Kategorie: Condorcanqui

Die Provinz Condorcanqui ist die nördlichste der peruanischen Region Amazonas. Gleichzeitig ist sie die größte Provinz der Region. Sie ist zu großen Teilen von Regenwald bedeckt und wird von mehreren Flüssen durchzogen, der wohl größte davon ist der Marañón, einer der zentralen Amazonas-Zuflüsse. Condorcanqui geriet im vergangenen Jahrhundert wiederholt in die Schlagzeilen, vor allem wegen des Cenepa-Krieges („Guerra del Cenepa“) mit dem Nachbarland Ecuador. Noch bis in die 90er Jahre war hier die Grenze nicht exakt festgehalten. Auch mehrere Höhenzüge durchziehen Condorcanqui, der wohl berühmteste ist die „Cordillera del Condor“, ein Andenausläufer. Neben Mestizen leben zahlreiche Indígena der Ethnien Aguaruna (Awajún) und Huampis (Wampis) in der Provinz. Mehr…

  • Erdbeben in Nordperu lassen Piura und Amazonas erzittern

    Zwei Erdbeben haben gestern die nordperuanischen Regionen Piura und Amazonas erschüttert. Das berichtet das peruanische Institut für Geophysik. Zunächst kam es um 13:22 Uhr Ortszeit zu einem Beben der Stärke 5,0 auf der Richterskala, dessen Epizentrum nordöstlich der Stadt Santa María de Nieva (Provinz Condorcanqui) in einer Tiefe von 134 Kilometern lag. Um 14:59 kam es dann zu einem zweiten Beben, diesmal mit der Stärke 4,1 aus der Richterskala. Das Epizentrum lag dabei 51 Kilometer südlich der Stadt Piura in einer Tiefe von 40 Kilometern. Wegen der geringeren Tiefe war es wesentlich stärker zu spüren, als das Beben in Amazonas.

    Berichte über Schäden liegen bislang nicht vor.

  • Eduardo Nayap Kinin legt Eid auf Awajún ab

    Eduardo Nayap Kinin bei seiner Vereidigung. Bild: peruanischer Kongress.
    Eduardo Nayap Kinin bei seiner Vereidigung. Bild: peruanischer Kongress.

    Der Kongressabgeordnete für die Region Amazonas, Eduardo Nayap Kinin, hat seinen Eid in seiner Muttersprache Awajún abgelegt. Dafür erhielt der Soziologe und evangelische Pastor, der aus der Provinz Condorcanqui stammt und in den vergangenen Jahren in Costa Rica tätig war, langen Applaus von den Anwesenden. Nayap Kinin war mit dem traditionellen Kopfschmuck seiner Geburtsprovinz zur Vereidigung geschritten.

    Der Kongressabgeordnete, der in der Region Amazonas bei der Kongresswahl Anfang April mit überwältigender Mehrheit einen der Sitze errungen hatte, gehört dem Bündnis des künftigen Präsidenten Ollanta Humala an. Neben ihm zog aus Amazonas auch der Lebensmittelchemiker Héctor Virgilio Becerril Rodríguez (Fuerza 2011) in den Kongress ein.

    Martha Chávez nach Fujimori-Eid ausgepfiffen

    Zu einem Zwischenfall kam es, als die Kongressabgeordnete Martha Chávez nicht nur auf Gott, ihr Vaterland und ihre Mutter, sondern auch auf Ex-Diktator Alberto Fujimori schwor. „Ich verspreche Ing. Alberto Fujimori, dass wir im Angesicht der Verfolgung nicht aufgeben werden“, sagte Chávez und wurde dafür von den meisten der Anwesenden ausgebuht und ausgepfiffen.

