Schlagwort: Bergbau

  • Yanacocha kündigt vorrübergehenden Stopp des Bergbauprojekts „Conga“ an

    httpv://www.youtube.com/watch?v=iaijzOoHu_g
    Nach sechs Streiktagen ist den Gegnern des von Yanacocha geplanten Bergbauprojektes „Conga“ ein Zwischenerfolg gelungen. Wie sowohl Yanacocha, als auch Premierminister Salomón Lerner Ghitis in Pressemitteilungen erklärten, wurden die Arbeiten vorrübergehend eingestellt, um mit Hilfe internationaler Vermittler und Prüfer einen neuen Dialogprozess in Gang zu setzen. Den Erklärungen vorausgegangen waren Verhandlungen zwischen Yanacocha und der peruanischen Regierung.

    Ob der vorrübergehende Stopp allerdings wirklich zu einer Befriedung der aufgeheizten Situation in Cajamarca führt ist fraglich. Erst gestern wurden bei Zusammenstößen zwischen Conga-Gegnern und der Polizei mehrere Personen verletzt. Regionalpräsident Gregorio Santos Guererro, selbst Bergbaukritiker, erklärte gegenüber América Noticias, er erwarte, dass die Regierung das Projekt als Undurchführbar einstufe. Damit ist im Moment nicht zu rechnen.

    Insbesondere in den Provinzen Cajamarca und Celendín (Region Cajamarca) kam es in den vergangenen Wochen verstärkt zu Protestaktionen gegen das Bergbauprojekt „Conga“, in dessen Rahmen im Tagebau Gold gefördert werden soll. Insbesondere die Trockenlegung von vier Bergseen – zwei davon für den Tagebau, zwei weitere für Abraum – sorgt für Konflikte. Viele Anwohner fürchten um Qualität und Menge des künftigen Trink- und Bewässerungswassers. Yanacocha konnte diese Sorgen offensichtlich bislang nicht glaubhaft zerstreuen.

    Hinweis:
    INFOAMAZONAS empfiehlt die Lektüre eines hervorragenden Diskussionsbeitrages zum Thema der erfahrenen (u.a.) Peru-Journalistin Hildegard Willer.

  • Apurímac: Zusammenstößen wegen ausbleibender Ergebnisse im Bergbau-Dialog / Zahlreiche Verletzte

    In der peruanischen Region Apurímac kam es gestern nach der Abreise der Ministerdelegation, die an einem runden Tisch zu einem  Bergbau-Konflikt teilgenommen hatte, zu Zusammenstößen mit der Polizei. In der Provinz Andahuaylas wurde ein Verwaltungsgebäude der Regionalregierung angezündet, es brannte vollständig aus. Wie Oscar Rojas Palomino, Provinzbürgermeister von Andahuaylas, gegenüber RPP Noticias erklärte, war es zur Eskalation gekommen, nachdem Landwirtschaftsminister Miguel Caillaux und Energie- und Bergbauminister Carlos Herrera abgereist waren, ohne zuvor das Protokoll der vorangegangenen vierstündigen Verhandlungen zu unterzeichnen. Bei den Zusammenstößen mit der Polizei wurden rund ein dutzend Demonstranten, sowie 16 Polizisten verletzt. Erste Berichte, es habe auch Todesopfer gegeben, wurden inzwischen dementiert.

    In den vergangenen Tagen hatte es zahlreiche Protest- und Blockadeaktionen gegeben, mit denen Einwohner der Region Apurímac gegen die Vergabe von Bergbaukonzessionen in Quellregionen von Flüssen und Bächen demonstrierten.

    In einer gemeinsamen Erklärung sprach das Umwelt-, sowie das Landwirtschaftsministerium gestern von vorhandener „Desinformation“ bei den Bergbaugegnern. So sei derzeit kein Inhaber einer Bergbaukonzession in einer der Quellregionen der Provinz Andahuaylas aktiv. Die vorhandene Verschmutzung von Wasserwegen und die Zerstörung von Ackerflächen sei vielmehr ein Produkt des illegalen Bergbaus, zitiert die Pressemitteilung Landwirtschaftsminister Caillaux.

    Die Region Apurímac liegt in Südperu, zwischen den Regionen Ayacucho, Cusco und Arequipa. Nach Ergebnissen der Volkszählung 2007 arbeiten rund 1,7% aller ArbeitnehmerInnen im Bergbau-Bereich.

