Schlagwort: Drogen

  • Präsident García schlägt internationale „Grünhelme“ für Kampf gegen Drogen vor

    Die Einführung einer nach dem Vorbild der UN-Blauhelme internationalen Truppe, die den Drogenschmuggel zwischen verschiedenen Ländern des amerikanischen Kontinentes bekämpfen soll, hat der peruanische Präsident Alan García auf der außerordentlichen Sitzung der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) vorgeschlagen, die derzeit in Bariloche (Argentinien) stattfindet. Nur durch den gemeinsamen Kampf gegen das „Übel der Drogenmafia“, die von Peru und Kolumbien aus agieret, sich aber über ganz Südamerika ausbreitet, könne das Problem wirkungsvoll angegangen werden, so García. Dem Gedanken des peruanischen Präsidenten nach wären die Nationen Südamerikas mit einer solchen „Grünhelm“- Truppe (Cascos Verdes) bei größeren Antidrogeneinsätzen nicht mehr unbedingt auf die Mitwirkung der USA angewiesen. Zudem würde das der Entwicklung Rechnung tragen, nach der der Drogenkonsum verstärkt nicht mehr nur in den USA und Europa stattfinde, sondern in Südamerika selbst.

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  • Lima: Flughafenpolizei nimmt 2 Personen mit über 12 Kilo Kokain fest

    Unglaubliche Mengen Kokain konnte am gestrigen Sonntag die Antidrogenpolizei am Flughafen Jorge Chávez (Lima) beschlagnahmen. Der 46jährige Südafrikaner Craig William wurde mit 32 Tüten mit insgesamt 9,886 Kilo festgenommen, als er das Flugzeug besteigen wollte, mit dem er über Sao Paulo (Brasilien) nach Johannesburg fliegen wollte.

    Nur wenige Stunden später wurde ein 42jähriger Spanier mit 36 Päckchen mit 2,116 Kilo Kokain festgenommen, der über Amsterdam nach Madrid fliegen wollte.

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  • Flughafen Jorge Chávez: 4 Festnahmen wegen 18 Kilo Kokain in weniger als 12 Stunden

    Gleich 4 Ausländer mit insgesamt 18 Kg Kokain im Gepäck konnte am gestrigen Mittwoch innerhalb weniger Stunden die Antidrogenpolizei am Flughafen Jorge Chávez von Lima festnehmen. Alle vier waren bereits Reisefertig und hatten schon eingecheckt, als die Flughafenpolizei durch ihr seltsames Benehmen an der Sicherheitskontrolle aufmerksam wurde. Eine 34jährige Staatsbürgerin der Dominikanischen Republik wurde mit 12,6 Kg Kokain in ihrer Reisetasche erwischt, ein Landsmann mit 1,24 Kg eingepackt in Schuhe und Unterhosen.

    Auch eine 43jährige Spanierin konnte festgenommen werden, als sie versuchte, 1 Kg Kokain über Holland nach Spanien zu schmuggeln. Ein 39jähriger Brite auf dem Weg nach Sao Paulo (Brasilien) war mit 3,15 Kg Kokain unterwegs.

    Peru, einer der Grossproduzenten des Kokablattes, das unter Anderem für die Produktion von Kokain missbraucht wird, verfügt besonders an den internationalen Flughäfen über strenge Drogenkontrollen. Drogenschmugglern drohen in Peru langjährige Haftstrafen unter harten Haftbedingungen.

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  • Peru verbietet Handel mit Kerosin

    Mit einem Dekret hat die peruanische Regierung mit sofortiger Wirkung den Handel mit Kerosin verboten. Grund für das Verbot ist, dass es sich bei Kerosin um einen der Hauptbestandteile des als „pasta basica“ bekannten Kokain-Vorproduktes handelt. In den vergangenen Wochen war bekannt geworden, dass manche Täler des peruanischen Urwalds – besonders in den als VRAE bekannten Tälern der Flüsse Apurimac und Ene, in denen das peruanische Militär gegen Drogenproduzenten und deren Terroristen vorgeht – einen überdurchschnittlichen Kerosinverbrauch aufweisen. Auch ein Diesel-Typ wurde verboten, der für ähnliche Zwecke eingesetzt werden konnte.

    Weiters müssen alle Tanklaster, die Kohlenwasserstoffe wie Diesel, Kerosin, Benzin etc. transportieren innerhalb von 3 Monaten mit einem GPS-System ausgestattet werden, damit ihre Fahrtrouten überwacht werden können.

