• Peruanisches Verfassungsgericht verhandelt Causa Fujimori am 1. Juni

    Im Knast, wahrscheinlich noch lange: A. Fujimori. Bild: ANDINA

    Noch vor der Präsidentschaftswahl am 5. Juni wird sich das peruanische Verfassungsgericht eines Haftprüfungsantrages (Habeas Corpus) annehmen, den die Verteidigung des peruanischen Ex-Präsidenten gestellt hat, der derzeit wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Korruption im Gefängnis eine 25jährige Haftstrafe absitzt. Die Verhandlung wurde für den kommenden Mittwoch angesetzt. Der Antrag von Fujimori-Anwalt Nakazaki zielt darauf ab, eine Entscheidung des obersten Gerichtshofes anzufechten. Dieser hatte zuvor einen Antrag Nakazakis auf den Austausch der fünf Richter, die zuvor die 25jähige Haftstrafe gegen Alberto Fujimori bestätigt hatten, abgelehnt. Durch den Austausch der Richter soll erreicht werden, dass die Bestätigung der Verurteilung Alberto Fujimoris zu 25 Jahren Haft für ungültig erklärt wird. Dann müsste ein neues Tribunal eingerichtet werden, das sich mit dem Urteil gegen Alberto Fujimori beschäftigt. César Romero, Kolumnist der Tageszeitung La República, sieht darin eine Langzeitstrategie der Verteidigung Fujimoris. Sollte im Erfolgsfall die Strafe erneut bestätigt werden, werde man immer wieder den Austausch der Richter beantragen, wodurch die Zahl möglicher Richter sich weiter reduziere, so César Romero. Am Ende blieben dann keine Richter mehr übrig und Fujimori ohne endgültige Verurteilung. Fujimori würde in diesem Fall das Gefängnis dennoch nicht so bald verlassen, aber seine Anhänger, insbesondere seine Tochter Keiko, die bei der Wahl in weniger als zwei Wochen antritt, könnten an der Legende der Unschuld Fujimoris stricken und dabei immer auf die ausbleibende Bestätigung durch den obersten Gerichtshof verweisen. Man darf gespannt sein, wie die Verfassungsrichter am Mittwoch entscheiden.

     

     

  • Puno: Proteste gegen Bergbaukonzessionen

    Im Rahmen der Proteste gegen Bergbaukonzessionen kam es gestern in der südperuanischen Region Puno zu Ausschreitungen. Mehrere staatliche Einrichtungen wie ein Zollamt, eine Vertretung des Innenministeriums, sowie des Rechnungshofes wurden besetzt, mehrere Autos angezündet und Akten verbrannt. Bei mehreren Banken wurden nach Medienberichten Fenster eingeworfen. Tausende Landwirte, Umweltschützer, sowie Angehörige der Ethnien Aymara und Uros halten bereits seit mehr als zwei Wochen Straßen in der Grenzregion zu Bolivien besetzt und fordern die Aufhebung von Bergbaukonzessionen. Die Bergbaukonzessionen erlauben ihren Inhabern zunächst, Studien über Mineralvorkommen anzufertigen um dann, in einem weiteren Schritt, nach einer Umweltverträglichkeitsprüfung und einigen weiteren vorgeschriebenen Schritten, den Abbau dieser Mineralien vorzunehmen. Die Protestbewegung fürchtet, – nicht zuletzt aus Erfahrungen mit anderen Bergbauprojekten in der peruanischen Vergangenheit – dass die Förderaktivitäten Wasser und Umwelt verschmutzen. Erste Verhandlungen zwischen den Konfliktparteien waren gescheitert, nachdem die Bürgerfront zum Schutz natürlicher Ressourcen Süd-Puno den Vorschlag der peruanischen Regierung als unzureichend zurückgewiesen hatte, in einem 180tägigen Moratorium die Bergbaukonzessionen zu überprüfen.