  • Gesundheitsdirektion Amazonas startet Tollwut-Impfkampagne

    In Condorcanqui gefangene Fledermaus. Foto: DIRESA

    Zum Schutz gegen die Ausbreitung der Tollwut durch Fledermausbisse hat die Gesundheitsdirektion der peruanischen Region Amazonas eine Impf- und Aufklärungskampagne gestartet. Insbesondere die Bewohner der Provinz Condorcanqui werden häufig von Fledermausplagen heimgesucht, weswegen sie im Mittelpunkt der Aktion stehen werden. Neben der Impfung wird auch ein Schüler-Malwettbewerb zu den Themen „Fledermäuse“ und „Tollwut“ durchgeführt, um Kinder und jugendliche zu sensibilisieren. Für Erwachsene gab es mehrere Informationsveranstaltungen in Río Santiago, Cenepa und Santa María de Nieva.

    Insgesamt sollen im Rahmen der Kampagne 20.000 Personen gegen die Tollwut geimpft werden. Jedes Jahr sterben in den Provinzen Bagua und Condorcanqui mehrere Personen an Tollwut, die hier vorwiegend durch blutsaugende Fledermäuse übertragen wird.

  • Nach Einigung im Bergbau-Streit: Aymaras heben Streik auf

    Nach ihrer Einigung mit der peruanischen Regierung haben Bewohnerinnen und Bewohner – insbesondere Aymara – im Süden der südperuanischen Region Puno nach mehreren Wochen ihre Proteste beendet. Am vergangenen Freitag hatten Abgesandte der Demonstranten durch Verhandlungen mit Regierungsvertretern die Rücknahme eines Regierungsdekretes erreicht, das einem kanadischen Unternehmen den Bergbau in einer Region gestattete, in der in der Vergangenheit durch wilden Bergbau ökologische Schäden angerichtet worden waren. Dies war eine der Hauptforderungen gewesen. Die entsprechende Verordnung wurde noch am Samstag im peruanischen Gesetzblatt veröffentlicht. Daneben wollten sie durchsetzen, dass im Süden der Region Puno keine  Bergbaukonzessionen mehr vergeben werden. Mit dieser Forderung waren sie zwar nicht erfolgreich, allerdings versprach das Energie- und Bergbauministerium künftig vor der Vergabe von Förderlizenzen vor Ort ein Konsultationsverfahren durchzuführen.

    Überschattet wurden die Verhandlungen von schweren Zusammenstößen in und um Juliaca (Puno). Dort war der örtliche Flughafen besetzt worden. Mehrere Fahrzeuge, Flugsicherheitseinrichtungen und Büros wurden zerstört und angezündet. Beim Versuch der Polizei, den Flughafen mit Tränengas und Warnschüssen zu räumen, wurden mindestens fünf Personen getötet.

    „Juliacazo“ – blutiges Erbe der García-Regierung?

    Die peruanische Tageszeitung „Peru21“ betitelte die Vorgänge bereits am Samstag als „Juliacazo“ und stellte sie damit in eine Reihe mit anderen ähnlichen Situationen der Regierung des peruanischen noch-Präsidenten Alan García, insbesondere dem „Baguazo“. Damals kamen bei der gewaltsamen Räumung einer Straßenblockade indigener, die gegen ein Regierungsdekret demonstrierten, mehr als 30 Menschen ums Leben. Die Parallelen sind unübersehbar: Die peruanische Regierung versuchte in beiden Fällen, per Dekret das Parlament zu umgehen und traf Beschlüsse, die die lokale, indigene Bevölkerung direkt betrafen. Der Dialog wurde erst spät gesucht und als er dann gesucht wurde, war es nicht nur viel zu spät, sondern auch unklar, wer denn eigentlich die legitime Ansprechpartner sind. Diese Versäumnisse, die dann manchmal – das war in Bagua so und aus Puno wird ähnliches gemunkelt – von lokalen, bis dahin weitgehend unbekannten Anführern, Fernseh- oder Radiosprechern genutzt wurden, um bekannt zu werden, in dem sie zu schärferen Protesten aufstacheln, führten auch jetzt wieder dazu, dass eine improvisierte Polizeiaktion zur Räumung der blockierten Infrasturktureinrichtung angeordnet wurde, die im Chaos mit Toten und Verletzten endete. Wie auch in Bagua vermutet Präsident García dahinter dann „dunkle Kräfte“, wie in Bagua steckt darin möglicherweise ein Körnchen Wahrheit, mehr aber auch nicht. Und noch eine Parallele haben der Baguazo und der Juliacazo: Hört man zum Thema zunächst die Lokalnachrichten aus Puno und dann die Nachrichten aus Lima, denkt man, es würde über unterschiedliche Ereignisse berichtet.

