Schlagwort: Polizei

  • INC gelingt Schlag gegen Kunsthehler

    In Zusammenarbeit mit einer Polizeieinheit mit speziellen Spürhunden für das Erschnüffeln von Altertümern gelang dem nationalen peruanischen Kulturinstitut INC heute ein Schlag gegen den illegalen Handel mit Altertümern aus verschiedenen Regionen Perus. Insgesamt konnten 256 vorkolumbianische Stücke beschlagnahmt werden, hauptsächlich Textilien diverser Arten und Puppen, die daraus hergestellt worden waren. Bei den Hehlern handelt es sich um einzelne Verkäufer auf den beiden großen Märkten für Kunsthandwerk „Mercado Indio’s“ und „Galería Indian Market„, die zu der auch bei Touristen beliebten Flaniermeile „avenida Petit Thouars“ im Stadtteil Miraflores gehören.

    Seit einigen Jahren gehen die peruanischen Sicherheitskräfte schärfer gegen den Schmuggel und illegalen Handel mit Altertümern vor, um den Ausverkauf peruanischer Kulturgüter zu unterbinden.

  • Milch für die Verkehrspolizei

    Besonders in größeren Städten sind Verkehrspolizisten in Peru extrem verschmutzter Luft ausgesetzt. Wie die „Defensoría de la Policía“, eine Art Gremium zur Vertretung der Rechte von Polizisten, nun mitteilte, kommt es bei Verkehrspolizisten deshalb vermehrt zu Atemwegsbeschwerden oder gar Lungenkrebs. Die Vorsitzende der Defensoría de la Policía, Ana Marita Merino Romero, forderte nun Innenminister Luis Alva Castro auf, für alle Verkehrspolizisten täglich eine Milchration bereit zu stellen, um die Folgen der teils Verkehrspolizistinextremen Luftverschmutzung wenigstens etwas zu lindern. Bis heute verfügen nur wenige Fahrzeuge über Abgasfiltersysteme. Da ein großer Teil der Fahrzeugflotte veraltet ist, hängt in und über manchen Städten wie z.B. Lima permanent eine Smogwolke. Verkehrspolizisten tragen zwar manchmal einen einfachen Abgasschutz, der ist der extremen Luftverschmutzung mancher Orte aber kaum gewachsen.

    Quelle: ANDINA

  • Sicherheitskräfte dürfen nicht mehr erschießen, Amtsträger wieder Streiken

    Praktisch über Nacht hatte die peruanische Regierung im August vergangenen Jahres mehrere Dekrete erlassen, die nun vom Parlament wieder einkassiert wurden. Nach dem Dekret DL 982 hätten Amtsträger wie Regionalpräsidenten oder Bürgermeister durch Teilnahme an Protestveranstaltungen ihr Amt verlieren können. Zudem waren die Regeln zur Waffenanwendung von den Sicherheitskräften verändert worden. Mitgliedern von Polizei und Militär wurde im Falle eines Todes durch Waffen der Sicherheitskräfte weitgehende Straffreiheit gewährt. Ursprünglich war letzteres vom Verteidigungsministerium für das Militär erbeten worden, um höhere Rechtssicherheit im Kampf gegen terroristische Zellen und Drogenproduzenten zu haben. Die Regierung hatte das Dekret auch auf die Nationalpolizei PNP ausgeweitet. Kritisiert wurde diese Regelung vor allem im Zusammenhang mit dem bisher nicht vollständig aufgeklärten Fall eines Bauers, der während eines Streiks durch einen Schuss sein Leben verloren hatte. Allerdings ist noch immer unklar, ob der Schuss wirklich von der Polizei abgefeuert worden war.

    Der ehemalige Chef der Nationalpolizei PNP, Eduardo Pérez Rocha, erklärte gegenüber dem Verbund regionaler Radiosender CNR, das Kippen des Dekretes würde die Arbeit der Polizei nicht beeinträchtigen.

    Quellen: CNR, Ministerio de Justicia, Gesetzesblatt „El Peruano“

  • Razzia im Mercado Modello

    Wie Radio Horizonte berichtet, durchsuchten die Steueraufsicht SUNAT, Polizei und Zollbehörden heute Morgen den zentralen Markt von Chachapoyas. Gesucht wurde dabei nach gefälschten oder gestohlenen Produkten und nach Händlern, die keine Quittungen für gekaufte Artikel ausstellen. Nach Angaben eines Augenzeugen transportierten die Einsatzkräfte mehrere Säcke mit CDs, DVDs und Mobiltelefonen zum Polizeipräsidium. Gleichzeitig wurden ähnliche Aktionen an anderen Orten der Region durchgeführt.

    Nachtrag: Es wurden bei der Razzia Waren im Wert von ca. 80.000 Soles beschlagnahmt.