    Kristallisationspunkt der Proteste war ein Regierungsdekret aus dem Jahr 2007 (Decreto Supremo Nº 083-2007-EM), das der kanadischen Bear Creek Mining Company sieben Bergbaukonzessionen in der Provinz Chucuito zugesteht. Dafür war ein solches Dekret notwendig, denn die betroffenen Gebiete liegen weniger als 50 Kilometer von der peruanischen Grenze zu Bolivien entfernt . Nach der peruanischen Verfassung dürfen Ausländer bzw. ausländische Unternehmen in diesem Radius kein Land erwerben und keinen Bergbau betreiben, wenn nicht die peruanische Regierung dies ausdrücklich als notwendig erachtet. Die Protestierenden und inzwischen auch die Parlamentsabgeordneten der Region Puno haben deshalb die Rücknahme des Dekretes gefordert. Nachdem die Regierung dies abgelehnt hatte, wurde nun dem Parlament eine entsprechende Gesetzesvorlage vorgelegt. Selbst dafür stehen die Chancen nicht sehr gut, da  im Falle einer Rücknahme des Dekretes die Bear Creek Mining Company vor einem internationalen Handelstribunal gegen Peru klagen könnte. Ein friedlicher Ausweg ist also bislang nicht in Sicht. Vor wenigen Tagen wurde das peruanische Militär authorisiert, wichtige öffentliche Einrichtungen zu bewachen.

    Zusätzlich wird der Konflikt auch dadurch verkompliziert, dass sich im Norden der Region Puno mehrere Distrikte ausdrücklich für Bergbauaktivitäten auf ihrem Gebiet aussprechen und dass die Aymara -zu Recht- auf die Einhaltung des Übereinkommens 169 der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) pochen, das eine Konsultation betroffener indigener Gemeinschaften bei staatlichen Entscheidungen vorschreibt, die diese betreffen. Für das Ausbleiben der Konsultation ist aber nicht nur das Unternehmen verantwortlich, sondern auch Perus Präsident García, der sich im vergangenen Jahr geweigert hatte, ein Gesetz zur Durchführung solcher Konsultationsverfahren zu unterzeichnen.

    Wird der Konflikt nicht in den kommenden Tagen gelöst, kann es auch zu Problemen bei der Präsidentschaftswahl am kommenden 5. Juni führen. In einem Interview mit dem Radiosender RPP erklärte der Präsident der Bürgerfront Walter Aduviri gestern, man werde die Durchführung der Wahlen blockieren, sollte es bis dahin keine Einigung geben.

    Wie Radio Juliaca berichtet, sind in großen Teilen der Region Puno Geschäfte und Werkstätten geschlossen, vielerorts wurden die Schulferien vorverlegt. Händler von peruanischer und bolivianischer Seite der Grenze berichten derweil von den Problemen in einer Sprache, die wohl auch die peruanische Regierung versteht, deren Stärke bislang nicht in der Lösung sozialer Konflikte lag. So berichten bolivianische Unternehmen von Verlusten in Höhe von mehr als 7 Millionen US-$, während die Handelskammer Lima die Verluste auf peruanischer Seite auf rund 20 Millionen US-$ beziffert. Nach Angaben der Tourismuskammer Puno mussten gestern 220 Touristen auf dem Landweg evakuiert werden.

  • Peru: Umweltministerium veröffentlicht Karte der Maisarten

    Maiskarte. Bild: MINAM.
    Maiskarte. Bild: MINAM.

    Das peruanische Umweltministerium (MINAM) hat eine Karte veröffentlicht, auf der die zahlreichen peruanischen Maissorten, sowie ihr Verbreitungsgebiet verzeichnet sind. Mit mehr als 50 verschiedenen Sorten verfügt Peru über die größte Maisartenvielfalt weltweit. Am weitesten verbreitet ist die Sorte „Cusco Riesenmais“, die in 22 der 25 Regionen Perus angebaut wird. Mais ist für auch ein wichtiges Exportprodukt. Nach Daten der Agraruniversität La Molina wurde allein im Jahr 2009 Cusco-Riesenmais im Wert von fast 10 Millionen US-$ exportiert. Die verschiedenen Maissorten unterscheiden sich nicht nur in der Größe und Bissfestigkeit, sondern auch in der Farbe. Berühmt ist insbesondere der „Maíz Morado“, dessen Lilafarbene Frucht nicht nur der Chicha Morada und der Mazamorra Morada Farbe, Geschmack und Konsistenz verleiht, sondern auch in großem Stil als Lebensmittelfarbstoff nach Japan exportiert wird.