    Der gewählte Präsident Ollanta Humala wird sich gut überlegen müssen, wie soziale Konflikte künftig friedlich gelöst werden können. Und die außerparlamentarische Opposition Perus muss sich gut überlegen, ob sich ihre Ziele nicht auch weniger radikal erreichen lassen.

  • Peru: Wahlergebnis steht fest, Ollanta Humala vorne

    Die peruanische Wahlleitung hat die Auszählung der Stimmen der Präsidentschaftswahl am 5. Juni abgeschlossen. Im Endergebnis hat sich die Tendenz verfestigt, die bereits die Umfragen und Hochrechnungen kurz nach der Wahl angedeutet hatten: Ollanta Humala (Gana Perú) gewann mit fast 3% Vorsprung vor seiner Kontrahentin Keiko Fujimori (Fuerza 2011). In absoluten Zahlen erhielt Humala 7.937.704 Stimmen (51,449%) und damit  447.057 mehr als Fujimori (48,551%). Insgesamt wurden 16.466.397 Stimmen abgegeben, rund 6% waren allerdings ungültig – wesentlich weniger als bei der ersten Wahlrunde. Die Wahlbeteiligung lag mit 82.539% rund einen Prozent unter der Beteiligung an der ersten Wahlrunde am vergangenen 10. April.

    In wohl kaum einer anderen Provinz erhielt Ollanta Humala ein so gutes Ergebnis wie in Condorcanqui (Region Amazonas), der Provinz, aus der viele der Indígena stammen, die 2009 an den Protesten gegen die peruanische Regierung teilnahmen. Insgesamt konnte Humala hier 13.293 Stimmen auf sich vereinigen, was 91.142 % der gültigen Stimmen entspricht. Im Distrikt „El Cenepa“ (Provinz Condorcanqui) erhielt Humala gar 98.476 % der gültigen Stimmen.

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    Peru in Zahlen und Statistiken. INFOAMAZONAS-Spezial.Dieser Beitrag ist Teil des INFOAMAZONAS-Spezial Peru in Zahlen und Statistiken. Hinweise und weitere Informationen finden Sie dort.

  • Region Amazonas prüft Einführung von regionalem Indígena-Konsultationsverfahren

    Nachdem ein entsprechendes Gesetz an Perus Präsident García, sowie dem fehlenden Willen des Parlaments gescheitert war, prüft die Regierung der nordostperuanischen Region Amazonas nun die Einführung eines eigenen, regionalen Indígena-Konsultationsverfahrens. Damit soll auf regionaler Ebene nicht nur das von Peru ratifizierte Übereinkommen 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) umgesetzt, sondern auch möglichen neuen sozialen Konflikten vorgebeugt werden. Das Übereinkommen 169 der ILO sieht vor, dass Ureinwohner um ihre Stellungnahme zu Gesetzen gebeten werden müssen, deren Wirkung sie betreffen könnte („Konsultationsverfahren“). Ein entsprechender Konsultationsmechanismus könnte nun, wenn der Regionalrat zustimmt, per Regionalverordnung zumindest für die Region Amazonas in Kraft treten.

