzwischen etwas zurück ging, sind nach Angaben des Leiters des Zivilschutzes Ucayali, Augusto Manco Pisconti, noch immer Teile der Straßen Jirón Unión, Jirón Augusto B. Leguía und der Avenida Sáenz Peña unpassierbar.

    Die Regenfälle hatten gestern gegen 11 Uhr Ortszeit begonnen und halten bis zur Stunde an, haben aber stark nachgelassen. Neben dem Zivilschutz ist auch die Feuerwehr im Einsatz, um das Wasser aus Häusern abzupumpen.

    Bereits am Montag hatten starke Regenfälle den Yuracc Yacu-Fluss in der Provinz Padre Abad (Region Ucayali)über die Ufer treten lassen. Zudem kam es zu Erdrutschen, wodurch an fünf Stellen die Federico Basadre-Straße für mehrere Tage unpassierbar wurde. Seit dem Einsturz einer Fußgängerbrücke ist zudem die Ortschaften Chancadora Baja y Alta, sowie große Teile der Provinz Padre Abad von der Außenwelt weitgehend abgeschnitten.

  • Los Olivos/Lima: Unbekannte attackieren Feuerwehrauto im Einsatz

    Foto: Andina/CGBVP
    Foto: Andina/CGBVP

    Ihren Einsatz hatten sich die beiden Feuerwehrleute, die vergangene Nacht in Los Olivos (Lima) nach einem Notruf zum Löschen ausrückten, wohl anders vorgestellt. Besorgte Nachbarn hatten nach Angaben der staatlichen Agentur ANDINA einen Notruf abgesetzt, ein Haus in der Nachbarschaft würde brennen. Als die beiden schichthabenden Feuerwehrleute mit dem einzigen Löschfahrzeug des Ortes am Ende einer dunklen Gasse bei den 3 brennenden Hütten angekommen waren, begann nach Angaben von ANDINA eine Gruppe von Männern, das Feuerwehrauto mit Baseballschlägern und Steinen zu traktieren, wobei Scheibenwischer, Scheiben, Spiegel und Scheinwerfer brachen und das Pumpsystem zerstört wurde. Auch die beiden Feuerwehrleute wurden tätlich angegriffen. Anschließend stahlen die noch unbekannten Angreifer einen großen Scheinwerfer inklusive Kabel, mit dem bei nächtlichen Löschaktionen normalerweise die Brandstelle beleuchtet wird. Auch ein Erste-Hilfe-Koffer wurde entwendet.

    Nach Angaben der freiwilligen Feuerwehr von Los Olivos ist damit das einzige Löschfahrzeug der Stadt – ein Ford aus den 60er Jahren – nicht mehr einsatzfähig. Wegen des Alters gebe es auch keine Ersatzteile mehr, so die Feuerwehr.

  • Bagua Grande: 3 Häuser nach Familienstreit in Schutt und Asche

    3 bis auf die Grundmauern abgebrannte Häuser sind das Ergebnis des Streits zweier rivalisierender Familien in San Martin Alto (Bagua Grande/Utcubamba). Wie die Polizei gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur ANDINA erklärte, waren 2 maskierte Personen in das Haus einer der Familien eingedrungen. Als sie nur ein Kind und nicht das gesuchte Familienoberhaupt antrafen, gossen sie Benzin über die Hauseinrichtung und zündeten sie an. Nachdem die Täter geflohen waren, schafften es die Nachbarn, das Kind aus den Flammen zu retten.
    Wenig später ging die Hausbesitzerin mit mehreren hundert aufgebrachten Personen aus der Nachbarschaft in Richtung der Häuser der rivalisierenden Familie, die man der Tat verdächtigte. Die aufgebrachte Menschenmenge setzte sofort 2 der Häuser in Brand. Menschen kamen dabei nicht ums Leben, wie die Polizei von Bagua Grande berichtet. Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen.
    Zudem weißt die Polizei auf eine Tatsache hin, die das Geschehen noch verschlimmert hat: Bagua Grande verfügt trotz seiner 50.000 Einwohner bis heute über keine Feuerwehr.

  • Freiwillige Feuerwehr von Tumbes geht das Wasser aus

    Der freiwilligen Feuerwehr Zarumilla wurde das Wasser abgestellt. Grund dafür sind Schulden in Höhe von 1500 Soles, die die Feuerwehr nicht aufbringen kann. Nach eigenen Angaben haben die Floriansjünger in den letzten Wochen allein 40 Waldbrände gelöscht.