     

  • Huarochirí / Lima: Bailey-Brücke bricht unter Lastwagen ein

    Unter dem Gewicht eines Lastwagens ist gestern bei Matucana (Provinz Huarochirí, Lima) eine Bailey-Brücke („Puente San Juan“) eingestürzt. Nach ersten Informationen gab es dabei keine Opfer zu beklagen. Die Brücke, die Teil der alten „Carretera Centrál“ war, wird normalerweise kaum noch befahren, wurde in den vergangenen Tagen aber verstärkt frequentiert, da die neue Straße wegen eines verunglückten Tanklasters vorrübergehend gesperrt war.

    Die Bailey-Brücken werden normalerweise nur als Provisorium eingesetzt, um dauerhafte Brücken – wie hier über den Rimac-Fluss – vorrübergehend zu ersetzen. Immer wieder werden diese Provisorien in Peru allerdings zu Dauerlösungen, die dann – wie nun bei Matucana, sowie vor einigen Jahren in Cáclic (Amazonas) – mit dem Alter unter dem Gewicht von Lastwägen einbrechen. Ob das Alter allerdings auch hier der einzige Grund für den Einsturz war, wird noch geklärt werden müssen. Gegenüber RPP Noticias erklärten Anwohner, vor einigen Tagen hätten sich Schrottsammler an den Metallstreben der Brücke zu schaffen gemacht.

  • Erdbeben lässt Arequipa erzittern

    Ein Erdbeben der Stärke 4,1 auf der Richterskala hat gestern Nachmittag (Ortszeit) die südperuanische Region Arequipa erzittern lassen. Das geht aus dem jüngsten Erdbebenreport des peruanischen Institutes für Geophysik (IGP) hervor. Das Epizentrum lag rund 13 Kilometer südsüdöstlich von Maca, ca. 60 Kilometer nördlich von Arequipa in einer Tiefe von 15 Kilometern. Das Beben war in Maca mit der Stärke III auf der modifizierten Merkalliskala zu spüren.

  • Cusco: Flughafen nimmt Betrieb wieder auf

    Der Flughafen Alejandro Velasco Astete del Cusco in Cusco (Peru) hat den normalen Betrieb wieder aufgenommen. Gestern war der Flughafen nach einer Bombendrohung vorrübergehend evakuiert worden, bei der anschließenden Durchsuchung stieß die Polizei auf eine Kiste, die eine gesicherte Handgranate, sowie eine gesicherte Dynamitstange enthielt. Nach Angaben der Polizei wurde keine Zündvorrichtung gefunden, weswegen zu keinem Zeitpunkt Gefahr bestanden habe.

  • Polizei entschärft Sprengsatz im Flughafen Cusco

    Sprengstoffexperten der peruanischen Nationalpolizei gelang es heute Mittag (Ortszeit), einen Sprengsatz zu entschärfen, der in einer Toilette im zweiten Stock des Flughafens der südperuanischen Stadt Cusco deponiert war. Zuvor war bei der Verwaltung des Flughafens Alejandro Velasco Astete eine Drohung eingegangen, woraufhin der gesamte Flughafen evakuiert wurde. Zum Zeitpunkt der Evakuierung fand im Innern des Flughafens eine Pressekonferenz des peruanischen Außenhandels- und Tourismusministeriums statt, auf der die neue Marketingstrategie Perus („Marca País“) im Zusammenhang mit dem 100jährigen Entdeckungsjubiläum von Machu Picchu präsentiert werden sollte. Ob ein Zusammenhang mit dem versuchten Anschlag besteht, ist bislang unklar, die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Der Sprengsatz bestand nach übereinstimmenden Medienberichten aus einer Granate und einer Dynamitstange und war in einer Pappkiste versteckt. Inzwischen darf der Flughafen wieder betreten werden, wann wieder Flüge möglich sind, ist derzeit nicht bekannt.