    Gleichzeitig rief auch der gewählte Kongressabgeordnete der Region Eduardo Nayap Kinin bei einem Besuch in Chachapoyas seine noch aktiven Vorgänger auf, sich im peruanischen Kongress weiter für die Durchsetzung eines landesweiten Konsultationsgesetzes einzusetzen. Der Aufruf erfolgte im Hinblick auf den zweiten Jahrestag des „Baguazo“, der blutigen Zusammenstöße zwischen Indígena, lokaler Bevölkerung und der Polizei im Umkreis der Stadt Bagua Grande am 5. Juni 2009. Damals hatten dort tausende Indígena zum Protest gegen ein gesetzgebendes Dekret zur Umwidmung von Land und zur Neuregelung der Forstwirtschaft, das sie betraf und über das sie nie Konsultiert worden waren, eine Straße und eine Erdölpumpstation besetzt. Als die Polizei gewaltsam versuchte, die Protestierenden zu zerstreuen, kam es auf beiden Seiten zu Gewalttaten, bei denen mehr als 30 Menschen getötet wurden.

  • Eduardo Nayap und Héctor Becerril, Amazonas‘ neue Kongressabgeordnete

    Mit dem evangelischen Pastor Eduardo Nayap Kinin (Gana Perú) und dem Lebensmittelchemiker Héctor Virgilio Becerril Rodríguez (Fuerza 2011) stehen die neuen Kongressabgeordneten der nordperuanischen Region Amazonas fest. Nayap Kinins Parteikollege Alfonso Maslucán erhielt zwar mehr Stimmen (16.051) als Becerril Rodríguez (14.946), fiel aber dem im peruanischen Wahlrecht festgeschriebenen Präferenzstimmensystem zum Opfer. Wegen der nicht ausreichenden Stimmenzahl der Regionalliste von Gana Peru in Amazonas steht dieser kein zweiter Platz im Parlament zu. Maslucán Culqui hatte zunächst das Ergebnis mehrerer Wahllokale angefochten. Wäre die Anfechtung erfolgreich gewesen, hätte er noch an Nayap Kinin vorbeiziehen können, das peruanische Wahltribunal entschied aber gestern, die Anfechtung nicht zuzulassen.

    Eduardo Nayap Kinin gehört den Awajún an, einer Jívaro-Ethnie, die vor allem im Norden der Region Amazonas* beheimatet ist. Den Großteil seines Lebens verbrachte er in Costa Rica, wo er Theologie, Soziologie und Lehramt Mathematik studierte, bei verschiedenen Sozialprojekten arbeitete und sich als Pastor diverser Kirchen betätigte. Die höchsten Stimmenanteile erhielt er in den Wahllokalen der Provinzen Condorcanqui und Bagua. Héctor Virgilio Becerril Rodríguez aus Milpuc (Provinz Rodríguez de Mendoza) studierte Pharmazie und Lebensmittelchemie in Lima und Trujillo, arbeitete als Universitätsdozent und war zuletzt bei dem zu „Grupo Oviedo“ gehörenden peruanischen Agrargiganten Pomalca S.A.A. angestellt

    *Region Amazonas – nicht zu verwechseln mit Amazonasregion oder gar Amazonasbecken. Die Region Amazonas beschreibt eine Verwaltungseinheit, die vom Territorium her in seiner derzeitigen Form mit dem Departamento Amazonas übereinstimmt.

    Nachtrag: Eduardo Nayap Kinin bekam übrigens nicht, wie beim Deutschlandradio Kultur zu lesen ist, 100% der Stimmen. Dafür müsste er wohl mit Nachnamen mindestens Fujimori oder Montesinos heißen…

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  • Bagua / Amazonas: Sieben Tote mit Tollwut-Verdacht