  • Demonstranten fordern Geld von Yanacocha und blockieren Route Cajamarca-Bambamarca

    Seit nun 5 Tagen halten rund 300 Demonstranten die Straße von Cajamarca nach Bambamarca auf Höhe des Distrikts Encañada (Provinz Cajamarca) im Protest gegen die Bergbauunternehmung Yanacocha besetzt. Mehrere Abschnitte der Straße wurden mit Steinen und Baumstämmen blockiert, neun Fahrzeuge von Subunternehmern von Yanacocha wurden angezündet. Wie Radio Santa Mónica (Chota) berichtet, kommen die Demonstranten vor allem aus Santiago de Chanta Alta, aber auch aus anderen umliegenden Orten. Angeführt werden die Proteste von Jorge Vásquez, dem Distriktbürgermeister von Encañada, der vor Verschmutzung des Trinkwassers durch Bergbauaktivitäten und dem Austrocknen mehrerer Quellen und Bergseen warnt. Mehrere an der Straßenblockade beteiligte Personen, die von einem Reporter von „Panorama Cajamarquino“ nach dem Grund der Blockade gefragt wurden, gaben allerdings einen anderen Grund für ihre Anwesenheit an. Sie kritisierten, dass Yanacocha den Distrikt lediglich mit mehreren kleineren Infrastrukturprojekten bedachte, die dann von Bauarbeitern von Außerhalb durchgeführt wurden. Yanacocha „investiert nicht in die Entwicklung des Distrikts La Encañada und stellt keine lokalen Arbeitskräfte ein“, so ein Demonstrant gegenüber der Lokalzeitung. Eine dritte Version hat verbreitet das Bergbauunternehmen selbst. In einer Pressemitteilung beschuldigt Minenbetreiber Yanacocha Bürgermeister Vásquez, das Unternehmen um 200 Millionen Soles erpressen zu wollen, um damit seine Wiederwahl zu sichern. Deshalb weigert sich die Führungsebene des Unternehmens bislang, an einem runden Tisch teilzunehmen, den Regionalpräsident Gregorio Santos, Distriktbürgermeister Jorge Vásquez und José Luis Carbajal vom peruanischen Energie- und Bergbauministerium (MINEM) einrichten wollen, um das Problem zu lösen.

    Proteste auch in Llagamarca
    Nicht nur in La Encañada, auch in Llagamarca kam es am vergangenen Wochenende zu Protestaktionen gegen Yanacocha. Wie die Tageszeitung „El Mercurio“ berichtet, werfen Landwirte aus dem Distrikt Baños del Inca (Provinz Cajamarca) dem Unternehmen vor, die Wassermenge des Hauptbewässerungskanals von 25 auf 11 Liter pro Sekunde verringert zu haben.

  • Peru: Kongress verabschiedet Gesetze zur höheren Bergbau-Besteuerung

    Der peruanische Kongress hat gestern eine Reihe von Gesetzen verabschiedet und damit die Besteuerung von Gewinnen aus dem Bergbau auf eine neue Grundlage gestellt. Durch die neue Besteuerung der Gewinne von Bergbauunternehmen erhofft sich die peruanische Regierung Mehreinnahmen von rund 3 Millionen Nuevos Soles, die für diverse Sozialprogramme eingesetzt werden sollen. Der Text, der den nun verabschiedeten Gesetzen zugrunde liegt, wurde vorab mit den größten Bergbaukonzernen abgesprochen.

    Zu den Änderungen schreibt Sandra Weiss für Blickpunkt Lateinamerika: „Geplant ist, die sogenannten Royalties künftig auf der Grundlage der Unternehmensgewinne statt des mengenmäßigen Umsatzes zu berechnen“. Wie hoch die Besteuerung ausfällt, hängt dabei von der Höhe der Gewinne ab.

  • Puno: Proteste gegen Bergbaukonzessionen

    Im Rahmen der Proteste gegen Bergbaukonzessionen kam es gestern in der südperuanischen Region Puno zu Ausschreitungen. Mehrere staatliche Einrichtungen wie ein Zollamt, eine Vertretung des Innenministeriums, sowie des Rechnungshofes wurden besetzt, mehrere Autos angezündet und Akten verbrannt. Bei mehreren Banken wurden nach Medienberichten Fenster eingeworfen. Tausende Landwirte, Umweltschützer, sowie Angehörige der Ethnien Aymara und Uros halten bereits seit mehr als zwei Wochen Straßen in der Grenzregion zu Bolivien besetzt und fordern die Aufhebung von Bergbaukonzessionen. Die Bergbaukonzessionen erlauben ihren Inhabern zunächst, Studien über Mineralvorkommen anzufertigen um dann, in einem weiteren Schritt, nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung und einigen weiteren vorgeschriebenen Schritten, den Abbau dieser Mineralien vorzunehmen. Die Protestbewegung fürchtet, – nicht zuletzt aus Erfahrungen mit anderen Bergbauprojekten in der peruanischen Vergangenheit – dass die Förderaktivitäten Wasser und Umwelt verschmutzen. Erste Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien waren gescheitert, nachdem die Bürgerfront zum Schutz natürlicher Ressourcen Süd-Puno den Vorschlag der peruanischen Regierung als unzureichend zurückgewiesen hatte, in einem 180tägigen Moratorium die Bergbaukonzessionen zu überprüfen.

    Kristallisationspunkt der Proteste war ein Regierungsdekret aus dem Jahr 2007 (Decreto Supremo Nº 083-2007-EM), das der kanadischen Bear Creek Mining Company sieben Bergbaukonzessionen in der Provinz Chucuito zugesteht. Dafür war ein solches Dekret notwendig, denn die betroffenen Gebiete liegen weniger als 50 Kilometer von der peruanischen Grenze zu Bolivien entfernt . Nach der peruanischen Verfassung dürfen Ausländer bzw. ausländische Unternehmen in diesem Radius kein Land erwerben und keinen Bergbau betreiben, wenn nicht die peruanische Regierung dies ausdrücklich als notwendig erachtet. Die Protestierenden und inzwischen auch die Parlamentsabgeordneten der Region Puno haben deshalb die Rücknahme des Dekretes gefordert. Nachdem die Regierung dies abgelehnt hatte, wurde nun dem Parlament eine entsprechende Gesetzesvorlage vorgelegt. Selbst dafür stehen die Chancen nicht sehr gut, da  im Falle einer Rücknahme des Dekretes die Bear Creek Mining Company vor einem internationalen Handelstribunal gegen Peru klagen könnte. Ein friedlicher Ausweg ist also bislang nicht in Sicht. Vor wenigen Tagen wurde das peruanische Militär authorisiert, wichtige öffentliche Einrichtungen zu bewachen.

    Zusätzlich wird der Konflikt auch dadurch verkompliziert, dass sich im Norden der Region Puno mehrere Distrikte ausdrücklich für Bergbauaktivitäten auf ihrem Gebiet aussprechen und dass die Aymara -zu Recht- auf die Einhaltung des Übereinkommens 169 der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) pochen, das eine Konsultation betroffener indigener Gemeinschaften bei staatlichen Entscheidungen vorschreibt, die diese betreffen. Für das Ausbleiben der Konsultation ist aber nicht nur das Unternehmen verantwortlich, sondern auch Perus Präsident García, der sich im vergangenen Jahr geweigert hatte, ein Gesetz zur Durchführung solcher Konsultationsverfahren zu unterzeichnen.

    Wird der Konflikt nicht in den kommenden Tagen gelöst, kann es auch zu Problemen bei der Präsidentschaftswahl am kommenden 5. Juni führen. In einem Interview mit dem Radiosender RPP erklärte der Präsident der Bürgerfront Walter Aduviri gestern, man werde die Durchführung der Wahlen blockieren, sollte es bis dahin keine Einigung geben.

    Wie Radio Juliaca berichtet, sind in großen Teilen der Region Puno Geschäfte und Werkstätten geschlossen, vielerorts wurden die Schulferien vorverlegt. Händler von peruanischer und bolivianischer Seite der Grenze berichten derweil von den Problemen in einer Sprache, die wohl auch die peruanische Regierung versteht, deren Stärke bislang nicht in der Lösung sozialer Konflikte lag. So berichten bolivianische Unternehmen von Verlusten in Höhe von mehr als 7 Millionen US-$, während die Handelskammer Lima die Verluste auf peruanischer Seite auf rund 20 Millionen US-$ beziffert. Nach Angaben der Tourismuskammer Puno mussten gestern 220 Touristen auf dem Landweg evakuiert werden.

  • Regionalregierung Madre de Dios beginnt Goldwäscher-Zählung

    informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009
    informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009

    In der ostperuanischen Region Madre de Dios wurde mit der Zählung aller Personen begonnen, die von Bergbauaktivitäten, insbesondere vom Goldschürfen, leben. In Madre de Dios herrscht seit Monaten eine sehr angespannte Situation, da durch ungeplante und unkontrollierte Schürfaktivitäten große Umweltschäden verursacht wurden und werden, weswegen die peruanische Regierung Mitte Februar eine Großoffensive des peruanischen Militärs veranlasst hatte, in deren Verlauf Gerätschaften illegaler Goldwäscher zerstört werden sollten. Da die Region Madre de Dios sonst nur eine begrenzte Menge Arbeitsplätze aufweist, bahnte sich ein sozialer Konflikt an, dessen Folgen auch deshalb kaum abzusehen waren, weil bislang keine genauen Zahlen vorlagen, wie viele Menschen eigentlich von den informellen Bergbauaktivitäten leben. Das wolle man nun angehen, so Jose Luis Aguirre Pastor, Regionalpräsident von Madre de Dios „weil der soziale Frieden in Madre de Dios nur zu erreichen ist, wenn das Bergbau-Problem gelöst wird“. Nach Angaben der Regionalregierung wird man dabei auch von einigen Goldwäscher-Organisationen unterstützt, wie beispielsweise der Federación de Mineros de Madre de Dios (Fedemin). In einem weiteren Schritt sollen die Beschäftigten im informellen Bergbau dazu animiert werden, ihr Gewerbe zu formalisieren und zu legalisieren, oder aber auf einen anderen Geschäftszweig umzusteigen.

     

  • Madre de Dios: Großoffensive gegen illegale Goldwäscher

    informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009
    informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009

    Im Rahmen einer großangelegten Offensive hat heute die peruanische Kriegsmarine gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft eine Offensive gegen illegale Goldwäscher auf den Flüssen Madre de Dios und Inaambari begonnen. Bei einer Pressekonferenz auf dem Luftwaffenstützpunkt Puerto Maldonado erklärte Umweltminister Antonio Brack Egg, man wolle mindestens 250 Baggerschiffe und Schwimmbagger unschädlich machen, die vorab identifiziert worden seien. Mit den Schwimmbaggern, sowie mit den zum Gold schürfen genutzten Chemikalien wurden und werden in den Gebieten um den Madre de Dios gigantische Umweltschäden angerichtet. Zudem hat sich um das illegale Goldgewerbe eine Reihe anderer zwielichtiger Wirtschaftszweige breit gemacht, Menschenrechtsorganisationen berichteten in der Vergangenheit wiederholt von Ausbeutung und sexuellem Kindesmissbrauch in großem Stil.

    Beschlagnahmtes Floß in Madre de Dios. Foto: ANDINA/Marina de Guerra del Perú.
    Beschlagnahmtes Floß in Madre de Dios. Foto: ANDINA/Marina de Guerra del Perú.

    Kritisch zu der Offensive äußerte sich allerdings Luis Aguirre Pastor, Regionalpräsident von Madre de Dios. Zwar sei auch er gegen den illegalen Goldabbau, die Militäraktion könne aber zu Protesten und sozialen Spannungen in seiner Region führen, so Aguirre Pastor.  Zudem kritisierte er, in die Planungen nicht vorab einbezogen worden zu sein.

    Nach Schätzungen des peruanischen Umweltministeriums werden pro Jahr allein in Madre de Dios illegal zwischen 16 und 18 Tonnen Gold mit einem Wert von rund 800 Millionen US-$ gefördert.

  • Angaraes / Huancavelica: Damm bricht – Bergbauabraum verseucht Fluss

    Der Abraum einer Bergbauunternehmung in der peruanischen Region Huancavelica hat den Opamayo-Fluss, sowie mehrere Nebenflüsse schwer verschmutzt und damit die Bevölkerung zahlreicher umliegender Orte in Gefahr gebracht. Nach übereinstimmenden Medienberichten waren Ende vergangenen Monats nach dem Bruch eines Damms mehr als 50 Tonnen verseuchter Abraum in den Fluss gelangt. Die Bewohner der umliegenden Ortschaften wurden darüber erst nach mehreren Tagen informiert.

    Das peruanische Umweltministerium rief inzwischen den Notstand für die betroffenen Ortschaften aus. Zudem musste das Bergbauprojekt „La Caudalosa Chica“ vorerst seine Arbeiten einstellen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die peruanische Aufsichtsbehörde OSINERGMIN auf Mängel an den Dämmen hingewiesen. Den Hinweisen waren aber keine Taten gefolgt.

    Für die kommenden Tage haben Anwohner der Provinz Angaraes einen 48stündigen Warnstreik angekündigt, um eine Beschleunigung der Reinigungsarbeiten und angemessene Entschädigungen zu fordern.

    Nach Angaben des peruanischen Statistik- und Informatikinstitutes INEI haben fast 40% der Einwohner der Provinz keinen Trinkwasseranschluss und sind deshalb unter anderem auf Flusswasser angewiesen.

  • Chappuis: 1,18 Milliarden US-$ würde DoeRun-Verstaatlichung kosten

    Unglaubliche Zahlen: Nach Angaben der ehemaligen Bergbaudirektorin des peruanischen Energie- und Bergbauministeriums MEM, María Chapuís, würde die Verstaatlichung der Metallschmelze in La Oroya (Region Junín) den Staat mehr als eine Milliarde US-Dollar kosten. Das sagte sie gegenüber dem Infodienst INFOREGION. Allein 120 Millionen US-Dollar schuldet der derzeitige Betreiber DoeRun allein den Zulieferern. Hinzu kämen 270 Millionen US-Dollar Steuerschulden.

    Billiger käme es den Staat, jedem Arbeiter 10.000 US-$ zu geben, damit er sich selbst eine neue Existenz aufbauen kann, so Chapuís. Dies würde „nur“ 38 Millionen US$ kosten.

    Im Folgenden der komplette Beitrag von INFOREGION:

    Mil 180 millones de dólares costaría al Perú nacionalizar Doe Run

    La ex directora general de Minería del Ministerio de Energía y Minas, María Chapuís, consideró no viable que el Estado asuma toda la responsabilidad frente al daño ambiental ocasionado en La Oroya por la empresa minero-metalúrgica Doe Run, así como su fraccionamiento con la Sunat.

    La ex funcionaria sostuvo que esta opción no es la más conveniente para el país, pues el Estado tendría que asumir todas las deudas adquiridas por la Doe Run Peru, las mismas que –según proyecciones- sumarían mil 180 millones de dólares.

    “Si se llegara a nacionalizar la Doe Run Peru, el Estado tendría que pagar al menos las siguientes sumas: 150 millones de dólares a su propietario (figura como deuda de la empresa); 120 millones de dólares a sus proveedores (de otra manera no podría recibir concentrados para operar la fundición)”, dijo.

    “Estas 2 acreencias suman 270 millones de dólares. Sin embargo, con 200 millones de dólares se puede construir una fundición similar, pero de última generación, y no la planta sub-estándar que está a medio construir en La Oroya”, indicó Chappuis.

    La experta en temas mineros sostuvo que a esta cuenta faltaría sumarle la deuda que la empresa minero-metalúrgica tiene con la Sunat, la misma que ascendería a 270 millones de dólares.

    Además, la limpieza ambiental (40 millones de dólares), la inversión que falta para concluir la planta sub-estándar (100 millones de dólares), así como las indemnizaciones de los juicios en Estados Unidos por daños a la salud de la población y de los trabajadores de La Oroya, suma que ascendería a los 500 millones de dólares.

    “En cambio, si el gobierno decide subvencionar con 10,000 dólares a cada uno de los trabajadores de La Oroya para que se reubiquen, le costaría al Estado solamente 38 millones de dólares”, finalizó.[wp_geo_map]

  • Cajabamba / Cajamarca: Tote bei Konflikt um informellen Bergbau

    Bei dem Versuch, das Gelände des Bergbauprojektes Minera Cajabamba zu besetzen, sind nach Angaben von Radio Santa Mónica (Chota) mehrere Menschen ums Leben gekommen. Um wie viele Personen es sich dabei handelt, sowie ihre Identität ist noch nicht geklärt.

    Mehrere Personen, die illegalen Bergbau betreiben, hatten das Gelände des Bergbauprojektes Minera Cajabamba besetzt, um dort ihrem Handwerk nachzugehen. Nach Angaben der Polizei  wurden die Beamten, die versuchten, das Gelände zu räumen, mit Schusswaffen und Sprengstoff angegriffen, wobei ein Polizist verletzt wurde.

    Anwohner berichten, die illegalen Bergleute würden giftige Cyanide einsetzen, um Mineralien zu gewinnen.

    Bereits seit 2005 leidet die Provinz Cajabamba unter verschiedenen Bergbaukonflikten, zunächst zwischen zwei Bergbauunternehmen, die Schürfrechte jeweils für sich beanspruchten, nun auch mit informellen Bergleuten.