    NACHTRAG

    Wie RPP berichtet, war die Handgranate gesichert und die Dynamitstange verfügte über keine Zündschnur.

  • Peru: Wahl am 5. Juni erstmals mit Wahlcomputern

    Bei der Stichwahl um das peruanische Präsidentenamt am kommenden 5. Juni werden erstmals Wahlcomputer zum Einsatz kommen. Wie der verantwortliche für Informatikprojekte der peruanischen Wahlbehörde ONPE, Ricardo Saavedra, gegenüber der amtlichen Nachrichtenagentur ANDINA erklärte, soll dieser Abstimmungsmodus zunächst im Distrikt Pacarán (Provinz Cañete / Region Lima) getestet werden. Dort werden bereits seit einigen Wochen Hard- und Software für die Stimmabgabe getestet. Auch die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer wurden eigens dafür geschult.

    Sollte das Pilotprojekt, an dem wohl 1.350 Wahlberechtigte teilnehmen werden, erfolgreich ablaufen, wird es für kommende Wahlprozesse auch auf andere Regionen ausgeweitet. Zunächst hatte es auch in Peru Kritik an der elektronischen Stimmabgabe gegeben, for allem wegen der Frage der Möglichkeit der Wahlfälschung. Insbesondere nach der über einen Monat andauernden Auszählung der Stimmen der Bürgermeisterwahl in Lima waren diese aber weitgehend verstummt, versprechen die Computer doch eine schnelleres Ergebnis.

    Die Soft- und Hardware der Wahlcomputer wurde gemeinsam von Informatikern der Wahlbehörde ONPE, der Universität San Marcos und der Universidad Católica unter Aufsicht der Organisation amerikanischer Staaten (OAE) entwickelt. Derzeit wird das Computersystem im Auftrag der OAE von einem Spezialunternehmen überprüft. Am Tag der Wahl sollen in Pacarán neben diversen ONPE-Spezialisten auch nationale und internationale Wahlbeobachter zugegen sein, um den korrekten Ablauf der elektronischen Stimmabgabe zu kontrollieren.

    MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial!

  • Kuélap-Konservationsprojekt geht in die siebte Runde

    Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    In den kommenden Monaten wird die siebte Etappe des Projekts zum Studium und der Restaurierung der Ausgrabungsstätten in der nordostperuanischen Bergfestung Kuélap (Distrikt Tingo / Provinz Luya / Region Amazonas) starten.  Das erklärte Leonardo Rojas Sánchez, Verwaltungsdirektor für wirtschaftliche Entwicklung der Region Amazonas. Die genauen Kosten, sowie der Umfang der Arbeiten steht bislang noch nicht fest, entsprechende Berechnungen und Vorabuntersuchungen werden derzeit noch von der Regionalregierung in Zusammenarbeit mit der japanischen Entwicklungsagentur erstellt. Insbesondere der als „El Imperio“ bekannte Ruinenkomplex sollen im Mittelpunkt der kommenden Ausgrabungen und Restaurierungsarbeiten der siebten Etappe stehen. Bis zum Start des Projektes müssen noch die nationalen Kulturbehörden in der peruanischen Hauptstadt Lima ihr Einverständnis geben.

    Während der auslaufenden sechsten Projektetappe wurden rund 100 Ruinen restauriert, darunter vor allem für die Chachapoyas-Kultur charakteristische Rundhäuser.

    Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS
    Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS

    Kuélap ist das touristische Aushängeschild der nordperuanischen Region Amazonas.