    In Condorcanqui gefangene Fledermaus. Foto: DIRESA

    In den nordperuanischen Provinzen Bagua und Condorcanqui (Region Amazonas) ist die Zahl von Todesfällen, die mit Tollwuterkrankungen in Verbindung gebracht werden, auf sieben angestiegen. Das bestätigte heute César Velásquez Vílchez, Chef der Gesundheitsdirektion Amazonas. Ob die Todesfälle alle wirklich auf Tollwut zurück gehen, ist allerdings unklar, da sich der entsprechende Nachweis vor Ort schwierig gestaltet. Wie Velásquez Vílchez berichtet, wehren sich oftmals die Familien der Verstorbenen gegen die Entnahme entsprechender Proben. Das letzte Todesopfer, das Tollwutsympthome aufwies, war ein vierjähriges Mädchen aus Yupicusa (Imaza / Prov. Bagua). Es war zunächst im Gesundheitszentrum Chiriaco behandelt worden, dann hatten die Eltern allerdings entschieden, es zu einem traditionellen Heiler zu bringen.

    Die Tollwut wird in der Region vorwiegend von Fledermäusen übertragen, weswegen die Gesundheitsbehörden inzwischen vielerorts Fallen zur Dezimierung der Fledermauspopulation aufgestellt haben. Daneben wurde mit der Impfung gegen die Tollwut begonnen. Das jährlich neu auftretende Problem wird dadurch verschlimmert, dass die Provinzen Bagua und Utcubamba mit medizinischem Personal völlig unterbesetzt sind. Niedriges Gehalt, sowie widrige Umstände wie insbesondere fehlende Infrastruktur macht die Grenzregion zum Nachbarland Ecuador für Mediziner unattraktiv. Hinzu kommt die schwierige Kommunikation mit Bewohnern der indigenen Gemeinschaften, da nur wenige Mitarbeiter der Gesundheitsbehörden deren Sprachen verstehen.

    Ohne vorherige Impfung oder sofortige Behandlung verläuft die Tollwut-Infektion innerhalb von 15 bis 90 Tagen – von einzelnen Ausnahmen abgesehen – tödlich. In diesem Jahr wurden aus Bagua und Condorcanqui bislang 1.200 Fälle von Fledermausbissen gemeldet.

  • Amazonas: Condorcanqui nach Regenfällen von Außenwelt abgeschnitten

    Die starken Regenfälle der vergangenen Tage haben auf der Straße zwischen Bagua und Santa María de Nieva mehrere Erdrutsche ausgelöst und so die nordperuanische Provinz Condorcanqui weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Wie Radio Nieva berichtet, ist vor allem der Abschnitt zwischen Wawik (Wawiko) und Puente Nievas (Distrikt Imaza / Provinz Bagua) auf einer Länge von rund 8 Kilometern betroffen. Zudem sollen achtzehn Häuser, sowie die Wasserversorgung von Wawik stark beschädigt worden sein.

    Probleme auch in Cumba

    Auch etwas weiter südlich, im Distrikt Cumba (Provinz Utcubamba) kam es aufgrund der Regenfälle zu Problemen. Der gestiegene Wasserstand des Marañón lässt derweil nur eingeschränkt Verkehr durch den Distrikt zu, der wichtige Ortschaften wie Lonya, Camporredondo und Ocallí mit der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße verbindet.

  • Condorcanqui / Amazonas: Fünf Tote bei Überschwemmungen

    Bei Überschwemmungen in der Provinz Condorcanqui (Region Amazonas / Nordperu) sind nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes bislang 5 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 404 Häuser wurden bislang zerstört. Schwere Regenfälle hatten seit dem 18. September mehrere Flüsse zum überlaufen gebracht. Starke Winde verschärften die Situation zusätzlich.

    Betroffen ist insbesondere der Distrikt Río Santiago im Norden der Provinz Condorcanqui.

    Während die Regenfälle für den Beginn des peruanischen Frühlings normal sind, seien die starken Winde zu dieser Jahreszeit eher ungewöhnlich, so Marco Paredes, Spezialist des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI gegenüber der Agentur ANDINA.