    Da Kerosin besonders in ländlichen Regionen teilweise der Hauptenergielieferant ist, hat das peruanische Energie- und Bergbauministerium einen Plan erarbeitet, nach dem Stück für Stück Kerosinbetriebene Küchen, Motoren, Generatoren und Lampen Stück für Stück auf andere Brennstoffe umgestellt werden sollen.

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  • 14 gefallene Soldaten nach Militäraktion gegen Drogen-Terroristen

    14 gefallene Soldaten zahlreiche Verletzte hinterließ der Angriff von Terroristen, vermutlich aus dem Drogenmillieu, auf 2 Fahrzeuge des peruanischen Militärs bei Sanabamba in der Provinz Huanta (Ayacucho). Nach Angaben eines Militärsprechers erfolgte der Angriff mit mehreren Dynamitladungen. Verteidigungsminister Ántero Flores-Aráoz vermutet hinter dem Anschlag Überreste der Terrororganisation Sendero Luminoso (leuchtender Pfad), die sich mit Drogenbaronen, die in der Gegend operieren, verbündet haben.

    Unter den Verletzten ist auch Froilan Gutiérrez Llantoy, Mitglied der Bürgerwehr von Sanabamba.

    Im Verlauf des Tages sollen die gefallenen Soldaten nach Lima geflogen werden, wo sich ihre Familien von ihnen verabschieden können, wie der Nachrichtendienst INFOREGION mitteilt.

    Inzwischen wird Kritik an der Einsatzplanung laut. Kritisiert wird vor allem der Einsatz eines minderjährigen Wehrdienstleistenden, der bei der Militäraktion ums Leben kam.

  • Filmreif: Schießerei zwischen Drogenkurieren und Polizei in Huánuco

    Über eine halbe Tonne Kokain hatte eine Gruppe von Drogenkurieren auf einem Lastwagen geladen, als sie in den späten Abendstunden des gestrigen Montags von der Polizei kontrolliert wurden. Das berichtet die örtliche Polizei. Demnach eröffneten die Drogenkuriere von einem Geländewagen aus das Feuer auf die Polizisten, als diese einen Lastwagen kontrollieren wollten. Die Polizisten der Antidrogenpolizei DIRANDRO erwiderten das Feuer. Bei der Schießerei wurde das Polizeiauto durch mehrere Einschüsse Beschädigt.

    Schließlich gelang es der Polizei, die 6 Drogenkuriere – darunter ein Minderjähriger – festzunehmen und ihre Waffen sicherzustellen. In dem Lastwagen versteckt fanden die Beamten schließlich 555 Kilo Kokain.

  • 320 Kilo Kokain, oder: Warum man Geschenke aus Peru vor dem Abflug öffnet

    Zahlreiche Menschen aus ebenso vielen verschiedenen Ländern bleiben Jahr für Jahr an der peruanischen Grenze hängen. Meist trifft es sie am Flughafen Jorge Chávez, dem größten und wichtigsten Luftfahrtdrehkreuz Perus in Lima, aber auch an den Grenzen zu Chile, Brasilien, Bolivien oder Ecuador. Ihre zweite große Gemeinsamkeit ist aber, dass sie viele Jahre keine Möglichkeit mehr haben werden, sich frei zu bewegen – oder gar zu reisen. Es sind die gewollten oder ungewollten Drogenschmuggler, die versuchen, Kokain, Heroin oder andere Drogen beziehungsweise Drogengrundstoffe aus Peru und seinen Nachbarländern nach Asien, Europa, Australien oder in die vereinigten Staaten von Amerika zu transportieren.

    Nicht einmal 2 Monate ist das Jahr 2009 alt und doch kann die Flughafenpolizei des Flughafens „Jorge Chávez“ schon einen neuen Rekord vermelden: 63 auf spanisch „Burriers“ oder „mulo“ (Maultier) genannte Drogenkuriere wurden in diesen nicht einmal 2 Monaten dort festgenommen – und somit der Schmuggel von immerhin 320 Kg Kokain verhindert. Nach Angaben von Leonardo Morales von der Drogenschmuggelbekämpfungseinheit der peruanischen Nationalpolizei PNP waren unter den gefassten Schmugglern 40 Männer und 23 Frauen.

    Wie dreist die Drogenmafia dabei vorgeht zeigen einige Fälle der vergangenen Wochen. So war ein Spanier den Ermittlern ins Netz gegangen, weil er kurz vor dem Abflug plötzlich Panik bekam und die Rückgabe seines Gepäcks verlangte. Die Polizei überprüfte sein Gepäck – und fand darin mehrere mit Drogen gefüllte Tüten. In einem anderen Fall hatte der Neffe einer jungen Peruanerin dieser ein Päckchen auf ihrer Reise nach Spanien mitgegeben. Angeblich wusste sie nichts von der delikaten Fracht. Der Neffe wurde inzwischen ebenfalls festgenommen. Ein ähnliches Schicksal erlitt eine 19jährige Schweizerin, die seit einigen Tagen im „Santa Monica“-Gefängnis in Chorillos (Lima) einsitzt. Sie war mit 3,5 Kilo Kokain festgenommen worden.  Ihr drohen wohl mindestens 5 Jahre Haft.

  • Razzia im Gefängnis von Bagua Grande: 12 Messer…und 20 Liter Chicha

    Bei einer Razzia im „San Humberto“-Gefängnis von Bagua Grande wurden heute Morgen mehrere Stichwaffen gefunden. Zudem konnten mehrere Mobiltelefone und Ladegeräte beschlagnahmt werden. Auch zwei Päckchen Marihuana wurden gefunden. Der Fund, der aber wohl am schwierigsten erklärt werden kann, ist der Eimer, der mit 20 Litern Chicha (Maisbier) gefüllt war. Die Polizei hat ihn jedenfalls auch mitgenommen, wie José Antonio Aguilar, Pressesprecher der Polizei in Amazonas erklärt. Was danach damit geschehen ist, ist nicht bekannt.

  • In eigener Sache: Drogen-Ufos besiegen Magaly Medina

    Langsam wird es unheimlich. Bisher führten Monat für Monat die beiden „Dauerbrenner“ Magaly Medina, eine populäre Fernsehjournalistin mit manchmal großem Mundwerk, die Weihnachten im Gefängnis verbracht hat, und Antonio Brack Egg, der fleißige peruanische Umweltminister, die Liste der Suchwörter an, über die Besucher auf INFOAMAZONAS gelangten. Seit November vergangenen Jahres haben die beiden aber Konkurrenz bekommen. Harte Konkurrenz. Von einem anderen Stern. Im vergangenen Jahr war es in Chachapoyas und Umgebung wiederholt zu „Ufo-Sichtungen“ gekommen – die möglicherweise in Verbindung mit Drogenschmuggel stehen. Eine kurze Notiz darüber reichte aus, seit einigen Monaten nun führt das Stichwort „Drogen Ufo“ bzw. „Ufo Droge“ die Liste der meistverwendeten Suchwörter an. Was auch immer die lieben Surfer dabei suchen: INFOAMAZONAS will nichts mit Drogenproduktion, -schmuggel, -konsum und -handel zu tun haben und verurteilt das auch aufs Schärfste. Bleibt zu hoffen, dass sich die lieben Besucherinnen und Besucher an den schönen Landschaften Perus berauschen. Das ist gesünder. Außerdem legal und wirtschaftsfördernd. Und nicht ganz so unheimlich.

  • Wie jeden Tag: 14 Kilo Kokain und 3 Schmuggler festgesetzt

    Eine Nachricht, die kaum als „überraschend“ oder gar „neu“ angesehen werden kann. Dennoch, oder gerade deshalb,  gehört das Thema immer wieder auf die Tagesordnung. Wie fast jeden Tag, wurden auch heute wieder mehrere mehrere Personen festgenommen, die versucht hatten, über den Flughafen Jorge Chávez in Nordlima zusammen über 14 Kilo Kokain außer Landes zu schmuggeln. Heute waren es eine Bulgarin, ein Ekuatorianer und ein Peruaner. Häufig werden auch Spanier, Italiener und natürlich auch Deutsche dabei geschnappt, wie sie erfolglos versuchten, die Kontrollen an Limas Grenzübergängen zu umgehen, um Drogen in andere Länder zu schmuggeln. Manche behaupten, nichts vom Inhalt ihres Gepäcks zu wissen, andere erzählen von Freunden oder Liebhabern, die sie zum Drogentransport überreden. Und natürlich auch von Geldsorgen. Meist endet das Geschäft aber für einige Jahre in einem peruanischen Gefängnis – in manchen Fällen gleich im Grab.

    Dabei gehen die „Burriers“ genannten Schmuggler kreativ zu Werke: manche bauen doppelte Böden in Köffer ein, füllen Instant-Kaffee-Büchsen oder Herrenparfümflaschen mit Kokain, andere Schlucken in Kondome eingepacktes Rauschgift und versuchen es in ihrem Magen zu transportieren. Doch: Das alles hilft nichts, die Reise endet meist mit Schrecken. Dabei gilt übrigens das selbe Prinzip wie beim Schwarzfahren: „Vergessen gilt nicht“. Deswegen empfiehlt auch die Flughafenpolizei, Geschenke auch von „Bekannten“ vor dem mitnehmen sehr eingehend zu überprüfen.