    Nach Angaben der regionalen Kulturdirektion kamen allein im vergangenen Jahr rund 24.000 Besucherinnen und Besucher nach Kuélap, davon 35% aus dem Ausland. Für dieses Jahr wird ein Anstieg auf 30-35.000 erwartet.

  • Kommentar zur Wahl am 5. Juni: Ungültige Stimme, nutzlose Stimme

    Ein Aufruf geistert derzeit per E-Mail und über soziale Netzwerke durch Peru: Die Forderung, bei der Präsidentschaftswahl am  5. Juni ungültig zu stimmen. Hintergrund dieses Aufrufes ist nicht nur die geringe Popularität der Kontrahenten Keiko Fujimori und Ollanta Humala, sondern auch ein Passus des peruanischen Wahlgesetzes (Art. 365 Abs. 2), nach dem eine Wahl annuliert wird, wenn mehr als zwei Drittel der abgegebenen Stimmzettel ungültig oder unausgefüllt sind. Dafür müssten über 12 Millionen der rund 19 Millionen wahlberechtigten Peruanerinnen und Peruaner so vorgehen. Genau das wollen die Initiatoren dieser Aufrufe – allein auf Facebook gibt es mehr als 5 entsprechende Gruppen mit tausenden Mitgliedern –  erreichen.

    Der Grund, warum dieser Plan scheitern wird, liegt in einem einfachen Gedankenspiel.

    Ollanta Humala erhielt in der ersten Wahlrunde 27,8% der insgesamt abgegebenen Stimmen (31,7% der gültigen Stimmen), Keiko Fujimori 20,7% (23,6% der gültigen Stimmen). Zusammen kamen beide auf fast 50% der insgesamt abgegebenen Stimmen. Da in der ersten Runde alle Wählerinnen und Wähler noch eine umfassende Auswahl an Kandidatinnen und Kandidaten aller politischen Richtungen hatten, können diese als Humala- bzw. Fujimori-Anhänger bezeichnet werden, die wohl auch in der zweiten Runde für den jeweiligen Kandidaten stimmen werden. Gewisse Wählerwanderungen sind natürlich denkbar, auch, weil beide Gruppierungen ihre Programme etwas verändert haben. Ein Rückgang der genannten Summe bis auf 33%, also rund einem Drittel, ist auch unwahrscheinlich, weil durch die Programmänderungen wiederum andere Wählergruppen hinzugewonnen wurden. Weiters sind Facebook und Co nicht in allen Teilen und Bevölkerungsschichten Perus verbreitet, der Aufruf wird also viele gar nicht erst erreichen. Kurzum: Es ist zwar nicht unmöglich, aber äußerst unwahrscheinlich, dass zwei Drittel der abgegebenen Stimmen ungültig oder unausgefüllt sind.

    Das bedeutet, jede ungültige Stimme ist eine nutzlose Stimme. Sie drückt zwar, wenn der Anteil ungültiger Stimmen sehr hoch ist, einen gewissen Protest aus, ansonsten aber nichts. Anstatt dafür zu sorgen, dass der Kandidat oder die Kandidatin mit der oder dem man notfalls noch leben könnte, gewählt wird, legt man sein Schicksal in fremde Hände. Und nicht nur seines, sondern auch das Schicksal der Familie, das der Region und des ganzen Landes.

    De la Nulidad Total (aus dem Ley Nº 26859, Ley Orgánica de Elecciones)
    Artículo 365.- El Jurado Nacional de Elecciones declara la nulidad total de las elecciones en los siguientes casos:
    1. Cuando los votos nulos o en blanco, sumados o separadamente, superan los dos tercios del número de votos válidos;
    2. Si se anulan los procesos electorales de una o más circunscripciones que en conjunto representen el tercio de la votación nacional válida.
    Artículo 366.- La resolución de nulidad es dada a conocer de inmediato al Poder Ejecutivo y publicada en el Diario Oficial „El Peruano“.
    […]
    Artículo 368.- En caso de anulación total, las nuevas elecciones se efectúan en un plazo no mayor de 90 (noventa) días.

     

    MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial!