… dem sei der Besuch von http://im-nu-in-peru.blogspot.com/2009/09/ein-tag-in-yanacocha.html empfohlen. Die Seite wird mit Inhalten gefüllt durch den (nach eigenen Angaben) Erfurter David Vollrath, der derzeit in der Region Cajamarca bei GRUFIDES (Gruppierung zur Bildung und Intervention für nachhaltige Entwicklung / Grupo de Formación e Intervención para el Desarrollo Sostenible) mitarbeitet. Neuere Artikel finden sich unter http://im-nu-in-peru.blogspot.com.
Schlagwort: Bergbau
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Hualgayoc/Cajamarca: Consolidada SA stellt Bergbau vorübergehend ein
Nach mehrfachen Zusammenstößen zwischen Gegnern und Befürwortern der Bergbauaktivitäten im cajamarquinischen Hualgayoc wurde nun ein Vorläufiger Stopp der Abbauaktivitäten vereinbart. Das berichtetn übereinstimmend die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA und der Radiosenderverbund CNR. Demnach hatten Vertreter der Bevölkerung des Dorfes „Vista Alegre“ nach langem Ringen mit Vertretern der Regionalregierung Cajamarca, sowie Vertretern verschiedener Ministerien beschlossen, dass das Bergbauunternehmen „Consolidada SA.“ vorerst den Abbau stoppt und gleichzeitig ein runder Tisch für den weiteren Dialog eingerichtet wird.
Mit dem vorläufigen Stopp der Mine soll vor allem die Gewaltspirale gestoppt werden, die sich auch in der Bevölkerung der Provinz Hualgayoc – besonders des Dorfes Vista Alegre – entwickelt hatte. Der Konflikt hatte bereits mehrere Personen das Leben gekostet.
Die erste Sitzung des runden Tisches ist für die erste Oktoberhälfte angesetzt.
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La Oroya: Polizist stirbt bei Bergarbeiter-Streik
Bei den Protesten der Bergarbeiter in der Andenstadt La Oroya kam nach Angaben des Nachrichtensenders RPP ein Polizist ums Leben. Vier weitere wurden verletzt. Nach Angaben des Provinzstaatsanwaltes von Yauli, Juan Alcántara, hatten Streikteilnehmer vom Hang herab Steine auf die Polizisten geworfen, die dieser Tage verhindern sollen, dass die „Carretera Centrál“, die peruanische Zentralautobahn, von den Bergarbeitern besetzt werden kann.
Wie RPP weiter berichtet, verfügte der verstorbene Polizeibeamte über einen Schutzhelm, der habe die Wucht des Steins aber nicht mindern können.
Die Bergarbeiter des Unternehmens Doe Run streiken, um die peruanische Regierung dazu zu bewegen, ihrem Unternehmen mehr Zeit für die Einführung ihres Umweltplans (PAMA) zu gewähren. Bereits drei Mal war die Frist verlängert worden. Zuletzt hatte Doe Run 36 weitere Monate gefordert, die Regierung hatte sich aber auf 20 Monate festgelegt.
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Neuer alter Krisenherd: Zwei Tote im Streit um "Consolidada"-Mine
In der nordperuanischen Provinz Hualgayoc (Region Cajamarca) kamen bei Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern des Bergbauunternehmens „Consolidada SA“ zwei Personen ums Leben, darunter ein Kleinkind. Das berichten übereinstimmend die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA und der regierungskritische Radiosenderverbund CNR. Konkret geht es um den Ort Vista Alegre, dessen Bevölkerung zu Teilen für, zu Teilen gegen den Bergbau in der Nähe ihres Dorfes ist. Die Schuld an den Todesfällen geben sich beide Seiten. Die Bergbaugegner behaupten, Bergbaubefürworter und Mitarbeiter von Consolidada SA hätten eine Versammlung, in der das weitere Vorgehen beraten werden sollte, vorsätzlich angegriffen. Die Bergbaubefürworter werfen den Anführern der Bergbaugegner vor, diese zur Gewalt gegen das Unternehmen anzustacheln.
Vor wenigen Tagen ging nun ein Tanklaster von Consolidada SA. in Flammen auf, weitere Geräte wurden nach Angaben der Polizei beschädigt. Die Bürgerwehren und die Bauernvereinigung von Vista Alegre werfen dem Unternehmen vor, bewaffnete Sicherheitsleute gegen sie einzusetzen.
Für die kommenden Tage wird das Gelände von Consolidada von rund 200 Polizisten bewacht. Der Konflikt, der seit langem schwelt, hat eine neue Qualität bekommen. Und wird vermutlich leider noch einiges von sich hören lassen. Eine Lösung ist nicht in Sicht.
Nach Angaben der CNR handelt es sich bei Consolidada SA. um ein Joint Venture der Bergbauunternehmen Buenaventura und Gold Fields.
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In 3 Monaten soll Machbarkeitsstudie für Eisenbahn der Nordanden stehen
Innerhalb der kommenden 3 Monate soll eine erste Machbarkeitsstudie für den Bau und Betrieb der „Eisenbahn der Nordanden“ (Ferrocarril Norandino) stehen. Das gab Cayetana Aljiovin von der peruanischen Agentur zur Förderung von Privatinvestitionen (PROINVERSION) am Rande der Bergbaumesse „Perumin“ bekannt. Der Ort der bekanntgabe war dabei nicht zufällig gewählt: In erster Linie soll die Zugverbindung zwischen Cajamarca, Lambayeque und Piura – sollte sie realisiert werden – den Bergbaugiganten „Río Tinto“, „Yanacocha“ und „Lumina Copper“ den Weg zwischen peruanischer Küste und den Minen in den Anden vereinfachen. Passagierverkehr ist zwar auch vorgesehen, ist aber nicht erste Priorität.
Nach Schätzungen von PROINVERSION wird der Bau bis zur Inbetriebnahme rund 1,5 Milliarden US-Dollar kosten. Genauere Daten gebe es aber erst nach Fertigstellung der Machbarkeitsstudie, so Aljiovin. Die Bahn soll dann, in Konzession gegeben, von einem Privaten Anbieter betrieben werden. Durch den Güterverkehr der Bergbauunternehmen rechnet PROINVERSION im Moment damit, dass der Zug relativ bald kostendeckend arbeiten wird können.
Vergangene Woche hatte sich auch Präsident Alan García, der die neue Zugstrecke bereits in seiner Ansprache zum Nationalfeiertag angekündigt hatte, mit Regionalpräsidenten und Unternehmern der betroffenen Regionen getroffen, um das Projekt voranzutreiben.
Die Zugstrecke soll den Planungen nach eines Tages von Cajamarca zum Mineralhafen Bayóvar in der Region Piura führen.Auch in anderen Teilen Perus werden derzeit neue Bahnstrecken geplant, hauptsächlich um die brasilianische Grenze, aber auch peruanische Bergbauregionen mit der peruanischen Küste zu verbinden. Das derzeit wohl prominenteste ist das Ferrovía Transcontinental Brasilen – Perú Atlantik – Pazifik-Projekt (Proyecto Fetab), das sich dereinst von Manaos (Brasilien) bis Bayóvar (Piura) ausdehnen soll.
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La Rinconada/Puno: Drei Tote und zahlreiche Verletzte bei Einsturz in Bergwerk
Drei Personen kamen nach ersten Angaben der Polizei am gestrigen Dienstag Morgen beim Einsturz eines 500 Meter tiefen Bergwerksstollens in der südperuanischen Region Puno ums Leben. Mindestens vier weitere wurden verletzt. Wie die örtliche Polizei weiter berichtet, waren die drei Todesopfer gegen 1 Uhr Nachts Ortszeit in dem für informellen Bergbau und extreme Lebensbedingungen bekannten Örtchen „La Rinconada“ mit der Befestigung von Sprengladungen beschäftigt, die sich scheinbar vorzeitig zündeten. Alle bisher aufgefundenen Opfer wurden in lokale Gesundheitsposten eingeliefert.
Obwohl wegen der Abgelegenheit von „La Rinconada“ bisher noch keine eindeutige Identifizierung stattfinden konnte, gab die Polizei bekannt, es handle sich bei den Todesopfern um zwei Personen aus Puno und eine aus der Region Cusco.
Es handelte sich um die „Mendoza“-Mine der „Lunar de Oro“ („goldener Flecken“) genannten Bergarbeitersiedlung.
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Vizepräsident Giampetri will Bergbaugewinne fürs Militär
5% der Staatseinnahmen aus Bergbauaktivitäten an noch unerforschten Lagerstätten für das Militär fordert der peruanische Vizepräsident Luis Giampetri. Über eine ähnliche Regelung verfügt auch Perus südlicher Nachbar Chile. Durch die Beschränkung auf Einnahmen noch nicht entdeckte Lagerstätten plant Giampetri vor allem denjenigen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die – wie einige Regionalregierungen – befürchten, durch Anteilsregelungen in Zukunft weniger Geld zu bekommen.
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In 5 Jahren soll Cerro de Pasco woanders stehen
Bis zu fünf Jahre soll es dauern, dann soll Cerro de Pasco, Hauptstadt der zentralperuanischen Region Pasco, vollständig umgesiedelt worden sein. Das erklärte Arturo Delgado, abgesandter der peruanischen Regierung, gegenüber dem Radiosenderverbund CNR. Die Umsiedlung ist notwendig, weil seit einigen Jahrzehnten in der Nähe der Stadt mehrere Bergbauunternehmen im Tagebau diverse Metalle abbauen, wobei in Folge dessen sowohl Kinder als auch Erwachsene überhöhte Schwermetallwerte im Blut aufweisen. Seit vergangenem Jahr arbeitet die peruanische Zentralregierung gemeinsam mit der Regionalregierung von Pasco sowie diversen Akteuren der Zivilgesellschaft an einem Plan zur Umsiedlung der Stadt.
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Zahlreiche Tote nach Gerölllawine über Bergbauzentrum
Im Bergbauzentrum Winchumayo (Provinz Carabaya)Â in der südperuanischen Region Puno kamen am vergangenen Montag Abend nach offiziellen Angaben mindestens 10 Personen ums Leben. Es wird aber davon ausgegangen, dass sich diese Zahl noch erhöht. Ein Augenzeuge sprach gegenüber der staatlichen Agentur ANDINA von 20 bis 40 Personen, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks am Ort aufhielten.
Bergbauaktivitäten waren nicht genehmigt
Neben Bergarbeitern sollen sich darunter auch mehrere Kinder und fahrende Händler befinden. Nach Angaben des Energie- und Bergbauministeriums MEM ist das Bergbauzentrum nicht offiziell genehmigt, es war allerdings auf dem Weg der Anerkennung. Anteilseigner der Unternehmung sind nach Angaben des MEM auch ein Kongressabgeordneter der Regierungspartei APRA, sowie ein lokaler Bürgermeister.

Notunterkünfte in Winchumayo. Bild: ANDINA PNP schickt Hubschrauber
Die Rettungsarbeiten gestalten sich schwierig, da das Bergbauzentrum allein über einen Reitweg verfügt und der nächstgrößere Ort, Ayapata, in rund 70 Kilometern Entfernung liegt. Inzwischen sind Hubschrauber der peruanischen Nationalpolizei auf dem Weg ins Unglücksgebiet. Auch der Zivilschutz ist inzwischen vor Ort, wie RPP berichtet.
Was genau die Lawine auslöste, ist noch ungeklärt.

Bergbausiedlung Winchumayo (Puno). Bild: ANDINA Informeller Bergbau – ein landwesweites Problem
Die Bergarbeiter suchen in Winchumayo nach Gold, das sie auf Pferde- und Maultierrücken in die nächste Stadt transportieren.
Ein Sprecher der Regionalregierung von Puno erklärte, demnächst werde eine Kampagne zur formalisierung der Bergbauaktivitäten in der Region gestartet.
Nach Schätzungen des MEM leben Peruweit rund 100.000 Personen vom informellen Bergbau, die meisten von ihnen in den Regionen Puno, Madre de Dios, Ica und Piura. Über 95% dieser Personen sind nach Angaben des Ministeriums Goldsucher.
Winchumayo liegt im Distrikt Ituata, Provinz Carabayo. 2005 wurden dort 58 Wohnhäuser gezählt.
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Casapalca: Alle vermissten Bergarbeiter gefunden
Nach fast einer Woche Suche haben die Rettungskräfte die sterblichen Überreste auch der letzten drei vermissten Bergarbeiter gefunden, die am vorletzten Samstag in einem Bergwerk von Casapalca bei Huarochirí (Nordostlima) verschüttet worden waren. Das Bergbauunternehmen „Casapalca“ geht weiterhin davon aus, dass das Unglück auf „natürliche Weise“ ausgelößt worden war. Wie peru.com berichtet, wurden die Bergleute inzwischen von der Polizei zur Bestattung freigegeben.