Schlagwort: Puno

  • Wegen Kältewelle: Puno verschiebt Schulbeginn um 30 Minuten

    Wegen der großen Kälte hat die Schulbehörde der südperuanischen Andenregion Puno angeordnet, den Schulbeginn in Schulen über 3.800 Metern Höhe um 30 Minuten zu verschieben. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA. So müssen Schülerinnen und Schüler nun erst um 8 Uhr in die Schule. Mehrere Provinzen Punos traf der Winter in diesem Jahr besonders hart, besonders Carabaya, El Collao und Sandia, wo es Schulen in einer Höhe von über 4.800 Metern über dem Meeresspiegel gibt.

    Von der Regelung, die bis zum 31. August gilt, sind Schulen und Kindergärten aller Stufen betroffen, so Jesús Figueroa von der Schulbehörde Puno. Zudem wurden Schüler und Eltern aufgefordert, sich um Jacken und Pullover zu kümmern. Hierfür wurde sogar der Schuluniformzwang gelockert, die Kleidungsstücke müssen nicht zwingend die für gewöhnlich vorgeschriebene Farbe der Uniform haben. Zudem dürfen vorrübergehend an Schulkiosks keine gekühlten Getränke und Lebensmittel mehr verkauft werden.

    In manchen Orten Carabayas, El Collaos und Sandias werden im Winter bis zu -20°C gemessen.

  • Reisebus fällt in den Titicacasee: Mindestens 14 Tote

    Mindestens 14 Menschen verloren ihr Leben, als ein Reisebus des Unternehmens „San Román“, der von Tilali (Provinz Moho / Region Puno) nach Juliaca (Provinz San Román) unterwegs war, gestern Nacht gegen 23:30 von der Straße abkam und in den Titicacasee fiel. Das berichtet Pachamama Radio. Vier Personen konnten wurden verletzt geborgen. Wegen der hohen Wassertiefe konnte das Fahrzeugwrack noch nicht geborgen werden. Die Feuerwehr befürchtet, dass sch in dem Bus noch weitere Personen befanden.

    Unter den Toten befand sich auch ein 6 Monate altes Kind, sowie der ehemalige Bürgermeister von Tilali.

    Die Unfallursache ist noch ungeklärt.

  • Carabaya / Puno: 12 Bergleute sterben bei Erdrutschen

    Mehrere Erdrutsche haben in der peruanischen Provinz Carabaya (Puno)  zwölf Bergleuten das Leben gekostet. Das berichtet Pachamama Radio.

  • Chucuito / Puno: Blitz tötet Grenzpolizist

    Eine Patrullienfahrt wurde ihm zum Verhängnis: Der peruanische Grenzpolizist Zacarías Estofanero Vargas kam gestern gegen 14 Uhr Ortstzeit ums Leben, als er bei einer Fahrt mit dem Motorrad entlang der Grenzlinie von einem Blitz getroffen wurde. Das berichtet die peruanische Polizei. Der 46jährige Polizist hatte gemeinsam mit einem Kollegen einen Abschnitt der Grenze zu Bolivien kontrolliert und war bereits auf dem Rückweg zum Polizeiposten Ipiñuma, der im Distrikt Pisacoma (Provinz Chucuito / Region Puno) liegt, als es zu dem fatalen Blitzeinschlag kam. Der Beifahrer überlebte nach Angaben der Polizei leicht verletzt.

  • Huancané / Puno: Fünf Tote bei Verkehrsunfall

    Mindestens fünf Personen verloren am gestrigen Freitag in der peruanischen Provinz Huancané (Puno) beim Zusamenstoß eines Lastwagens mit einem PKW ihr Leben. Das berichtet die örtliche Polizei. Der mit Teer beladene Lastwagen – im Besitz der Regionalregierung Puno – stürzte nach ersten Erkenntnissen der Polizei gegen 13 Uhr Ortszeit in einer Kurve der Straße von Huancané nach Putina zur Seite und begrub den Geländewagen unter sich. Fünf Insaßen des Geländewagens starben noch an der Unfallstelle, ein weiterer schwebt noch in Lebensgefahr. Einer der Toten konnte noch nicht identifiziert werden.

    Ein Sprecher der Polizei erklärte gegenüber der Agentur ANDINA, der Lastwagen sei vermutlich überladen und mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen.

  • Mindestens 6 Tote bei Bus-Frontalcrash in Cusco

    Beim Zusammenstoß zweier Überlandbusse kamen heute Nachmittag in der peruanischen Provinz Quispicanchi (Region Cusco) mindestens 6 Personen ums Leben. Zahlreiche weitere wurden verletzt. Das berichtet die peruanische Nationalpolizei. Ersten Ermittlungen zufolge hatte der Bus des Unternehmens Copacabana, der von Puno nach Cusco unterwegs war, einen zweiten Bus gerammt, der aus Sicuani ebenfalls auf dem Weg nach Cusco war. Der Fahrer des Copacabana-Busses verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, das sich mehrfach überschlug und schließlich im Vilcanota-Fluss liegen blieb.

  • Puno: 360 Schulen einsturzgefährdet

    In der südperuanischen Region Puno sind mindestens 360 Schulgebäude stark einsturzgefährdet. Das erklärte der zuständige Regionaldirektor für Bildung, Germán Condori. Grund dafür sind die starken Regenfälle der vergangenen Wochen. Die Wassermassen hatten die Wände aus gestampftem Lehm, Lehmziegeln oder einfachen Steinkonstruktionen aufgeweicht und teilweise zum Einsturz gebracht.

    Besonders betroffen ist die Grenzregion zum Nachbarland Bolivien, allein 150 der gefährdeten Schulgebäude sind hier angesiedelt. Viele der Schulgebäude wurden bereits vor mehr als 40 Jahren errichtet. Im März, nach Ende der Sommerferien, sollen in den Gebäuden wieder Tag für Tag 409.000 Schülerinnen und Schüler lernen. Obwohl es sich bei staatlichen peruanischen Schulgebäuden normalerweise um Bauwerke einfacher Bauart handelt, ist nicht davon auszugehen, dass rechtzeitig zum neuen Schuljahr alle betroffenen Schulen neu errichtet wurden. Dafür wären Mittel in Höhe von 21.294.000 Nuevos Soles notwendig, so Germán Condori, der angab, dazu bereits erste Absprachen mit der zuständigen Regionalregierung getroffen zu haben.

  • Machu Picchu / Cusco: Aufräumarbeiten nach Überschwemmungen

    In der peruanischen Region Cusco haben nach den schweren Regenfällen der vergangenen Wochen die Aufräumarbeiten begonnen. Im Fordergrund der Arbeiten steht die Wiederherstellung der zentralen Fremdenverkehrsrouten. Wie das Verkehrs- und Kommunikationsministerium MTC mitteilt, soll schon in wenigen Tagen mit der Reparatur der wichtigsten Hauptstraßen begonnen werden. Für die vollständige Reparatur der Bahnstrecke zum Hauptreiseziel Machu Picchu werden bis zu vier Monate veranschlagt, so die Eisenbahngesellschaft Ferrocarril Transandino (FTSA) in einer Pressemitteilung. Auf einzelnen Etappen der Strecke, so die FTSA, wird der Verkehr aber bereits vorher wieder aufgenommen.

    Dort, wo das Wasser inzwischen teilweise abgeflossen ist, wird langsam das wirkliche Ausmaß der Katastrophe sichtbar. Nachdem um den 23. Januar die Regenfälle extrem zugenommen hatten, traten zahlreiche Flüsse über die Ufer, kleine Bäche wurden zu reißenden Strömen. In Yanama und Purubamba (Dist. Anta/Prov. Zurite/Reg. Cusco) wurden von einem sonst eher ruhigen Bach mehrere Wohnhäuser mitgerissen, in Pampaconga (Dist. Limatambo) trat der Jatumayo-Fluss über die Ufer und löste mehrere Erdrutsche aus. Der Vilcanota-Fluss riss im Distrikt Urcos (Prov. Quispicanchis) ebenfalls mehrere Wohnhäuser, Teile einer Straße und eine Brücke mit sich. Zahlreiche bereits bestellte Felder wurden zerstört. Auch Nachbardistrikte vermelden Schäden. In Huarcapay y Lucre (Prov. Quispicanchi) trat der Huacarpay-See über die Ufer, was nicht nur mehrere Häuser, sondern auch das Trink- und Abwasserystem zum Einsturz brachte. Im Distrikt Machu Picchu (Prov. Urubamba) wurden Teile des weltberühmten Inka-Weges verschüttet. In wenigen Tagen soll dieser aber wieder geräumt sein, wie das zuständige Ministerium mitteilte. Nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes sind 9 Schulen wegen der Regenfälle eingestürzt, an 21 Schulgebäuden kam es zu schweren Schäden.

    Inzwischen bestätigte auch das Regionalbüro Cusco des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI, dass es sich bei den schweren Regenfällen um ein ungewöhnliches Wetterphänomen handelte. Die im gesamten Januar gemessene Regenmenge pro Quadratmeter lag fast doppelt so hoch wie im historischen Durchschnitt. So regnete es im Januar in Cusco insgesamt 267,7 Liter pro Quadratmeter, normal sind 142 L/m², so SENAMHI-Regionaldirektor Zenón Huamán. Auch für Februar und März erwartet der Wetterdienst noch starke Regenfälle, was aber ob der anhaltenden Regenzeit nicht ungewöhnlich ist. Zudem werden sie vermutlich nicht die Stärke wie im Januar haben, so Huamán.

    In Aguas Calientes (Distrikt Machu Picchu) kehrt langsam Ruhe ein. Zahlreiche Läden und Restaurants sind noch geschlossen, die Straßen sind „ruhig“, es seien nur wenige Menschen zu sehen, so Jhoni Ramírez, die als Staatsanwältin in Aguas Calientes arbeitet gegenüber der Nachrichtenagentur ANDINA. Alle Touristen, die dies gewünscht hätten, seinen inzwischen evakuiert worden. Inzwischen ist auch Staatsanwältin Ramírez, gemeinsam mit anderen Lokalautoritäten dabei, die genauen Schäden festzustellen.

    Schäden wurden auch in der Nachbarregion Puno festgestellt, die ebenfalls schwer von den Unwettern getroffen wurde. In Macusani, an der südwestlichen der Provinz Carabaya, verendeten nach Angaben der Provinzbürgermeisterin Nancy Rossel Angles 3.000 Alpakas in den Wassermassen. Zudem wurde bestelltes Ackerland in einem Umfang von 67.000 Hektar mitgerissen. Auch die Lacca Brücke, die Carabaya mit den Nachbarprovinzen Azángaro und San Román verband, wurde vom Macusani-Fluss mitgerissen. Die Brücke, Teil der südlichen interozeanischen Fernstraße, die Brasilien mit der peruanischen Küste verbindet, hatte der Strömung nicht mehr stand gehalten. Auf beiden Seiten der Brücke sollen sich inzwischen lange Schlangen gebildet haben.

    Derweil wird in Peru auch erste Kritik laut am Krisenmanagement und den Präventionsmaßnahmen. Kritiker bemängeln, Häuser wären unter anderem im Distrikt Machu Picchu selbst zu nah am Fluss gebaut worden, zudem hätten viele Lokal- und Regionalregierungen die Töpfe für Präventionsmaßnahmen nicht voll ausgeschöpft.

  • Camaná/Arequipa: 15 Saisonarbeiter sterben bei Verkehrsunfall

    Bei einem schweren Verkehrsunfall am Streckenkilometer 819,5 der Panamericana in der Provinz Camaná (Region Arequipa) kamen gestern nach Angaben der Agentur ANDINA 15 Saisonarbeiter eines Landwirtschaftsbetriebes ums Leben. Sieben weitere wurden teils schwer verletzt.

    Ein Kleinlaster, der die Arbeiter zu ihrer Arbeitsstelle bringen sollte, war mit einem Sattelschlepper bolivianischen Kennzeichens zusammengestoßen. Bisher konnte nur der Fahrer des Kleinlastwagens identifiziert werden, da die Arbeiter selbst keine Dokumente bei sich trugen. Die Polizei vermutet, dass es sich dabei um Personen aus Ilave (Region Puno) handelt, die als Saisonarbeiter nach Camaná gekommen waren, um dort bei der Reisaussaat zu helfen.

  • Puno: Acht Tote bei Combi-Unfall

    Acht Personen verloren ihr Leben, als am vergangenen Sonntag bei Streckenkilometer 27 der Straße  Calapuja-Azángaro (Region Puno) ein Kleinbus (Combi) auf einen Lastwagen auffuhr. Weitere Personen wurden verletzt. Nach Angaben der Polizei wurden die Todesopfer inzwischen von Familienangehörigen aus der Gerichtsmedizin in Azángaro abgeholt, mehrere Verletzte liegen noch immer im Krankenhaus von Juliaca (Provinz San Román). Nach Angaben von Zeugen war der Kleinbus mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und gleichzeitig der Lastwagen an einer unübersichtlichen Stelle abgestellt.

    Ein Toter bei Verkehrsunfall in der Region La Libertad

    Auch in der Region La Libertad kam auf Streckenkilometer 518 der Panamericana Norte eine Person ums Leben, als ein Geländewagen mit einem Lastwagen zusammenstieß.